Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Eon auf Verkaufstour

Großbritannien ist offensichtlich weiterhin an neuen Atomkraftwerken interessiert: Energieminister Charles Hendry sei "egal", wenn Russland oder China sich die Horizon Nuclear Power kauft. Dieses Atom-Joint-Venture hatten RWE und Eon einst im Vereinigten Königreich gegründet, die Neubaupläne aber im März begraben. Für das Gasnetz von Eon gibt es außerdem ein neues Gebot von einer australischen Bank: 3,2 Milliarden Euro.

Von Nick Reimer

Europas größter Energiekonzern will sich weiter verschlanken - allerdings aus unterschiedlichen Beweggründen. Einerseits muss Eon eine Auflage der Europäischen Kommission erfüllen. 2008 hatte die damalige EU-Wettbewerbs-Kommissarin Neelie Kroes ein Kartellrechtsverfahren gegen den Branchenprimus eröffnet:  Die Vorwürfe sind gravierend, Eon habe eine marktbeherrschende Stellung, "Zurückhaltung von Kapazität, die Abschreckung Dritter, in die Stromerzeugung auf dem deutschen Stromgroßhandelsmarkt zu investieren, die Begünstigung verbundener Unternehmen auf dem deutschen Regelenergiemarkt und die Behinderung anderer Mitgliedsstaaten", hieß es in der Urteilsbegründung der EU. Kurz: Weil Eon seine Marktmacht missbraucht hat, sei der Konzern zu zerschlagen.


Mehr als 50 Prozent des in Deutschland genutzen Erdgases geht durch Röhren, die Eon gehören - zumindest noch. Das Netz muss wegen des Kartellrechtsurteils der EU verkauft werden. (Foto: GASAG)

Es folgten monatelange Verhandlungen mit dem Ergebnis, dass Eon seine Zerschlagung doch noch abwenden konnte: Als Ergebnis des Kartell-Verfahrens muss Eon auf seinem Heimatmarkt schrumpfen. Milliardenschwere Anteile an Kohle-, Atom- und Wasserkraftwerken gingen über die Ladentheke. Rund 5.000 Megawatt seiner Kraftwerkskapazitäten in Deutschland musste Eon abstoßen, ein Fünftel aller Eon-Kraftwerke, was Eon geschickt durch Anteilstausch bewerkstelligte: Der viertgrößte deutsche Stromkonzern EnBW übernahm beispielsweise Laufwasserkraftwerke von Eon, im Gegenzug überließ EnBW Eon Kraftwerksanteile in Frankreich.

Zudem verkaufte Eon sein Stromnetz, nun folgt auch noch das Gasnetz. Mit etwa 12.000 Kilometern ist es das größte in Deutschland, mehr als 50 Prozent des in Deutschland genutzten Erdgases geht durch Röhren der Eon-Tochter Open Grid Europe, die bis 2010 Eon Gastransport hieß. Medienberichten zufolge habe die die australische Bank Macquarie 3,2 Milliarden Euro für das Netz geboten - zusammen mit dem Pensionsfonds der Versicherungen Münchener Rück und Ergo sowie ein Fonds aus Abu Dhabi. Außerdem liegt ein zweites Angebot vor - Eon-Konkurrent GDF Suez aus Frankreich hat drei Milliarden Euro geboten. Hauptaktionär ist bei GDF Suez mit 35 Prozent der französische Staat, weil er die Gasversorgung als staatsstrategisches Ziel betrachtet.

Nach Jahren mit gigantischen Gewinnen erstmals wieder ein Milliardenverlust

Eon äußerte sich offiziell zwar nicht zum Vorgang, allerdings ist bekannt, dass die Deutschen lieber an einen Investor, statt an einen Konkurrenten verkaufen. Noch im Mai soll eine Entscheidung im Vorstand fallen. Eon war durch das Missmanagement auf dem Heimatmarkt schwer ins Trudeln geraten. Im vergangenen Jahr hatte Eon erstmals mit einem deutlich rückläufigen Konzernergebnis abgeschlossen, 2,2 Milliarden Euro Verlust. Die sofortige Stilllegung von Atomkraftwerken, die von der Bundesregierung beschlossene Brennelementesteuer und milliardenschwere Abschreibungen in Italien und Spanien führten zu dem Rekordverlust. Im Jahr zuvor fuhr das Unternehmen noch einen Gewinn von 5,8 Milliarden Euro ein. Weltweit will der Konzern 11.000 Jobs streichen, in Deutschland sollen 6.000 Menschen ihren Job verlieren.

Hoffnung auf frisches Geld kann sich Eon auch in Großbritannien machen. Gemeinsam mit RWE hatte Eon hier das Joint-Venture Horizon Nuclear Power gegründet, um neue Atomkraftwerke zu bauen. Dass es die Deutschen ernst auf der Insel meinten, verdeutlichen 230 Millionen Euro, für die das Tochterunternehmen ein Grundstück auf der walisischen Insel Anglesey kaufte, um dort ein neues Atomkraftwerkes zu bauen. Bis 2025 sollte das Kraftwerk mit einer Leistung von 3.300 Megawatt ans Netz gehen. Dann aber kam das Umdenken im Management - und RWE sowie Eon zogen die Reißleine. Weil der britische Staat keine Subventionen zahlen wolle, fehle den Atomprojekten die Wirtschaftlichkeit, so die Begründung.

britishmap-govuk_cr.jpg
Die britischen Atomstandorte - derzeit. Bis 2025 sollen mindestens doppelt so viele hinzu kommen. (Grafik: KRA)

Vielleicht sind die Millionen aber nicht umsonst ausgegeben worden. Der britische Energieminister Charles Hendry will weiterhin neue Atomkraftwerke auf der Insel. "Wir sollten keinen Zweifel daran lassen, dass der Verkauf dringend ist", sagte Hendry vor einem Ausschuss des britischen Parlamentes am Dienstag. Denn die britischen Atompläne - 10 neue AKW sollen bis 2025 ans Netz - sind mit der Zukunft Horizon Nuclear Power verknüpft. Woher die Käufer kämen, sei ihm deshalb egal, so lange sie Erfahrung mit Atomenergie hätten, sagte der Minister.

Laut jüngsten Medienberichten soll Russlands staatlicher Energiekonzern Rosatom genauso interessiert sein, wie chinesische und japanische Energieriesen. Sogar Investoren aus dem arabischen Raum sollen vorstellig geworden sein. Volker Beckers, Chef der RWE-Tochter npower, wollte das vor dem Parlamentsausschuss zwar nicht bestätigen. Er nährte aber die Verkaufshoffnung für Horizon Nuclear Power. Beckers: "Wir sind in konkreten Gesprächen mit potentiellen Investoren."

175 Windräder vor der Themse-Mündung

Derzeit liegt der Anteil der Atomenergie in Großbritannien bei knapp 15 Prozent, bis 2025 soll er nach Regierungsplänen auf 25 Prozent wachsen.

Im März vergangenen Jahres hatte Eon sein Stromnetz in Großbritannien wegen des EU-Kartellrechtsureils ebenfalls verkaufen müssen, der Kaufpreis betrug damals 4,7 Milliarden Euro. Auf einem anderen Gebiet darf Eon allerdings ausdrücklich wachsen: bei den erneuerbaren Energien. So hat Eon im Mai damit begonnen, den  vorerst größte Windpark in der Nordsee aufzubauen. Das Projekt London Array soll 20 Kilometer vor der Temsemündung mit 175 Windrädern der 3,6 Megawatt-Klasse entstehen, in dieser Woche begann die Verschiffung der Siemens-Türme nach Großbritannien.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 05. Juni 2012, 10:24 Uhr
Eon will schrumpfen
Regionaltöchter Eon Mitte, Eon Thüringen und Eon Westfalen-Weser stehen zum Verkauf [mehr...]
Dienstag, 24. Juni 2014, 17:00 Uhr
"Die CDU hat den Fuß auf der Bremse"
BildÜber 600.000 Berliner haben im vergangenen November ihr Strom- und Gasnetz im Volksentscheid zurückgefordert. Der SPD-nahe Finanzsenator Ulrich Nußbaum will nun dem landeseigenen Unternehmen "Berlin Energie" die Konzession geben und nicht mehr der konzerneigenen Gasag. Doch die mitregierende CDU ist dagegen und spielt auf Zeit, kritisiert Stefan Taschner vom Berliner Energietisch.
Interview: Peter Jopke [mehr...]
Donnerstag, 13. Oktober 2011, 08:02 Uhr
"Wir brauchen eine Systemtransformation"
Der Forschungsverbund Erneuerbare Energien jahrestagt in Berlin: Unter der Überschrift "Transformationsforschung" soll es bis zum heutigen Abend vor allem darum gehen, das Energiesystem als großes Ganzes zusammenzudenken. Hierbei holen sich die Wissenschaftler auch Psychologen und Soziologen mit an Bord.
Aus Berlin Eva Mahnke [mehr...]
Mittwoch, 17. März 2010, 10:17 Uhr
1.200 Megawatt Wellen- und Gezeitenkraft
pelamis-wellenkraftwerkDie britische Liegenschaftsbehörde "Crown Estate" hat insgesamt zehn Aufträge für den Bau von Meereskraftwerken vor der schottischen Küste erteilt [mehr...]
Samstag, 23. Oktober 2010, 12:42 Uhr
20 Milliarden jährlich für Erneuerbare
Kanzlerin Merkel wirbt in ihrer wöchentlichen Videobotschaft für das Energiekonzept der Bundesregierung. Atomkraftwerksbetreiber müssten 60 Prozent ihres Gewinns abgeben [mehr...]
Mittwoch, 11. August 2010, 11:28 Uhr
30 Milliarden für längere Laufzeiten
Atomkraftwerk-kruemmel-vattenfallDie vier Atomkonzerne wollen zahlen, wenn die Laufzeiten um zwölf Jahre verlängert werden [mehr...]
Dienstag, 13. Dezember 2011, 17:14 Uhr
Allianz will Eon-Gasnetz kaufen
Eon und die Allianz verhandeln nach Angaben der Süddeutschen Zeitung über den Verkauf des Ruhrgas-Netzes. Der Energiekonzern benötigt Kapital und plant den Einstieg beim portugiesischen Stromkonzern EDP.
Von Tony Stuemer und Hanno Böck   [mehr...]
Dienstag, 24. August 2010, 16:14 Uhr
Angela Merkel droht zurück
merkel-hannovermesse-messehanoverBundeskanzlerin reagiert nun doch gereizt auf die Anzeigenkampagne der Atomwirtschaft. Am Wochenende war sie noch locker geblieben   [mehr...]
Montag, 09. Juli 2012, 13:13 Uhr
Areva will RWE-Eon-Tochter kaufen
Eon und RWE hatten im März erklärt, das gemeinsame Unternehmen Horizon Nuclear Power für den Bau von Atomkraftwerken in Großbritannien verkaufen zu wollen [mehr...]
Donnerstag, 27. März 2014, 15:58 Uhr
Atomausstieg mit Turbo
BildAtomkraftgegner und Umweltverbände wie der BUND fordern seit langem, den bis 2022 geplanten sukzessiven Atomausstieg zu beschleunigen. Nun könnte es tatsächlich so kommen – zumindest im Fall des bayerischen AKW Grafenrheinfeld, das als nächstes auf der Abschaltliste des 2011 beschlossenen Atomkonsens steht.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Freitag, 13. August 2010, 12:17 Uhr
Atomfonds für Atomriesen
akw_Brokdorf_eonDie Betreiber von Atomkraftwerken wollen keine Brennelementesteuer, sondern bevorzugen ihr eigenes Fonds-Modell, das erneuerbaren Energien zugute kommen solle. Ob das rechtlich möglich ist, ist allerdings fraglich. Und dazu: Der Staat soll die Gelder für den Fond vorfinanzieren. Die Opposition strebt nun eine Verfassungsklage in Karlsruhe an. Klarheit im Atomstreit will die Regierung bis September schaffen.
Von Martin Sieber [mehr...]
Dienstag, 23. Dezember 2014, 17:26 Uhr
Atomkonzerne müssen erst mal zahlen
BildBundesfinanzhof: Bei der Brennelemente-Steuer gibt es keinen vorläufigen Rechtsschutz für die Betreiber [mehr...]
Montag, 05. Juli 2010, 10:50 Uhr
Atomsteuer? Kein Problem, siehe Schweden!
biblis_greenpeace_storzSchwarz-Gelb will im Rahmen seines "Sparpakets" eine Steuer auf Akw-Brennelemente einführen. Eon, RWE, Vattenfall und Co. zetern: Unmöglich! Diskriminierend! Ein Verstoß gegen EU-Recht! Doch im EU-Land Schweden gibt es seit langem eine ähnliche Abgabe. Und nicht nur dort.
Aus Stockholm Reinhard Wolff
[mehr...]
Sonntag, 13. Oktober 2013, 12:54 Uhr
Aus für Brennelementesteuer gefordert
BildNur so lasse sich die vorzeitige Abschaltung von AKWs vermeiden, so Eon und RWE. Scharfe Kritik von Atomkraftgegnern [mehr...]
Dienstag, 09. Dezember 2014, 18:18 Uhr
Berlin unterliegt im Streit um Gasnetz-Vergabe
BildBerlin Energie hätte sich so nicht um die Konzession bewerben dürfen. Das Landgericht bemängelt auch das Vergabeverfahren [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Kino mit veganer Mission

BildBeim achten "Green Me"-Filmfestival am Wochenende in Berlin feierte "Los Veganeros" Premiere. In dem wenig subtilen Spielfilm wollen Veganer den Chef einer Fleischproduktion entführen. Ob der Film den Zuschauern die vegane Ernährung nahebringen kann, muss ernsthaft bezweifelt werden.
Eine Filmkritik von Maximilian Staude
[mehr...]

Meinungen: Überraschung der Woche

"Wilder" Wahlkampf, nukleare Schwarzbauten und fossile Tagträume

BildKalenderwoche 4: Die Brunsbüttel-Entscheidung des Bundes­verwaltungs­gerichts ist ein weiterer Meilenstein für die Anti-AKW-Bewegung, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Aber nicht nur Brunsbüttel fehlte die richtige Genehmigung, auch andere AKW sind eigentlich illegal. [mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Kein EU-Geld für neue AKWs!

Gegen EU-Subventionen für ein neues britisches Atomkraftwerk senden die Elektrizitätswerke Schönau eine offizielle Beschwerde an die Europäische Kommission. Mit einer Kampagne ruft der Ökostromanbieter aus dem Schwarzwald nun zur Unterstützung auf. Im Internet kann sich jeder der Beschwerde anschließen. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Lima ermöglicht. [mehr...]

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Klimawandel prägt Profil der TerraTec 2015
BildDie Herausforderungen des Klimawandels prägen die am 27. Januar beginnende Traditions-Messe TerraTec in Leipzig. Die regionale Anpassung zum Beispiel an extreme Wetterereignisse ist eines der drei Leittthemen der Messe. [mehr...]

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Erneuerbare als Urlaubsattraktion
BildWer einen Urlaub bucht, wünscht sich meist naturnahe Erholung in reizvoller Landschaft. Bürgermeister und Tourismusmanager fürchten deshalb, Windkraft-, Solar- und Biogasanlagen könnten Urlaubsgäste abschrecken. Aktuelle Umfragen zeigen jedoch: Erneuerbare-Energie-Anlagen haben ein positives Image und fügen sich sinnvoll in Tourismuskonzepte ein. Immer mehr deutsche Urlaubsregionen vermarkten ihre Erneuerbaren-Projekte als Reiseziele. So bietet die Stadt Schmallenberg im Sauerland eine Radroute, die über das ganze Spektrum der regenerativen Energien informiert. [mehr...]

Maxatomstrom: Maximale Atom-Propaganda

Wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man schallend lachen. Und zugegeben, wir hielten die Website auf den ersten Blick für eine Persiflage. Doch offenbar ist es ein reales Angebot, was ein paar Augsburger sich da ausgedacht haben: Sie[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Weltgrößtes Biogas-Treffen in Bremen
Bild"Innovation statt Krise" ist das Motto für die "Biogas – 24. Internationale Jahrestagung und Fachmesse". Das weltgrößte internationale Biogastreffen findet vom 27. bis 29. Januar auf dem Messegelände Bremen statt. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Energie

Bild
USA und Indien wollen Energiekooperation

Die USA wollen das zweitgrößte asiatische Land bei erneuerbaren Energien, aber auch bei der Atomkraft unterstützen [mehr...]
Protest

Bild
Zehntausende für Agrarwende

"Wir haben es satt"-Bündnis mobilisiert viel mehr Teilnehmer als erwartet [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Ex-Dena-Chef geht zu Getec

Stephan Kohler, bisher Geschäftsführer der Deutschen Energieagentur, hat eine neue Aufgabe beim Magdeburger Energiedienstleister [mehr...]
Mobilität

Bild
8.522 neue Elektroautos

Eine Studie macht Vorschläge, um das Elektromobilitätskonzept der Bundesregierung zu verbessern [mehr...]
Forschung

Bild
Seltsame Schmelzprozesse in Grönland

Krater im Eis und sich leerende und wieder füllende Seen deuten auf grundlegende Veränderungen im Eispanzer hin [mehr...]
Wohnen

Bild
"Schlüsselbranche" für den Klimaschutz

Bundesbauministerin Hendricks kündigt 200 Millionen Euro mehr für CO2-Gebäudesanierungsprogramm an [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Keine Panik, aber Aufklärung

Das Atomkraftwerk Brunsbüttel verliert die Betriebs­genehmigung als Zwischenlager. Die Risiken für einen möglichen Terroranschlag seien fehlerhaft ermittelt worden, heißt es in der Begründung. Die Lager sollten nun auf ihre Sicherheit genau untersucht und gegebenenfalls nachgerüstet werden. Deutschland muss sein Atom-Problem endlich in den Griff bekommen.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Elektroautos sind "Trojaner"

Der Elektroantrieb ist nicht die Antwort auf alle Verkehrsprobleme, das muss er auch nicht sein. Wichtig ist die Elektromobilität aber als Leitbegriff zum Einstieg in eine neue Verkehrswelt. Fundmentalkritik reduziert Elektromobilität auf Energiebilanz und Antriebstechnik. Damit verkennt sie die Macht der Idee und nimmt den Schwung aus einer hilfreichen Entwicklung.
Ein Standpunkt von Christian Scherf, InnoZ
[mehr...]
Rezension

Bild
Schöne grüne Welt

Das "Green Me"-Festival soll so etwas wie eine "grüne Berlinale" sein. Ein alternatives Filmfestival, bei dem die Rettung des Planeten im Vordergrund steht. Daraus geworden ist der endgültige Beweis, dass "öko" im Mainstream angekommen ist.
Eine Festivalkritik von Susanne Schwarz
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Checkliste für Weltenretter!

Juchuu, ich bin ein Ökochampion! Ich habe eine Nachhaltigkeits-Checkliste abgearbeitet: Was der Einzelne tun kann, um die Welt zu retten. Und siehe da, 20 von 25 Punkten erfülle ich bereits. Doch leider ist die Chance für ein "ökosoziales Wirtschaftswunder" auch bei Beherzigung aller 25 Punkte nicht besonders groß.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
"Wilder" Wahlkampf, nukleare Schwarzbauten und fossile Tagträume

Kalenderwoche 4: Die Brunsbüttel-Entscheidung des Bundes­verwaltungs­gerichts ist ein weiterer Meilenstein für die Anti-AKW-Bewegung, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Aber nicht nur Brunsbüttel fehlte die richtige Genehmigung, auch andere AKW sind eigentlich illegal. [mehr...]