Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Erdgas: Fracking trübt die Klimabilanz

Fracking ist nicht nur eine Gefahr für das Trinkwasser, sondern auch für das Klima. Denn bei der Gewinnung von Schiefergas mit Fracking-Technologien entweicht noch mehr Methan in die Atmosphäre als bei der herkömmlichen Erdgasförderung – das zeigen Studien in den USA. Die in Deutschland populäre Idee vom Erdgas als zeitweilige sinnvolle Ergänzung der erneuerbaren Energien könnte ein Irrtum sein.

Von Michael Bittner

Groß sind die Verheißungen der Erdgas-Lobby: Die neue Fördertechnologie "Fracking" erschließe saubere Energie für viele Jahrzehnte. Bei Klimaschutz und Energiewende werde sie helfen, weil zusätzliches Erdgas die flexiblen Gaskraftwerke rentabler mache, die bekanntlich als Ergänzung zu erneuerbaren Energien gebraucht werden. Mit Fracking, versprach die Industrie schon vor zwei Jahren, könne die EU hunderte Milliarden Euro sparen und trotzdem ihre langfristigen Klimaziele erreichen.

Die Bundesregierung hat sich gerade entschlossen, Fracking unter Auflagen in Deutschland zu ermöglichen. Kritiker der sogenannten "unkonventionellen" Fördermethode verweisen vor allem auf die Risiken der Technologie für das Grundwasser und auf mögliche Erdbebengefahren. Unter den Tisch fällt dabei häufig, dass es mit den Klimavorteilen von Fracking-Erdgas nicht so weit her ist: Bei der umstrittenen Technologie wird offenbar deutlich mehr Methan freigesetzt als bei der konventionellen Förderung. Was bisher erst einzelne, heiß umstrittene Studien vermuten ließen, verdichtet sich durch neue, genauere Untersuchungen immer mehr: Aus den Öl- und Gasfeldern in den USA – dem Land des Fracking-Booms – treten unerwartet hohe Mengen des klimaschädlichen Gases aus. 


Die USA sind ein Land im Fracking-Fieber. Beim Fracking wird das Gas mit Unmengen von Chemikalien freigesprengt. Hier bringt ein Chemie-Truck den Nachschub. Die Anwohner haben also auch noch ein Verkehrsproblem. (Foto: Les Stone/Greenpeace)

Methan ist bekanntlich der Hauptbestandteil von Erdgas – und gleichzeitig ein hochwirksames Treibhausgas. Der Weltklimarat IPCC nimmt für einen 20-Jahres-Zeitraum eine 72-mal höhere Klimagefährlichkeit von Methan gegenüber Kohlendioxid an, während Drew Shindell vom Goddard Institute der NASA sogar von einer mehr als 100-fachen Wirkung ausgeht. Wenn man schon fossiles Gas aus der Erde holt, könnte man salopp sagen, dann sollte man es im Interesse des Klimas unbedingt verbrennen.

Hohe Methan-Leckagen beim Fracking überraschen Forscher

Leider klappt das mit dem Verbrennen nicht so richtig: Bei der Erdgasförderung entweicht stets ein gewisser Anteil des Erdgases ungewollt in die Atmosphäre. Das sind zwar nur einige Prozent – je nach Technologie und Bedingungen etwas mehr oder etwas weniger – aber angesichts einer auf Hochtouren laufenden Weltförderung und gelegentlicher Unfälle kommen so trotzdem riesige Mengen zusammen.

Besonders hoch ist der Anteil entweichenden Gases beim Fracking. Wie Forscher der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und der University of Colorado in Boulder anhand von umfangreichen Messungen herausfanden, treten aus einem Fördergebiet bei Denver rund vier Prozent des Methans in die Atmosphäre aus. Das ist deutlich mehr als die zwei Prozent, die die US-Umweltbehörde EPA bisher stets angesetzt hatte. Eine andere Feldstudie in Utah kam auf noch höhere Leckage-Raten von neun Prozent. Die Forscher berichten, sie hätten beim Fracking mit hohen Methanwerten gerechnet, ihre Erwartungen seien aber noch übertroffen worden. Vor zwei Jahren war eine erste Abschätzung der Cornell University in Ithaca auf Leckageraten von rund vier bis acht Prozent für das Erdgas-Fracking gekommen.

Immer weniger Experten glauben, dass Erdgas umweltfreundlich ist

Auch wenn Klimaforscher und Umweltorganisationen noch vor Verallgemeinerungen warnen und zunächst systematische Untersuchungen durchführen wollen, hat sich ihre Vermutung doch erhärtet: Der Vorteil der geringeren CO2-Emissionen von Erdgaskraftwerken wird durch die erheblichen Methan-Leckagen beim Fracking mindestens teilweise wieder zunichte gemacht. Würden diese Zusammenhänge in die Klimabilanz von Gaskraftwerken eingehen, stünde das Erdgas im Vergleich zu Kohlekraftwerken gar nicht mehr so gut da.

Berücksichtigt man außerdem den Kühleffekt von Schwefel-Emissionen aus Kohlekraftwerken, wie es der Klimaforscher Tom Wigley vom National Center for Atmospheric Research getan hat, könnte die Theorie vom Erdgas als "Brücke" zur regenerativen Vollversorgung schnell in sich zusammenbrechen. In den Environmental Research Letters erschien sogar eine Studie, die die Umstellung auf Erdgas als Weg in die Klimakatastrophe sieht und einen schnellen, direkten Umstieg auf Kohlendioxid-freie Technologien und Einsparung fordert.


Der Fracking-Boom in den USA bedroht nicht nur das Grundwasser, sondern auch das Weltklima. Das sagen jedenfalls neuere Studien zu den Methan-Verlusten bei der Erdgasförderung. (Foto: Jacques del Conte/Greenpeace)

Nicht nur Wissenschaftler und die Umweltbewegung in den USA argumentieren so. Auch energiepolitische Vorreiterstaaten wie Dänemark denken bereits um. Das Nachbarland will bis 2050 nicht nur aus dem Öl, sondern auch aus dem Erdgas aussteigen. Anfang des Jahres trat deshalb ein Gesetz in Kraft, das die Installation von Öl- und Gasheizungen in dänischen Neubauten verbietet. Ab 2016 gilt das auch für den gesamten Altbestand. Ein Förderprogramm beschleunigt die Umstellung – auch in der Industrie. 

Hierzulande aber wird von Wirtschaft und Politik weiter das Hohelied des Erdgases gesungen.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 17. Dezember 2013, 13:51 Uhr
Fracking setzt hormonstörende Chemie frei
Vollbild-VorschauBei der Schiefergas-Förderung können Stoffe freigesetzt werden, die den menschlichen Hormonhaushalt beeinflussen [mehr...]
Freitag, 08. August 2014, 11:09 Uhr
Forscher: Fracking ist ein Klimakiller
BildBei der Schiefergasförderung entweichen klima- und gesundheitsschädliche Gase in die Atmosphäre, zeigen neue Messungen [mehr...]
Mittwoch, 01. Mai 2013, 08:18 Uhr
Fracking-Studie entzweit Umweltschützer
Foto
Nach neuen Schätzungen der US-Umweltbehörde EPA ist die zunehmende Erdgasproduktion in den USA weniger klimaschädlich als bisher gedacht. Das besonders schädliche Methan, sagt die Behörde, würde immer seltener freigesetzt. Doch die Zahlen hat die EPA gar nicht selbst erhoben – sie kamen von den Unternehmen selbst. 
Von Daniel Seemann [mehr...]
Dienstag, 22. Mai 2012, 13:45 Uhr
Kein goldenes Gaszeitalter
Die Internationale Energieagentur sieht die Welt auf ein "Goldenes Zeitalter der Erdgasförderung" zusteuern – durch die Förderung unkonventionellen Erdgases und die Fracking-Technologie. Fachleute der Association for the Study of Peak Oil (ASPO) haben große Zweifel an diesen Zukunftsaussichten.
Aus Berlin Hanno Böck [mehr...]
Mittwoch, 23. Oktober 2013, 10:05 Uhr
Kurzer Boom mit Langzeitfolgen
BildDie Förderung unkonventioneller Öl- und Gasvorkommen boomt zurzeit vor allem in den USA. Doch das wird nur noch wenige Jahre anhalten, sagen die Experten von der Association for the Study of Peak Oil and Gas (ASPO). Langfristiger Natur werden dagegen die verheerenden Auswirkungen auf die Umwelt sein.
Aus Berlin Hanno Böck [mehr...]
Donnerstag, 08. September 2011, 10:26 Uhr
Philadelphia: Protest gegen Schiefergas
Ein Industriekongress nahmen Umweltschützer zum Anlass, gegen die umstrittene Gasförderung durch Fracking zu protestieren [mehr...]
Mittwoch, 30. Mai 2012, 15:27 Uhr
Regeln für das goldene Gaszeitalter
Ein "Goldenes Zeitalter der Gasversorgung" hat die Internationale Energieagentur (IEA) vor einem Jahr prophezeit. Nun legt die Behörde mit einem weiteren Sonderbericht nach. Ein Zukunftsszenario mit einem hohen Anteil an unkonventionellen Gasressourcen bringt geringfügige Vorteile in der Klimabilanz – aber trotzdem eine Erderwärmung um 3,5 Grad Celsius.
Von Hanno Böck  [mehr...]
Montag, 24. Januar 2011, 12:43 Uhr
Run auf Schiefergas an Rhein und Ruhr
Unter Nordrhein-Westfalen soll das zweitgrößte Gasvorkommen Europas schlummern. Neun Unternehmen haben sich bereits Gebiete für Probebohrungen für unkonventionelles Gas gesichert, Exxon will Millionen investieren. Bei der Förderung wird die Umwelt verunreinigt.
Von Johanna Treblin
[mehr...]
Montag, 22. August 2011, 08:07 Uhr
USA: EPA-Regulierung führt zu Kohlekraftwerksabschaltungen
Eine vom Kongress in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Schluss, dass geplante Schadstoffregulierungen dazu führen, dass Kohlekraftwerke durch Gaskraftwerke ersetzt werden [mehr...]
Freitag, 14. Februar 2014, 11:18 Uhr
USA: Mehr Methan als gedacht
BildDie US-Umweltbehörde hat jahrelang die Emissionen von klimaschädlichem Methan unterschätzt, ergibt eine Studie [mehr...]
Dienstag, 26. März 2013, 12:37 Uhr
"IEA nährt Hoffnungen auf Energieschwemme"
Die Experten der "Energy Watch Group" haben eine Analyse vorgelegt, wonach die Förderung der fossilen Energien weltweit viel früher ans Limit kommt als erhofft. Werner Zittel ist Mitarbeiter der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik in Ottobrunn bei München, eines Beratungsunternehmens für Energie und Umwelt, sowie Vorstand der Ludwig-Bölkow-Stiftung. Joachim Wille sprach für klimaretter.info mit dem Physiker, Mitglied in der "Energy Watch Group" und Hauptautor der Studie. [mehr...]
Sonntag, 22. Juni 2014, 16:45 Uhr
Anti-Fracking stört Nato-Pläne
BildEs klingt hanebüchen: Anti-Fracking-Initiativen sind für Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen Teil einer russischen Propaganda-Kampagne. Angeblich verhindern sie die Schiefergasförderung in Europa, um Russlands Gasexporte zu sichern. Die europäische Bewegung gegen Fracking antwortet mit einem offenen Brief.
Von Susanne Schwarz und Jörg Staude [mehr...]
Freitag, 02. Mai 2014, 16:34 Uhr
BASF will billiges US-Schiefergas
BildDer Chemiemulti macht Druck: Am liebsten will er ungehindert in Deutschland "fracken" [mehr...]
Freitag, 08. August 2014, 12:35 Uhr
BUND will sich gegen TTIP engagieren
BildMehr Mitglieder und mehr mitmischen: Der größte Umweltschutzverband Deutschlands will mit seinen 500.000 Mitgliedern gegen das Handelsabkommen TTIP Stimmung machen. BUND-Chef Hubert Weiger kritisierte heute in Berlin die mangelnde Transparenz der Verhandlungen und warnte vor dem Niedergang demokratischer Rechte und Umweltstandards.
Aus Berlin Susanne Götze [mehr...]
Mittwoch, 06. Februar 2013, 09:04 Uhr
Big Oil übt sich in Zukunftsbeschwörung
BP will sich mit neuen Projekten aus der Ölpest-Krise herausfördern. Total-Chef warnt vor Ausrufung der "Post-Öl-Ära"  [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

Alle wollen nur Kohle

BildWer die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg in den nächsten Wochen gewinnt, ist für den Klimaschutz ziemlich schnuppe. Die Braunkohle-Tagebaue in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz will keiner wirklich verhindern. Eine Menschenkette von fast 8.000 Menschen interessiert die Wahlkämpfer herzlich wenig.
Ein Kommentar von Susanne Götze
[mehr...]

Meinungen: Überraschung der Woche

Maßbach, Merkel und vermurkste Wirtschaftsförderung

BildKalenderwoche 34: Dass Angela Merkel UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einen Korb gibt und lieber bei der Deutschen Industrie redet, als zum Gipfeltreffen nach New York zu fahren, kostet die Bundesregierung fast ihre ganze klimapolitische Glaubwürdigkeit, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand der Green City Energy AG und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]

mehr...

Bild
Serie

EEG 2014 – Was sich für wen ändert

Seit dem 1. August gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Klimaretter.info erklärt Ihnen, was auf Sie zukommt, und hat nachgehakt: Was bedeutet die Novelle für Eigenstrom­verbraucher, für Windpark-Projektierer, für die Bürgerenergie-Genossenschaft oder für den Stromkonzern? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Auf ins Klimacamp! Nur in welches?

In allen deutschen Braunkohlerevieren finden in diesem Sommer Klimacamps statt. Es geht um Begegnung, Wissens­vermittlung und Aktionen für eine echte Energiewende, aber auch um Alternativen zum Wachstums­zwang. Auch in weiteren Sommercamps lässt sich das richtige Leben im falschen ausprobieren. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Enspire Award 2014: 5.000 Euro für nachhaltige Projekte
BildDer nachhaltige Umgang mit Ressourcen und ein daraus resultierender Lebensstil werden immer wichtiger. Umweltbewusste Kunden setzen daher auf den bundesweiten Ökostromanbieter Enspire. Die Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz verbindet die Lieferung nachhaltiger Energie mit exklusiven Mehrwerten. Kunden von Enspire können finanziell durch eine Beteiligung an den Konstanzer Stadtwerken von der Energiewende profitieren. Dafür erhalten sie auf eine Mindesteinlage von 500 Euro einen festen Zinssatz von 2,5 Prozent pro Jahr. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2014 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Staubsauger sollen fünf Kraftwerke einsparen

Mit strengen Vorgaben für die Ökodesign-Richtlinie will die EU die Energieeffizienz von Staubsaugern verbessern [mehr...]
Energie

Bild
Wales bekommt Gezeitenkraftwerk

Zurzeit wird die erste 150-Tonnen-Turbine vor der britischen Westküste installiert [mehr...]
Protest

Bild
Greenpeace kippt Schlamm vors Rathaus

Berlin soll seinen Einfluss auf Brandenburg geltend machen und einen neuen Braunkohletagebau stoppen [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Biblis: RWE klagt auf Schadenersatz

Der Konzern will Geld vom Land Hessen für die Abschaltung des AKW Biblis nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima [mehr...]
Mobilität

Bild
Dresden hat den "Bahnhof des Jahres"

Sachsen-Metropole besitzt kundenfreundlichsten Bahnknotenpunkt einer Großstadt. Auch Hünfeld in der Rhön wird prämiert [mehr...]
Forschung

Bild
Meere vor Alaska besonders sauer

Die Versauerung der Ozeane hat drastische Auswirkungen für die Meeresbewohner. Das gefährdet auch die Fischerei [mehr...]
Umwelt

Bild
Whitehaven Coal rodet weiter für Kohle

Eigentlich wollte der australische Kohlekonzern mit dem Ausbau seines Tagebaus Maules Creek auf ein Urteil des Umweltgerichts warten [mehr...]
Wohnen

Bild
Lichtblick bietet Öko beim Heizstrom

Wer eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe nutzt, kann auf ein weiteres Ökostrom-Angebot zurückgreifen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Alle wollen nur Kohle

Wer die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg in den nächsten Wochen gewinnt, ist für den Klimaschutz ziemlich schnuppe. Die Braunkohle-Tagebaue in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz will keiner wirklich verhindern. Eine Menschenkette von fast 8.000 Menschen interessiert die Wahlkämpfer herzlich wenig.
Ein Kommentar von Susanne Götze
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Nicht nur zahlen, sondern handeln"

Zum Ende des Petersberger Dialogs: Angela Merkel verspricht 750 Millionen für den Klimaschutz. Doch das reicht längst nicht aus. Die Kanzlerin soll endlich mit Taten punkten: den Emissionshandel reformieren, die erneuerbaren Energien weiter ausbauen und den Boom der Braunkohle stoppen – auch im Ausland.
Ein Standpunkt von Martin Kaiser,Klimaexperte bei Greenpeace
[mehr...]
Rezension

Bild
Handbuch analysiert Klimabewegung

Das Klimacamp im Rheinland ist beendet, das in der Lausitz steht bevor. Die Camps sind Teil der Klimabewegung. Die Menschen hinter den Transparenten und auf Gipfel-Demos eint eine Frage: Wie können wir nur gegen die wirkmächtigen Produktions- und Handlungsmuster ankommen, die so fatal für das Klima sind? Ein umfangreiches Handbuch gibt einen Überblick.
Eine Rezension von Eva Mahnke
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Macht mal Niederaußem dicht!

Oder wenigstens Jänschwalde: Klimaschutz könnte ganz einfach sein in Deutschland. Denn der mit Abstand größte Braunkohleverstromer der Welt braucht das klimaschädlichste aller europäischen Kraftwerke überhaupt nicht – wie die Mathematik belegt.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Halbschatten, schwärmende Nachtspeicher und gute Nachrichten

Kalenderwoche 33: Der Kohlekonzern RWE befindet sich im Sinkflug – es geht in die richtige Richtung, findet Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]