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EnBW sucht die Energiewende

Jahresbilanz 2012: Der Staatskonzern leidet nach wie vor unter dem Atomausstieg. Und in diesem Leid fehlt das Geld zum Umsteuern – also zum Investieren in erneuerbare Kraftwerkskapazität. Massenentlassungen und Unternehmensverkäufe sollen die Lösung bringen.

Von Nick Reimer

Erstmals hat der neue EnBW-Chef Frank Mastiaux am Freitag die Geschäftszahlen für das vergangene Jahr präsentiert. So richtig ist die Handschrift des neuen Konzernlenkers noch nicht zu erkennen. Immerhin hat der einstige Atomkonzern seine Verluste aus dem Atomausstieg verringern können. Das Abschalten zweier Atomreaktoren in Neckarwestheim und Philippsburg hatte EnBW 2011 noch 850 Millionen Euro Verlust gebracht, im vergangenen Jahr ist dieser auf 200 bis 220 Millionen Euro zurückgegangen. Zwei Reaktoren betreibt die EnBW noch. Die beiden Kraftwerksblöcke Philippsburg 2 (1.468 Megawatt Leistung) und Neckarwestheim 2 (1.400 Megawatt Leistung) müssen Ende 2019 und Ende 2022 vom Netz.


Frank Mastiaux setzt bei den Erneuerbaren vor allem auf Großprojekte. (Foto: EnBW)

Weniger Verlust bedeutet mehr Gewinn: EnBW verblieben 2012 nach Abzug aller Steuern und Abgaben 473,5 Millionen Euro in den Kassen – 0,7 Prozent mehr als im Jahr davor. Aber der Atomausstieg ist nur ein Problem, mit dem der Karlsruher Konzern zu kämpfen hat: "Die Nutzung der konventionellen Kraftwerken geht derzeit stark zurück. Von denen haben wir viele", sagte Mastiaux auf der Bilanzpressekonferenz. Und das macht sich mit einem Umsatzeinbruch bei der Stromerzeugung und im Stromhandel bemerkbar: Der Stromabsatz der EnBW lag 2012 mit 135,4 Milliarden Kilowattstunden um 13 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert.

Ein Grund dafür ist der wachsende Anteil an Erneuerbaren im Strommix: Mittlerweile versorgt sich jeder 60. Haushalt in diesem Land faktisch selbst mit Elektrizität. Im Geschäft mit den Privat- und Industriekunden habe sich der erhöhte Konkurrenzdruck auf das Ergebnis ausgewirkt, erklärte dazu EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer. Zudem verdiente EnBW mit dem an der Börse verkauften Strom weniger: Die Erneuerbaren drückten auch 2012 die Preise, die Margen für Konzerne wie EnBW werden kleiner.

Die Energiewende wirkt also auch auf den drittgrößten Stromkonzern Deutschlands. "Unser traditionelles Geschäftsmodell steht weiter erheblich unter Druck", sagte der seit Oktober amtierende EnBW-Vorstandsvorsitzende Mastiaux. Und anders als seine Vorgänger glaubt er offenbar, dass es diesmal keinen Ausstieg aus der Energiewende gibt: Auch in den kommenden Jahren werde sich der Markt nicht "substanziell erholen".

Entlassungen und Beteiligungsverkäufe sollen Geld für Erneuerbare bringen

Wohlgemerkt: der fossile und Atomstrom-Markt. Vor Fukushima betrug der Anteil von Atomstrom am EnBW-Konzernmix noch 51 Prozent, im Fukushima-Jahr 2011 waren es dann nach der Abschaltung immerhin noch knapp 36 Prozent.

Mastiaux, ein 48-jähriger Chemiker mit Promotion, hatte in den letzten Jahren bei Eon die Sparte Erneuerbare Energien aufgebaut und sich dort als Freund der Großprojekte präsentiert: Offshore-Windparks in Nordeuropa gehören die Zukunft, sagte er einmal, auch das Wüstenstromprojekt Desertec unterstützte er.

Für das Geschäftsjahr 2013 kündigte Kusterer weitere zu erwartende Probleme in den Standbeinen "Stromproduktion" und "Handel" an. Der Finanzvorstand drückte das auch in Zahlen aus: Das operative Ergebnis werde nochmals um 30 bis 40 Prozent einbrechen. Der Konzern solle deshalb auf "Energiewende" umgebaut werden – und zwar mit zwei Säulen. Erstens soll das Sparprogramm "FOKUS" Kosten senken, um zweitens Geld für Investitionen in Erneuerbare bereitstellen zu können.

1.350 Leute will EnBW entlassen, aber deren Schicksal allein wird dem Konzern nicht genügend Liquidität in die Kassen spülen: Deshalb wollen die Baden-Württemberger Unternehmensanteile für 1,5 Milliarden Euro verkaufen. Zum einen sollen die 15 Prozent Anteile an der Mannheimer MVV Energie versilbert werden, zum anderen 26 Prozent an der Oldenburger EWE. Allerdings ist die Marktlage gerade ungünstig: In diesem Jahr drängen weitere 5.300 fossile Kraftwerkskapazitäten in den Markt – das drückt den Preis.


Jahreshauptversammlung vor der Energiewende: Der mittlerweile verstaatlichte EnBW-Konzern hatte auf die Verlängerung der Atomlaufzeiten gesetzt – und sich verkalkuliert. Die Aktionärs-Gewinner haben sich längst abgesetzt, nun zahlen die Steuerzahler. (Foto: EnBW)

Es sieht also so aus, als ob die Nachfolger von Stefan Mappus wenig Freude am EnBW-Deal haben werden. Der Ex-Ministerpräsident hatte in einer Nacht- und Nebelaktion 2010 den Konzern quasi verstaatlicht. Ein Deal, der juristische Folgen auch für Mappus haben wird: Am Freitag durchsuchte die Staatsanwaltschaft in Paris Räume beim Energiekonzern EDF und der Investmentbank Morgan Stanley, die beide an dem Deal beteiligt waren. Immerhin konnte Mastiaux ein ganz klein wenig für gute Stimmung unter den Besitzern sorgen: Er stellte am Freitag 200 Millionen Euro als Dividende in Aussicht, die ausgezahlt werden sollen. Bezahlt hatte das Land Baden-Württemberg 4,7 Milliarden – für nicht einmal 50 Prozent der Aktien.

EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer

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