Gericht kassiert britische Solarkürzung
Im Streit um die britische Solarförderung musste die Regierung eine gerichtliche Schlappe einstecken. Innerhalb weniger Wochen wurden im vergangenen Jahr die Einspeisetarife von umgerechnet 50 Eurocent auf etwa 24 Eurocent gekürzt. Zu schnell, entschied nun nach mehreren Instanzen der Court of Appeal und bestätigte damit eine Entscheidung des High Court vom Dezember.

Für die Betreiber von Solaranlagen gibt es erstmal wieder viel mehr Geld. (Foto: solarcentury.co.uk)
Energieminister Chris Huhne (Liberale) hat nun noch die Möglichkeit, vor dem obersten Gericht, dem Supreme Court, in Berufung zu gehen.
Die Energiebehörde muss nun die bisherigen, hohen Tarife vorerst weiterzahlen. Umweltverbände und die Solarindustrie hatten die Streichungen kritisiert. Zwar befürworten auch diese Einschnitte bei den Zahlungen, da Solaranlagen deutlich günstiger geworden sind, jedoch habe die Reduzierung um 50 Prozent innerhalb weniger Wochen dazu geführt, dass kaum noch neue Anlagen gebaut würden. Die Solarindustrie im Vereinigten Königreich sei somit insgesamt gefährdet.
klimaretter.info/hb
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