Abu Dhabi wird zur Energie-Drehscheibe
In Abu Dhabi wird am heutigen Montag der World Future Energy Summit eingeläutet: Auf der Begleitmesse der viertägigen Konferenz stellen auch zahlreiche deutsche Unternehmen Innovationen im Bereich Umwelt, erneuerbare Energien und Energieffizienz vor. Neben UN-Generalsekretär Ban Ki Moon werden auch UN-Klimachefin Christiana Figueres und IRENA-Chef Adnan Amin sowie etliche hochrangige Regierungs- und Wirtschaftsvertreter zu dem Treffen erwartet.

Was kommt nach dem Öl? Diese Frage stellt man sich auch in den sonnenreichen Arabischen Emiraten. (Foto: WFES)
Deutschland ist in diesem Jahr Schwerpunktland der Messe und auf dem "globalen Dialogforum über die Zukunft unserer Energiesysteme" durch den Staatssekretär in Bundesumweltministerium (BMU) Jürgen Becker vertreten. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben sich innerhalb kurzer Zeit als "progressives Land und Drehscheibe in der internationalen Energiediskussion etabliert", so Becker, "und sind Deutschlands wichtigster wichtigster Wirtschaftspartner im Nahen Osten und Nordafrika". In kein Land der Region exportiert Deutschland demnach mehr Güter und Dienstleistungen. Etwa 800 Niederlassungen deutscher Unternehmen, darunter viele aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, sind nach Angaben des BMU bereits im Land tätig.
Auch die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) hat ihren Hauptsitz in Abu Dhabi - bei der Bewerbung um die Agentur zur Förderung und Verbreitung regenerativer Energien hatte sich die kapitalstarke Stadt gegenüber Mitbewerbern wie Bonn durchgesetzt. Im vergangenen Jahr zog es mehr als 24.760 Menschen aus 148 Ländern auf den World Future Energy Summit. Der Stellenwert des Forums lässt sich wohl auch an seinen Sponsoren ablesen: Unter anderem sind das die Deutsche Bank, Emirates Aluminium, Daimler, Qatar Airways, BP, Exxon Mobil, Total oder Siemens.
klimaretter.info/sam
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