Werbung

Preise .info-Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

RWE legt sich mit Bagdad an

Der deutsche Energieriese hat einen Kooperationsvertrag mit der kurdischen Regionalregierung im Nordirak über die Lieferung von Erdgas abgeschlossen. Das bringt das irakische Ölministerium in Rage: Schließlich unterstütze RWE so die seperatistischen Bemühungen der Kurden.

Von Nick Reimer

Es gab einmal eine Zeit, da stand "Nabucco" vor allem für die berühmte Oper Giuseppe Verdis: Das Meisterwerk dreht sich um den babylonischen König Nebukadnezar und das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit - etwa 600 Jahre vor Christi Geburt. Aber die Zeiten haben sich geändert: Heute steht "Nabucco" für eine Pipeline, durch die der Westen seinen Energiehunger stillen will. Über 3.300 Kilometer soll Nabucco jährlich bis zu 31 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus der kaspischen Region, dem Nahen Osten und Turkmenistan über die Türkei nach Europa transportieren. Politisch vertreten wird Nabucco-Konsortium von Joschka Fischer, dem ehemaligen Bundesaußenminister. Der soll Türen öffnen und Investitionen voranbringen.

800px-nabucco_gas_pipeline-de_svg.png

Der deutsche Energiegigant RWE ist einer der Projektoren, neben RWE sind die Unternehmen Botas (Türkei), Bulgarian Energy (Bulgarien), MOL (Ungarn), OMV (Österreich) und Transgas (Rumänien) am Milliardendeal beteiligt. Das Problem: Noch weiß das Konsortium nicht, woher das Gas kommen soll, das durch die Pipeline fließen soll. Und ohne Gasverträge wird es keinen Bankenkredit geben.

Ursprünglich sollten bis Jahresmitte feste Lieferverträge abgeschlossen sein. Zum Beispiel mit Turkmenistan und Aserbaidschan, wo es gigantische Erdgasvorkommen gibt. Allein: Das Konsortium konnte solche Verträge bislang nicht in nötigem Umfang abschließen. Die voraussichlichen Kosten für Nabucco werden auf 7,9 Milliarden Euro taxiert. Kommendes Jahr soll eigentlich Baubeginn sein, schon 2014 das erste Gas fließen. Bis Ende dieses Jahres wollen die Konzerne die endgültige Bauentscheidung treffen. Aber ohne langfristige Kontrakte zum Gasbezug lohnt sich das Investment natürlich nicht.

Stefan Judisch, bei RWE für die Gasbeschaffung zuständig, steht entsprechend unter Druck. "Wir sind immer bemüht bei den Ersten und Besten mitzumischen, die den Markt anführen", hat Mister Gas, wie sie ihn im Konzern auch nennen, einmal posauniert. Das Problem ist: Judisch hat bei weitem nicht die Gasmengen unter Vertrag bekommen können, die den Bau der Nabucco-Trasse rechtfertigen würden. Zumal Russland fast parallell eine eigene Gaspipeline aus der Region nach Europa baut - die South Stream soll ab dem Jahr 2013 mindestens 10 Milliarden Kubikmeter Gas über Bulgarien und Serbien nach Zentraleuropa liefern. 

dw_gas_map.gif

Nabucco ist also unter Druck. Und vermutlich deshalb ist der RWE-Konzern nun auf außenpolitisch vermintes Gebiet vorgestoßen: Judisch zeigte sich am Wochenende optimistisch, "sehr bald" eine Einigung über die Belieferung von Nabucco "mit kurdischem Erdgas zu erzielen".

Mit kurdischem Erdgas? Es gibt keinen kurdischen Staat, deshalb kann es eigentlich auch kein kurdisches Erdgas und erst Recht keine festen Lieferzusagen darüber geben. Oder doch?

Der Energieriese RWE schließt ein Kooperationsabkommen für Nabucco ab

RWE teilte jedenfalls am Freitag mit, bei der Suche nach Gasquellen für das Pipeline-Projekt "Nabucco" einen Schritt vorangekommenzu sein. Mit der kurdischen Regionalregierung im Nordirak sei ein Kooperationsabkommen geschlossen worden. Damit sei die Grundlagen für eine spätere Belieferung von Nabucco gelegt worden. Dem Abkommen zu Folge will RWE bei der Ausbildung von Beschäftigten helfen und beim Aufbau eines Gasnetzes beraten, "welches die Belieferung der einheimischen Bevölkerung und den Export ermöglichen soll."

Nun gibt es zwar eine Autonome Region Kurdistan, mit eigener Flagge, eigener Verfassung, eigener Verwaltung, eigener Hymne. Aber es gibt völkerechtlich keine anerkannte kurdischen Regierung im Nordirak. Entsprechend reagierte das irakische Ölministerium in Bagdad: "Jeglicher Vertrag, der außerhalb des gesetzlichen Rahmens unterschrieben wird, also ohne die Somo, ist illegal", heißt es in einem in Bagdad veröffentlichten Kommuniqué des Ministeriums.

Die Somo ist die State Oil Marketing Organisation und dem Ölministerium unterstellt. Sie verwaltet die Öl- und Gaseinnahmen und ist zudem einzig befugt, irakische Lieferverträge zu unterzeichnen. "Niemand außerhalb des Ministeriums hat das Recht, Exportverträge für Öl oder Gas zu unterzeichnen", heißt es in der Erklärung des Ministeriums.

erdgasleitung-opal-nick
Erdgastrassen - hier die derzeit im Bau befindliche Leitung Opal - gelten als strategisch wichtig. Sergei Iwanow formulierte in seiner Zeit als russischer Verteidungsminister: "Zur Durchsetzung von nationalen Interessen in der Außenpolitik haben Öl und Gas die selbe Bedeutung wie Atomwaffen". (Fotos: Reimer)

Die Schärfe der Reaktion hängt mit den Unabhängigkeits-Bestrebungen der Kurden im Nordirak zusammen. "Die Kurden sind ganz wild auf Nabucco", sagt Guido Steinberg, Experte bei der Stiftung Politik und Wissenschaft. "Es gibt lediglich zwei Gründe für die Kurden, noch im irakischen Staatenverbund zu verbleiben. Erstens: die Bedrohung von außen", so Steinberg. In Iran, Syrien und der Türkei leben kurdische Minderheiten, die Staaten haben stets klar gemacht, dass sie intervenieren werden, falls die Kurden im Nordirak einen eigenen Staat ausrufen.

"Zweiter Grund im Staatenverbund mit dem Irak zu verbleiben: fehlende Pipelines", erklärt Steinberg. Irakisch Kurdistan müsse derzeit seine geförderten Rohstoffe ins zentrale irakische Netz einspeisen, über das die Somo wacht. Und die Somo überweist auch 17 Prozent der Gesamt-Einnahmen aus dem Exporterlös an die kurdische Autonomiebehörde.

Nabucco könnte die geopolitische Situation für die Kurden mit einem Schlag ändern. "Eine von Bagdad unabhängige Pipeline kann nur über die Türkei führen", sagt Steinberg. Nach dem Abzug der Amerikaner müssten die Kurden nach einer neuen Schutzmacht suchen. Syrien falle aus, weil es selbst zu schwach ist, der Iran, weil die Feindschaft unüberbrückbar scheint. Bleibt die Türkei. Steinberg: "Würde die Türken eine Geschäftsbeziehung mit dem kurdischen Staat eingehen, wäre die Türkei de Facto eine Schutzmacht.Schließlich wäre das Interesse dann groß, dass die Geschäfte reibungslos laufen."

Geopolitik für die Gaspipeline?

Die Türkei wiederum ist sehr daran interessiert, für Europa wichtigste Energiedrehscheibe nach Rußland zu werden. Einerseits, so das Kalkül Ankaras, könnte die Türkei so ein weiteres Argument für den EU-Beitritt liefern. Andererseits stärken die Türken als Drehscheibe auch ihren Vormachtsstellung in Westasien. Menschen wie Turkmenistans Präsident Kurbanguli Berdimuchamedow sind mittlerweile oft gesehene Gäste in der Türkei, und in Kasachstan oder Usbekistan schossen die türkischen Schulen und Kulturzentren wie Pilze aus dem Boden. Obendrein läßt sich mit den Durchleitungsgebühren ein gutes Geschäft machen.

Zudem ist Botaş, das türkische Staatsunternehmen, mit im Nabucco-Boot: Botaş betreibt bereits das Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline-Projekt und liefert so Rohöl aus dem kaspischen Raum ans Mittelmeer.

nordstrom-gaspipeline4-innen-nick

Nimmt die Mitteilung von RWE also das vorweg, was auch im Interesse der Türkei scheint - die Anerkennung des Staats Kurdistan? Geschäftspartner von RWE ist der kurdische Rohstoff-Minister Ashti Hawrami. Der spricht zwar selbst noch von "der kurdischen Region des Irak". Versteht es aber auch, den Hunger des Westens zu schüren: "Wir haben sehr beträchtliche Gasreserven". Tatsächlich war im Nordirak jahrzehntelang nicht nach fossilen Rohstoffen gesucht worden und nun, wo das nachgeholt wird, stoßen die Kurden auf unerwartet groüe Vorkommen, vor allem beim Erdgas.

Macht RWE also Geopolitik? "Eindeutig ja", sagt Experte Steinberg. Wer sich mit der Kurdenregierung derart einlasse, der mache "große Politik". Zumal RWE ein großes Risiko eingehe. "Konzernen, die wie etwa die norwegische DNO mit den Kurden Separat-Verhandlungen geführt haben, wurde gedroht, vom gesamten Öl- und Gasgeschäft im Irak ausgeschlossen zu werden."

Warum RWE dann nicht selbst mit der Somo verhandelt hat? "Die Iraker behaupten seit Jahren, dass sie ihre Fördermenge von 2,8 Millionen Barrel am Tag auf 6 bis 12 erhöhen könnten. Weil aber überall Korruption und Ineffizienz im Spiel ist, verbleiben sie seit Jahren auf diesem Förderniveau", so der Experte von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Deshalb sei Irak kein angesehener, potenter Verhandlungspartner bei den Energiekonzernen.

713px-Umgriffe_Kurdistans
Siedlungsgebiet der Kurden zwischen Persischem Golf, Mittelmeer und Kaspisee. (Karten: Wikipedia)

Wenn RWE also Außenpolitik macht, was sagt dann die deutsche Außenpolitik dazu? "Wir haben Kenntnis vom Engagement des Konzerns in Irak", verlautet es aus dem Auswärtigen Amt, ein Sprecher versichert, "mit den zuständigen Stellen in Kontakt" zu sein. Letztlich äußern müsste sich RWE.

Dort allerdings hält man sich bedeckt und verweist auf eine Erklärung der kurdischen Regionalregierung: Die hat am heutigen Dienstag die Vorwürfe aus Bagdad zurückgewiesen. Das Abkommen sei rechtmäßig und verfassungskonform, sagte ein Vertreter der kurdischen Regionalregierung. Irakisch Kurdistan werde die Erschließung der Öl- und Gasvorkommen vorantreiben und nicht auf Anweisungen des Ölministeriums warten. Die Einnahmen kämen der Bundeskasse und damit allen irakischen Regionen zugute.

Das klingt sehr nach Zeitspiel für Nabucco. Ob das allerdings Kurdistan voran bringen wird, muss sich noch zeigen. Bei Giuseppe Verdi jedenfalls war Nabucco, der sich nach seinem Sieg über die Juden größenwahnsinnig selbst zum Gott erklärte, eher ein Antiheld.


Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Werbung

Meinungen: Etscheits Alltagsstress

Danke, lieber Fritz Vahrenholt!

etscheid Energiekonzerne können bohren, fracken und teersanden so viel sie wollen, ohne dass ihnen linksradikale Umweltschützer noch in die ölige Suppe spucken können. Alles wird gut. Vielen Dank, liebe Sonne! Vielen Dank, Fritz Vahrenholt! [mehr...]

Meinungen: Kommentar

Keine Blackout-Angst

Der Winter ist kalt und das Stromnetz bleibt stabil - die Energiewende führt nicht zum befürchteten Blackout.Ein Kommentar von Joachim Wille [mehr...]

mehr...

Werbung

Jahresrückblick
2011: Das Jahr der Rekorde

Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, Bundeskanzlerin Angela Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Hamburger Mucken auf. Neuer Schmelzrekord in der Aktis, neuer Emissionsrekord in der Atmosphäre und so viel Flugpassagiere wie noch nie - der Jahresrückblick 2011. [mehr]


Aktion des Monats

US-Waldgesetz retten

In den USA formieren sich Lobbyisten nachdem US-Behörden dem Gitarrenbauer Gibson die Einfuhr von illegalen Tropenhölzern nachweisen konnten. Vorn dabei: Die rechtskonservative Tea Party. Gemeinsam wollen diese das Lacey-Gesetz, dass den Import der Tropenhölzer für illegal erklärt, kippen. [mehr]

Durban 2011

Klimakonferenz Durban

Was war die 17. UN-Klimakonferenz - eine weitere Pleite der Diplomatie oder der Startschuss für das bitter nötige globale Klimaabkommen? Alle Berichte unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten aus Südafrika können Sie im Durban-Dossier nachlesen.  [mehr]

Neue Klimaretter-Serie 
Die Gesetze der Energiewende

Diesmal soll sie gelingen, die Energiewende. Die schwarz-gelbe Regierung hat dafür umfangreiche Gesetze verabschiedet - oft mit  Stimmen der Opposition. In einer Serie analysiert klimaretter.info, was drin steht in den Gesetzen. Und was von ihnen zu halten ist.


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

In eigener Sache

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann unterstützen Sie uns, denn unabhängiger Journalismus kostet Geld. Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Werbung

Fritz Vahrenholt (RWE): Kalter Kaffee zur Sonne

Der kommende Montag wird die Welt erschüttern, zumindest die der Klimaforschung. Das verheißt jedenfalls eine aktuelle Verlagsankündigung: Donnerwetter! Tausende IPCC-Wissenschaftler sind komplette Versager!! Der Klimawandel ist längst gestoppt!!! Die Ozeane und die Sonne waren schuld daran!!!! Puh, da hat die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


Kanzlerin auf Rohstoffsuche

Angela Merkel (CDU) trifft sich heute mit dem Präsidenten von Kasachstan, um über die Lieferung von seltenen Erden zu verhandeln [mehr...]
Protest


Facebook: Sonne gegen Rösler

Wegen Solarkürzungen: Facebook-Nutzer wetten gegen Wirtschaftsminister [mehr...]
Mobilität


Kalifornien erzwingt mehr saubere Autos

Neue Abgasregeln sollen CO2-Ausstoß im Verkehr bis 2025 um 52 Millionen Tonnen senken [mehr...]
Forschung

mann3_cr
Rechtshilfefonds für US-Klimaforscher

Organisation will Wissenschaftler wie Michael Mann beim Kampf gegen juristische Angriffe von "Klimaskeptikern" unterstützen [mehr...]
Wohnen


Heizkosten kosten nach Verbrauch

Urteil des Bundesgerichtshof: Eine pauschale Abrechnung ist "ungerecht" - und deshalb verboten [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Keine Blackout-Angst

Der Winter ist kalt und das Stromnetz bleibt stabil - die Energiewende führt nicht zum befürchteten Blackout.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte


Biogas: unverzichtbar für die Energiewende

Die pauschale Kritik an der "Vermaisung" der Landschaft ist falsch, meint der Geschäftsführer des Fachverband Biogas, Claudius da Costa Gomez, in einem Gastbeitrag. Zukünftig würden auch alternative Energiepflanzen wie Rüben für die Stromerzeugung verwendet werden. Auch auf den Humus-Haushalt habe der Biomasseanbau keine negativen Auswirkungen. Teil fünf unserer Debattenserie zu den Folgen des Atomausstiegs.
Von Claudius da Costa Gomez
[mehr...]
Rezension


Ruht der Wind sich jemals aus?

Warum sind die Wolken flauschig? Wieso ist die Erde nicht tiefgefroren? Der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf präsentiert Wetter und Klima als Abenteuer für Kinder.
Eine Rezension
von Toralf Staud
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Wie die FDP Ihr Geld klaut

Der Wirtschaftsminister will 250 Großkunden die EEG-Umlage von deren Strompreis abziehen. Das kostet Sie vielmehr Geld als der Ausbau der erneuerbaren Energien! [mehr...]
Überraschung der Woche


Transparenz, EEG und die Ananas des Herrn Großmann

Kalenderwoche 5: Was steckt hinter dem Solarbashing des Wirtschaftsministers?, fragt sich Matthias Willenbacher, Gründer des Unternehmens juwi und Mit-Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]