Werbung

Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Tschüss Vattenfall!

Schwedischer Staatskonzern erwägt aus der deutschen Kohleverstromung aussteigen: "Entweder werden wir die Produktion in Deutschland verkaufen oder wir werden sie einmotten", erklärte Vorstandsvorsitzender Øystein Løseth. Allein in Deutschland ist der Konzern nach Fertigstellung des Kohlekraftwerks Hamburg-Moorburg für über 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich verantwortlich.

Aus Stockholm Reinhard Wolff

Der Energiekonzern Vattenfall hat nun erstmals offiziell bestätigt, dass man sich einen Rückzug aus der deutschen Kohleverstromung denken kann. "Entweder werden wir die Produktion in Deutschland verkaufen oder wir werden sie einmotten", erklärte Vorstandsvorsitzender Øystein Løseth in der Freitagausgabe der Stockholmer Tageszeitung Svenska Dagbladet. Erst vor einem Monat hatte Vattenfall mitgeteilt, dass man sich komplett aus dem polnischen Energiemarkt zurückziehen werde. Auch dort hatte man Kohlekraftwerke betrieben.


Das gehört noch Vattenfall: Braunkohle-Tagebau in der Lausitz. (Foto: Reimer)

Wie Løseth gegenüber Svenska Dagbladet erklärte, sei der grosse Anteil von Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen "nicht optimal" für den Konzern. Dass man mit dem neuen Kraftwerkblock in Boxberg und der – verzögerten – Fertigstellung des Kohlekraftwerks Hamburg-Moorburg den Kohlendioxid-Ausstoss aus Vattenfall-Produktion von derzeit 91 Millionen Tonnen (2010) um weitere mindestens 10 Millionen Tonnen steigern würde, sei schwer mit der Strategie ein "grünes" Energieversorgungsunternehmen werden zu wollen, in Übereinstimmung zu bringen. Diese Entwicklung widerspricht auch den Ambitionen, die der schwedische Staat als Eigentümer für Vattenfalll hat und wonach dieser Konzern europaweit ein Vorreiter bei der Umstellung auf haltbare Energieversorgung sein soll.

Tatsächlich besitzt der Staatskonzern Vattenfall insgesamt einen höheren Kohlendioxidausstoss als ganz Schweden. Mehrheitlich, nämlich zu 51 Prozent beruht die Produktion des einstigen Wasserkraftunternehmens - Vattenfall heißt übersetzt Wasserfall - mittlerweile auf fossiler Stromerzeugung überwiegend im Ausland. Nur 2 Prozent wird mit Windkraft- und Biobrennstoff produziert. Der – fast ausschliesslich schwedische - Wasserkraftanteil beträgt 21, der Atomstromanteil 26 Prozent.

Die Ankündigung von Løseth kommt überraschend, hatte Vattenfall doch Deutschland und die Niederlande bislang als Kernmärkte bezeichnet.  Doch neben Deutschland stellt er in dem Interview nun auch die Kohlestromproduktion in den Niederlanden zur Disposition. Auch hier komme ein Verkauf oder ein "Einmotten" in Frage.

Irgendeinen zeitlichen Rahmen für diese Pläne nannte der neue Vattenfall-Chef nicht. Auch nicht, wie konkret er sich ein "Einmotten" von deutschen Kohlekraftwerken vorstellt. Es sei aber das Ziel von Vattenfall, seine Kohlendioxidproduktion bis 2020 auf 65 Millionen Tonnen zu senken. Dahinter stünden auch ökonomische Erwägungen: "Wir sind überzeugt, dass der Preis für den Ausstoss von Kohlendioxid steigen wird und eine rentable Produktion dann schwerer werden wird", erklärte Løseth.


Gehört auch Vattenfall: das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde, Europas drittgrößte Kohlendioxid-Quelle. (Foto: Reimer)

 Ab 2013 werden in der EU die energieintensiven Industriebranchen in den Emissionshandel mit einbezogen, die Verschmutzungsrechte für die Strombranche sind dann nicht mehr gratis, sondern werden versteigert. Was für einen vorwiegend auf Fossilenergie beruhenden Produzenten wie Vattenfall zu erheblich steigenden Kosten – eine knappe Milliarde Euro wurde insoweit errechnet – führen könnte. Mit den gegenwärtigen Anlagen und Neuinvestitionen würde der Kohlendioxid-Ausstoss von Vattenfall in den nächsten vier, fünf Jahren weiter ansteigen und bei über 100 Millionen Tonnen landen.

Inwieweit eine Absenkung dieses Niveaus durch die geplante Kohlendioxid-Abscheidung möglich werden könnte, steht jedenfalls aufgrund der Unsicherheit mit dem CCS-Gesetz zur unterirdischen Lagerung von Kohlendioxid derzeit völlig in Frage. Eine Unsicherheit, die Vattenfall-Sprecher beklagten. Die Ankündigung Løseths kommt wenige Tage nach dem Scheitern des CCS-Gesetzes im Bundesrat.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Montag, 16. Mai 2011, 16:32 Uhr
6.700 Bäume gegen Kohlendioxid-Lager
Obstbäume statt CO2-Verpressung: Baumpflanzaktionen an 111 Standorten [mehr...]
Sonntag, 12. Dezember 2010, 18:53 Uhr
Klimacamps gegen Braunkohle geplant
climatecamp-edinburgh-1_boeckKlimaaktivisten planen im kommenden Jahr zwei Klimacamps in Deutschland: im Rheinland und in Brandenburg [mehr...]
Sonntag, 18. September 2011, 12:42 Uhr
Ökostrom aus Beeskow
Die Region, in der Vattenfall Kohlendioxid verpressen will, produziert bereits Stromüberschüsse aus erneuerbaren Energien [mehr...]
Freitag, 27. Mai 2011, 16:23 Uhr
"Brandenburg ist abgeblitzt"
Als voraussichtlich einziges Bundesland wird in Brandenburg Kohlendioxid probeweise im Untergrund verpresst. Der Bundesrat stimmte für eine Klausel, mit der andere Länder die CO2-Speicherung verbieten wollen.
Aus Berlin Felix Werdermann
[mehr...]
Montag, 25. Oktober 2010, 15:47 Uhr
"Vattenfall plant eine Mogelpackung"
lausitz-jaenschwalde2Am Standort Jänschwalde in Brandenburg will der schwedische Konzern die CCS-Technik im Demonstrationskraftwerk erproben - und anders als ursprünglich angekündigt einen neuen Kraftwerks-Block bauen.
Von Johanna Treblin
[mehr...]
Donnerstag, 20. Mai 2010, 12:22 Uhr
Aktivisten protestieren gegen CCS-Lobbykongress
protest-ccslobbykongress-berlinProteste vor dem Tagungszentrum des Internationalen CCS-Kongresses in Berlin: Kritiker aus Brandenburg und Schleswig-Holstein "tagen" vor der Halle [mehr...]
Samstag, 03. März 2012, 09:15 Uhr
Brandenburg feiert CCS-Abschied
Party in Beeskow, Besetzung im Spessart: Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen Abholzung alter Buchen [mehr...]
Mittwoch, 25. Mai 2011, 09:23 Uhr
Brandenburg stellt sich gegen CCS-Gesetz
Wirtschaftsminister Christoffers will im Bundesrat die Streichung der Länderklausel und eine Ausweitung der Haftung fordern [mehr...]
Donnerstag, 03. März 2011, 17:00 Uhr
Brandenburgs Linke diskutiert CCS
Die Linke in Brandenburg will keine Erkundung zur Kohlendioxid-Speicherung ohne CCS-Gesetz. In einem Antrag zum bevorstehenden Landesparteitag am Wochenende werden "zunehmend Zweifel" an der Sicherheit der Technologie laut.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Samstag, 04. Februar 2012, 18:50 Uhr
CCS - längst noch nicht tot
Im Landkreis Oder-Spree sollen östlich von Berlin jetzt die ersten geologischen Tiefenuntersuchungen der umstrittenen Speichertechnologie von Kohlendioxid beginnen - das sogenannte CCS. Dagegen protestierte bei klirrender Kälte ein Zug von Gegnern: "Das Karnickel wird sich nicht schlachten lassen", so ihre Botschaft.
Aus Beeskow Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 04. Januar 2011, 17:45 Uhr
CCS-Erkundungen vor Gericht
Die Stadt Beeskow in Brandenburg wehrt sich gegen Probebohrungen des Energiekonzerns Vattenfall [mehr...]
Dienstag, 06. Dezember 2011, 15:13 Uhr
CCS-Gegner bleiben skeptisch
Nach der gestrigen Absage von Vattenfall wollen Anti-CCS-Bündnisse trotzdem weiter gegen die Technik protestieren [mehr...]
Donnerstag, 14. April 2011, 16:00 Uhr
CCS: Aminwäsche möglicherweise gefährlich
In Norwegen wurde eines der weltweit größten CCS-Projekte wegen der Gefahr durch krebserregende Chemikalien auf Eis gelegt. Auch zwei Projekte in Deutschland setzen auf Aminwäsche. Die Betreiber schweigen zum Thema.
Von Hanno Böck
[mehr...]
Freitag, 06. Januar 2012, 09:00 Uhr
Die Zukunft der Braunkohle
Die Brandenburger Landesregierung will in Kürze eine neue Energiestrategie vorstellen. Die SPD und Teile der Linkspartei wollen auch ohne CCS-Technologie an der Braunkohle festhalten – und sind dafür bereit, die bisherigen Klimaschutzziele über Bord zu werfen.
Von Hanno Böck  [mehr...]
Montag, 08. August 2011, 18:13 Uhr
Jänschwalde: Klimacamp gestartet
Klimaaktivisten protestieren gegen Braunkohletagebaue und die geplante Verpressung von Kohlendioxid [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]

Meinungen: Etscheits Alltagsstress

Ich liebe es!

Einmal den Uli Hoeneß machen, auf jedes Umweltgewissen pfeifen und beim Burgerbrater um die Ecke so richtig die Ökosau rauslassen - wäre das nicht irgendwie herrlich? Nun ja ... Lesen Sie selbst!
Von Georg Etscheit
[mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet

Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Energie


Bayern: Windkraftpotentiale kartiert

Mit der Gebietskulisse Windkraft soll Kommunen ein Hilfsmittel zur Hand gegeben werden [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Nabucco schrumpft

Statt wie ursprünglich geplant 3.300 Kilometer könnte die Erdgasleitung nur 1.300 Kilometer lang werden [mehr...]
Mobilität


Bahn will mehr Güter auf die Schiene holen

Vorstandsmitglied hält Anteil vom 20 Prozent am Transportmarkt für machbar, zur Zeit sind es 18 Prozent [mehr...]
Forschung


60 heißeste Jahre des Jahrtausends

Die letzten sechs Dekaden sind in der Region Australasien die wärmsten des vergangenen Jahrtausends gewesen, bilanzieren Wissenschaftler [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Wohnen


150.000 neue Sonnenkollektoren

Solarwärme wird nun auf über 15 Millionen Quadratmetern in Deutschland gewonnen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"Wissen ohne Handeln"

Nach dem Bericht des Club of Rome: Michael Müller (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär a. D. und Mitherausgeber von klimaretter.info fordert in seinem Standpunkt 25 Milliarden Euro für ein Sofort-Programm der ökologischen Modernisierung. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]