Spanien reduziert Solarförderung
Spanien will die Förderung für Photovoltaik drastisch kürzen. Die sozialdemokratische Regierung erklärte, die Maßnahme sei notwendig, weil der Staat wegen der Finanzkrise sparen müsse. Zuvor hatte Madrid bereits Einschnitte bei der Solarthermie und der Windkraft angekündigt.

In Spanien werden künftig weniger Solarparks gebaut - die Regierung kürzt die Förderung. (Foto: Bernd Müller/BMU)
Die Kürzungen sollen differenziert ausgestaltet werden. Große Photovoltaik-Anlagen am Boden sollen 45 Prozent weniger Förderung erhalten. Für große Anlagen auf Dächern ist eine Streichung von 25 Prozent vorgesehen. Dachanlagen von Privatpersonen erhalten lediglich fünf Prozent weniger Förderung.
Auch in Deutschland hatten sich Bundesregierung und Bundesrat Anfang Juli nach kontroversen Verhandlungen auf die lange angekündigte Senkung der Einspeisevergütung für Photovoltaik im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geeinigt. Zum 1. Juli sank sie um 13 Prozent, Anfang Oktober soll eine Kürzung um weitere drei Prozent folgen. Solaranlagen sind zwar immer noch profitabel, Beobachter erwarten aber trotzdem erstmal ein Abflachen des Marktes.
klimaretter.info/jot
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