Baubeginn bei EnBW Baltic 2
Der Energiekonzern EnBW hat am Dienstag den Beginn der Bauarbeiten an der zukünftigen Umspannstation des Offshore-Windparks Baltic 2 bekannt gegeben - nach Konzernangaben das "Herzstück" des Windparks. In der Umspannstation soll ab 2013 die Energie aus 80 Windkraftanlagen zusammenlaufen und von 33 Kilovolt Spannung auf 150 Kilovolt transformiert werden. Anschließend gelangt die Energie über zwei Seekabel auf das deutsche Festland. Mit dem Bau der Station hat der Energiekonzern ein Konsortium der Unternehmen Weser Wind GmbH und Alstom Grid GmbH beauftragt.

EnBW Baltic 1 unweit der Halbinsel Darß. 21 Windenergieanlagen produzieren hier seit April 2011 Strom mit einer Gesamtleistung von rund 48 Megawatt. (Foto: EnBW / Matthias Ibeler)
Baltic 2 ist das zweite kommerzielle Offshore-Projekt von EnBW und weitaus größer als der Windpark Baltic 1. Das Offshore-Projekt sieht den Bau von 80 Windanlagen rund 30 Kilometer nördlich der Insel Rügen vor und ist damit etwa viermal so groß wie Baltic 1. Die Anlagen haben eine Gesamtleistung von rund 288 Megawatt und erzeugen damit rund sechsmal so viel Strom wie Baltic 1. "EnBW Baltic 2 ist ein Windpark mit Dimensionen, die EnBW Baltic 1 noch einmal deutlich übertreffen", erklärt Projektmanager Stefan Kansy.
Die Umspannstation wird nach Angaben des Energiekonzerns nach ihrer Fertigstellung rund 15 Meter über den Wasserspiegel herausragen, etwa 2400 Tonnen wiegen und dabei eine Fläche von 40 mal 40 Metern einnehmen. "Der Baubeginn der Umspannstation zeigt, dass wir konsequent die Windkraft und damit die erneuerbaren Energien in Deutschland ausbauen," sagte EnBW-Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Villis. Nach Angaben des Konzerns wird der Windpark 900.000 Tonnen CO2 einsparen. Die Offshore-Bauarbeiten sollen im nächsten Jahr beginnen.
EnBW Baltic 2 ist das zweite Offshore-Projekt des Konzerns von insgesamt vier in Nord- und Ostsee. Die Windparks sollen eine Gesamtleistung von 1200 Megawatt Leistung haben.
klimaretter.info/tony
Guter Journalismus kostet
Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein
Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.
Spendenkonto
Die Schlagzeilen um 14 Uhr
In dieser Woche am meisten gelesen
Meinungen: Überraschung der Woche
Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]
Meinungen: Etscheits Alltagsstress
Ich liebe es! Einmal den Uli Hoeneß machen, auf jedes Umweltgewissen pfeifen und beim Burgerbrater um die Ecke so richtig die Ökosau rauslassen - wäre das nicht irgendwie herrlich? Nun ja ... Lesen Sie selbst!
Von Georg Etscheit [mehr...]
Jahrestag
Das Fukushima-Dossier
11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab. [mehr]
Aktion des Monats Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr] | Zu Ihrem Vorteil Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...] |
Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende
Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]
Lexikon Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr] | Klimaretter-Beichtstuhl Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...] |
Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet
Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]Mehr vom Lügendetektor
Klimaretter-Dossiers
Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs
Klimakonferenz-Specials
Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13





Frank Mastiaux soll die Leitung des drittgrößten deutschen Stromkonzerns übernehmen
Erstes Projekt in der Ostsee bestand Netzsynchronisation
Zur Eröffnung wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet
BUND und Bundesverband Windenergie (BWE) nehmen gemeinsam Stellung gegen die geplanten Kürzungen für Windenergie an Land. Differenzen um Offshore-Förderung: Der BWE unterstützt die Position der Bundesregierung, die Stiftung Offshore fordert noch höhere Vergütungen für Windkraft auf See zwecks höherer Renditen.
Eigentlich hätte die Reststrommenge des Atomkraftwerks Neckarwestheim bereits Mitte Juli 2009 aufgebraucht sein müssen. Stromkonzern EnBW hat jedoch offenbar die Stromproduktion des Atomkraftwerks Neckarwestheim 1 künstlich verlängert: Mindestens anderthalb Jahre lief der Reaktor mit gedrosselter Leistung um die Stillegung vor der Bundestagswahl zu vemeiden. Ein internes EnBW-Papier sieht dafür die Unterrrichtung eines "ausgewählten Kreises" von Politikern der Union und FDP vor.
Bessere Förderung von Offshore-Wind und Geothermie, Kürzungen bei Wind an Land und Biomasse. Die Bundesregierung plant den Umbau zu den Erneuerbaren - nicht ohne die großen Energieunternehmen.
Rödsand 2, Eons sechster und größter Offshore-Windpark, ist am Netz. Zur Eröffnung lud der Atomkonzern Pressevertreter nach Dänemark ein und fuhr sie bei Sonnenaufgang in den Windpark. Schön war das. Sogar ein Schleifchen gab es, das von niemand geringerem durchschnitten wurde, als von Dänemarks Klimaministerin .
Die Regierung hat die Ausschreibungsunterlagen über die Errichtung von 600 Windenergie-Anlagen vor der französischen Küste veröffentlicht
Der Internetkonzern investiert in Windparks. Eon eröffnet sein bislang größtes Offshore-Projekt Rödsand II in der Ostsee
Schwerpunkt des "Aktionsprogramms Energieeffizienz und erneuerbare Energien" liegt auf Gebäudesanierung und Windkraft
In der Hansestadt klagt heute die Offshore-Branche der SPD ihr Leid. Dabei gibt es durchaus interessante Signale: Hochtief gründet eine Offshore-Tochter, Bielefeld kauft sich im Windpark Butendiek ein und EnBW sucht bei Stadtwerken um Beteiligungen nach.
Die "Victoria Mathias" soll den Windpark "Nordsee Ost" 30 Kilometer vor Helgoland bauen
Großes Potential ausgemacht: Der erste schwimmende Windpark soll vor der schottischen Küste entstehen
Der Netzanschluss für Offshore-Windparks verzögert sich momentan teilweise über ein Jahr. Umstritten ist, wer für die Einnahmeausfälle der Windparkbetreiber aufkommen soll. Die von der Regierung ins Leben gerufene Arbeitsgruppe "Beschleunigung" schlägt eine Lösung vor: Für bestimmte Risiken sollen die Stromkunden aufkommen.


