Mehr Bewegung für Gesundheit und Klima
Nur 14 Prozent der Bundesbürger leben rundum gesund. Das Ergebnis einer Studie der Deutschen Krankenversicherung DKV zeigt, dass die Menschen sich zu wenig bewegen und sich nicht gut ernähren. Zusätzlich würde geraucht, Alkohol getrunken und ein allgemein stressiges Leben geführt.

Unausgewogene Ernährung mit viel Fleisch und Bewegungsmangel sind nicht nur schlecht für den Menschen. Weniger Autofahrten und mehr Gemüse statt Fleisch sind auch gut fürs Klima (Foto: Martin Sieber)
Bei der Befragung haben 2.500 Menschen Angaben zu ihren Lebensgewohnheiten gemacht. Nur 40 Prozent der Befragten bewegen sich nach den Mindestempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO – fünf mal pro Woche wenigstens 30 Minuten Bewegung. Nur jeder zweite ernährt sich ausgewogen mit wenig Fleisch, viel Obst und Gemüse. Insbesondere Männer essen nach den Angaben zu viel Fleisch.
Gesundheitsexperten empfehlen daher, mal auf das Auto zu verzichten, denn es sei "noch nicht einmal intensives Sporttreiben notwendig - der Weg zur Arbeit per Fahrrad könne ausreichend sein, sagte Studienleiter Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln. Auch wer weniger Fleisch isst, leistet einen wichtigen Beitrag zur eigenen Gesundheit.
Mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung kann man darüber hinaus auch einen Beitrag zur Gesundheit des Klimas leisten. Viele kurze Strecken werden mit dem Auto zurückgelegt. Würden diese per Pedes oder auf dem Fahrrad zurückgelegt, könnten viele Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart werden. Auch bei der Produktion von Fleisch werden Tonnen an Treibhausgasen frei. Wer also mehr Obst und Gemüse statt Fleisch isst, tut auch was fürs Klima.
klimaretter.info/sima
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