Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Das AKW der Vergesslichen

Ein vergessener Staubsauger verursacht einen Brand im Atomkraftwerk Ringhals. Und Schäden in Millionenhöhe. Es ist nicht die erste Panne in dem südschwedischen Reaktor. Schon seit 2009 steht die Anlage unter "verschärfter Aufsicht". Jetzt droht Vattenfall der Entzug der Betriebserlaubnis.  

Aus Stockholm Reinhard Wolff

Es ist vermutlich der teuerste Staubsauger, den sich Vattenfall je angeschafft hat. Vergessen im Reaktordruckbehälter des AKW Ringhals verursachte dieser Industriestaubsauger nämlich einen Brand, der die Reaktorbetreiber – neben dem Staatskonzern Vattenfall ist das mit einem 30-Prozent-Anteil die schwedische Eon-Tochter - am Ende mehrere Hundert Millionen Euro kosten dürfte. Der Vorfall zeigt erneut, dass Vattenfall damit überfordert ist, seine Atomreaktoren vorschriftsmäßig zu betreiben.


Ein Staubsauger ist harmlos, solange man ihn nicht bei der Druckprüfung eines Atomreaktorbehälters liegen lässt und es zum Kurzschluss kommt. Hier im Bild ein ganz harmloser Haushaltssauger. (Foto: Ellywa / Wikimedia Commons)

Am 10. Mai war im Reaktor 2 des nahe Göteborg liegenden AKW Ringhals ein Brand ausgebrochen. Dessen Ursache machte erst ein Bericht der Atomaufsichtbehörde ("Strålsäkerhetsmyndigheten", SSM) in der vergangenen Woche bekannt: Um Geld zu sparen, war eine geplante Druckprüfung des Reaktorbehälters um drei Tage vorverlegt worden. Eine Anweisung an das Personal, vorher alles herauszuräumen, was dort nichts zu suchen hatte, wurde vergessen. Und bei einer speziellen Inspektion vor dem Test wurden sowohl Staubsauger wie andere Plastikteile, die dort herumlagen, übersehen. Als der Druck erhöht wurde, schloss der Staubsauger kurz, fing Feuer und setzte die herumliegenden Plastikgegenstände in Brand.

Die Sanierungsarbeiten im Reaktor sind äußerst aufwändig, dauern seit Mai an und sollen bis Mitte Dezember abgeschlossen sein. Sie und der mindestens siebenmonatige Ausfall der Stromproduktion von Ringhals 2 werden voraussichtlich Kosten von mehr als 200 Millionen Euro verursachen. Damit nicht genug: Bei den Aufräumarbeiten nach dem Brand wurden in Rohren des Notkühlsystems dieses 36 Jahre alten Reaktors Hinterlassenschaften von Schweißarbeiten aus den 1980er Jahren entdeckt. Dichtungen waren damals in den Steigrohren vergessen worden und behinderten den ordnungsgemäßen Wasserdurchfluss. Was erstaunlicherweise bei keiner Inspektion der letzten drei Jahrzehnte entdeckt worden war.


Inmitten von Kuhweiden und unter einem sehr blauen Himmel liegt idyllisch das AKW Ringhals. Tatsächlich aber steht die Anlage aufgrund einer Pannenserie sei 2009 unter "verschärfter Aufsicht" der Strahlenschutzbehörde. (Foto: Tubaist / Wikimedia Commons)

Die Strahlenschutzbehörde ordnete daraufhin die Abschaltung und Überprüfung aller vier Ringhals-Reaktoren an. Zwei sollen in der kommenden Woche wieder ans Netz gehen. Doch Ringhals bleibt, so beschloss SSM in der letzten Woche ausdrücklich, weiterhin unter besonderer Behördenaufsicht. Diese "verschärfte Aufsicht" – der letzte Schritt vor Entzug der Betriebserlaubnis  - war Mitte 2009 verhängt worden. Begründung: Eine mehrjährige Pannenserie in Ringhals, die beweise, dass der Betreiber die Sicherheit nicht ausreichend im Griff habe. Der eigentliche Auslöser damals: Die Schnellabschaltautomatik des Reaktors war monatelang außer Funktion. Sie nach einem Störfall wieder zu aktivieren hatte man  – vergessen.

Nach dem Staubsaugervorfall machte SSM klar, dass ihre Geduld mit dem Reaktorbetreiber Vattenfall begrenzt ist. Und kündigte am Montag erstmals öffentlich an, dass die Pannenserie zu einem Entzug der Betriebserlaubnis führen könne. "Es kann eine Situation kommen, in der wir ganz einfach kein Vertrauen mehr haben", erklärte Leif Karlson, Abteilungsleiter der Aufsichtsbehörde: "Und dann dürfen sie das nicht weiterbetreiben." Ein solcher Beschluss wäre bislang einmalig in Schweden.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Montag, 26. September 2011, 14:35 Uhr
Schweden schaltet Ringhals-Blöcke ab
Schwedens Atomkontrollbehörde stellt nach Schlampereien das größte AKW des Landes ab. Die Betreiber Vattenfall und Eon hatten Abfall in den Rohren des Notkühlsystems zwanzig Jahre lang nicht entdeckt. Damit sind nur noch drei von zehn schwedischen Atomkraftwerken mit voller Leistung am Netz. Greenpeace protestiert gegen den angeblich "sichersten Reaktor".
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Donnerstag, 09. Dezember 2010, 17:48 Uhr
Atom-Laufzeiten bescheren schlechte Noten
Brasilien führt in Sachen Klimaschutz auch in diesem Jahr, Deutschland hält sich auf Platz sieben. Auf dem Klimagipfel in Cancún haben Germanwatch und CAN Europe den Klimaschutz-Index vorgestellt.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Dienstag, 05. April 2011, 08:02 Uhr
Atomkraftwerk: Die Gefahr des Komplexen
Die Bundesregierung lässt untersuchen, ob die deutschen Reaktoren gegen Flugzeugabstürze oder Erdbeben geschützt sind. Andere Risiken werden dabei außer Acht gelassen. Dabei zeigen die schweren Katastrophen der Vergangenheit, dass gerade die unerwarteten Fehler im Kleinen gefährlich werden können – oder auch menschliches Versagen.
Von Felix Werdermann und Nick Reimer
[mehr...]
Sonntag, 31. Oktober 2010, 08:09 Uhr
Den Schweden sind ihre Akw teuer
Ein groß angelegtes Tuning-Programm für alte Akw hat vor allem zu Problemen im Norden Europas geführt. Mehr als die Hälfte der Reaktoren stehen still.
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Samstag, 22. Dezember 2012, 08:51 Uhr
Eon-Atomreaktor 10 Jahre ohne Notstrom
Schwedens Atomaufsicht moniert wieder einmal schwerwiegende Mängel am Eon-Atomkraftwerk Oskarshamn und stellt den Reaktor "unter besondere Aufsicht". Die "Mängel in Führung, Leitung und Eigenkontrolle" reichen von falsch montierten Ventilen über nicht mehr "aufspürbares" strahlendes Material bis zu einer Notstromversorgung, die nie betriebsbereit war. Fragt sich nur, warum die Behörde dem Betreiber immer noch vertraut. 
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Mittwoch, 20. Oktober 2010, 15:00 Uhr
Mehr Atomstrom für Schweden
forsmark-vattenfallSchwedens Atomkraftwerke sollen zu mehr als 40 Prozent ausgelastet werden, um die Strompreise gering zu halten [mehr...]
Dienstag, 03. April 2012, 12:01 Uhr
Schwedisches Staubsauger-Jubiläum
Der Schwedischer Vattenfall-Reaktor Ringhals steht nun seit einem Jahr still – wegen eines vergessenen Staubsaugers. Immerhin hat die Schlamperei die schwedische Atomaufsicht auf die Spur umfassender Sicherheitsprobleme im Hause Vattenfall gebracht.
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Freitag, 22. Juni 2012, 08:07 Uhr
Sprengstoff in schwedischem AKW
Reaktoren in Ringhals abgefahren [mehr...]
Montag, 04. Februar 2013, 05:19 Uhr
Vattenfall will neue AKWs bauen
Der schwedische Staatskonzern Vattenfall hat Verhandlungen zum Bau neuer Atomreaktoren angekündigt  [mehr...]
Dienstag, 04. Dezember 2012, 13:46 Uhr
Vattenfalls Grün ist braun und strahlend
Vattenfall will – wieder mal – grün und grüner werden. Bis zum Jahr 2020 soll der Kohlendioxidausstoß des schwedischen Staatskonzerns um ein Drittel sinken, neue Investitionen sollen nur noch in Erneuerbare fließen. Doch im Kleingedruckten sieht das ganz anders aus. 
Aus Stockholm Reinhard Wolff  [mehr...]
Dienstag, 20. August 2013, 14:42 Uhr
"Abschalten statt mehr Atomstrom"
FotoErneut hat es im Atomkraftwerk Gundremmingen einen Zwischenfall gegeben. Für die AKW-Gegner in der Region ist das ein weiterer Beleg dafür, dass die veralteten Siedewasser-Reaktoren schnellstens stillgelegt werden müssen. Die Stromkonzerne RWE und Eon, denen das AKW gehört, hoffen dagegen immer noch auf eine Leistungssteigerung in den beiden Reaktoren. Mit der Bewilligung ihres Antrags könnte es schnell gehen, falls Schwarz-Gelb die Bundestagswahl gewinnt, fürchten die Atomgegner.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Freitag, 07. Januar 2011, 16:11 Uhr
"Wir haben da gut verdient"
Satter Profit durch Nichtstun und Produktionsdrosselung: Der Energiekonzern Vattenfall stellte in Schweden zu Zeiten hoher Energie-Nachfrage seine Atomkraftwerke ab - und macht durch die Verknappung Strom teurer und satte Extragewinne.
Aus Stockholm Reinhard Wolff
[mehr...]
Montag, 12. Mai 2014, 15:57 Uhr
Atom-Fonds statt "Bad Bank"
BildDer Vorschlag der AKW-Betreiber, ihre Atomkraftwerke in eine Art staatliche "Bad Bank" zu überführen, stößt auf Entrüstung und Empörung. Das Problem ist nur: Niemand weiß, ob die Rückstellungen der Konzerne reichen und die Steuerzahler nicht so oder so zur Kasse gebeten werden. Umweltverbände, Grüne und Linke fordern deshalb, die Rückstellungen in einen öffentlichen Fonds zu überführen.
Aus Berlin Jörg Staude [mehr...]
Donnerstag, 27. März 2014, 16:58 Uhr
Atomausstieg mit Turbo
BildAtomkraftgegner und Umweltverbände wie der BUND fordern seit langem, den bis 2022 geplanten sukzessiven Atomausstieg zu beschleunigen. Nun könnte es tatsächlich so kommen – zumindest im Fall des bayerischen AKW Grafenrheinfeld, das als nächstes auf der Abschaltliste des 2011 beschlossenen Atomkonsens steht.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Mittwoch, 04. Mai 2011, 08:08 Uhr
Atomkonzerne beklagen Gewinneinbußen
RWE und Eon klagen über "negativen Einfluss" des Atom-Moratoriums. Auch Greenpeace hat einen milliardenschweren Kostenplan für Moratorium und schnelleres Atom-Aus vorgelegt - und fürchtet einen Kampf "um jedes Jahr Laufzeit".
Aus Berlin Johanna Treblin [mehr...]

Werbung

Meinungen: Standpunkte

Mission blauer Planet

BildWichtiger als der globale Klimaschutz ist für manche Staatschefs der Aufbruch zum Mars oder das Exportgeschäft. Der New Yorker Klimagipfel hat nicht die Erde gerettet. Aber er könnte den Verhandlungen zu einem neuen Klimavertrag einen deutlichen Anschub gegeben haben.
Ein Standpunkt von Jan Kowalzig, Klimaexperte bei Oxfam Deutschland
[mehr...]

Meinungen: Standpunkte

Bewegung in der Klimapolitik

Bild"Es liegt was in der Luft", hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zu Beginn der Sondergipfels zum Klimaschutz in New York gesagt. Die Ziele des Climate Summit waren hoch gesteckt. Zwar wurden nicht alle erfüllt, doch in die internationale Klimapolitik ist neue Bewegung gekommen. Besonders starke Signale kamen von den Bürgern und von der Wirtschaft.
Eine Analyse von Reimund Schwarze, Professor für Umweltökonomie und Experte für internationale Klimapolitik
[mehr...]

mehr...

Bild
Dossier

Ban-Ki-Moon-Gipfel in New York

Am 23. September trafen sich in New York die Staatschefs bei UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zum Klima-Sondergipfel, um den Weg zu einem neuen, globalen Klimavertrag zu bereiten, der 2015 in Paris unterschrieben werden soll. Zuvor fand die weltgrößte Klimademo statt. Klimaretter.info war bei beiden Ereignissen vor Ort. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Kohlefinanzierung: Keine Tricks!

Endlich will die Bundesregierung aus der Finanzierung von klimaschädlichen Kohlekraftwerken in aller Welt aussteigen. Oder doch nicht: Was Deutschland vor der UNO in New York verkündet hat, ist in Wahrheit nicht mal ein halber Ausstieg. Gegen den PR-Trick macht jetzt ein Protestbrief öffentlich Druck. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Enspire Award 2014: 5.000 Euro für nachhaltige Projekte
BildDer nachhaltige Umgang mit Ressourcen und ein daraus resultierender Lebensstil werden immer wichtiger. Umweltbewusste Kunden setzen daher auf den bundesweiten Ökostromanbieter Enspire. Die Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz verbindet die Lieferung nachhaltiger Energie mit exklusiven Mehrwerten. Kunden von Enspire können finanziell durch eine Beteiligung an den Konstanzer Stadtwerken von der Energiewende profitieren. Dafür erhalten sie auf eine Mindesteinlage von 500 Euro einen festen Zinssatz von 2,5 Prozent pro Jahr. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Kaspisee-Anrainer verhandeln um Zugriff

Die fünf Staaten am Kaspischen Meer wollen die Ausbeutung der Öl- und Gasvorkommen unter dem größten See der Erde regeln [mehr...]
Energie

Bild
IEA sieht Siegeszug der Solarenergie

Internationale Energieagentur: 2050 könnten Photovoltaik und thermische Solarkraftwerke die größte Stromquelle weltweit sein [mehr...]
Protest

Bild
"The Future" watches Angela Merkel

"The Future"-Künstler sind heute weltweit unterwegs, um Politiker und Unternehmer zum Handeln für das Klima aufzurufen [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Google und Co brechen mit Klimaleugnern

Nach Microsoft beenden mit Google und Facebook zwei weitere Internet-Riesen die Zusammenarbeit mit einer rechtsgerichteten Lobbygruppe [mehr...]
Mobilität

Bild
E 10 wird Standard

Der Absatz der Agrosprit-Sorte Super E 10 ist im ersten Halbjahr weiter gestiegen [mehr...]
Forschung

Bild
Dunkle Zukunft für Grönland-Eis

Schwarzes Eis in Grönland nimmt zu und damit auch die Geschwindigkeit der Eisschmelze [mehr...]
Umwelt

Bild
UN: Mangrovenwälder verschwinden

Der Verlust der salztoleranten Küstenwälder verursacht jährlich Kosten von bis zu 33 Milliarden Euro [mehr...]
Ernährung

Bild
"Klimasmarte" Landwirtschaft gesucht

Für agrarökologische Konzepte setzen sich 70 Wissenschaftler in einem offenen Brief an die Vereinten Nationen ein [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Ohne Milch für die Gesundheit

Veganer werben jetzt mit Straßenkreide für eine NDR-Dokumentation auf Youtube, die alle möglichen Gesundheitsgefahren von Milch zeigt. Doch es gibt bessere Gründe, auf Produkte vom Tier zu verzichten. Ethik und Klimaschutz zu vernachlässigen ist ein Fehler.
Ein Kommentar von Felix Werdermann
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Bewegung in der Klimapolitik

"Es liegt was in der Luft", hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zu Beginn der Sondergipfels zum Klimaschutz in New York gesagt. Die Ziele des Climate Summit waren hoch gesteckt. Zwar wurden nicht alle erfüllt, doch in die internationale Klimapolitik ist neue Bewegung gekommen. Besonders starke Signale kamen von den Bürgern und von der Wirtschaft.
Eine Analyse von Reimund Schwarze, Professor für Umweltökonomie und Experte für internationale Klimapolitik
[mehr...]
Rezension

Bild
Der organische Sound des Regenwalds

Von den polyphonen Gesängen der Baaka berührt, beschließt der US-Amerikaner Louis Sarno bei den Pygmäen in Zentralafrika zu leben und ihre Musik auf Tonband aufzuzeichnen. Doch selbst die intensiven Bilder der preisgekrönten Dokumentation Song from the Forest können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sarno noch immer ein Eindringling ist. Am Donnerstag ist der Film in den Kinos angelaufen.
Eine Rezension von Sandra Kirchner
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Trachtenwahn mit Umweltsiegel

Ob Bayer oder Nicht-Bayer: Tracht zu tragen ist auf dem Münchner Oktoberfest inzwischen ungeschriebenes Gesetz – auch wenn die Krachlederne mitnichten aus den heimischen Gefilden, sondern aus China kommt. Immerhin kann so die ganze schmutzige Herstellung das bayerische Reinheitsgebot nicht gefährden.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
New Yorker Worte, französische Revolutionen und Rockefellers Gründe

Kalenderwoche 39: Dass Deutschland nicht länger weltweit Kohlekraftwerke über die KfW fördern will, ist eine überfällige Entscheidung, sagt Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW sowie Mit-Herausgeberin von klimaretter.info. [mehr...]