Eine Billion Dollar für Erneuerbare bis 2020

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon macht den Unternehmen Druck, die weltweiten Investitionen für erneuerbare Energien in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln. Ziel sei es, bis 2020 jährlich eine Billion Dollar in den Sektor zu pumpen. Die Investitionen in Erneuerbare gelten als Schlüssel für den Erfolg des Pariser Weltklimaabkommens. "Ich fordere die Investoren auf, Paris als Chance zu sehen, das Wachstum von sauberen Energien zu stärken", so der UN-Generalsekretär in New York auf einer Tagung für Wirtschaftsvertreter.

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Die Zuwachsraten von Solar- und Windenergie sind global gesehen in China am größten. (Foto: 
APVIA)

Im vergangenen Jahr investierten Unternehmen 330 Milliarden Dollar – ein neuer Rekord. Gleichzeitig hatte die Welt noch nie so viel Wind- und Solarenergiekapazität zugebaut: 64.000 Megawatt Wind und 57.000 Megawatt Photovoltaik gingen 2015 neu ans Netz.

Insgesamt werden mittlerweile fast 23 Prozent der globalen Stromnachfrage aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Laut Internationaler Energieagentur sorgt schon allein China für 40 Prozent des globalen Zuwachses. Während viele Entwicklungs- und Schwellenländer bei den Erneuerbaren zulegen, schwächeln die einstigen Pioniere. Europa verzeichnete einen Rückgang der Investitionen um 18 Prozent auf 58,5 Milliarden Dollar, auch Deutschland brachen die Zahlen ein. "Der Erneuerbare-Energie-Sektor wächst – das ist gut, aber längst nicht schnell genug, um die globale Erwärmung zu stoppen", warnte Ban Ki Moon.

klimaretter.info/sg

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