Grönland: Cairn gibt Ölsuche auf
Der Schottische Konzern Cairn Energy war erfolglos mit der Suche nach Öl vor den Küsten von Grönland. Im Frühjahr und im Sommer hatten Greenpeace-Aktivisten mehrfach durch Besetzungen versucht, die Ölsuche im ökologisch sensiblen Gebiet der Arktis zu verhindern. Seit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gelten Tiefseebohrungen als großes Sicherheitsrisiko.
Ölbohrungen in Grönland. (Foto: Jiri Rezac / Greenpeace)
Cairn hatte die Hoffnung, im Lady Franklin-Becken vor der Westküste Grönlands ein Ölfeld zu entdecken. Vorkommen ölhaltiger Steine hätten darauf hingewiesen, doch nach mehreren Wochen erfolgloser Bohrung gibt Cairn nun auf. Eine weitere Bohrung nahe der Region Atammik wurde ebenfalls vorerst gestoppt. Die Aktien des Unternehmens fielen nach Bekanntgabe der Fehlschläge um 3,5 Prozent.
klimaretter.info/hb
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