Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Zahlenkrimi um Japans Atomreaktoren

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA führt gerade einen bizarren Eiertanz auf. Erst setzte sie die Anzahl der Atomkraftwerke auf ihrer weltweiten Liste von 437 auf 390 herunter – als neue Zahlen aus Japan eingetroffen waren. Weil aber die Atomlobby Angst um ihre Zukunft bekam, wurde die Zahl nach zwei Tagen einfach wieder hochgesetzt. Auch sonst hat die IAEA Schwierigkeiten mit dem Subtrahieren.

Aus Freiburg Bernward Janzing, aus Berlin Nick Reimer 

Wie viele Atomkraftwerke sind eigentlich weltweit in Betrieb? Eine einfache Frage, sollte man meinen – denn man kann sie ja durchzählen. Doch mit Zahlen wird bekanntlich Politik gemacht. Und so blamierte sich die Internationale Atomenergiebehörde IAEA gerade durch eine bizarre Aktion. Denn scheinbar erlebte die Welt vergangene Woche die größte Abschaltwelle in der Geschichte der Atomkraft – rein formal betrachtet. So wurde die Zahl der weltweit laufenden Atomreaktoren im Internet-basierten Power Reactor Information System (PRIS) der IAEA, das die Branche als die Bibel der Atomstatistik sieht, mit einem Schlag von 437 auf 390 reduziert.


Der Atomexperte Mycle Schneider hat alle Kraftwerke überprüft: Jetzt befinden sich 46 der 47 japanischen Atomkraftwerke im "Langzeitstillstand". (Foto: Stephan Roehl/Heinrich-Böll-Stiftung) 

Auslöser dieser Anpassung war ein formal völlig korrekter Schritt der japanischen Atomsicherheitsagentur JNES. Die nämlich hatte an jenem Tag schlicht die 47 abgeschalteten japanischen Reaktoren aus der Kategorie "in Betrieb" herausgebucht, um sie fortan unter "Langzeitstillstand" zu führen. Die Konsequenz: Die offizielle Zahl der weltweit laufenden Reaktoren rutschte auf den niedrigsten Stand seit Mitte der achtziger Jahre – weit entfernt vom historischen Höchststand im Jahr 2002, als 444 Atomreaktoren in Betrieb waren. Was für eine politische Botschaft!

Als Kritiker der Atomenergie diese Nachricht freudig verbreiteten, sah sich die IAEA gezwungen einzugreifen – und zwei Tage später waren die 47 Reaktoren wieder am Netz. Natürlich nur auf dem Papier, aber nach offizieller Statistik hat die Welt nun wieder 437 Reaktoren. Die Atomenergiebehörde erklärte per Pressemitteilung, ein "Schreibfehler" habe zu Irritationen geführt. Man habe die Unstimmigkeiten im Gespräch mit der japanischen Atomaufsicht ausgeräumt. Zudem werde nun ein "Software-Upgrade" installiert, das sicherstellen werde, dass die Länder in Zukunft nicht mehr eigenmächtig den offiziellen Status ihrer Reaktoren verändern können.

AKW seit Jahren vom Netz – aber offiziell "in Betrieb"

Peinlich für die IAEA ist diese ganze Aktion, weil die betreffenden 47 japanischen Atomanlagen tatsächlich und unzweifelhaft abgeschaltet sind. "Die Eingruppierung der japanischen Reaktoren als Langzeitstillstand war kein Fehler, sie spiegelt vielmehr die operative Realität der Atomkraftwerke im Land wieder", sagt Mycle Schneider, Autor des Welt-Statusreports der Nuklearenergie. Die Angelegenheit erscheine daher als "verzweifelter politischer Versuch", eine offensichtlich unangenehme Situation zu verschleiern.

Schneider, der international als Berater für Energie- und Nuklearpolitik tätig ist, hat sich die Daten genau angeschaut: "Wir haben jedes einzelne der Kraftwerke überprüft", sagt er, "und dabei zeigt sich, dass 46 der 47 japanischen Atomanlagen alle Voraussetzungen erfüllen, um als Langzeitstillstand geführt zu werden." Im Durchschnitt seien die Reaktoren seit zwei Jahren vom Netz. Die Abschaltungen resultieren nämlich nicht allein aus der Fukushima-Katastrophe: Drei Blöcke des Kraftwerks Kashiwazaki Kariwa stehen schon seit dem Erdbeben 2007 still, werden aber offiziell noch immer in der Kategorie "in Betrieb" geführt.

Und ganz nebenbei kommt auch noch heraus, dass solche im Sinne der IAEA aufgehübschten Zahlen nicht auf Japan beschränkt sind. Das älteste spanische Atomkraftwerk Santa Maria de Garoña wurde schon vor sechs Wochen endgültig abgeschaltet – in der offiziellen Statistik der Atomenergiebehörde ist dieser Schritt jedoch bis heute nicht vermerkt. Damit geht es inzwischen nicht mehr allein um die Frage, ob rund um den Globus nun 437 oder nur noch 390 Atomkraftwerke am Netz sind. Sondern darum, mit welcher Menge an Karteileichen die Atomlobby ihre Daten eigentlich frisiert. Womit eines sicher ist: Kritiker der Atomkraft werden die offiziellen Daten in Zukunft mehr denn je im Auge behalten.

Japanischer Atomstreit hinter den Kulissen

Wobei die IAEA für das japanische Zahlendebakel nur teilweise zuständig ist: Die staatliche Atomaufsicht NRA hatte angekündigt, die Sicherheitsvorschriften zu verschärfen. So sollen sekundäre, weit vom Reaktor entfernte Steuerzentralen nachgerüstet werden, die nach einem Notfall die Atomkraftwerke noch beherrschbar machen sollen. Zudem müssen die AKW-Kuppeln gegen Terrorgefahr und Flugzeugabstürze verstärkt und ein Absaugsystem für Wasserstoff installiert werden. In Fukushima hatten Wasserstoffexplosionen die Reaktorhülle schwer beschädigt.


AKWs zählen ist eigentlich einfach, etwa mit einem Abakus – hier die japanische Variante Soroban. Falls man wirklich genau zählen will. (Foto: 
Society for the Promotion of Yokohama Abacus) 

Japans neuer Regierungschef Shinzo Abe will aber die 48 japanischen Reaktoren schnell wieder ans Netz nehmen. "Innerhalb von drei Jahren" wolle man über das Wiederanfahren entscheiden, sagte Abe, der so die schwächelnde Wirtschaft auf der Insel mit kostengünstigerem Strom versorgen will. Derzeit sind nur zwei Reaktoren am Netz – die Blöcke 3 und 4 des AKW Oi.

Hinter den Kulissen tobt in Japan ein Atomstreit. Shunichi Tanaka, Chef der japanischen Atomaufsicht NRA, erklärte, wegen des zeitlichen Aufwands der Nachrüstung könnten keinesfalls binnen der nächsten drei Jahre Reaktoren zurück ans Netz gehen. Was ein Mitarbeiter der japanischen Atombehörde JNES zum Anlass nahm, die 47 japanischen Reaktoren bei der IAEA in den Status "Langzeitstillstand" zu versetzten. Allerdings sind die von der NRA ausgearbeiteten Sicherheitsregeln noch kein Gesetz, sie sollen erst im Sommer beschlossen werden. Und die Atomwirtschaft wird alles daransetzen, die Regeln bis dahin noch deutlich aufzuweichen. 


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Montag, 14. März 2011, 23:05 Uhr
100.000 halten Mahnwache
In mehr als 400 deutschen Städten halten Atomstrom-Gegner Mahnwachen für die Opfer in Japan ab: Vor dem Kanzleramt ist die Opposition prominent vertreten, aber für Gabriel, Roth, Trittin und Co. wird die Mahngewache richtig schmerzhaft. Bundeskanzlerin Merkel will heute erste Atomkraftwerke abschalten lassen, während die Lage in Japan aus dem Ruder gerät.
Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 16. Juli 2014, 09:49 Uhr
AKW Sendai soll wieder ans Netz
BildDie japanische Atomaufsichtsbehörde hat die beiden Reaktoren des Atomkraftwerks für sicher befunden [mehr...]
Sonntag, 20. März 2011, 12:19 Uhr
AKW-Unglück: Lage stabilisiert sich
Nachdem sich in Reaktor 3 kurzfristig der Druck erhöht hatte, ist dieser wieder gesunken   [mehr...]
Dienstag, 12. April 2011, 08:04 Uhr
Areva: Atomgeschäfte gehen weiter
Die Welt nach Fukushima: Eigentlich kann einem Atomkonzern wie Areva nichts Schlimmeres passieren als ein Fukushima. Doch von Depression keine Spur: Der Konzern hält schon wieder Ausschau nach neuen Geschäftspartnern und die Areva-Chefin wird als Retterin gefeiert.
Aus Paris Susanne Götze, aus Berlin Felix Werdermann [mehr...]
Samstag, 12. März 2011, 21:56 Uhr
Atomalarm in Japan ausgelöst
Auch am zweiten Tag der Havarie des Atomkraftwerks Fukushima ist das Ausmaß der Katastrophe unklar. Samstag Vormittag kam es zu einer Explosion, die das Reaktorgebäude zerstörte. Die japanische Regierung hat eine Kernschmelze zunächst bestätigt, später jedoch wieder dementiert. Unklar ist zur Zeit auch, wie der Zustand von vier weiteren AKWs und einer Wiederaufarbeitungsanlage ist, in denen ebenfalls Probleme gemeldet wurden.
Von Hanno Böck [mehr...]
Montag, 21. März 2011, 15:14 Uhr
Fukushima: Betreiber gibt Schlamperei zu
Die Stromversorgung der havarierten Blöcke ist wiederhergestellt. Dennoch tritt wieder Rauch aus den Reaktoren 2 und 3 aus. Die Experten rätseln, die Informationspolitik lässt Fragen offen. Und Betreiber Tepco räumt Nachlässigkeit bei der Wartung des AKW ein. Verkaufsverbot für Milch und Spinat aus der Region.
Von Martin Reeh

[mehr...]
Samstag, 19. März 2011, 11:00 Uhr
Fukushima: Elektrizität teilweise hergestellt
Reaktor 1 soll wieder Strom haben, Reaktor 2 im Laufe des Samstags folgen [mehr...]
Freitag, 18. März 2011, 11:01 Uhr
Fukushima: Rennen gegen die Zeit
BildKühlung mit Löschfahrzeugen wird fortgesetzt. Tepco: Regierung beschließt Todesurteil für Mitarbeiter  [mehr...]
Dienstag, 18. März 2014, 10:00 Uhr
Gebremste Atomrenaissance
BildNach der Katastrophe von Fukushima wurden die Atomkraftwerke abgeschaltet – doch die jetzige Regierung unterstützt die Forderung der japanischen Stromkonzerne, ihre Reaktoren wieder ans Netz zu bringen. Eine Analyse über die Zukunft der Kernkraft in Japan. Teil 9 unserer Serie zum dritten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima. 
Eine Analyse von Joachim Wille [mehr...]
Montag, 16. September 2013, 07:37 Uhr
Japan bis auf Weiteres atomstromfrei
FotoDas AKW Oi ist wieder komplett vom Netz. Nach der Olympia-Entscheidung für Tokio meldet Fukushima neue Probleme  [mehr...]
Freitag, 11. März 2011, 17:08 Uhr
Japan: AKW droht Kernschmelze
Nach dem Erdbeben in Japan kam es im Atomkraftwerk Fukushima möglicherweise zu einer Kernschmelze. Explosion zerstört Reaktorgebäude, Dach eingestürzt. Behörden befürchten weit über 10.000 Tote.
Von Hanno Böck
[mehr...]
Sonntag, 01. Juli 2012, 15:05 Uhr
Japan: Doppelt so viel für Solarstrom
Neues Einspeisegesetz gilt seit heute. Dennoch wird erstes Atomkraftwerk wieder angefahren - unter Protest [mehr...]
Donnerstag, 06. März 2014, 15:01 Uhr
Japans Regierung will keine Energiewende
BildDas Atomunglück in Fukushima brachte das Aus für die deutschen Atomkraftwerke. Anders in Japan: Während der Unglücksreaktor noch immer für Schlagzeilen sorgt, will die Regierung die 48 verbleibenden Atomkraftwerke wieder hochfahren. Teil 1 unserer Serie zum dritten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima. 
Aus Phnom Penh Christian Mihatsch  [mehr...]
Montag, 14. März 2011, 11:30 Uhr
Neue Explosion im AKW Fukushima
Gebäude des Reaktor 3 total zerstört, im Reaktor 2 sollen die Brennstäbe frei liegen [mehr...]
Montag, 30. September 2013, 10:41 Uhr
Neue Schäden in Fukushima
FotoBetreiber Tepco muss Ausfall des Pumpsystem ALPS einräumen [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Kühlschränke, Klimaziele und sprudelnde Steuern

BildKalenderwoche 35: Beim Energiesparen fehlt es noch immer an Anreizen aus der Politik, trotzdem kann heute schon jeder bei sich selbst anfangen, sagt Klaus Franz, Vorstandsmitglied beim Gesamtverband Dämmstoffindustrie und Mitherausgeber von klimaretter.info. Wie ein "Energie-Check" zu Hause zeigen kann, sind es oft die kleinen Dinge, die viel ausmachen. [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

Eine Avantgarde der Energiewende

FotoExperten und Industrie haben die Energiewende nicht mehr im Griff. Die Umstellung auf Erneuerbare ist mit der bisherigen Netzstrategie nur zu schwindelnden Kosten zu schaffen. Deshalb gilt es, die Energieversorgung vom Kopf auf die Füße zu stellen. Dort, wo Energie nachgefragt wird, muss sie auch bereitgestellt werden. Eine Aufgabe für eine echte Energieavantgarde.
Ein Standpunkt von Andreas Knie und Dagmar Simon, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

EEG 2014 – Was sich für wen ändert

Seit dem 1. August gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Klimaretter.info erklärt Ihnen, was auf Sie zukommt, und hat nachgehakt: Was bedeutet die Novelle für Eigenstrom­verbraucher, für Windpark-Projektierer, für die Bürgerenergie-Genossenschaft oder für den Stromkonzern? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

"Fünf Minuten Welt retten"

Ein gemeinnütziges Gewinnspiel geht neue Wege, um die großen Energieeffizienz-Potenziale zu heben, die im Haushalt vor sich hinschlummern. "Klima sucht Gewinner!" wurde vor Kurzem gestartet und verbindet ein Strategiespiel mit dem spielerischen Wissens­erwerb für die Energiewende. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Enspire Award 2014: 5.000 Euro für nachhaltige Projekte
BildDer nachhaltige Umgang mit Ressourcen und ein daraus resultierender Lebensstil werden immer wichtiger. Umweltbewusste Kunden setzen daher auf den bundesweiten Ökostromanbieter Enspire. Die Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz verbindet die Lieferung nachhaltiger Energie mit exklusiven Mehrwerten. Kunden von Enspire können finanziell durch eine Beteiligung an den Konstanzer Stadtwerken von der Energiewende profitieren. Dafür erhalten sie auf eine Mindesteinlage von 500 Euro einen festen Zinssatz von 2,5 Prozent pro Jahr. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2014 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Energie

Bild
Offshore-Park Global Tech fertig errichtet

Der Netzanschluss für den 400-Megawatt-Park in der Nordsee soll im September folgen [mehr...]
Protest

Bild
Olympia nicht stadt- und klimafreundlich

Drei Tage vor dem Senat hat das Berliner NOlympia-Bündnis heute den Fragenkatalog des DOSB mit "NO" beantwortet [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Steag komplett übernommen

Ein Bündnis von sieben Stadtwerken aus Nordrhein-Westfalen kauft die zweite Hälfte der kohlelastigen Steag [mehr...]
Mobilität

Bild
Petition für den Autoreisezug

Eine illustre Kampagne will die Bahn zum Erhalt der Züge bewegen, die Autos über Langstrecken transportieren [mehr...]
Forschung

Bild
Emissionen eines Kraftwerks-"Lebens"

Mindestens 300 Milliarden Tonnen CO2 emittieren allein die bereits existierenden Kraftwerke noch, haben Forscher errechnet [mehr...]
Umwelt

Bild
Whitehaven Coal rodet weiter für Kohle

Eigentlich wollte der australische Kohlekonzern mit dem Ausbau seines Tagebaus Maules Creek auf ein Urteil des Umweltgerichts warten [mehr...]
Wohnen

Bild
Feinstaubschleudern austauschen

Ab Januar gelten neue Grenzwerte für die Feinstaub-Emissionen von Holzöfen, Kaminen und Holzheizkesseln [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Foto
Windkraftgegner verlieren eben

Die Sachsenwahl zeigt auch: Wer populistisch gegen die Energiewende zu Felde zieht, wird scheitern. Deshalb wird auch die FDP in Brandenburg in zwei Wochen bei den Wahlen verlieren. Dort sind die erfolgreichsten FDP-Ortsverbände bei den Liberalen ausgetreten, weil sie – anders als die FDP-Kopferten – glühende Verfechter der Energiewende sind.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Die Revolution der Erneuerbaren

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben die Energiekonzerne über die Erneuerbaren gespottet und gelächelt. Nun müssen die großen Vier reihenweise ihre Kraftwerke abschalten – weil sie sich nicht mehr lohnen. Gut so, je mehr desto besser.
Ein Standpunkt von Franz Alt
[mehr...]
Rezension

Bild
Handbuch analysiert Klimabewegung

Das Klimacamp im Rheinland ist beendet, das in der Lausitz steht bevor. Die Camps sind Teil der Klimabewegung. Die Menschen hinter den Transparenten und auf Gipfel-Demos eint eine Frage: Wie können wir nur gegen die wirkmächtigen Produktions- und Handlungsmuster ankommen, die so fatal für das Klima sind? Ein umfangreiches Handbuch gibt einen Überblick.
Eine Rezension von Eva Mahnke
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Macht mal Niederaußem dicht!

Oder wenigstens Jänschwalde: Klimaschutz könnte ganz einfach sein in Deutschland. Denn der mit Abstand größte Braunkohleverstromer der Welt braucht das klimaschädlichste aller europäischen Kraftwerke überhaupt nicht – wie die Mathematik belegt.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Halbschatten, schwärmende Nachtspeicher und gute Nachrichten

Kalenderwoche 33: Der Kohlekonzern RWE befindet sich im Sinkflug – es geht in die richtige Richtung, findet Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]