Öko-Standard für Rinderzucht
Ein neues Zertifikat soll sicherstellen, dass Rinder in den Tropen artgerecht gehalten werden und die Haltung zu weniger Treibhausgasemissionen führt als bisher. Rinderfarmen, die den Standard nutzen wollen, müssen nachweisen, dass ihre Rinder Zugang zu Weideland haben, dass sie keine Gentechnik einsetzen und dass sie auf ein gutes ökologisches und soziales Management in den Betrieben setzen.

Die Tierhaltung ist für 18 Prozent der globalen Treibhausgase verantwortlich. Ein neuer Standard soll helfen, diese zu reduzieren. (Foto: Rainforest Alliance)
Der von der Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance und von USAID entwickelte Standard beruht auf dem bereits bestehenden Label SAN – Sustainable Agriculture Network und ist der erste Standard für nachhaltige Rinderhaltung in den Ländern Lateinamerikas, Afrikas, Asiens und Ozeaniens.
Der Welternährungsorganisation FAO zufolge werden 26 Prozent der Erdoberfläche als Weideland genutzt. Die Rinderzucht treibt die Entwaldung insbesondere der Regenwälder voran. Einerseits, weil Bäume für Weideflächen gerodet werden, andererseits, weil Bäume für das Futter – beispielsweise Soja – der Tiere weichen müssen. Insgesamt ist die Tierhaltung und Fleischproduktion für 18 Prozent der weltweiten Treibhausgase verantwortlich.
klimaretter.info/jot
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