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Riffgat soll ans Netz gehen

Der Nordsee-Windpark Riffgat soll Anfang Februar endlich ans Netz gehen. Das berichtet der Energieblog Niedersachsen unter Berufung auf das Oldenburger Energieunternehmen EWE, das zu 90 Prozent an Riffgat beteiligt ist. Demnach wird Netzbetreiber Tennet den Windpark am 4. Februar anschließen. 30 Windkraft-Turbinen mit einer installierten Leistung von 108 Megawatt können dann Strom liefern. Im Laufe des zweiten Quartals soll die volle Leistungseinspeisung erreicht sein.

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Jetzt kann es eigentlich losgehen: Riffgat in der Nordsee – schon lange fertig und jetzt endlich auch verkabelt. (Foto: EWE)

Ursprünglich sollte Riffgat schon vor knapp einem Jahr angeschlossen sein. Zwar war der Park 15 Kilometer vor der Nordsee-Insel Borkum zu diesem Zeitpunkt bereits fertiggestellt. Doch EWE und das beteiligte Unternehmen Enova bekamen den Strom nicht abtransportiert: Tennet hatte Schwierigkeiten, Munitionsaltlasten aus dem Zweiten Weltkrieg vom Meeresgrund zu bergen. Im September war die Munition geräumt, die Kabel konnten verlegt werden.

Da die Windräder bis zum Netzanschluss nicht stillstehen dürfen, damit Lager und Getriebe im rauen Seeklima keinen Schaden nehmen, müssen sie bewegt werden – mit Strom, der von einem Dieselgenerator erzeugt wird. Das brachte dem Projekt viel schlechte Presse ein.

klimaretter.info/red

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