China beschleunigt Kohleabschied

China stoppt den Ausbau seiner Kohleförderung. In den kommenden drei Jahren sollen keine neuen Kohleminen genehmigt werden. Zudem will die chinesische Energiebehörde tausend existierende Tagebaue stilllegen. Dies soll die Kohleproduktion um 70 Millionen Tonnen reduzieren. Grund für die Maßnahmen ist die extreme Luftverschmutzung im Land infolge der Kohleverbrennung.

BildKohletransport vor Smogkulisse in Peking. (Foto: Han Jun Zeng/Flickr)

Im vergangenen Jahr gab es in Peking zweimal roten Smogalarm, die höchste Warnstufe. Mehr als ein Drittel der Chinesen ist "ungesunder" Luft ausgesetzt. Nach Schätzungen verursacht das in China jährlich 1,6 Millionen Todesfälle.

Die Kohleabkehr Chinas erfolgt allerdings auf extrem hohem Niveau. Zwei Drittel seiner Energie gewinnt das Land aus dem schmutzigen Energieträger. Durch die neuen Maßnahmen soll der Kohleanteil von jetzt noch 64,4 Prozent auf 62,6 Prozent gesenkt werden.

klimaretter.info/vk

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