USA sehen Klimawandel als Bedrohung an

US-Landwirtschaftsminister George Ervin Perdue hat eine G7-Erklärung unterzeichnet, nach der der Klimawandel eine Bedrohung für die Welternährung darstellt. In der Abschlusserklärung der G7-Landwirtschaftsminister nach ihren Beratungen im italienischen Bergamo heißt es, dass der Klimawandel neben anderen Faktoren wie Naturkatastrophen und abnehmender Biodiversität die Fähigkeit bedroht, die Weltbevölkerung zu ernähren. An anderer Stelle heißt es, dass der Klimawandel Naturkatastrophen wie Dürren und Überflutungen verstärke.

BildAlles, was "sehr schlecht" für die USA ist, will Donald Trump abschaffen. Dazu gehört seiner Meinung nach auch der Klimaschutz. (Foto: Friederike Meier)

Seit US-Präsident Donald Trump im Juni angekündigt hatte, dass die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen wollen, sind die Verhandlungen auf internationalen Gipfeln wie diesen noch schwieriger geworden. Beim G20-Treffen in Hamburg im Juli beispielsweise gab es einen eigenen Absatz in der Abschlusserklärung, in der die USA ihre abweichende Meinung zum Klimaschutz kundtun konnten. Die übrigen 19 Länder bekannten sich hingegen zum Pariser Klimaabkommen.

In der G7-Erklärung der Landwirtschaftsminister wird das Klimaabkommen immerhin einmal direkt erwähnt: Die Präambel des Pariser Klimaabkommens erkenne die hohe Priorität der Ernährungssicherheit an, heißt es.

Auch zur nächsten Klimakonferenz, die im November in Bonn stattfindet, werden die US-Diplomaten anreisen. Dass das Paris-Abkommen tatsächlich, wie von Trump gefordert, zugunsten der USA nachverhandelt wird, halten Experten für nahezu ausgeschlossen.

klimaretter.info/fme

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