RWE plant weitere Braunkohlekraftwerke
RWE sieht noch lange kein Ende bei der Nutzung der Braunkohleverstromung. Berichten der Neuen Grevenbroicher Zeitung zufolge kann sich der Konzern vorstellen, am Standort Frimmersdorf ein neues Braunkohlekraftwerk zu errichten - zusätzlich zum bereits geplanten Neubau in Niederaußem.

Viel Kohlendioxid - und das soll noch lange so bleiben: Das Kraftwerk Frimmersdorf. (Foto: Paul Langrock)
In Niederaußem soll in den nächsten Jahren ein weiterer Kraftwerksblock mit 1.100 Megawatt mit der sogenannten BoAplus-Technologie entstehen. Wie jetzt bekannt wurde, soll auch danach noch nicht Schluss sein: Für eine potentielle Nachfolgegeneration von Kraftwerken kann RWE sich den Standort Frimmersdorf vorstellen.
Im rheinischen Braunkohlerevier befindet sich die größte Ansammlung von Kohlekraftwerken in ganz Europa. Vier Kraftwerksstandorte - Neurath, Niederaußem, Frimmersdorf und Weisweiler - produzieren täglich Kohlendioxid. Zwei neue Blöcke hat RWE in den letzten Jahren in Neurath gebaut. Versorgt werden die Kraftwerke von den Tagebauen Hambach und Garzweiler II, für die regelmäßig Dörfer abgerissen werden müssen.
klimaretter.info/hb
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