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Facebook will grüner werden

Facebook will bei der Stromversorgung seiner Rechenzentren künftig stärker auf erneuerbare Energien setzen. Auch werde man bei bestehenden Rechenzentren mit Stromversorgern über einen höheren Anteil erneuerbarer Energien verhandeln. Facebook reagiert damit auf eine Kampagne von Greenpeace, die unter dem Titel "Unfriend Coal" von Facebook einen ökologischeren Strombezug gefordert hatte. Facebook unterstützt weiterhin die Erforschung von Energieeffizienz in Rechenzentren über sein Projekt Open Computing. Die dort gewonnenen Ergebisse stehen auch anderen Unternehmen frei zur Verfügung.


Brauchen viel Strom: Server in Rechenzentren. (Foto: Florian Hirzinger, Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0)

Greenpeace zeigt sich erfreut über das Engagement von Facebook und sieht seine Kampagnenziele als erreicht an. Zukünftig wolle man darauf hinarbeiten, weitere große IT-Unternehmen zu einem ökologischeren Strombezug zu bewegen - eines der nächsten Ziele könnte der Kurznachrichtendienst Twitter sein. Mit Facebook will man künftig zusammenarbeiten und das Online-Netzwerk auch dafür nutzen, Menschen für Energiesparen und ökologisches Engagement zu gewinnen.

Facebook hatte kürzlich bekanntgegeben, ein Rechenzentrum im schwedischen Teil Lapplands zu errichten. Wegen der kühlen Temperaturen spart sich der Konzern dadurch einen Großteil des Stromverbrauchs, denn Klimaanlagen gehören zu den größten Stromverbrauchern beim Serverbetrieb.

klimaretter.info/hb

 

 

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