Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Eon auf Verkaufstour

Großbritannien ist offensichtlich weiterhin an neuen Atomkraftwerken interessiert: Energieminister Charles Hendry sei "egal", wenn Russland oder China sich die Horizon Nuclear Power kauft. Dieses Atom-Joint-Venture hatten RWE und Eon einst im Vereinigten Königreich gegründet, die Neubaupläne aber im März begraben. Für das Gasnetz von Eon gibt es außerdem ein neues Gebot von einer australischen Bank: 3,2 Milliarden Euro.

Von Nick Reimer

Europas größter Energiekonzern will sich weiter verschlanken - allerdings aus unterschiedlichen Beweggründen. Einerseits muss Eon eine Auflage der Europäischen Kommission erfüllen. 2008 hatte die damalige EU-Wettbewerbs-Kommissarin Neelie Kroes ein Kartellrechtsverfahren gegen den Branchenprimus eröffnet:  Die Vorwürfe sind gravierend, Eon habe eine marktbeherrschende Stellung, "Zurückhaltung von Kapazität, die Abschreckung Dritter, in die Stromerzeugung auf dem deutschen Stromgroßhandelsmarkt zu investieren, die Begünstigung verbundener Unternehmen auf dem deutschen Regelenergiemarkt und die Behinderung anderer Mitgliedsstaaten", hieß es in der Urteilsbegründung der EU. Kurz: Weil Eon seine Marktmacht missbraucht hat, sei der Konzern zu zerschlagen.


Mehr als 50 Prozent des in Deutschland genutzen Erdgases geht durch Röhren, die Eon gehören - zumindest noch. Das Netz muss wegen des Kartellrechtsurteils der EU verkauft werden. (Foto: GASAG)

Es folgten monatelange Verhandlungen mit dem Ergebnis, dass Eon seine Zerschlagung doch noch abwenden konnte: Als Ergebnis des Kartell-Verfahrens muss Eon auf seinem Heimatmarkt schrumpfen. Milliardenschwere Anteile an Kohle-, Atom- und Wasserkraftwerken gingen über die Ladentheke. Rund 5.000 Megawatt seiner Kraftwerkskapazitäten in Deutschland musste Eon abstoßen, ein Fünftel aller Eon-Kraftwerke, was Eon geschickt durch Anteilstausch bewerkstelligte: Der viertgrößte deutsche Stromkonzern EnBW übernahm beispielsweise Laufwasserkraftwerke von Eon, im Gegenzug überließ EnBW Eon Kraftwerksanteile in Frankreich.

Zudem verkaufte Eon sein Stromnetz, nun folgt auch noch das Gasnetz. Mit etwa 12.000 Kilometern ist es das größte in Deutschland, mehr als 50 Prozent des in Deutschland genutzten Erdgases geht durch Röhren der Eon-Tochter Open Grid Europe, die bis 2010 Eon Gastransport hieß. Medienberichten zufolge habe die die australische Bank Macquarie 3,2 Milliarden Euro für das Netz geboten - zusammen mit dem Pensionsfonds der Versicherungen Münchener Rück und Ergo sowie ein Fonds aus Abu Dhabi. Außerdem liegt ein zweites Angebot vor - Eon-Konkurrent GDF Suez aus Frankreich hat drei Milliarden Euro geboten. Hauptaktionär ist bei GDF Suez mit 35 Prozent der französische Staat, weil er die Gasversorgung als staatsstrategisches Ziel betrachtet.

Nach Jahren mit gigantischen Gewinnen erstmals wieder ein Milliardenverlust

Eon äußerte sich offiziell zwar nicht zum Vorgang, allerdings ist bekannt, dass die Deutschen lieber an einen Investor, statt an einen Konkurrenten verkaufen. Noch im Mai soll eine Entscheidung im Vorstand fallen. Eon war durch das Missmanagement auf dem Heimatmarkt schwer ins Trudeln geraten. Im vergangenen Jahr hatte Eon erstmals mit einem deutlich rückläufigen Konzernergebnis abgeschlossen, 2,2 Milliarden Euro Verlust. Die sofortige Stilllegung von Atomkraftwerken, die von der Bundesregierung beschlossene Brennelementesteuer und milliardenschwere Abschreibungen in Italien und Spanien führten zu dem Rekordverlust. Im Jahr zuvor fuhr das Unternehmen noch einen Gewinn von 5,8 Milliarden Euro ein. Weltweit will der Konzern 11.000 Jobs streichen, in Deutschland sollen 6.000 Menschen ihren Job verlieren.

Hoffnung auf frisches Geld kann sich Eon auch in Großbritannien machen. Gemeinsam mit RWE hatte Eon hier das Joint-Venture Horizon Nuclear Power gegründet, um neue Atomkraftwerke zu bauen. Dass es die Deutschen ernst auf der Insel meinten, verdeutlichen 230 Millionen Euro, für die das Tochterunternehmen ein Grundstück auf der walisischen Insel Anglesey kaufte, um dort ein neues Atomkraftwerkes zu bauen. Bis 2025 sollte das Kraftwerk mit einer Leistung von 3.300 Megawatt ans Netz gehen. Dann aber kam das Umdenken im Management - und RWE sowie Eon zogen die Reißleine. Weil der britische Staat keine Subventionen zahlen wolle, fehle den Atomprojekten die Wirtschaftlichkeit, so die Begründung.

britishmap-govuk_cr.jpg
Die britischen Atomstandorte - derzeit. Bis 2025 sollen mindestens doppelt so viele hinzu kommen. (Grafik: KRA)

Vielleicht sind die Millionen aber nicht umsonst ausgegeben worden. Der britische Energieminister Charles Hendry will weiterhin neue Atomkraftwerke auf der Insel. "Wir sollten keinen Zweifel daran lassen, dass der Verkauf dringend ist", sagte Hendry vor einem Ausschuss des britischen Parlamentes am Dienstag. Denn die britischen Atompläne - 10 neue AKW sollen bis 2025 ans Netz - sind mit der Zukunft Horizon Nuclear Power verknüpft. Woher die Käufer kämen, sei ihm deshalb egal, so lange sie Erfahrung mit Atomenergie hätten, sagte der Minister.

Laut jüngsten Medienberichten soll Russlands staatlicher Energiekonzern Rosatom genauso interessiert sein, wie chinesische und japanische Energieriesen. Sogar Investoren aus dem arabischen Raum sollen vorstellig geworden sein. Volker Beckers, Chef der RWE-Tochter npower, wollte das vor dem Parlamentsausschuss zwar nicht bestätigen. Er nährte aber die Verkaufshoffnung für Horizon Nuclear Power. Beckers: "Wir sind in konkreten Gesprächen mit potentiellen Investoren."

175 Windräder vor der Themse-Mündung

Derzeit liegt der Anteil der Atomenergie in Großbritannien bei knapp 15 Prozent, bis 2025 soll er nach Regierungsplänen auf 25 Prozent wachsen.

Im März vergangenen Jahres hatte Eon sein Stromnetz in Großbritannien wegen des EU-Kartellrechtsureils ebenfalls verkaufen müssen, der Kaufpreis betrug damals 4,7 Milliarden Euro. Auf einem anderen Gebiet darf Eon allerdings ausdrücklich wachsen: bei den erneuerbaren Energien. So hat Eon im Mai damit begonnen, den  vorerst größte Windpark in der Nordsee aufzubauen. Das Projekt London Array soll 20 Kilometer vor der Temsemündung mit 175 Windrädern der 3,6 Megawatt-Klasse entstehen, in dieser Woche begann die Verschiffung der Siemens-Türme nach Großbritannien.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 05. Juni 2012, 11:24 Uhr
Eon will schrumpfen
Regionaltöchter Eon Mitte, Eon Thüringen und Eon Westfalen-Weser stehen zum Verkauf [mehr...]
Dienstag, 24. Juni 2014, 18:00 Uhr
"Die CDU hat den Fuß auf der Bremse"
BildÜber 600.000 Berliner haben im vergangenen November ihr Strom- und Gasnetz im Volksentscheid zurückgefordert. Der SPD-nahe Finanzsenator Ulrich Nußbaum will nun dem landeseigenen Unternehmen "Berlin Energie" die Konzession geben und nicht mehr der konzerneigenen Gasag. Doch die mitregierende CDU ist dagegen und spielt auf Zeit, kritisiert Stefan Taschner vom Berliner Energietisch.
Interview: Peter Jopke [mehr...]
Donnerstag, 13. Oktober 2011, 09:02 Uhr
"Wir brauchen eine Systemtransformation"
Der Forschungsverbund Erneuerbare Energien jahrestagt in Berlin: Unter der Überschrift "Transformationsforschung" soll es bis zum heutigen Abend vor allem darum gehen, das Energiesystem als großes Ganzes zusammenzudenken. Hierbei holen sich die Wissenschaftler auch Psychologen und Soziologen mit an Bord.
Aus Berlin Eva Mahnke [mehr...]
Mittwoch, 17. März 2010, 11:17 Uhr
1.200 Megawatt Wellen- und Gezeitenkraft
pelamis-wellenkraftwerkDie britische Liegenschaftsbehörde "Crown Estate" hat insgesamt zehn Aufträge für den Bau von Meereskraftwerken vor der schottischen Küste erteilt [mehr...]
Samstag, 23. Oktober 2010, 13:42 Uhr
20 Milliarden jährlich für Erneuerbare
Kanzlerin Merkel wirbt in ihrer wöchentlichen Videobotschaft für das Energiekonzept der Bundesregierung. Atomkraftwerksbetreiber müssten 60 Prozent ihres Gewinns abgeben [mehr...]
Mittwoch, 11. August 2010, 12:28 Uhr
30 Milliarden für längere Laufzeiten
Atomkraftwerk-kruemmel-vattenfallDie vier Atomkonzerne wollen zahlen, wenn die Laufzeiten um zwölf Jahre verlängert werden [mehr...]
Dienstag, 13. Dezember 2011, 18:14 Uhr
Allianz will Eon-Gasnetz kaufen
Eon und die Allianz verhandeln nach Angaben der Süddeutschen Zeitung über den Verkauf des Ruhrgas-Netzes. Der Energiekonzern benötigt Kapital und plant den Einstieg beim portugiesischen Stromkonzern EDP.
Von Tony Stuemer und Hanno Böck   [mehr...]
Dienstag, 24. August 2010, 17:14 Uhr
Angela Merkel droht zurück
merkel-hannovermesse-messehanoverBundeskanzlerin reagiert nun doch gereizt auf die Anzeigenkampagne der Atomwirtschaft. Am Wochenende war sie noch locker geblieben   [mehr...]
Montag, 09. Juli 2012, 14:13 Uhr
Areva will RWE-Eon-Tochter kaufen
Eon und RWE hatten im März erklärt, das gemeinsame Unternehmen Horizon Nuclear Power für den Bau von Atomkraftwerken in Großbritannien verkaufen zu wollen [mehr...]
Donnerstag, 27. März 2014, 16:58 Uhr
Atomausstieg mit Turbo
BildAtomkraftgegner und Umweltverbände wie der BUND fordern seit langem, den bis 2022 geplanten sukzessiven Atomausstieg zu beschleunigen. Nun könnte es tatsächlich so kommen – zumindest im Fall des bayerischen AKW Grafenrheinfeld, das als nächstes auf der Abschaltliste des 2011 beschlossenen Atomkonsens steht.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Freitag, 13. August 2010, 13:17 Uhr
Atomfonds für Atomriesen
akw_Brokdorf_eonDie Betreiber von Atomkraftwerken wollen keine Brennelementesteuer, sondern bevorzugen ihr eigenes Fonds-Modell, das erneuerbaren Energien zugute kommen solle. Ob das rechtlich möglich ist, ist allerdings fraglich. Und dazu: Der Staat soll die Gelder für den Fond vorfinanzieren. Die Opposition strebt nun eine Verfassungsklage in Karlsruhe an. Klarheit im Atomstreit will die Regierung bis September schaffen.
Von Martin Sieber [mehr...]
Montag, 05. Juli 2010, 11:50 Uhr
Atomsteuer? Kein Problem, siehe Schweden!
biblis_greenpeace_storzSchwarz-Gelb will im Rahmen seines "Sparpakets" eine Steuer auf Akw-Brennelemente einführen. Eon, RWE, Vattenfall und Co. zetern: Unmöglich! Diskriminierend! Ein Verstoß gegen EU-Recht! Doch im EU-Land Schweden gibt es seit langem eine ähnliche Abgabe. Und nicht nur dort.
Aus Stockholm Reinhard Wolff
[mehr...]
Sonntag, 13. Oktober 2013, 13:54 Uhr
Aus für Brennelementesteuer gefordert
BildNur so lasse sich die vorzeitige Abschaltung von AKWs vermeiden, so Eon und RWE. Scharfe Kritik von Atomkraftgegnern [mehr...]
Sonntag, 26. Januar 2014, 13:08 Uhr
Berlin will Gasnetz auf Pump kaufen
BildDer Berliner Senat will den Erwerb des Gasnetzes von der privatisierten Gasag über Kredite finanzieren [mehr...]
Donnerstag, 28. Juni 2012, 08:02 Uhr
Berlins Volk begehrt auf
Erste Stufe des Volksbegehrens zur Rekommunalisierung der Energienetze erfolgreich [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Maßbach, Merkel und vermurkste Wirtschaftsförderung

BildKalenderwoche 34: Dass Angela Merkel UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einen Korb gibt und lieber bei der Deutschen Industrie redet, als zum Gipfeltreffen nach New York zu fahren, kostet die Bundesregierung fast ihre ganze klimapolitische Glaubwürdigkeit, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand der Green City Energy AG und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]

Meinungen: Kommentar

Straßen bauen für die Rente

BildNicht mehr rasen für die Rente, sondern (Straßen) bauen für die Rente ist nun offenbar der neue Slogan. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will jetzt Versicherungskonzerne und Pensionsfonds dafür begeistern, in neue oder sanierungsbedürftige Verkehrswege zu investieren – mit attraktiven Renditen, versteht sich.
Ein Kommentar von Jörg Staude
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

EEG 2014 – Was sich für wen ändert

Seit dem 1. August gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Klimaretter.info erklärt Ihnen, was auf Sie zukommt, und hat nachgehakt: Was bedeutet die Novelle für Eigenstrom­verbraucher, für Windpark-Projektierer, für die Bürgerenergie-Genossenschaft oder für den Stromkonzern? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Auf ins Klimacamp! Nur in welches?

In allen deutschen Braunkohlerevieren finden in diesem Sommer Klimacamps statt. Es geht um Begegnung, Wissens­vermittlung und Aktionen für eine echte Energiewende, aber auch um Alternativen zum Wachstums­zwang. Auch in weiteren Sommercamps lässt sich das richtige Leben im falschen ausprobieren. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Weltverbesserung planen: Berufsbild Umweltingenieur
BildUmweltschutz und Nachhaltigkeit erlangen in Politik und Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Um diesem Interesse entgegenzukommen, bieten viele Universitäten mittlerweile Studiengänge mit einem Fokus auf diesen Themenbereich an. Darunter fällt auch das Studium des Umweltingenieurwesens. Neben den normalen ingenieurwissenschaftlichen Inhalten spielen die Naturwissenschaften hier eine große Rolle. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2014 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Rechnungshof: Chaos bei Energiewende

Das energiepolitische Durcheinander unter Merkel wird jetzt auch vom Bundesrechnungshof kritisiert [mehr...]
Energie

Bild
Afrika investiert mehr in Erneuerbare

Südlich der Sahara werden dieses Jahr mehr Wind-, Solar- und Geothermiekraftwerke in Betrieb gehen als jemals zuvor [mehr...]
Protest

Bild
Protest: Guben campt mit

"Der Widerstand ist dringender denn je", sagt Fred Mahro, amtierender Bürgermeister der 18.000-Einwohner-Stadt Guben, zur Eröffnung des Klimacamps in der Lausitz. Von der Braunkohle hält die Stadt an der polnischen Grenze nichts, denn Guben liegt am Rand von gleich zwei geplanten Tagebauen in Polen und Brandenburg. Im Interview mit klimaretter.info erklärt Mahro die Gemengelage in Guben und der Region.
Interview: Susanne Scheckel
[mehr...]
Wirtschaft

Bild
Klimawandel gefährdet Asiens Wirtschaft

Die Wirtschaftsleistung in Südasien wird künftig stark einbrechen. Besonders betroffen: Nepal und die Malediven [mehr...]
Mobilität

Bild
Elektro-Nobelkarossen auf der Überholspur

Der Verkehrsminister will Elektromobilität durch Privilegien fördern. Sein Gesetzentwurf fällt beim Umweltverband BUND durch [mehr...]
Forschung

Bild
Asien liegt bei Batteriespeichern vorne

Studie der TU München: Weltweite Zunahme an Patentanmeldungen für Energiespeicher [mehr...]
Umwelt

Bild
Ruhrgebiet will "Klima-Metropole" werden

Mehr als 200 Veranstaltungen zum Klimaschutz sollen das Ruhrgebiets-Image aufpolieren [mehr...]
Wohnen

Bild
Lichtblick bietet Öko beim Heizstrom

Wer eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe nutzt, kann auf ein weiteres Ökostrom-Angebot zurückgreifen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Straßen bauen für die Rente

Nicht mehr rasen für die Rente, sondern (Straßen) bauen für die Rente ist nun offenbar der neue Slogan. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will jetzt Versicherungskonzerne und Pensionsfonds dafür begeistern, in neue oder sanierungsbedürftige Verkehrswege zu investieren – mit attraktiven Renditen, versteht sich.
Ein Kommentar von Jörg Staude
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Nicht nur zahlen, sondern handeln"

Zum Ende des Petersberger Dialogs: Angela Merkel verspricht 750 Millionen für den Klimaschutz. Doch das reicht längst nicht aus. Die Kanzlerin soll endlich mit Taten punkten: den Emissionshandel reformieren, die erneuerbaren Energien weiter ausbauen und den Boom der Braunkohle stoppen – auch im Ausland.
Ein Standpunkt von Martin Kaiser,Klimaexperte bei Greenpeace
[mehr...]
Rezension

Bild
Handbuch analysiert Klimabewegung

Das Klimacamp im Rheinland ist beendet, das in der Lausitz steht bevor. Die Camps sind Teil der Klimabewegung. Die Menschen hinter den Transparenten und auf Gipfel-Demos eint eine Frage: Wie können wir nur gegen die wirkmächtigen Produktions- und Handlungsmuster ankommen, die so fatal für das Klima sind? Ein umfangreiches Handbuch gibt einen Überblick.
Eine Rezension von Eva Mahnke
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Macht mal Niederaußem dicht!

Oder wenigstens Jänschwalde: Klimaschutz könnte ganz einfach sein in Deutschland. Denn der mit Abstand größte Braunkohleverstromer der Welt braucht das klimaschädlichste aller europäischen Kraftwerke überhaupt nicht – wie die Mathematik belegt.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Halbschatten, schwärmende Nachtspeicher und gute Nachrichten

Kalenderwoche 33: Der Kohlekonzern RWE befindet sich im Sinkflug – es geht in die richtige Richtung, findet Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]