Tiefseebohrung im Golf von Mexiko
Zum zweiten Mal nach der Ölkatastrophe der Deepwater Horizon haben die USA eine Tiefseebohrung im Golf von Mexiko genehmigt. Der Rohstoffkonzern BHP Billiton darf wieder in 1.200 Metern nach Öl bohren. Im Februar hatte bereits die Firma Noble Energy eine Erlaubnis erhalten, weiter Öl im Golf von Mexiko zu fördern.

BP-Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. (Foto: BP)
Nach der Katastrophe im vergangenen Jahr hatte die US-Regierung ein Moratorium für Bohrungen im Golf von Mexiko verhängt. Tiefseebohrungen in über tausend Metern Tiefe gelten als sehr gefährlich, da in derartigen Wassertiefen Notfallmaßnahmen nur sehr schwer möglich sind. Doch aufgrund der hohen Ölpreise und der weltweiten Ölknappheit ist der politische Druck groß, weiterhin Öl aus dem Meer zu fördern.
Am 20. April 2010 war die BP-Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko explodiert. Daraufhin floss über mehrere Monate Öl ins Meer, sämtliche geplanten Sicherheitsmaßnahmen, sowie mehrere Versuche das Bohrloch zu schließen schlugen zunächst fehl.
klimaretter.info/hb
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