Werbung

Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Abzocke beim Emissionshandel

Der Emissionshandel, eines der Hauptinstrumente der europäischen Klimapolitik, funktioniert bislang höchstens mangelhaft. Nicht als erste stellt dies eine Studie der britischen Nichtregierungsorganisation "Sandbag Climate Campaign" jetzt fest. Mit massivem Lobby-Einsatz hat es die Industrie geschafft, aus dem Klimaschutz-Instrument eine "Gelddruckmaschine" für sich zu machen.

  Aus Berlin Verena Kern

Eigentlich soll das europäische Emissionshandelssystem (Emissionshandelssystem)  den Kohlendioxidausstoß in der Europäischen Union senken. Und zwar   möglichst kostengünstig für alle diejenigen, die Emissionen einsparen sollen. Anstatt aber Anreize zur Emissionsreduktion zu setzen, ist das System in seiner jetzigen Form für Unternehmen aus der Stahl-, Zement- und Chemiebranche vor allem eines: ein Millionengeschäft. So lautet das Ergebnis der Studie "Der Klimagoldesel - Wer sind die Gewinner des EU-Emissionshandels?", die von der britischen Umweltorganisation "Sandbag Climate Campaign" gemeinsam mit dem BUND und Germanwatch in Berlin vorgestellt wurde.


Die Emissionszertifikate werden an der European Energy Exchange (EEX) gehandelt und bringen den Verkäufern auch bei niedrigen Preisen enorme Gewinne. (Foto: EEX)

Als Hauptprofiteure identifiziert sie die Stahlkonzerne ThyssenKrupp und die Salzgitter AG, den Zementhersteller Lhoist sowie den  Chemiekonzern BASF. Allein ThyssenKrupp besitzt demnach überschüssige CO2-Zertifikate im Wert von rund 250 Millionen Euro. Es ist nicht das erste Gutachten seiner Art: Im November waren allerdings "nur" 39 Milliarden Euro Gewinn verbucht worden.

Die Grundidee des europäische Emissionshandelssystem ist einfach: Jedes Unternehmen muss für die Emissionen, die es ausstößt, Verschmutzungsrechte vorweisen. Diese dürfen untereinander gehandelt werden. Je nachdem ob es für ein Unternehmen günstiger ist in Effizienzmaßnahmen zu investieren oder Zertifikate zu kaufen, kann es sich über diesen Markt eindecken.

Die Gesamtmenge der erlaubten Emissionen und damit die Anzahl der Verschmutzungsrechte wird Schritt für Schritt gedeckelt. Ab 2013 sinkt die Menge an Verschmutzungsrechten in der EU jährlich um 1,74 Prozent. Durch diese Verknappung des Angebots soll der Preis pro Zertifikat steigen, dadurch wird der Anreiz größer, Emissionen zu vermeiden. 

Soweit die Theorie. Tatsächlich aber ist der Preis für ein Zertifikat pro Tonne Kohlendioxid immer weiter gefallen. Derzeit erreicht er nicht einmal mehr die Zehn-Euro-Marke. Die Sandbag-Studie stellt fest, dass einer der Hauptfehler des Emissionshandelssystems in der kostenlosen Vergabe der Zertifikate zu Beginn der ersten Handelsperiode im Jahr 2005 liegt. Wieviele Verschmutzungsrechte ein Unternehmen zugeteilt bekam, hat sich auf Grundlage des von den Unternehmen selbst angegebenen Kohlendioxidausstoßes bemessen.

Ein Anreiz zum Beschiss in Höhe von mehreren Billionen Euro

Die Unternehmen hatten hierdurch einen erheblichen Anreiz, ihren Emissionsausstoß als übertrieben hoch darzustellen. Auf diese Weise haben sie weitaus mehr Verschmutzungsrechte erhalten als sie eigentlich benötigen. Insgesamt wurden bei diesem sogenannten "grandfathering" Verschmutzungsrechte im Wert von mehreren Billionen Euro den Firmen einfach geschenkt. 

Inzwischen haben ThyssenKrupp, Salzgitter AG, BASF und Co. soviele Zertifikate "gebunkert", wie Jan Burck von Germanwatch es ausdrückt, dass sie an die mit Verschmutzungsrechten eher unterversorgten Stromerzeuger Zertifikate verkaufen. Den Preis dafür schlagen diese auf den Strompreis auf, so dass im Endeffekt die Verbraucher für die Zusatzgewinne der Schwerindustrie aus dem Emissionshandelssystem aufkommen müssen. Die zehn größten sogenannten "Klimanutznießer" haben Zertifikate im Wert von mehr als 780 Millionen Euro übrig. Anreize zur Investition in Energieeffizienzmaßnahmen enstehen so natürlich nicht.

Durch die Überzuteilung von Zertifikaten sei das Instrument Emissionshandelssystem "pervertiert" worden, sagte BUND-Chef Hubert Weiger. Die Politik habe sich durch die Industrie "bluffen lassen" und sei "auf Lobby-Argumente" hereingefallen - nach dem Motto: Wir wandern ab, wenn Emissionshandelssystem für uns zu teuer wird. Durch geschickte "Jammerei" hätten die Firmen den marktwirtschaftlichen Mechanismus des Emissionshandelssystems in sein Gegenteil verkehrt und sich ein lukratives Millionengeschäft erschlossen. "Die Ergebnisse der Sandbag-Studie zeigen", so Jan Burch, "dass Behauptungen aus der Stahlindustrie, der Emissionshandel gefährde den Wirtschaftsstandort Deutschland, weit überzogen sind."


Die Emissionen des BASF-Stammwerks in Ludwigshafen sollten den Konzern eigentlich etwas kosten, stattdessen bescheren sie ihm satte Gewinne. (Foto: BASF)

Nun müsse öffentlich darüber diskutiert werden, "warum den Postkartenangaben der Industrie so leichtfertig geglaubt wurde", fordert BUND-Chef Weiger. "Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass künftig deutlich weniger Zertifikate verteilt werden. Gerade vor dem Weltklimagipfel in Durban wäre dies ein wichtiges Signal für die Glaubwürdigkeit Deutschlands in Sachen Klimaschutz." Die Sandbag-Studie dokumentiere "massiven Handlungsbedarf".

Auch Bryony Worthington von der britischen Umweltorganisation Sandbag forderte eine breite öffentliche Diskussion: "Solange die Zivilgesellschaft sich nicht für das Thema interessiert, wird nichts passieren." Ein Teil der Zertifikate müsse stillgelegt werden. Diese Entscheidung müsse möglichst bald fallen, da 2013 schon die nächste sogenannte Allokationsperiode beginnt und die Würfel dann wieder auf Jahre gefallen sein werden.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Freitag, 26. November 2010, 16:03 Uhr
Industrie sahnt beim Emissionshandel ab
RWE, Eon und Co. verbuchen durch Sonderregeln im EU-Emissionshandel Zusatzerträge von rund 39 Milliarden Euro. Auch Klimaprojekte in Entwicklungsländern versprechen oft mehr Klimanutzen als sie realisieren - EU-Kommissarin Connie Hedegaard will Zertifikate aus faulen Projekten jetzt ausschließen.
Von Sarah Messina
[mehr...]
Mittwoch, 16. Februar 2011, 16:44 Uhr
Nächste Runde für den Emissionshandel
Flugverkehr und energieintensive Industrie müssen ab 2012 Verschmutzungsrechte vorweisen [mehr...]
Freitag, 16. September 2011, 13:54 Uhr
Schweigen zur stillen Reserve
Der Emissionshandel ist einer der zentralen Mechanismen zum Erreichen der europäischen Klimaziele. Umso wichtiger, dass er auch funktioniert. Die Bundesregierung aber hat offenbar wenig Interesse, aktiv hierzu beizutragen. In der Debatte um die Stilllegung von Emissionszertifikaten für die kommende Handelsperiode verweigert sie jegliche Diskussion und Stellungnahme.
Aus Berlin Eva Mahnke [mehr...]
Mittwoch, 24. August 2011, 17:39 Uhr
80 Prozent sind weiterhin kostenlos
Bundeskabinett verabschiedet Spielregeln für den Handel mit Verschmutzungsrechten, den sogenannten Emissionszertifikaten. Demnach müssen Kraftwerke ihre Zertifikate zu 100 Prozent ersteigern, die Industrieanlagen bekommen 80 Prozent geschenkt. Diese Menge wird aber bis 2020 auf 30 Prozent gesenkt.
Von Verena Kern und Nick Reimer [mehr...]
Donnerstag, 05. Januar 2012, 13:55 Uhr
China fliegt für sich allein
Seit Jahresbeginn gilt der Emissionshandel der EU auch für Fluggesellschaften. Während die amerikanischen Airlines nach ihrer Schlappe vor dem Europäischen Gerichtshof ihren Widerstand aufgegeben haben, pokert China weiter - und erteilt jeder Kooperation eine Absage. Dabei hat Klimakommissarin Hedegaard schon weitreichende Zugeständnisse angeboten.
Von Verena Kern  [mehr...]
Montag, 13. September 2010, 11:32 Uhr
Der Emissionshandel in der Klima-Falle
sandbag_captrapVon Anfang an zuviele Zertifikate und nun auch noch ein gewaltiger Überschuss durch den rezessionsbedingten Produktionsrückgang: Die britische Organisation Sandbag warnt vor einem gefährlichen Erbe des EU-Emissionshandels. Von Sarah Messina [mehr...]
Dienstag, 20. Dezember 2011, 18:12 Uhr
Die Tonne Treibhausgas für zwei Pils
Um den atemlosen Preisverfall an den Strombörsen zu stoppen, will die EU Emissionszertifikate kappen. Mehr noch: Sie will das Gesamtsystem korrigieren und schneller mehr Zertifikate aus dem System nehmen, um Klimaschutz wirtschaftlich attraktiver zu machen. Von Nick Reimer [mehr...]
Donnerstag, 20. Januar 2011, 11:37 Uhr
Diebstahl im Emissionshandel befürchet
Emissionsrechten im Wert von rund sieben Millionen Euro in Tschechien verschwunden: EU stoppt europaweit den Handel [mehr...]
Montag, 07. März 2011, 18:53 Uhr
EU legt Emissionsquoten für Flieger fest
Kommission will 2012 den Airlines 213 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen zugestehen [mehr...]
Dienstag, 29. März 2011, 18:12 Uhr
EU legt Regeln für Emissionshandel fest
Kommission veröffentlicht Vorschriften zur Zuteilung kostenloser Zertifikate ab 2013 [mehr...]
Montag, 23. Januar 2012, 18:40 Uhr
EU-Klimaschutz günstiger zu haben
Die SPD fordert von der Bundesregierung mehr Engagement für das  30-Prozent-Ziel der EU [mehr...]
Freitag, 21. Januar 2011, 18:06 Uhr
EU: Absage an Industriegasprojekte
Zertifikate aus Industriegasprojekten werden ab Mitte 2013 aus dem EU-Emissionshandel ausgeschlossen. Das Verbot tritt jedoch vier Monate später ein als ursprünglich geplant  - ein Erfolg der Industrie-Lobby.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Dienstag, 15. November 2011, 16:43 Uhr
Ebbe im Klimafonds
Der drastische Preisverfall bei Emissionszertifikaten lässt die Einnahmen für die Energiewende schwinden [mehr...]
Donnerstag, 22. September 2011, 13:27 Uhr
Emissionshandel geht in die dritte Runde
Der Bundestag hat heute die Zuteilungsverordnung für die Jahre 2013 bis 2020 verabschiedet. Obwohl die Regeln verschärft werden, ist eine merkliche Emissionsminderung nicht zu erwarten. 
Von Bernward Janzing  [mehr...]
Donnerstag, 28. Oktober 2010, 16:44 Uhr
Eon und BASF weisen Vorwürfe zurück
Energiekonzern Eon und Chemiekonzern BASF bezeichnen Vorwürfe, im US-Wahlkampf gezielt Klimaskeptiker zu unterstützen, als "absurd". Umweltverbände kritisieren die Konzerne für ihre "Doppelzüngigkeit". Von Sarah Messina [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]

Meinungen: Etscheits Alltagsstress

Ich liebe es!

Einmal den Uli Hoeneß machen, auf jedes Umweltgewissen pfeifen und beim Burgerbrater um die Ecke so richtig die Ökosau rauslassen - wäre das nicht irgendwie herrlich? Nun ja ... Lesen Sie selbst!
Von Georg Etscheit
[mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet

Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Energie


Bayern: Windkraftpotentiale kartiert

Mit der Gebietskulisse Windkraft soll Kommunen ein Hilfsmittel zur Hand gegeben werden [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Nabucco schrumpft

Statt wie ursprünglich geplant 3.300 Kilometer könnte die Erdgasleitung nur 1.300 Kilometer lang werden [mehr...]
Mobilität


Bahn will mehr Güter auf die Schiene holen

Vorstandsmitglied hält Anteil vom 20 Prozent am Transportmarkt für machbar, zur Zeit sind es 18 Prozent [mehr...]
Forschung


60 heißeste Jahre des Jahrtausends

Die letzten sechs Dekaden sind in der Region Australasien die wärmsten des vergangenen Jahrtausends gewesen, bilanzieren Wissenschaftler [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Wohnen


150.000 neue Sonnenkollektoren

Solarwärme wird nun auf über 15 Millionen Quadratmetern in Deutschland gewonnen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"Wissen ohne Handeln"

Nach dem Bericht des Club of Rome: Michael Müller (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär a. D. und Mitherausgeber von klimaretter.info fordert in seinem Standpunkt 25 Milliarden Euro für ein Sofort-Programm der ökologischen Modernisierung. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]