Werbung

Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Gericht stoppt "Belo Monte"-Damm

Der Bau des brasilianischen Wasserkraftwerks verstößt nach Ansicht der Richter in Belém gegen Umweltauflagen. Im Januar erteilte Teilgenehmigung zurückgenommen.

Von Hanno Böck und Nick Reimer

Das umstrittene Staudammprojekt Belo Monte in Brasilien ist vorerst auf Eis gelegt: Nach einem Bericht der Organisation Amazon Watch urteilte das zuständige Bundesgericht, dass die Bauarbeiten sofort zu stoppen seien. Die Richter seien zu der Einschätzung gekommen, dass Umwelt- und Sozialauflagen, die nach brasilianischem Recht für derartige Bauvorhaben gelten, nicht eingehalten wurden. Weiterhin untersagt das Gericht der nationalen Entwicklungsbank (Brazilian National Development Bank, BNDES), dem Baukonsortium Norte Energia (NESA) weitere Finanzmittel zur Verfügung zu stellen.


Demonstration gegen Belo Monte. (Foto: Amazon Watch)

Das Staudammprojekt Belo Monte wird von der brasilianischen Regierung als Teil einer Strategie zur klimafreundlichen Stromerzeugung gesehen, hier soll einer Leistung von 11.000 Megawatt installiert werden, so viel, wie 12 deutsche Atomkraftwerke aufweisen. Am Fluss Rio Xingu, einem Nebenfluss des Amazonas, soll das weltweit drittgrößte Wasserkraftwerk gebaut werden. Selbst die Projektbefürworter gehen davon aus, dass mindestens 17.000 Menschen für den Bau umgesiedelt werden müssen.

Auch deutsche Firmen wollten sich am Bau des Staudamms beteiligen, so etwa die Siemens-Tochter Voith-Hydro. Der Kuchen, den Brasilien hier verteilen will, wird auf etwa 9 Milliarden Euro Investitionskosten geschätzt. Präsidentin Dilma Rousseff hält das Kraftwerk für notwendig, um Brasiliens schnell wachsende Wirtschaft ab Ende 2014 mit Strom versorgen zu können.

Doch das Projekt ist seit Jahren umstritten: Auf einer Fläche von 500 Quadratkilometer Land sollen zuerst die Bäume gerodet, die Fläche dann überflutet werden. Um eine Vorstellung zu bekommen: Diese Fläche ist größer als das Bundesland Bremen. Zudem ist in tropischen Regionen Wasserkraft nicht klimafreundlich. Aus den Stauseen entweichen große Mengen Methan, welche als Treibhausgas wirksam sind.

Gegen den Staudamm protestieren vor allem indigene Gemeinschaften in Brasilien. Mitte Februar demonstrierten wiederum Hunderte Indigene und Flussbewohner aus der Xingu-Region in Brasília und überreichten Regierungsbeamten gut 600.000 Unterschriften gegen das auch volkswirtschaftlich widersinnige Mammutprojekt. Kritiker erinnern immer wieder daran, dass allein die hohen Transmissionsverluste, die sich bei einer Modernisierung des Stromnetzes bedeutend verringern ließen, der fünffachen Kapazität von Belo Monte entsprechen.


Indigene auf dem Weltsozialforum in Belém 2009. (Fotos: Martin Keßler / neuewut.de)

Einer der prominentesten Kritiker ist der austrobrasilianische Bischof Erwin Kräutler, der jüngst mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Über Kräutlers Kampf gegen das Projekt erschien so eben der Dokumentarfilm "Eine andere Welt ist möglich? – Kampf um Amazonien"

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 16. August 2011, 09:14 Uhr
Mercedes verdient am Damm Belo Monte
Für den Bau des zweitgrößten Wasserkraftwerks in Brasilien wird so viel Erdreich bewegt wie vor 100 Jahren beim Bau des Panama-Kanals - mit Mercedes-Lkw. Die Deutschen liefern 540 Lastwagen für "mindestens" 86 Millionen Euro.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger [mehr...]
Freitag, 18. Februar 2011, 13:50 Uhr
Hunderttausende gegen Belo Monte
Im Film "Eine andere Welt ist möglich?" beleuchtet Martin Keßler den geplanten Bau des Megastaudamms Belo Monte in Brasilien.
Eine Rezension von Gerhard Dilger [mehr...]
Freitag, 30. September 2011, 15:19 Uhr
Neue Hindernisse für Belo Monte
Ein brasilianischer Bundesrichter hat einen teilweisen Baustopp für das umstrittene Wasserkraftwerk Belo Monte am Amazonas-Nebenfluss Xingu angeordnet. Bei dem geplanten Bau zweier Staudämme sei der Lebensunterhalt von 1.000 Fischerfamilien über Jahre hinweg in Frage gestellt, heißt es in der Begründung.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger
[mehr...]
Samstag, 17. Dezember 2011, 15:03 Uhr
Wieder mal grünes Licht für Belo Monte
Neue Wendung im juristischen Tauziehen um den Amazonas-Staudamm: In der Nacht zu Samstag hob ein Gericht den teilweisen Baustopp für das umstrittene Wasserkraftwerk wieder auf. Was das bedeutet? Die Staatsanwaltschaft in Belém pocht weiter auf die Artenvielfalt und die Rechte der Indigenen, obwohl Mercedes schon einen millionenschweren Auftrag ergattert hat.
Von Nick Reimer [mehr...]
Donnerstag, 26. Januar 2012, 17:15 Uhr
"Grüner Anstrich der Weltwirtschaftsordnung"
In Porto Alegre beginnt das Weltsozialforum. Die brasilianische Regierung wirbt für ihr Wachstumsmodell, ihre Kritiker bemängeln umweltfeindliche Großprojekte. Aktionen zum Rio20+-Gipfel im Juni werden vorbereitet.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger [mehr...]
Dienstag, 15. Juni 2010, 10:33 Uhr
Energiehunger forciert Staudammpläne
site_of_pimental_dam_Zachary_HurwitzBrasilien rechnet bis 2019 mit einem steigenden Energiebedarf von 5,9 Prozent im Jahr und hat sich vor allem aus Kostengründen zum Bau neuer Staudämme entschieden. Allein sechs Wasserkraftwerke sollen im Tapajós-Becken entstehen. Umweltschützer und Ureinwohner warnen vor den Folgen.
Aus Rio de Janeiro MARIO OSAVA (IPS) [mehr...]
Montag, 20. Dezember 2010, 09:36 Uhr
Industrialisierung gefährdet Amazonas
Nach der Invasion der Rinder: Regenwald im brasilianischen Amazonas-Gebiet gerät weiter unter Druck.
Aus Porto Velho Mario Osava
[mehr...]
Samstag, 12. Mai 2012, 08:02 Uhr
Zwei Millionen für ein Veto
Onlinekampagne gegen Brasiliens neues Waldgesetz gestartet - Präsidentin Rousseff soll ihr Veto einlegen [mehr...]
Freitag, 04. März 2011, 10:20 Uhr
Belo Monte darf gebaut werden
Baustopp für Mega-Staudamm im brasilianischen Amazonas-Gebiet aufgehoben [mehr...]
Mittwoch, 07. Juli 2010, 12:18 Uhr
Brasilien lässt wieder Regenwald abholzen
brasilien_fluss-Xingu_gpKongressabgeordnete haben am Dienstag in einem Unterausschuss für eine Änderung des Brasilianischen Waldgesetzes abgestimmt. Nun sind 85 Millionen Hektar von der Abholzung bedroht. Damit werden 30 Milliarden Tonnen Kohlendioxid freigesetzt [mehr...]
Mittwoch, 07. März 2012, 13:37 Uhr
Brasilien verschiebt Waldgesetz
Umweltverbände befürchten massive Abholzung von Regenwäldern [mehr...]
Donnerstag, 26. Mai 2011, 10:54 Uhr
Brasilien weicht Waldgesetz auf
Parlament will illegale Rodungen für die Landwirtschaft im Nachhinein legitmieren und Schutzgebiete freigeben [mehr...]
Donnerstag, 26. April 2012, 15:50 Uhr
Brasiliens Parlament billigt neues Waldgesetz
Präsidentin Rousseff kann gegen die umstrittenen Änderungen des "Código Florestal" noch ihr Veto einlegen [mehr...]
Mittwoch, 03. Juni 2009, 15:36 Uhr
Das "Schlachthaus Amazonien"
werner_rudhart_gp.jpgRinderzucht auf illegal gerodetem Land im Amazonasgebiet ist einer der größten Klimakiller weltweit. Davon profitieren vor allem Großkonzerne im Westen: Nicht nur bei Aldi, Lidl oder Makro wird Rindfleisch aus Amazonien verkauft, auch Adidas und Reebok setzen auf Leder aus dubiosen Viehbeständen.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger [mehr...]
Donnerstag, 07. April 2011, 08:01 Uhr
Das schmutzige Ethanol von Brasilien
Der Agrosprit sorgt in Brasilien für große Schwierigkeiten: Sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse, Verdrängung von Kleinbauern und ökologische Probleme. Doch die Regierung gibt großzügig Kredite.
Aus Luziânia Gerhard Dilger [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]

Meinungen: Etscheits Alltagsstress

Ich liebe es!

Einmal den Uli Hoeneß machen, auf jedes Umweltgewissen pfeifen und beim Burgerbrater um die Ecke so richtig die Ökosau rauslassen - wäre das nicht irgendwie herrlich? Nun ja ... Lesen Sie selbst!
Von Georg Etscheit
[mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet

Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Energie


Bayern: Windkraftpotentiale kartiert

Mit der Gebietskulisse Windkraft soll Kommunen ein Hilfsmittel zur Hand gegeben werden [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Nabucco schrumpft

Statt wie ursprünglich geplant 3.300 Kilometer könnte die Erdgasleitung nur 1.300 Kilometer lang werden [mehr...]
Mobilität


Bahn will mehr Güter auf die Schiene holen

Vorstandsmitglied hält Anteil vom 20 Prozent am Transportmarkt für machbar, zur Zeit sind es 18 Prozent [mehr...]
Forschung


60 heißeste Jahre des Jahrtausends

Die letzten sechs Dekaden sind in der Region Australasien die wärmsten des vergangenen Jahrtausends gewesen, bilanzieren Wissenschaftler [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Wohnen


150.000 neue Sonnenkollektoren

Solarwärme wird nun auf über 15 Millionen Quadratmetern in Deutschland gewonnen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"Wissen ohne Handeln"

Nach dem Bericht des Club of Rome: Michael Müller (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär a. D. und Mitherausgeber von klimaretter.info fordert in seinem Standpunkt 25 Milliarden Euro für ein Sofort-Programm der ökologischen Modernisierung. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]