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Aigner will nationale Eiweiß-Strategie

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will eine Nationale Eiweißpflanzenstrategie auf den Weg bringen. Ziel ist, heimische Eiweißpflanzen – sogenannte Leguminosen – durch Förder- und Forschungsprogramme wieder stärker auf die Felder zu bringen. Diese Pflanzen werden als Futtermittel gebraucht. Weil aber beispielsweise Soja in Brasilien auf abgeholzten Regenwaldflächen deutlich billiger produziert werden kann, nutzen viele deutsche Bauern von dort eingeführtes Soja. 


Sein Anbau lohnt sich hierzulande für die bauern einfach nicht mehr: Klee. (Foto: Summi, wikipedia)

Deutschland deckte in den vergangenen zehn Jahren zwischen 35 und 45 Prozent der benötigten eiweißhaltigen Kraftfutterkomponenten durch Futtermittelimporte. Der Anbau von Eiweißpflanzen sorgt zudem für eine Verbesserung des Bodens, die sonst durch Dünger erreicht werden muss. Beim Düngen aber entsteht Lachgas, ein 300 mal so klimaagressives Gas wie Kohlendioxid.

Heimische Eiweißpflanzen wie Ackerbohnen, Futtererbsen, Lupinen- und Kleearten sowie Luzernen und Wicken werden bislang nur in geringem Umfang in der Tierernährung genutzt. In Deutschland werden derzeit auf rund 95.000 Hektar Körnerleguminosen und auf rund 250.000 Hektar kleinsamige Futterleguminosen angebaut. Das entspricht in etwa drei Prozent der gesamten Ackerfläche in Deutschland. Die Nettoimporte von Sojabohnen und Sojaextraktionsschrot nach Deutschland belaufen sich jährlich auf bis zu vier Millionen Tonnen Sojabohnen und rund zwei Millionen Tonnen Sojaextraktionsschrot. Auf den internationalen Märkten hat gentechnisch verändertes Soja den mit Abstand größten Marktanteil. Nicht-gentechnisch verändertes Soja wird nur in geringem Maße und vor allem in Südamerika angebaut.

"All die Förderprogramme der letzten Jahre haben daran nichts Entscheidendes geändert, und auch noch so viele teure Forschungsvorhaben werden das nicht schaffen", kritisierte Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die Eiweißpflanzenstrategie des Bundesagrarministeriums. Um die erwünschte starke Ausdehnung des Eiweißpflanzenanbaus zu erreichen, müssten die Direktzahlungen der EU an die Bauern daran gebunden werden, dass die Betriebe auf ihren Ackerflächen mindestens alle fünf Jahre Leguminosen anbauen. Baringdorf: "Solange das Ministerium diesen entscheidenden Hebel aber ausschlägt, läuft die ganze Eiweißpflanzenstrategie ins Leere."

klimaretter.info/red


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