Solarworld eröffnet Wafer-Fabrik in Sachsen
Am heutigen Montag eröffnet Solarworld im sächsischen Freiberg offiziell seine neue Fertigungsstätte für Silizium-Wafer, Vorprodukte für Photovoltaik-Anlagen. Rund 350 Millionen Euro hat das Unternehmen in das Projekt gesteckt, nach eigenen Angaben eine der größten Investitionen der Firmengeschichte. Als Festredner wird Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) erwartet - unter seiner Federführung hat Schwarz-Gelb soeben eine drastische Kürzung der Solarförderung beschlossen.

Die 0,2 Millimeter dünnen Siliziumwafer sind Rohlinge für die Fertigung von Solarzellen (Foto: Solarworld)
"Wir müssen die Kürzungen durch eine Senkung der Fertigungskosten und die Erhöhung von Effizienzen beziehungsweise eine Produktivitätssteigerung abfangen", sagte Mario Behrendt, Chef der örtlichen Solarworld-Tochter Deutsche Solar AG, der Nachrichtenagentur dpa. Die Investition sei auch als Bekenntnis zum Standort Deutschland zu verstehen, der vollständige Gang ins Ausland sei keine Perspektive.
Solarworld deckt die gesamte Fertigungskette für Photovoltaik-Anlagen ab. Nach der Wafer-Fertigung soll bis Anfang 2011 in Freiberg auch die Kapazität der Modulfertigung ausgebaut werden. In der sächsischen Stadt arbeiten bereits mehr als 700 Menschen für die Solarworld-Tochter.
klimaretter.info/alf
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