Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Bitte setzt den Strompreis rauf!

Etscheits Alltagsstress

Wenn man mich vor ein paar Jahren gefragt hätte, wie hoch meine Stromrechnung ist, hätte ich ahnungslos mit den Schultern gezuckt. 100 Kilowattstunden? 1.000, 10.000 im Jahr? Was ist überhaupt eine Kilowattstunde? Und wie setzt sich der Preis zusammen? Habe mal was gehört von Grund- und Arbeitspreis. Kapiert habe ich das nicht. Und mit wie viel Euro schlägt eigentlich der Öko-Aufschlag zu Buche? Und was macht das dann alles pro Jahr? Puh, aber so viel kann es nicht sein, denn es würde einem ja irgendwie auffallen, wenn das Konto nach der monatlichen Abbuchung der Stadtwerke dauernd überzogen wäre.

Ich glaube, den meisten geht es so, wie es mir gegangen ist, bevor ich die Stromrechnung doch einmal etwas genauer studiert habe: Strom kommt aus der Steckdose und das Geld dafür vom Girokonto, per monatlicher Abschlagszahlung. Am Ende der Abrechnungsperiode nimmt man nur wahr, ob man etwas herauskriegt oder draufzahlen muss. Dann freut man sich kurz oder ärgert sich ein bisschen. Aber wer nicht gerade Hartz IV bezieht oder in die Privatinsolvenz gerutscht ist, dem geht das schlicht am Arsch vorbei.

Eine schwachsinnige Strompreisdiskussion

Deswegen halte ich die ganze Strompreisdiskussion, die jetzt im Vorwahlkampf von CDU und FDP losgetreten wurde, für schwachsinnig. Oder, besser gesagt, für ein gut durchschaubares Manöver, um uns die Energiewende madig zu machen und den Stromkonzernen die schönen Profite zu sichern. Hat auch schon ganz gut geklappt. EON, RWE und Vattenfall verdienen wieder richtig Kohle, selbst ohne Atom, und die Reputation der Erneuerbaren, allen voran die Solarenergie, hat signifikant nachgelassen.

Dabei gibt es jede Menge Studien, in denen minutiös vorgerechnet wird, dass es mitnichten die Ökostromförderung ist, die die Strompreise in die Höhe treibt, sondern vor allem die Profitgier der Energie-Oligopolisten. Von der Umwelt und vom Klima redet sowieso keiner mehr in dieser völlig überflüssigen Debatte, in der die sogenannten Verbraucherschützer übrigens eine ziemlich peinliche Rolle als Wasserträger der Konzerne spielen.

Überflüssig, wie gesagt, deshalb, weil wohl die wenigsten spontan Auskunft darüber geben können, was sie für ihren Strom berappen müssen. Ein eindeutiger Hinweis darauf, dass Elektrizität nicht zu teuer, sondern, im Gegenteil, viel zu billig ist. Deswegen gibt es auch keine wirklichen Anreize, Strom zu sparen. Wenn Strom einen Preis hätte, der in der Haushaltsbilanz wirklich zu Buche schlägt, würden es sich die Leute dreimal überlegen, ob es wirklich das Strom schluckende Heimkino mit einem Meter Bildschirmdiagonale sein muss oder der Monster-Kühlschrank mit Eiswürfelbereiter.

Ich hätte da einen Vorschlag:

Könnte man nicht den Strompreis kräftig anheben, vielleicht verdoppeln oder verdreifachen, damit die Leute endlich ein Gefühl dafür bekommen, dass Energie nicht aus der Steckdose kommt, sondern unter gewaltigen Kollateralschäden an Mensch und Umwelt mühsam erzeugt und transportiert werden muss? Damit die Konzerne nicht noch reicher werden, könnte man sie im Gegenzug dazu verpflichten, ihre Kunden zum Energiesparen anzuhalten. Sie müssten ihnen einen Energieberater ins Haus schicken und Boni gewähren für jede nicht verbrauchte Kilowattstunde.

Und zwar nicht nur dem Prekariat, wie das unser wohlgenährter neuer Bundesumweltminister, Peter Altmaier, in einem Anfall heuchlerischer sozialer Fürsorge angekündigt hat. Denn es sind sicher nicht die "Hartzis", die, wie es das Vorurteil will, von morgens bis abends an der Playstation sitzen und angeblich den meisten Strom verbrauchen, sondern die gut und besser Betuchten in ihren voll elektrifizierten, vollautomatisierten Einfamilienburgen. Muss auch mal gesagt sein.

Die Sparoffensive der Stromkonzerne könnte staatlicherseits von vielen kreativen Maßnahmen begleitet sein, etwa einer Dauer-Werbekampagne analog der Anti-Aids-Werbung. Oder einer Abwrackprämie für alte Stromschlucker und einem Top-Runner-Programm, das die jeweils energieeffizientesten Haushaltsgeräte europaweit zum Standard macht. Oder einer gesetzlichen Regelung, wonach Fernseher, CD-Spieler und anderes Unterhaltungsgerät wieder über einen simplen An/Ausknopf verfügen müssen. Oder einem Gebot, Schaufensterbeleuchtungen und die eine oder andere Straßenlaterne nach Mitternacht auszuschalten. Oderoderoder.

Konsequente Sparpolitik

Es gibt zahllose Möglichkeiten, wie man Privathaushalte, Gewerbe und Industrie relativ umstandslos dazu bringen könnte, weniger kostbaren Strom zu verbrauchen. Viel weniger. Der Bund Naturschutz in Bayern hat jüngst berechnen lassen, dass der Stromverbrauch in Bayern mit einer konsequenten Spar- und Effizienzpolitik bis 2050 mehr als halbiert werden könnte. Das wären dann auch weniger Windräder, die die Landschaft verschandeln und weniger Stromleitungen.

Ach ja, mein privater Stromverbrauch... Auf der letzten Rechnung der Münchner Stadtwerke waren es 1.100 Kilowattstunden, wohlgemerkt für einen Zwei-Personen-Haushalt. Das ist nicht sehr viel mehr als die Hälfte des derzeitigen durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauchs von 1.910 Kilowattstunden jährlich. Und dieses Jahr dürfte unsere Rechnung noch günstiger ausfallen, weil der alte Kühlschrank seinen Geist aufgegeben hatte und der neue ein echtes Sparwunder sein soll. Außerdem habe ich den stromintensiven PC durch ein Laptop ersetzt; und das W-LAN wird jetzt immer nur dann eingeschaltet, wenn wir es tatsächlich brauchen. Das alles kostet, summa summarum, 317 Euro, Ökostromabgabe von 17 Euro Euro inklusive. Bei "normalem" Verbrauch wäre die Rechnung doppelt so hoch. Der nächsten Strompreiserhöhung sehe ich außerordentlich gelassen entgegen.

Der Autor und Journalist aus München engagiert sich seit vielen Jahren im Umwelt- und Klimaschutz.

Zurück zur Kolumnen-Übersicht


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Sonntag, 03. Juni 2012, 17:11 Uhr
Altmaier will Geringverdiener unterstützen
Die Strompreissteigerungen sollen "erträglich" bleiben. Außerdem will der Bundesumweltminister die Prognosen zum Energieverbrauch prüfen lassen und das Ausbautempo der Solarenergie drosseln [mehr...]
Dienstag, 09. Oktober 2012, 15:11 Uhr
"Schon jetzt gibt es kostenlose Angebote"
Im Anschluss an seinen runden Tisch zum Thema Energieeffizienz am Dienstag will Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) allen Deutschen eine Energieberatung anbieten und sie so zu mehr "Bewusstsein" für das Thema erziehen. Schon jetzt aber bieten die Verbraucherzentralen ein umfassendes Angebot zur Energieberatung an. Die Beratung kostet nicht viel Geld und ist für einkommensschwache Haushalte auch jetzt schon kostenlos. Nur wahrnehmen müsste die Bevölkerung das Angebot noch besser, findet Juliane Dorn, Leiterin Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen.
Interview: Eva Mahnke [mehr...]
Dienstag, 28. August 2012, 14:40 Uhr
Die Stunde der Lobbyisten
Energiegipfel im Kanzleramt, und das Getöse ist groß. Politiker, Industrievertreter, Gewerkschafter und Umweltverbände, sie alle haben sich zur großen Strompreisdiskussion in Stellung gebracht. Es geht um die Zukunft des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, um die Frage, wie hoch die Stromkosten werden dürfen - und wer sie tragen soll. Der Umweltminister agiert rein defensiv.
Von Eva Mahnke
[mehr...]
Samstag, 12. Juli 2014, 16:03 Uhr
EEG-Reform: Fiasko für Verbraucher
BildVerbraucherzentralen beklagen fehlende Berücksichtigung sozialer Belange bei der EEG-Reform [mehr...]
Freitag, 07. September 2012, 15:22 Uhr
Nutzen bei Erneuerbaren größer als Kosten
Agentur für Erneuerbare Energien beziffert Nutzen allein im Strombereich als 21 Milliarden Euro jährlich [mehr...]
Donnerstag, 29. November 2012, 13:52 Uhr
Wie die Energiewende gerecht wird
In dieser Woche trafen sich Umwelt- und Sozialverbände, um über das drängendste Problem der Energiewende zu diskutieren – die Frage nämlich, wie das Großprojekt fair und sozial gerecht gestaltet werden kann. Die Konzepte beider Seiten liegen gar nicht so weit auseinander.
Aus Berlin Benedikt Bastong [mehr...]
Donnerstag, 27. Juni 2013, 11:03 Uhr
"Die Energiewende ist kein Preistreiber"
FotoDer Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie, Uwe Schneidewind, spricht im klimaretter.info-Interview über Strategien gegen die "Energiearmut" und fordert ein bundesweites Förderprogramm zum Austausch von klimaschädlichen Haushaltsgeräten gegen energieeffizientere Neuprodukte.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Dienstag, 23. Oktober 2012, 11:04 Uhr
"Die soziale Frage ernst nehmen"
Die Linksfraktion im Bundestag hat ein Konzept vorgelegt: "Wie die Energiewende sozial wird". Zentrale Forderungen sind die Kürzung der milliardenschweren Industrierabatte und kostenlose Stromgrundkontingente für alle Haushalte. Derjenige, der viel Strom verbraucht, soll endlich auch mehr zahlen müssen, sagt die stellvertretende Parteivorsitzende Caren Lay.
Interview: Karin Deckenbach [mehr...]
Dienstag, 01. Oktober 2013, 14:00 Uhr
"Diskussion hinter verschlossenen Türen"
FotoWie kann die Transformation zu einem Strommarkt mit fast 100 Prozent erneuerbaren Energien gelingen? Wissenschaftlich durchgerechnete Antworten auf diese Frage will der Berliner Thinktank Agora Energiewende geben. Patrick Graichen leitet dort das Projekt Strommarkt und erläutert verschiedene Modelle und den Stand der Debatte.
Interview: Daniela Becker [mehr...]
Sonntag, 30. Juni 2013, 09:56 Uhr
"Energiewende geht deutlich günstiger"
FotoIn seinem Buch "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin. Denn die Energiewende darf nicht scheitern" entwirft Matthias Willenbacher seine Vision, wie ein Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2020 möglich ist. Sollte die Kanzlerin sich dafür einsetzen, will der juwi-Chef seine Anteile am Unternehmens verschenken. Teil 2: Über Starkwind, die optimale Größe von Rotorblättern und den Standortvorteil von eigenen Windparks.
Interview: Benjamin von Brackel [mehr...]
Donnerstag, 20. Februar 2014, 12:16 Uhr
"Es kann auch mal ein SUV sein"
BildAlle reden von Nachhaltigkeit, aber wenn es konkret wird, handeln die meisten doch dagegen. Warum für jeden ein ökologisches Leben gut ist, wie auch ein Spritschlucker Platz in einem nachhaltigen System findet und warum die Debatte über den Strompreis falsch ist, erklärt die Chefin des Rates für Nachhaltige Entwicklung Marlehn Thieme.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Sonntag, 10. November 2013, 07:00 Uhr
"Gegen einen schwarz-roten Schnellschuss"
BildJetzt ist es Zeit für eine "Energiewende-Wende", findet Lutz Wicke, CDU-Mitglied und ehemaliger wissenschaftlicher Direktor am Umweltbundesamt. Im gleichnamigen Buch macht er gemeinsam mit dem Süddeutsche-Journalisten Markus Schulte von Drach Vorschläge für eine sozial-ökologische und gleichzeitig wirtschaftsfreundliche Energiewende.
Interview: Eva Mahnke [mehr...]
Montag, 28. Januar 2013, 09:07 Uhr
"Lügen und Legenden" der Strompolitik
DIW-Expertin Claudia Kemfert macht die Bundesregierung für steigende Strompreise verantwortlich [mehr...]
Freitag, 28. Juni 2013, 15:24 Uhr
"Mit dem Saubeutel geschlagen"
FotoStadtwerke haben bisher an der regenerativen Energieversorgung in Deutschland einen verhältnismäßig kleinen Anteil. Nur rund 13 Prozent ihrer Erzeugungskapazitäten sind Solar-, Biogas-, oder Windkraftanlagen. Warum ist das so? Die Stadtwerkekonferenz von Eurosolar in Ulm suchte nach Antworten.
Aus Ulm Daniela Becker [mehr...]
Sonntag, 23. Februar 2014, 11:33 Uhr
"Seehofer sabotiert die Energiewende"
BildAm Rande einer CSU-Veranstaltung versuchen Demonstranten, 200.000 Unterschriften gegen die bayerische Energiepolitik zu übergeben [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Preisargumente, Neujahrsvorsätze und Auslaufmodelle

BildKalenderwoche 13: Sigmar Gabriels Vorschlag zum "nationalen Klimabeitrag" setzt an der richtigen Stelle an, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Braunkohlekraftwerke geraten damit unter Druck und die Verbraucher zahlen nicht viel drauf. [mehr...]

Meinungen: Kommentar

US-Fracking: Tod in kleinen Schritten

BildEine Zeitlang sorgte der Fracking-Boom in den USA für Enthusiasmus. Doch nun zieht Ernüchterung ein. Die Technik ist teuer, der Widerstand in der Öffentlichkeit wächst und die Regierung beschließt erste Einschränkungen. Die deutsche Politik täte gut daran, für ihr eigenes Fracking-Gesetz die Entwicklung in den USA genau zu verfolgen.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]

mehr...

Bild
In eigener Sache

Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung! Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung von der Klimakonferenz in Lima ermöglicht. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Gesetz bedroht Bürgerenergie

Die Bundesregierung will Kleinanleger besser schützen. Ihr Gesetzentwurf geht aber nach hinten los: Energie­genossen­schaften und soziale Projekte werden massiv behindert, weil nur große Finanziers die hohen Auflagen erfüllen können. Wenn das Gesetz so durchkommt, wird die "Energiewende von unten" wohl endgültig abgewürgt. Eine Petition hält dagegen. [mehr...]

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Das "Wattpapier" – neuartige grüne Geldanlage
BildDer Ruf grüner Geldanlagen hat zuletzt, was Transparenz und Sicherheit betrifft, gelitten. Auch die Bundesregierung sorgt mit Gesetzes­­änderungen dafür, dass Bürgerprojekte und Energie­genossenschaften es künftig schwerer haben. Eine grüne Alternative bietet jetzt die Handelsplattform GreenXmoney. [mehr...]

SPD: Den Parteichef verprügeln

Die SPD hat heute in ihrem Stammland Nordrhein-Westfalen eine „Erklärung der SPD-Landtagsfraktion zum ‚Eckpunktepapier Strommarkt‘“ veröffentlicht. „Einstimmig“, wie es aus Fraktionskreisen heißt. Darin lesen wir: Hää?? Die SPD-Landtagsfraktion fordert die SPD-geführte Landesregierung auf, sich bei einer Bundesregierung mit SPD-Beteiligung „weiterhin“[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Umweltbewusst bauen – auch im Garten möglich
BildDas gestiegene Umweltbewusstsein der Bevölkerung führt nicht nur zu Veränderungen beim Konsumverhalten, sondern auch dazu, dass Entscheidungen für intelligente Baumaßnahmen getroffen werden. Umweltfreundliches und nachhaltiges Bauen macht dabei am Haus nicht halt, sondern ist auch im Garten möglich. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Bundesländer kritisieren Gabriels Kohle-Pläne

"Energiegipfel" von Bundes- und Länderministern von Protesten der Umweltbewegung begleitet [mehr...]
Energie

Bild
Deutsche wollen keine neue Kohle

Umfrage von Umweltverbänden sieht Mehrheit gegen neue Tagebaue. Prozess um Tagebaupläne für Nochten II in Sachsen wird vertagt [mehr...]
Protest

Bild
Earth Hour für den Klimaschutz

Heute Abend für eine Stunde das Licht ausschalten: Die symbolische Aktion soll auf die Notwendigkeit für mehr Klimaschutz hinweisen [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Figueres für Divestment ihrer Alma Mater

Die UN-Klimachefin unterstützt eine Gruppe von Studierenden und Absolventen, die derzeit Räume der US-Uni besetzt [mehr...]
Mobilität

Bild
Siemens geht elektrisch in die Luft

Der Technologiekonzern entwickelt eine neue Antriebstechnologie, mit der einmal Regionalflugzeuge fliegen sollen [mehr...]
Forschung

Bild
Unesco-Weltnaturerbe bedroht

Drei der wichtigsten Welterbe-Stätten stehen vor dem Kollaps, warnen Forscher [mehr...]
Umwelt

Bild
Bonn: Mehr Wald soll wachsen

Die Konferenz "Bonn Challenge" vereinbart weitere Initiativen zum weltweiten Wiederaufbau von Wäldern [mehr...]
Konsum

Bild
EU rodet mit am Regenwald

Vor allem die Nachfrage nach Soja, Palmöl, Rindfleisch und Leder führt zur Entwaldung [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
US-Fracking: Tod in kleinen Schritten

Eine Zeitlang sorgte der Fracking-Boom in den USA für Enthusiasmus. Doch nun zieht Ernüchterung ein. Die Technik ist teuer, der Widerstand in der Öffentlichkeit wächst und die Regierung beschließt erste Einschränkungen. Die deutsche Politik täte gut daran, für ihr eigenes Fracking-Gesetz die Entwicklung in den USA genau zu verfolgen.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Sanieren ist gut, wenn gut gemacht"

Nach dem Nein aus Bayern wird es auf absehbare Zeit keine steuerliche Förderung der energetischen Sanierung geben. Ob Steuer­entlastungen oder KfW-Zuschüsse besser sind – so oder so kommt es vor allem darauf an, dass die Sanierung mehr als das Verbauen von Dämmstoffen ist.
Ein Standpunkt von Tillman Prinz, Bundesarchitektenkammer
[mehr...]
Rezension

Bild
Tonnenschwere Fehlschlüsse

Friedrich Schmidt-Bleek, der Entwickler der MIPS-Methode, mit der Materialströme bilanziert werden können, hat ein Buch über die Energiewende vorgelegt. "Grüne Lügen" heißt es – und der Titel ist tatsächlich Programm.
Eine Rezension von Rainer Grießhammer
[mehr...]
Kolumnen

Foto
Waldbauernbub und Weltenretter

Bei Hartmut Graßl verbinden sich herausragende wissenschaftliche Leistungen mit der Fähigkeit zur eindrücklichen Vermittlung. Dass der Klimaforscher außerdem stets über den Tellerrand und auf die Praxis schaut, ist ein großes Glück. Eine Würdigung zum 75. Geburtstag.
Eine Kolumne von Hermann Ott
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Preisargumente, Neujahrsvorsätze und Auslaufmodelle

Kalenderwoche 13: Sigmar Gabriels Vorschlag zum "nationalen Klimabeitrag" setzt an der richtigen Stelle an, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Braunkohlekraftwerke geraten damit unter Druck und die Verbraucher zahlen nicht viel drauf. [mehr...]