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Sri Lanka stoppt Kohleausbau

Sri Lanka will bis mindestens 2037 keine neuen Kohlekraftwerke bauen. Damit geht das südasiatische Land über sein Versprechen für das Pariser Klimaabkommen hinaus, bis 2030 auf den Ausbau seiner Kohlekapazitäten zu verzichten. Planungen, den steigenden Energiebedarf durch sechs neue Kohleblöcke zu decken, sind somit vom Tisch. Zur Begründung hieß es, Kohle gehe mit zu hohen "externen Kosten" einher.

BildColombo ist Sri Lankas faktische Hauptstadt. Offiziell ist es der Vorort Kotte. (Foto: Andrew Fysh/​Flickr)

Das 20-Millionen-Einwohner-Land deckt derzeit 40 Prozent seines Strombedarfs aus Kohle – mit einem einzigen Kraftwerk. Dieses ging erst vor sechs Jahren in Betrieb, wird also noch lange Zeit weiterlaufen.

Seinen wachsenden Energiebedarf will Sri Lanka nun mit erneuerbaren Energien und Gas decken. Insgesamt 14 neue Gaskraftwerke sollen in den kommenden 20 Jahren entstehen. Daneben sollen 3.100 Megawatt Kapazität mit neuen Wind-, Solar-, Wasserkraft- und Biomasse-Anlagen aufgebaut werden.

Bislang bezieht Sri Lanka 37 Prozent seines Strom aus Wasserkraftwerken, rund elf Prozent kommen aus anderen regenerativen Quellen.

klimaretter.info/vk

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