Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Vattenfalls Grün ist braun und strahlend

Vattenfall will – wieder mal – grün und grüner werden. Bis zum Jahr 2020 soll der Kohlendioxidausstoß des schwedischen Staatskonzerns um ein Drittel sinken, neue Investitionen sollen nur noch in Erneuerbare fließen. Doch im Kleingedruckten sieht das ganz anders aus.

Aus Stockholm Reinhard Wolff

Vattenfall verspricht seine Erneuerung. Investitionen sollen künftig nur noch in die regenerative Energieproduktion fließen und der jährliche Kohlendioxidausstoß des Energiekonzerns soll von derzeit jährlich 94 Millionen Tonnen auf 65 Millionen Tonnen im Jahr 2020 sinken. Der alleinige Eigentümer, der schwedische Staat, brachte jetzt sein Teil zur Realisierbarkeit dieser Ziele ein: Die bislang von der Staatskasse geforderte Gewinnmarge wurde von 15 auf neun Prozent gesenkt. Nun könne Vattenfall Ja sagen zu grünen Investitionen, die nicht mehr als zehn Prozent Rendite versprechen und die man deshalb in der Vergangenheit ablehnen musste, meinte Schwedens Finanzstaatssekretär Erik Thedéen.


Da war mal eine Landschaft – auch die Braunkohleverstromung im Kraftwerk Schwarze Pumpe will Vattenfall weiterführen, ebenso neue Tagebaue in der Lausitz. (Foto: GuentherHH/Flickr)

Doch Lob von Umweltschutzorganisationen bekam Vattenfall für diese Ankündigungen nicht. Zum einen wegen des Kleingedruckten: Danach werden nämlich erst einmal alle schon beschlossenen Investitionsprojekte verwirklicht. Und dazu gehören beispielsweise milliardenschwere Investitionen zur sicherheitstechnisch umstrittenen Effektsteigerung bei den schwedischen Atomkraftwerken Forsmark und Ringhals, mit der aus den teilweise über 30 Jahre alten Veteranen-Reaktoren mehr Produktion herausgepresst und die Laufzeit auf 50 bis 60 Jahre verlängert werden soll.

Auch für die Braunkohleverstromung in Deutschland dürften die Auswirkungen der angekündigten neuen Linie minimal sein. Man werde keine neuen Kohlekraftwerke beschließen, doch "laufende Projekte" – und dazu gehören auch neue Tagebaue – sollen verwirklicht werden, erklärte Vattenfall-Konzernchef Øystein Løseth. Der Konzern "bekennt sich", wie Løseth es ausdrückte, zu Deutschland und der Braunkohle.

Darüber hinaus gelten die jetzt verkündeten Investitionsziele nur bis 2020. Wie es danach weitergehen soll, ist offen. Statt der behaupteten Vorreiterrolle bleibe Vattenfall damit einer der größten europäischen Umweltverschmutzer, kritisiert Lise Nordin, energiepolitische Sprecherin der schwedischen grünen Partei "Miljöpartiet".


Der Handel mit Emissionszertifikaten war für Vattenfall ein wahrer Goldesel – aber das hat sich geändert. (Bild: Deutsche Bundespost)

Wobei Ankündigungen von Vattenfall sowieso mit Vorsicht zu genießen sind. 2006 verkündete der damalige Chef Lars G. Josefsson, der Konzern werde binnen zehn Jahren die Produktion erneuerbarer Energie in Schweden um zehn Terawattstunden steigern – eine Terawattstunde sind eine Milliarde Kilowattstunden. Zur Halbzeit ist allerdings nur ein Zwanzigstel des Ziels erreicht.

Diese Zahlen will man bei Vattenfall nicht kommentieren und verweist lediglich darauf, dass man ja nun "eine neue Führung" habe. Die Zeitschrift Ny Teknik rechnete aus, dass sich der Anteil der Investionen von Vattenfall in erneuerbare Stromerzeugung sogar immer mehr reduziert hat: Von 29 Prozent im Jahr 2006 auf 18 Prozent im vergangen Jahr. Während der Anteil der Investitionen in fossile Energien im gleichen Zeitraum von 31 Prozent auf 52 Prozent gestiegen ist.

Grundsätzlich dürfte weniger ein plötzlich erwachtes grünes Gewissen hinter Vattenfalls neuem Investionsschwenk stehen, als vielmehr ökonomische Zwänge. Aufgrund der Mängel des europäischen Handelssystems mit Emissionszertifikaten sind die niederländischen und deutschen Fossilkraftwerke ein Goldesel für den Konzern gewesen. So konnte Vattenfall beispielsweise mit Beginn der ersten Handelsperiode 2005 seinen Gewinn schlagartig um 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Mit Ablauf der zweiten Handelsperiode Ende dieses Jahres, in der die Zertifikate auch noch größtenteils gratis waren, wird diese Gewinnquelle versiegen. Die nun zu bezahlenden CO2-Zertifikate dürften trotz ihres niedrigen Preises den Ertrag von Vattenfall mit jährlich rund 800 Millionen Euro belasten.

Dabei schrieb das Unternehmen bereits im letzten Quartalsbericht rote Zahlen. Die Ratingagenturen Moody's und Standard & Poor's haben diese Entwicklung vorhergesehen und die Kreditwürdigkeit des Staatskonzerns in den vergangenen Monaten heruntergestuft. Die wirtschaftsfreundliche Stockholmer Zeitung Svenska Dagbladet ernannte Vattenfall aufgrund des langfristig völlig verfehlten Engagements für die fossile Energieerzeugung bereits zum "Weltmeister bei der Kapitalvernichtung".


Vattenfall hat ein Imageproblem: Wegen nicht eingelöster Ankündigungen misstrauen ihm Umweltschützer. "Weltmeister der Kapitalvernichtung" nennt eine schwedische Wirtschaftszeitung den Staatskonzern. (Foto: kohle-nur-noch-zum-grillen.de)

Und wie will Vattenfall mit Braunkohle eine CO2-Reduktion von 94 auf 65 Millionen Tonnen bis 2020 stemmen? Insbesondere nachdem auch der zweifelhafte Ausweg über die CCS-Technologie verbaut sein dürfte.

Dazu gibt sich der Konzern zugeknöpft und verweist auf noch nicht spruchreife Planungen. Ein anderer Weg als der Verkauf von Fossilkraftwerken scheint kaum vorstellbar. Falls nicht wegen einer "neuen Führung" alle Beschlüsse dann plötzlich doch nicht mehr gelten.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 08. Mai 2014, 13:07 Uhr
Atomkraft-Fan führt Vattenfall
BildKurswechsel bei Vattenfall: Das finanziell schwer angeschlagene schwedische Staatsunternehmen soll sich wieder mehr auf den heimischen Markt konzentrieren. In der schwedischen Politik mehren sich die Signale, die deutsche Braunkohle möglichst bald loswerden zu wollen. Und der Mann, der als neuer Chef das Steuer umlegen soll, gilt als ausgewiesener Atomkraftbefürworter.
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Dienstag, 06. Dezember 2011, 14:13 Uhr
CCS-Gegner bleiben skeptisch
Nach der gestrigen Absage von Vattenfall wollen Anti-CCS-Bündnisse trotzdem weiter gegen die Technik protestieren [mehr...]
Dienstag, 15. November 2011, 14:50 Uhr
Das AKW der Vergesslichen
Ein vergessener Staubsauger verursacht einen Brand im Atomkraftwerk Ringhals. Und Schäden in Millionenhöhe. Es ist nicht die erste Panne in dem südschwedischen Reaktor. Schon seit 2009 steht die Anlage unter "verschärfter Aufsicht". Jetzt droht Vattenfall der Entzug der Betriebserlaubnis.
Aus Stockholm Reinhard Wolff
[mehr...]
Freitag, 06. Januar 2012, 08:00 Uhr
Die Zukunft der Braunkohle
Die Brandenburger Landesregierung will in Kürze eine neue Energiestrategie vorstellen. Die SPD und Teile der Linkspartei wollen auch ohne CCS-Technologie an der Braunkohle festhalten – und sind dafür bereit, die bisherigen Klimaschutzziele über Bord zu werfen.
Von Hanno Böck  [mehr...]
Donnerstag, 07. August 2014, 11:30 Uhr
Händchen halten gegen Tagebaue
BildEinen Vorgeschmack auf die Menschenkette gegen die neuen Lausitzer Braunkohletagebaue soll es am Freitag in Berlin geben [mehr...]
Montag, 26. September 2011, 13:35 Uhr
Schweden schaltet Ringhals-Blöcke ab
Schwedens Atomkontrollbehörde stellt nach Schlampereien das größte AKW des Landes ab. Die Betreiber Vattenfall und Eon hatten Abfall in den Rohren des Notkühlsystems zwanzig Jahre lang nicht entdeckt. Damit sind nur noch drei von zehn schwedischen Atomkraftwerken mit voller Leistung am Netz. Greenpeace protestiert gegen den angeblich "sichersten Reaktor".
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Freitag, 03. Oktober 2014, 09:19 Uhr
Schweden will Vattenfall grüner machen
BildHeute Vormittag hat Schwedens neuer Ministerpräsident Stefan Löfven sein Regierungsprogramm vorgestellt. Seine rot-grüne Koalition will den Staatskonzern Vattenfall auf erneuerbare Energien umpolen und die Erweiterung der deutschen Braunkohletagebaue stoppen. Was das konkret bedeutet, blieb jedoch unklar.
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Samstag, 06. September 2014, 16:59 Uhr
Schweden-Wahl gefährdet Vattenfall-Pläne
BildDie Vorsitzenden aller großen Parteien in Schweden sind gegen die Erweiterung der Lausitzer Braunkohle-Tagebaue [mehr...]
Donnerstag, 22. November 2012, 17:30 Uhr
Vattenfall muss Öffentlichkeit anhören
Zum Braunkohlenplan für den Tagebau Welzow-Süd II südlich von Cottbus wird es noch einmal eine Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung geben [mehr...]
Montag, 26. Januar 2015, 08:00 Uhr
Vattenfall sieht in Atomkraft keine Zukunft
BildBis vor Kurzem hat der schwedische Staatskonzern noch den Bau neuer Atomkraftwerke vorangetrieben. Jetzt stoppt Vattenfall alle Neubau-Pläne. Neue Sicherheitsvorschriften stellen auch den Weiterbetrieb vieler Altreaktoren infrage. Umweltschützer sagen: "Jetzt beginnt Schwedens Energierevolution".
Aus Stockholm Reinhard Wolff [mehr...]
Donnerstag, 30. Oktober 2014, 12:48 Uhr
Vattenfall will Braunkohle loswerden
BildEs wird ernst für brandenburgische Kohlebefürworter: Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will nun sogar selbst nichts mehr mit dem Braunkohlegeschäft zu tun haben. Das Unternehmen kündigte heute an, den Verkauf der deutschen Braunkohlesparte zu prüfen und künftig auf Erneuerbare zu setzen.
Von Susanne Götze und Jörg Staude
[mehr...]
Mittwoch, 15. September 2010, 14:02 Uhr
"Die Ausgangslage hat sich geändert"
lausitz-boxberg-altetuermeStrom aus regenerativen Quellen, aus der Atomspaltung UND aus fossilen Brennstoffen - das geht nicht alles gleichzeitig im Netz. So könnten die Laufzeitverlängerungen einen positiven Nebeneffekt haben: Kohlekraftwerke unwirtschaftlich machen.
Von Sarah Messina und Nick Reimer
[mehr...]
Donnerstag, 20. Juni 2013, 16:57 Uhr
"Kein weiteres Dorf opfern"
FotoBegleitet von einer Protestaktion in der Potsdamer Innenstadt hat die Öffentlichkeitsbeteiligung im Planverfahren für den neuen Tagebau Welzow-Süd II noch einmal von vorn begonnen – wegen gravierender Mängel im ersten Verfahren. Bis zum 17. September können Bürger dem Entwurf widersprechen. Aktivisten wollen diesmal noch mehr Einwendungen sammeln.
Von Laura-Sophia Schulz [mehr...]
Freitag, 07. Januar 2011, 15:11 Uhr
"Wir haben da gut verdient"
Satter Profit durch Nichtstun und Produktionsdrosselung: Der Energiekonzern Vattenfall stellte in Schweden zu Zeiten hoher Energie-Nachfrage seine Atomkraftwerke ab - und macht durch die Verknappung Strom teurer und satte Extragewinne.
Aus Stockholm Reinhard Wolff
[mehr...]
Montag, 16. September 2013, 12:55 Uhr
112.000 Mal gegen Welzow
BildEinwender fordern Stopp des Braunkohleabbaus statt neuer Tagebaue [mehr...]

Werbung

Meinungen: Standpunkte

Speicher gegen Trasse

BildStromnetze und -speicher sind eine Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Was aber ist ökonomisch am sinnvollsten? Über diese Frage muss nicht nur gestritten, sondern auch irgendwann entschieden werden. Ein Standpunkt von Franz Alt, Buchautor und Fernsehmoderator
[mehr...]

Meinungen: Standpunkte

Bayern blockiert zu Unrecht

BildDass Bayerns Minister­präsident Horst Seehofer im Koalitions­ausschuss die Steuer­erleicherungen für die energetische Gebäude­sanierung blockiert hat, ist fatal. Keine andere Maßnahme ist so effektiv wie Steuerboni. Leidtragende sind die Hausbesitzer, aber vor allem das Klima.
Ein Standpunkt von Marianne Tritz, Gesamtverband Dämmstoffindustrie
[mehr...]

mehr...

Bild
In eigener Sache

Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung! Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung von der Klimakonferenz in Lima ermöglicht. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Gesetz bedroht Bürgerenergie

Die Bundesregierung will Kleinanleger besser schützen. Ihr Gesetzentwurf geht aber nach hinten los: Energie­genossen­schaften und soziale Projekte werden massiv behindert, weil nur große Finanziers die hohen Auflagen erfüllen können. Wenn das Gesetz so durchkommt, wird die "Energiewende von unten" wohl endgültig abgewürgt. Eine Petition hält dagegen. [mehr...]

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Das "Wattpapier" – neuartige grüne Geldanlage
BildDer Ruf grüner Geldanlagen hat zuletzt, was Transparenz und Sicherheit betrifft, gelitten. Auch die Bundesregierung sorgt mit Gesetzes­­änderungen dafür, dass Bürgerprojekte und Energie­genossenschaften es künftig schwerer haben. Eine grüne Alternative bietet jetzt die Handelsplattform GreenXmoney. [mehr...]

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Geschäftsmodelle für Photovoltaik nach der EEG-Novelle
BildDie direkte Förderung durch das EEG verliert für Betreiber von Photovoltaikanlagen immer mehr an Bedeutung. Geschäftsmodelle wie das Mieterstrom-Modell, die weitestgehend auf die garantierte EEG-Vergütung verzichten, haben sich bereits etabliert. Sie profitierten bisher von Vergünstigungen, die das EEG 2014 jedoch beschnitten oder abgeschafft hat. Die Frage ist, ob solche Modelle künftig für Solarstrombetreiber noch wirtschaftlich sind. [mehr...]

Taz: Gegen den Klimaschutz stinken

Die taz, diese von uns so geliebte, bewunderte und manchmal gehasste taz.die tageszeitung, hat mit einer Stromwechselkampagne vor 15 Jahren den persönlichen Klimaschutz erfunden. „Licht an“, hieß eine Kampagne, die unser Schwesterportal klimaretter.info gemeinsam mit der taz und anderen Partnern[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Umweltbewusst bauen – auch im Garten möglich
BildDas gestiegene Umweltbewusstsein der Bevölkerung führt nicht nur zu Veränderungen beim Konsumverhalten, sondern auch dazu, dass Entscheidungen für intelligente Baumaßnahmen getroffen werden. Umweltfreundliches und nachhaltiges Bauen macht dabei am Haus nicht halt, sondern ist auch im Garten möglich. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
CDU-Wirtschaftsrat trauert Atomkraft nach

Wettbewerb, Wirtschaft und Markt rangieren bei dem CDU-Gremium weiter vor Klimaschutz [mehr...]
Wirtschaft

Bild
RWE verlängert Vertrag von Terium

Eigentlich erst 2016 auslaufender Vertrag bereits bis 2021 verlängert. RWE verkauft Tochter Dea trotz Protest aus London [mehr...]
Mobilität

Bild
Klimaschutzplan von Aida und Atmosfair

Der Kreuzfahrtanbieter will seine Treibhausgasemissionen senken und CO2-Kompensation leisten [mehr...]
Umwelt

Bild
Heute ist Welteisbärentag

Vor allem Jungtiere sind durch den menschengemachten Klimawandel stark bedroht [mehr...]
Wohnen

Bild
DUH: Regierung verschleppt Klimaschutz

Trotz politischer Versprechen fehlt weiterhin ein Gesetz zur Förderung von Gebäudesanierungen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Warum das iCar die iWelt rettet

Apple macht die Welt, wiedewiedewie sie dem Computergiganten gefällt – und damit selbstverständlich uns allen. Das Apple-Auto ist auf dem Weg – und zwar solarbetrieben. Die Anlaufschwierigkeiten der Elektromobilität sind damit natürlich Geschichte.
Eine Glosse von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Bayern blockiert zu Unrecht

Dass Bayerns Minister­präsident Horst Seehofer im Koalitions­ausschuss die Steuer­erleicherungen für die energetische Gebäude­sanierung blockiert hat, ist fatal. Keine andere Maßnahme ist so effektiv wie Steuerboni. Leidtragende sind die Hausbesitzer, aber vor allem das Klima.
Ein Standpunkt von Marianne Tritz, Gesamtverband Dämmstoffindustrie
[mehr...]
Rezension

Bild
Tonnenschwere Fehlschlüsse

Friedrich Schmidt-Bleek, der Entwickler der MIPS-Methode, mit der Materialströme bilanziert werden können, hat ein Buch über die Energiewende vorgelegt. "Grüne Lügen" heißt es – und der Titel ist tatsächlich Programm.
Eine Rezension von Rainer Grießhammer
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Alles unter Kontrolle

Weil die Welt derzeit gar so aufregend ist und ich bekannt dafür bin, schnell mal die Nerven zu verlieren, empfahl mir ein wohlmeinender Freund kürzlich den Kauf eines Blutdruckmessgeräts. Dem Konsumklima mag das gut getan haben. Ich selber fühle mich jetzt dauernd krank.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Russlands Europa, Pachauris Sachstand und die Tea Party

Kalenderwoche 9: Die Effekte der Ökosteuer von 1999 sind längst verbraucht, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. Der Anteil der Ökosteuer liegt unter dem Satz vor der Reform. Was fehlt? Politische Initiative. [mehr...]