Werbung

Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Japan importiert mehr Kohle und Gas

Kaum ein Industrieland hat sich so abhängig von fossilen Energieimporten gemacht wie Japan. Der neue Regierungschef Shinzo Abe verschlimmert das noch durch seine Geldpolitik. Um Energie bezahlbar zu halten, will Abe die Atomkraftwerke wieder schnell ans Netz nehmen. Japans Atombehörde glaubt aber, dass in den kommenden drei Jahren kein AKW ans Netz gehen kann. Einen kleinen Boom erlebt derweil die Sonnenkraft.

Von Nick Reimer

Japan hat im abgelaufenen Jahr deutlich mehr Erdgas und Kohle importiert als im Tsunami-Jahr 2011. Nach Angaben des Finanzministeriums ist die Einfuhr von verflüssigtem Erdgas (LNG) 2012 im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent auf 87 Millionen Tonnen gestiegen. Die Kohleimporte legten den Daten zu Folge um sechs Prozent auf 185 Millionen Tonnen zu. Damit transferierte Japan umgerechnet gut 200 Milliarden Euro für fossile Energien ins Ausland – zehn Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Zahlen zeigen.


Wegen der Erdbeben- und Tsunami-Gefahr – hier die registrierten Erdstöße am 11. März 2011 – verlangt die japanische Atombehörde strenge Nachrüstungen der Atomkraftwerke. (Foto: NoAA)

Als Folge des Tsunamis hatte Japan alle 54 Atomreaktoren vom Netz genommen – und damit eine Leistung von insgesamt rund 50.000 Megawatt und etwa 30 Prozent seiner gesamten Strom-Erzeugungskapazität. Die Importe von Flüssig-Erdgas waren als Folge der Krise nach der Atomkatastrophe in Fukushima bereits 2011 um zwölf Prozent angestiegen. Damit machten allein die LNG-Importe wertmäßig 8,5 Prozent der gesamten Wareneinfuhr nach Japan aus. Abgesehen von seinen Atomkraftwerken und erneuerbaren Energiequellen hat Japan keinerlei Energieressourcen.

Zudem hat der neue Regierungschef Shinzo Abe eine neue Runde der Schuldenpolitik eingeläutet. Japans Zentralbank gab im Dezember Staatsanleihen im Wert von umgerechnet 900 Milliarden Euro aus. Das führt zu Inflation: Der japanische Yen hat seit Dezember 2012 zehn Prozent gegenüber dem US-Dollar verloren – und das wiederum macht die fossilen Energieträger noch teurer, denn die müssen auf dem Weltmarkt in Dollar gekauft werden.

Die japanische Atomaufsicht NRA hat mittlerweile scharfe Sicherheitsnormen für die Atomkraftwerke vorgestellt. So sollen sie mit sekundären, weit vom Reaktor entfernten Steuerzentralen nachgerüstet werden, die nach einem Notfall die Atomkraftwerke noch beherrschbar machen sollen. Zudem müssen die AKW-Kuppeln gegen Terrorgefahr und Flugzeugabstürze verstärkt und ein Absaugsystem für Wasserstoff installiert werden. In Fukushima hatten Wasserstoffexplosionen die Reaktorhülle schwer beschädigt.

Atomaufsicht rechnet mit jahrelang stillstehenden Reaktoren

Um das Kostenproblem in den Griff zu bekommen und die Wirtschaft mit kostengünstigerem Strom zu versorgen, will Regierungschef Abe die 48 vorerst stillgelegten japanischen Atomreaktoren schnell wieder ans Netz nehmen. "Innerhalb von drei Jahren" soll über das Wiederanfahren dieser 48 (von insgesamt 50 noch intakten) AKW entschieden werden. Ganze zwei Reaktoren sind derzeit am Netz – die Blöcke 3 und 4 des AKW Oi. Beide gehören zum Unternehmen Kansai Electric Power (KEPCO), gebaut hat sie Mitsubishi Ende der 1980er Jahre.

NRA-Chef Shunichi Tanaka bremste jedoch seinen Regierungschef. Wegen des zeitlichen Aufwands der Nachrüstung sei dies nicht vor Ablauf von drei Jahren möglich. Allerdings sind die von der Atomaufsicht ausgearbeiteten Sicherheitsregeln noch kein Gesetz, sie sollen erst im Sommer beschlossen werden. Und die Atomwirtschaft wird alles daran setzen, die Regeln noch deutlich aufzuweichen.

Japan hatte auf die Energieknappheit nach dem Tsunami reagiert und einerseits ein Sparprogramm verabschiedet, andererseits ein Erneuerbare-Energien-Gesetz auf den Weg gebracht – mit den attraktivsten Solartarifen weltweit. Derzeit gibt es für eingespeisten Ökostrom 42 Yen pro Kilowattstunde – circa 35 Cent. Von April bis November 2012 waren in Japan nach Angaben des Wirtschafts- und Industrieministerium Solaranlagen mit einer Leistung von 1.398 Megawatt neu installiert worden. Weitere Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3.262 Megawatt seien beantragt. Jetzt müssen die Tarife für das kommende Geschäftsjahr, dass in Japan im April beginnt, neu ausgehandelt werden.


Energiehungrige Nation: Japan zahlt sich dumm und dusselig für seine Energieimporte. (Foto: NASA)

Ende 2011 waren in Japan 4.914 Megawatt Photovotaik installiert. Zum Vergleich: In der Bundesrepublik wurden 2012 Solarmodule mit einer Leistung von 7.630 Megawatt ans Netz eingespeist. Allerdings ist das Geschäft in Japan mit der Sonnenkraft so attraktiv, dass sogar die japanischen Öl- und Energiekonzerne Cosmo Oil und Showa Shell Sekiyu ein Gemeinschaftsunternehmen für Photovoltaikprojekte gründen. Zusammen mit der Development Bank of Japan sollen Solarkraftwerke mit insgesamt 260 Megawatt Leistung ans Netz gebracht werden. Installiert werden sollen die Projekte – sehr symbolträchtig – auf ehemaligen Öldepots.

Dass die geplante Energiewende in Japan jedoch schnell deutliche Ergebnisse zeigt, glaubt zurzeit niemand. Mit gut 10.000 Küsten-Kilometern bietet das Land zwar exzellente Bedingungen für Offshore-Windkraft. Bisher aber deckt Japan noch nicht einmal ein Prozent seines Stromverbrauchs aus Wind- oder Sonnenkraft. Und so wird Tokyo wohl den Öl- und Gasscheichs noch sehr lange sehr viel Geld in die Kassen spülen.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 07. Januar 2014, 16:50 Uhr
Fukushima: Fass ohne Boden
BildTepco steht offenbar vor der Pleite. Um die noch abzuwenden, wirbt der japanische Stromkonzern um Gelder vom japanischen Staat. Während die Lage in Fukushima weiter heikel ist, will Tepco erste Atomkraftwerke wieder ans Netz nehmen. Doch ob die Zulassungsstellen und die Gemeinden dem zustimmen, bleibt fraglich. Die Stimmung hat sich im Land gedreht.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Sonntag, 16. Juni 2013, 14:00 Uhr
Goldman Sachs investiert in Japan
FotoEin Tochterkonzern der Investmentbank will vor allem die japanische Photovoltaik ausbauen [mehr...]
Freitag, 07. Februar 2014, 12:00 Uhr
Japan: Milliarden für Atomruinen
BildFukushima ist noch nicht ausgestanden, da setzt die japanische Regierung bereits wieder auf Atomkraft: Die 50 nach der Katastrophe 2011 abgeschalteten AKW sollen wieder ans Netz gehen. Die Regierung will sogar noch drei neue Reaktoren bauen lassen. Der Betreiber Tepco ist auch wieder ganz vorn dabei. Die japanischen Energiekonzerne sind durch die provisorische Versorgung mit Erdgas und Kohle und die Atomkraftpannen hingegen in enormen Finanznöten.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Mittwoch, 16. Juli 2014, 11:21 Uhr
Menschen bleiben Fukushima fern
BildDie japanische Regierung versucht wieder etwas "Normalität" in der 20-Kilometer-Sperrzone um die Atomruine von Fukushima zu erzeugen. Doch viele Bürger trauen dem nicht. Nach einer Bürgerversammlung verschob Tokio jetzt den Plan, eine Ortschaft teilweise wieder zur dauerhaften Besiedlung freizugeben.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Dienstag, 03. September 2013, 09:58 Uhr
Regierung Abe übernimmt in Fukushima
FotoBetreiber Tepco kann die Atomruine nicht unter Kontrolle bringen, nun schaltet sich Japans Regierung ein [mehr...]
Sonntag, 16. Februar 2014, 09:22 Uhr
Solarforschung für Fukushima
BildDie Präfektur Fukushima will die Erneuerbaren in einem neuen Forschungsinstitut voranbringen – mit japanisch-deutscher Zusammenarbeit [mehr...]
Donnerstag, 24. Januar 2013, 17:09 Uhr
Zahlenkrimi um Japans Atomreaktoren
Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA führt gerade einen bizarren Eiertanz auf. Erst setzte sie die Anzahl der Atomkraftwerke auf ihrer weltweiten Liste von 437 auf 390 herunter – als neue Zahlen aus Japan eingetroffen waren. Weil aber die Atomlobby Angst um ihre Zukunft bekam, wurde die Zahl nach zwei Tagen einfach wieder hochgesetzt. Auch sonst hat die IAEA Schwierigkeiten mit dem Subtrahieren. 
Von Bernward Janzing und Nick Reimer
[mehr...]
Donnerstag, 03. April 2014, 11:40 Uhr
"Japans Gesellschaft ist zwiegespalten"
Vollbild-VorschauFür "Fukushima 360°" ist Alexander Neureuter drei Wochen lang durch Japan gereist – auch in die Sperrzone von Fukushima. Er hat 44 Kurzreportagen verfasst, die zeigen, was im Land der aufgehenden Sonne seit dem GAU geschehen ist. Teil 11 unserer Serie zum dritten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima.
Interview: Lea Meister [mehr...]
Freitag, 09. November 2012, 14:39 Uhr
"Nie wieder Fukushima!"
Protest: Europäische und auch Berliner Unterstützung für die Anti-Atom-Großdemonstration in Japan am kommenden Sonntag [mehr...]
Montag, 14. März 2011, 23:05 Uhr
100.000 halten Mahnwache
In mehr als 400 deutschen Städten halten Atomstrom-Gegner Mahnwachen für die Opfer in Japan ab: Vor dem Kanzleramt ist die Opposition prominent vertreten, aber für Gabriel, Roth, Trittin und Co. wird die Mahngewache richtig schmerzhaft. Bundeskanzlerin Merkel will heute erste Atomkraftwerke abschalten lassen, während die Lage in Japan aus dem Ruder gerät.
Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 16. Juli 2014, 09:49 Uhr
AKW Sendai soll wieder ans Netz
BildDie japanische Atomaufsichtsbehörde hat die beiden Reaktoren des Atomkraftwerks für sicher befunden [mehr...]
Sonntag, 20. März 2011, 12:19 Uhr
AKW-Unglück: Lage stabilisiert sich
Nachdem sich in Reaktor 3 kurzfristig der Druck erhöht hatte, ist dieser wieder gesunken   [mehr...]
Donnerstag, 19. September 2013, 15:12 Uhr
Abe will Fukushima komplett stilllegen
FotoAuch die beiden noch intakten Blöcke des havarierten Atomkraftwerks sollen außer Betrieb gesetzt werden [mehr...]
Dienstag, 12. April 2011, 08:04 Uhr
Areva: Atomgeschäfte gehen weiter
Die Welt nach Fukushima: Eigentlich kann einem Atomkonzern wie Areva nichts Schlimmeres passieren als ein Fukushima. Doch von Depression keine Spur: Der Konzern hält schon wieder Ausschau nach neuen Geschäftspartnern und die Areva-Chefin wird als Retterin gefeiert.
Aus Paris Susanne Götze, aus Berlin Felix Werdermann [mehr...]
Samstag, 30. April 2011, 14:33 Uhr
Atom-Berater: Japan beugt Gesetz
Toshiso Kosako wirft der Regierung laxen Umgang mit der Nuklearkatastrophe von Fukushima vor [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Abwrackprämie, Vorbehalte und Wärmerekord

BildKalenderwoche 47: Der Energieverbrauch deutscher Haushalte ist erstmals seit fast zehn Jahren wieder gestiegen. Deshalb brauchen wir eine Abwrackprämie für alte Kühlschränke und andere Elektrogeräte, meint Klaus Franz, Vorstandsmitglied beim Gesamtverband Dämmstoffindustrie und Mitherausgeber von klimaretter.info. Und natürlich muss die Gebäudedämmung endlich staatlich gefördert werden. [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Horror-Nachrichten von Marie Gabriel"

BildDas Jahr 2045: Stell dir vor, die Tochter vom ehemaligen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel besucht ihren Vater im Altersheim. Das wird nicht lustig, wenn der Vater weiter jetzt die Kohle stützt.
Ein Standpunkt von Franz Alt, Buchautor und Fernsehmoderator
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Jeder kann die Welt retten

Viele Filme über den Klimawandel und seine Folgen enden mit der Erkenntnis, dass anders produziert und konsumiert werden muss. Aber nur wenige zeigen, wie das wirklich gehen kann. "Generation CO2" soll ein solcher Film werden. Die Macher sammeln jetzt das Startkapital – mit Öko-Crowdfunding. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Mit Wechsel zu Ökostrom Geld sparen
BildZu einem Anbieter von Ökostrom zu wechseln und auch noch Geld bei der Stromrechnung zu sparen war früher nicht so einfach. Inzwischen ist das aber sprichwörtlich kinderleicht geworden. Zum einen steht Strom aus erneuerbaren Quellen mehr als ausreichend zur Verfügung, zum anderen ist der Wechsel des Stromversorgers ohne viel bürokratischen Aufwand möglich. Gefragt ist nur noch der Wille des Verbrauchers. [mehr...]

Klima-Aktionsprogramm: Es grüßt das Murmeltier

In der Staatssekretärs-Runde wird am heutigen Montag in der Bundeshauptstadt das lang angekündigte Klima-Aktionsprogramm verhandelt, mit dem die Bundesregierung doch noch ihr Klimaziel schaffen will: minus 40 Prozent bis 2020 im Vergleich zu 1990. Danach soll das Klima-Aktionsprogramm der Öffentlichkeit[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Grüne fordern Klimaschutz-Gesetz

Parteitag in Hamburg fasst Klima-Beschluss. Auch beim Hauptthema Ernährung und Landwirtschaft geht es indirekt um Klimaschutz [mehr...]
Energie

Bild
Bayern: Jetzt zehn Prozent Solarstrom

Statistisches Landesamt: 35 Prozent tragen Erneuerbare zur Gesamtstromerzeugung bei [mehr...]
Protest

Bild
Peru: 57 ermordete Umweltschützer

Studie: Brasilien, Honduras und die Philippinen sind die gefährlichsten Länder für Umweltaktivisten [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Aktien-Gau beim Atomkonzern

Areva verkündet neue Verzögerungen beim AKW-Neubau in Flamanville – und eine Gewinnwarnung [mehr...]
Mobilität

Bild
Flugwesen entwickelt immer mehr Emissionen

Neuer Atmosfair-Index kürt effiziente Flugesellschaften. Wachsender Luftverkehr macht Einsparungen mehr als wett [mehr...]
Forschung

Bild
US-Amerikaner wollen Erneuerbare

Die Bürger in den USA sind klimafreundlicher als ihre Abgeordneten in Washington [mehr...]
Umwelt

Bild
Brasiliens Emissionen steigen wieder

Schuld ist vor allem die Rodung des Amazonas-Regenwaldes in dem lateinamerikanischen Land [mehr...]
Wohnen

Bild
Haushalte verbrauchen wieder mehr Energie

Seit 2005 war der Energieverbrauch privater Haushalte gesunken. Doch die jüngere Generation nutzt mehr Elektronik [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Sorgen statt Entsorgung

Deutschland hat inzwischen nicht nur 300.000 Kubikmeter Atommüll angehäuft. Es sind sogar 600.000 Kubikmeter – wenn man auch den Uranmüll aus Gronau mitzählt, der bislang als "Wertstoff" deklariert wurde. Das Müllproblem wird sich weiter verschärfen, solange der beschlossene Atomausstieg nur halbherzig umgesetzt wird.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Der Strom-Export rettet die Kohlekraft"

Kein Industrieland hat bisher freiwillig riesige Vorkommen billiger Ressourcen im Boden gelassen – bei der Braunkohle wird aber klimapolitisch kein Weg daran vorbeiführen. Das Zögern des Bundeswirtschaftsministers, alte Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen, verschleppt nur den unvermeidlichen Strukturwandel in den Kohleregionen.
Ein Standpunkt von Arne Jungjohann
[mehr...]
Rezension

Bild
Medien zum IPCC-Bericht: Wir sind gewarnt

Niemand kann mehr sagen, er sei nicht gewarnt worden, kommentieren Medien die Veröffentlichung des jüngsten Berichts des Weltklimarates. Aber wie der Bedrohung begegnen? Kohleausstieg sofort – oder doch CCS? Oder weiter nach Alternativen forschen? Die klimaretter.info-Presseschau.
Zusammengestellt von Verena Kern
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Wachstum und andere Heilserwartungen

Seit die Vorstellung vom ewigen Leben auf Wolke sieben weitgehend abgedankt hat, wollen wir das Paradies im Hier und Jetzt verwirklichen. Statt von Milch und Honig träumen wir davon, dass der Nachschub an Autos, Elektrokleingeräten, Klamotten und Billigfleisch nie versiegen möge.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Emittierende Kumpane, Rücksichtnahme und eine gute Empfehlung

Kalenderwoche 45: Die deutsche Regierung mit ihrer angeblichen Vorzeige-Energiewende wird die Fossilwirtschaft umso schneller fallen lassen, je stärker der internationale Druck ist, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Denn die Welt warte darauf, dass die deutschen Emissionen endlich schrumpfen. [mehr...]