Windpark "Baltic 2" soll sich 2013 drehen
Der Baukonzern Hochtief wird gemeinsam mit der belgischen DEME-Group wesentliche Teile des deutschen Ostsee-Windparks Baltic 2 bauen. Wie der Essener MDAX-Konzern mitteilte, habe EnBW einen Auftrag im Wert von 382 Millionen Euro erteilt. Die Arbeitsgemeinschaft aus Hochtief Construction und der DEME-Group soll die Fundamente liefern, errichten und die Logistik für den Aufbau der Türme und Turbinen übernehmen.
Zumindest in Dänemark und Großbritannien ist die Offshore-Branche klar aus den Startlöchern gekommen. (Foto: EWEA)
Die Offshore-Arbeiten werden im Frühjahr 2012 beginnen, wie die Hochtief AG weiter mitteilte. Nach Fertigstellung im Jahr 2013 soll der Windpark mit einer Leistung von 288 Megawatt jährlich zirka 1.200 Gigawattstunden Grün-Strom produzieren - genug um etwa 340.000 Haushalte zu versorgen. Den Angaben zu Folge investiert EnBW insgesamt mehr als 1 Milliarde Euro in Baltic 2.
Ursprünglich sollte bereits in diesem Jahr etliche tausend Megawatt Windleistung auf der Nord- und Ostsee installiert sein. Erst fehlte ein Gesetz, um den Windparks auch einen Netzanschluss zu garantieren. Daran etwa scheiterte der Bürgerwindpark Butendieck. Im Jahr 2001 hatten sich 8.412 Personen an diesem Windpark beteiligt, 2005 wollten sie bauen. Dann hielten sie die großen Konzerne bei den Investitionen zurück. So ist mit Alpha ventus erst ein Offshore-Windpark am Netz. Seit April 2009 drehen sich 12 Windräder der 5 Megawatt-Klasse in der Deutschen Bucht.
klimaretter.info/reni
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