Werbung

Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Solarboom in Ontario

In der kanadischen Provinz Ontario hat sich die installierte Solarleistung im vergangenen Jahr verdreifacht. Immer mehr internationale Unternehmen siedeln sich in Kanada an - darunter auch deutsche Firmen.

Aus München Daniela Becker

Weite Flächen, wenig Menschen, Eishockey und Ahornsirup – so die gängige Assoziation zu Kanada. Solarenergie verbinden die wenigsten mit dem Land. Noch nicht. Denn die kanadische Provinz Ontario hat vor knapp fünfzehn Monaten eine Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien aufgelegt, die den Wirtschaftszweig der erneuerbaren Energien boomen lässt.


Erfolgsrezept für die Photovoltaik: Der Green Energy Act in Ontario. (Foto: Omniwatt)

Der kanadische Solarverband CanSIA schätzt, dass sich die insgesamt installierte Photovoltaik-Leistung in Kanada auf 270 Megawatt erhöht hat. Das ist freilich im Vergleich zu den sieben Gigawatt Neuinstallation in Deutschland nicht viel. Wird berücksichtigt, dass 2009 jedoch nur knapp ein Drittel der jetzigen Solarleistung existierte, ist die Entwicklung aber doch beachtlich.

Bisher 270 Megawatt - bei rasanter Wachstumskurve

Praktisch der gesamte Solarstrom wird in Ontario ins Stromnetz eingespeist. Der Andrang ist dem Green Energy Act geschuldet, den diese kanadische Provinz am 1. Oktober 2009 erlassen hat. Wichtigster Bestandteil ist eine Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien, die diesen Wirtschaftszweig in der Provinz boomen lässt. Mit Einspeisetarifen, die zwischen 44 und 62 Cent pro Kilowattstunde (in Eurocent: 32-58 Cent/kWh) liegen, werden Solarstromerzeuger üppig entlohnt. Die Vergütung wird wie in Deutschland über 20 Jahre gewährt und über die Strompreise finanziert.

Für dieses Jahr rechnet CanSIA erneut mit einem deutlichen Zuwachs, die Prognosen schwanken zwischen 450 und 700 Megawatt. Insbesondere viele deutsche Unternehmen fassen derzeit in der Provinz Fuß, um an dem neuen "Goldrausch" teilzuhaben und auch die günstige geografische Lage auszunutzen. Denn Ontario ist nicht nur die bevölkerungsreichste und nach Québec die flächenmäßig zweitgrößte Provinz in Kanada, sondern grenzt im Süden an fünf US-Bundesstaaten. Von hier aus lässt sich bequem der gesamte nordamerikanische Markt bedienen.

Nahe Toronto laufen SMA-Wechselrichter vom Band

Eines der Unternehmen, das diese Chance nutzen will, ist der deutsche Wechselrichterhersteller SMA. Seit Dezember laufen in einer neuen Produktionsstätte nahe Toronto SMA-Wechselrichter vom Band. Mittelfristig sollen dort 100 bis 200 Arbeitsplätze geschaffen werden. "Der Bundesstaat Ontario bietet hervorragende Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Entwicklung eines nachhaltigen Photovoltaik-Marktes. Das Förderprogramm schafft in Kombination mit überdurchschnittlichen Einstrahlungsbedingungen starke Anreize für Investitionen in die Photovoltaik", begründet Jeanette Klockgether, Bereichsleiterin Vertrieb Übersee bei der SMA Solar Technology AG das Engagement ihres Unternehmens. Tatsächlich liegen die Werte der Sonneneinstrahlung auf dem Niveau von Süddeutschland.


Noch viel Potenzial: Photoltaik findet man in Ontario weniger auf Dächern als auf Freiflächen. (Foto:Flickr/SweetOne)

Diese Wirtschaftsmigration ist von den Macher des Green Energy Act beabsichtigt. Das Gesetz ist – anders als sein deutsches Pendant das Erneuerbare-Energien-Gesetz – klar als Wirtschaftsförderungsinstrument angelegt und soll die regionale Wertschöpfung erhöhen.

Jeder Betreiber einer Solarstromanlage muss nachweisen, dass ein Mindestanteil der Projektkosten in Ontario generiert wird. Der Anteil der "Domestic Content Compliance" liegt seit Anfang des Jahres bei 60 Prozent (vorher 40 Prozent). Dazu hat die Ontario Power Authority (OPA) für jede der verschiedenen Wertsschöpfungsebenen einer Solaranlage Kriterien aufgestellt, die erfüllt sein müssen, um die Anforderungen zu erfüllen. Jeder Ebene ist penibel ein fester Prozentwert zugeordnet. So können Anlagenplaner errechnen, ob sie mit den in Anspruch genommenen Komponenten und Dienstleistungen ausreichend "Local Content" erzeugt haben.

Ein Beispiel: Wechselrichter, die in Ontario montiert, verkabelt und getestet wurden, liefern in einer solchen Rechnung für eine Anlage aus kristallinen Modulen > 10 kW acht Prozentpunkte. "SMA hat sehr eng mit der OPA zusammen gearbeitet, um sicherzustellen, dass alle Domestic Content-Bedingungen erfüllt werden", sagt Klockgether. Der Projektierer kann also einen SMA-Wechselrichter verwenden und Module mit Zellen, die im Land gefertigt wurden (15 Prozentpunkte) und für die das Silizium in Ontario produziert wurde (11 Prozentpunkte), und die Anlage von kanadische Installateure errichten lassen (18 Prozentpunkte), dann sind die geforderten 60 Prozentpunkte erreicht. "Wichtig: Bei den bei den Prozentsätzen kann nicht gefeilscht werden, entweder man bekommt den vollen Prozentsatz oder man bekommt eben gar nichts, wenn die Kriterien nicht erfüllt werden", sagt Terrie Romano, Konsulin für Wirtschaftsangelegenheiten der Provinz Ontario.

Eine solche Subvention der heimischen Wirtschaft wäre in der EU nicht möglich. Der Protest bleibt nicht aus - verschiedene Länder haben bereits die Meinung geäußert, dass die Local-Content-Bedingung gegen die WTO und andere Wirtschaftsabkommen verstoße und versuchen Druck auf Ontario auszuüben, damit die Provinz die Regelung aufhebt.

Neben der Frage, ob die Regelung mit internationalem Wirtschaftsabkommen konform geht, sehen Kritiker in ihr auch einen möglichen Hemmschuh der weiteren Marktentwicklung, weil bei steigender Nachfrage möglicherweise nicht ausreichend Produkte zur Verfügung stehen, die im heimischen Markt erzeugt wurden.

Terrie Romano zeigt sich zuversichtlich. "Es ist wirklich erstaunlich, wie viel wir in so kurzer Zeit erreicht haben. Praktisch jede Woche bekommen wir neue Absichtserklärung für neue Ansiedlungen. Und der heimische Markt reagiert sehr schnell. Es gibt inzwischen sehr viele Solarinstallateure und vor allem auch Colleges die entsprechend unterrichten."

Nutzung von Hausdächern muss zunehmen

Der größte Teil der bisher in Ontario installierten Anlagen stehen auf Freiflächen – von denen Kanada mehr als genug hat. Kein Wunder also, dass auch die derzeit größte Solaranlage der Welt in Ontario steht. Die 80 Megawatt Anlage in Sarnia wurde von dem kanadischen Unternehmen Enbridge gemeinsam mit dem US-amerikanischen Unternehmen First Solar, von dem die verwendeten Module stammen, realisiert.

Die Nutzung von Hausdächern entspricht nur elf Prozent der beantragten Netzanschlüsse und findet vorwiegend auf öffentlichen und kommerziellen Gebäuden statt. Es gilt also, die Bevölkerung noch mit ins Boot zu holen. Das ist insbesondere wichtig, weil im Herbst in Ontario gewählt wird. In den Umfragen liegt die Liberale Regierungspartei, die den Green Energy Act eingeführt hat, hinten. Die Konservativen machen die Einspeisetarife für steigende Energiepreise verantwortlich. Die Diskussionen ähneln denen in Deutschland. Alle zwei Jahre – also erstmals dieses Frühjahr – soll die OPA die Einspeisetarife überprüfen. Eine jährlich festgelegte Absenkung der Tarife oder einen Deckel gibt es bisher nicht. Politik und Unternehmen erwarten mit Spannung die Ergebnisse der OPA.

Sicher ist: Für die ein oder andere Solaranlage ist in Ontario noch Platz vorhanden. Und vielleicht nicht nur dort - denn andere Provinzen beobachten genau, wie in Ontario in kürzester Zeit viele neue grüne Arbeitsplätze geschaffen wurden. Auch das Teersand dominierte Alberta soll schon Interesse an einem neuen solaren Saubermann-Image gezeigt haben.


 

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Freitag, 23. Dezember 2011, 09:05 Uhr
Ein Jahr in der Vorhölle
Die deutsche Solarindustrie ist nach glänzenden Jahren in der Krise. Aber vielleicht lohnt der Gang ins Ausland - in die großen Wachstumsmärkte USA, China, Indien und Kanada? Ein Nachschlag vom "Forum Solarpraxis" in Berlin. Teil 2: Nordamerika - über die ewigen Hoffnungen auf demokratische US-Präsidenten und das Solarwunder Ontario.
Aus Berlin Martin Reeh [mehr...]
Donnerstag, 20. Januar 2011, 18:20 Uhr
Solarwirtschaft legt sich die Axt an
Ein "Selbstmord aus Angst vor dem Tod"? Die Lobbyisten der Solarwirtschaft schlagen gemeinsam mit dem Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) weitere Kürzungen bei den Solartariven im Erneuerbaren Energien-Gesetz vor. Nanu?
Aus Berlin Martin Reeh [mehr...]
Montag, 14. November 2011, 09:10 Uhr
"Das hat mit Planwirtschaft nichts zu tun"
Holger Krawinkel war der Schrecken der Photovoltaik-Branche in der letzten Kürzungsdebatte zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz: ein Verbraucherschützer, der gegen die hohen Kosten des Solarstrom-Ausbaus kämpfte. Im klimaretter.info-Interview erklärt der Energieexperte der Verbraucherzentrale Bundesverband, warum Photovoltaik noch immer zu hoch vergütet wird, die große Zeit für Solaranlagen dennoch kommen wird und warum der weitere Ausbau der Erneuerbaren besser geplant werden muss.
Interview: Martin Reeh [mehr...]
Montag, 21. Februar 2011, 18:38 Uhr
Brüderle will Solarförderung abschaffen
Subventionen sollen "in einigen Jahren" überflüssig sein, sagt der Bundeswirtschaftsminister [mehr...]
Mittwoch, 17. August 2011, 11:59 Uhr
EU klagt gegen kanadisches EEG
In Ontario, Kanada, gibt es Fördergelder für erneuerbare Energien nur für einheimische Branchen - die EU und Japan sehen darin einen Verstoß gegen WTO-Richtlinien [mehr...]
Mittwoch, 28. Dezember 2011, 14:36 Uhr
Photovoltaik-Markt: Planer und Chaoten
Die deutsche Solarindustrie ist nach glänzenden Jahren in der Krise. Aber vielleicht lohnt der Gang ins Ausland - in die großen Wachstumsmärkte USA, China, Indien und Kanada? Teil 2: Über China, das Land der Fünf-Jahres-Pläne und der billigen Module, und die Solar-Spontis Indiens.
Von Martin Reeh
[mehr...]
Donnerstag, 02. Dezember 2010, 12:30 Uhr
Röttgen: Weitere Solarkürzungen möglich
Branche will Vorziehen der für 2012 geplanten Senkung der Fördersätze angeblich akzeptieren [mehr...]
Freitag, 13. Januar 2012, 17:31 Uhr
SMA Solar erzielt Geschäftsziele
Der Weltmarktführer für Wechselrichter konnte Umsatz- und Ergebnisziele erreichen. Aktie dennoch weiterhin auf Talfahrt [mehr...]
Samstag, 07. April 2012, 11:59 Uhr
Zehn Gigawatt Sonne aus Griechenland
Griechenland will in großem Stil Solarstrom exportieren und sich so eine neue Einnahmequelle erschließen. Sonne gibt es am Mittelmeer reichlich zu ernten, aber die schlechten Rahmenbedingungen sorgten bislang bei Solaranlagen nur für magere Installationszahlen. Mit neuen Gesetzen und einer Werbeoffensive bei ausländischen Investoren will Athen das nun ändern.
Von Bernward Janzing [mehr...]
Freitag, 15. Oktober 2010, 16:28 Uhr
Ökostrom-Umlage steigt auf 3,5 Cent
Netzbetreiber und Netzagentur geben die EEG-Umlage für 2011 bekannt. Über die Stromrechnung fördert ein deutscher Durchschnittshaushalt Erneuerbare Energien künftig mit monatlich vier Euro mehr als zuvor. Aus Freiburg Bernward Janzing [mehr...]
Sonntag, 04. Juli 2010, 13:10 Uhr
"Absolut im Interesse der Verbraucher"
polykrist-bswsolarAm Montag entscheidet sich das Vermittlungsverfahren zwischen Bundesrat und Bundestag zu den neuen Solar-Einspeisetarifen. Margit Conrad (SPD), Umwelt- und Verbraucherministerin in Rheinland-Pfalz, erklärt auf Klimaretter.info, wo der Kompromiss liegen sollte - und warum die Mehrbelastung von 3 bis 7 Euro im Jahr beste Verbraucherschutz-Politik ist.
Interview: Nick Reimer [mehr...]
Freitag, 09. September 2011, 11:08 Uhr
"Das ist klassische Marktwirtschaft"
Reuters vermeldet einen kleinen Solarboom im Sommer, die Umlage nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) könnte im kommenden Jahr wieder steigen. Heiko Stubner vom Bundesverband Erneuerbare Energie erläutert im Interview, was dies bedeutet.
Interview: Verena Kern [mehr...]
Samstag, 29. Januar 2011, 09:02 Uhr
"Die Sachverständigen rechnen falsch"
Streit um den Mix der Erneuerbaren: Die unabhängigen Umweltgutachter der Bundesregierung fordern mehr Offshore-Windenergie und den weitgehenden Verzicht auf Solarstrom aus Deutschland.- Der chland. Der Eurosolar-Vorsitzende Axel Berg über Rechen- und Denkfehler des Sachverständigenrats für Umweltfragen.
Interview: Martin Reeh
[mehr...]
Donnerstag, 29. März 2012, 12:48 Uhr
"Novelle ist überflüssig wie ein Kropf"
Heute Nachmittag entscheidet der Bundestag in namentlicher Abstimmung über die geplante Kürzung bei der Solarvergütung. Zwar hat die Koalition ihre Pläne leicht entschärft, dennoch könnten sie das Ende der deutschen Solarindustrie bedeuten, meint Eicke Weber vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme im Gespräch mit klimaretter.info. Und fordert ein "Leuchtturmprojekt" mit staatlichen Kreditgarantien, um die Branche gegenüber China konkurrenzfähig zu machen.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Sonntag, 21. Februar 2010, 11:23 Uhr
"Solarstrom würde unseren Haushalt retten"
thumb_firstsolar_KarlstadtLaudenbGroße Freiflächenanlagen sind von den schwarz-gelben Kürzungsplänen bei der Solarförderung besonders betroffen, bei den internen Gesprächen zwischen Unions- und FDP-Fraktion sind sie der größte Streitpunkt. Nicht nur die Solarbranche, sondern auch Kommunen lehnen die drastischen Kürzungen ab. Warum, erklärt Rudolf Schmitt, der Bürgermeister von Ferschweiler (Rheinland-Pfalz) im Interview mit klimaretter.info.
Interview: Toralf Staud [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]

Meinungen: Etscheits Alltagsstress

Ich liebe es!

Einmal den Uli Hoeneß machen, auf jedes Umweltgewissen pfeifen und beim Burgerbrater um die Ecke so richtig die Ökosau rauslassen - wäre das nicht irgendwie herrlich? Nun ja ... Lesen Sie selbst!
Von Georg Etscheit
[mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet

Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Energie


Bayern: Windkraftpotentiale kartiert

Mit der Gebietskulisse Windkraft soll Kommunen ein Hilfsmittel zur Hand gegeben werden [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Nabucco schrumpft

Statt wie ursprünglich geplant 3.300 Kilometer könnte die Erdgasleitung nur 1.300 Kilometer lang werden [mehr...]
Mobilität


Bahn will mehr Güter auf die Schiene holen

Vorstandsmitglied hält Anteil vom 20 Prozent am Transportmarkt für machbar, zur Zeit sind es 18 Prozent [mehr...]
Forschung


60 heißeste Jahre des Jahrtausends

Die letzten sechs Dekaden sind in der Region Australasien die wärmsten des vergangenen Jahrtausends gewesen, bilanzieren Wissenschaftler [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Wohnen


150.000 neue Sonnenkollektoren

Solarwärme wird nun auf über 15 Millionen Quadratmetern in Deutschland gewonnen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"Wissen ohne Handeln"

Nach dem Bericht des Club of Rome: Michael Müller (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär a. D. und Mitherausgeber von klimaretter.info fordert in seinem Standpunkt 25 Milliarden Euro für ein Sofort-Programm der ökologischen Modernisierung. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]