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New York: Fracking gefährdet Trinkwasser

Ein früheres Mitglied des Department for Environmental Conservation (DEC) des Bundesstaates New York hat vor immensen Gesundheitsgefahren gewarnt, sollte der demokratische Gouverneur des Bundesstaates, Andrew Cuomo, wie angekündigt das gegenwärtige Verbot der unterirdischen Gasbohrungen aufheben. In einem Brief an eine lokale Zeitung schrieb Paul Hetzler: "Ich bin mit mit dem Transport von Schadstoffen in Gesteinsschichten vertraut. Um es klar zu sagen: Fracking wird, so wie es heute praktiziert wird, unser Grundwasser verseuchen."


Fracking im Marcellus Shale – in New Yorks Nachbarstaaten schon erlaubt. (Foto: Ruhrfisch/wikipedia)

Hetzler war bei der DEC für die Untersuchung von Grundwasserverschmutzungen zuständig. "Fracking könnte nicht das New Yorker Grundwasser kontaminieren – es wird es kontaminieren. Wenn Sie nach einer Möglichkeit suchen, das Trinkwasser zu vergiften, könnten Sie hier im Nordosten keine bessere Methode als Fracking finden." Der Marcellus Shale, in dem die Gasvorkommen gefördert werden sollen, sei keine homogene Gesteinsschicht.

Bis zum 11. Januar sollen die öffentlichen Erörterungen über die Regulierungen für den Fracking-Prozess abgeschlossen werden. Andrew Cuomo, der Fracking unterstützt, war von 1997 bis 2001 als Bauminister der USA unter Bill Clinton tätig.

klimaretter.info/mare 


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