Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Eon auf Verkaufstour

Großbritannien ist offensichtlich weiterhin an neuen Atomkraftwerken interessiert: Energieminister Charles Hendry sei "egal", wenn Russland oder China sich die Horizon Nuclear Power kauft. Dieses Atom-Joint-Venture hatten RWE und Eon einst im Vereinigten Königreich gegründet, die Neubaupläne aber im März begraben. Für das Gasnetz von Eon gibt es außerdem ein neues Gebot von einer australischen Bank: 3,2 Milliarden Euro.

Von Nick Reimer

Europas größter Energiekonzern will sich weiter verschlanken - allerdings aus unterschiedlichen Beweggründen. Einerseits muss Eon eine Auflage der Europäischen Kommission erfüllen. 2008 hatte die damalige EU-Wettbewerbs-Kommissarin Neelie Kroes ein Kartellrechtsverfahren gegen den Branchenprimus eröffnet:  Die Vorwürfe sind gravierend, Eon habe eine marktbeherrschende Stellung, "Zurückhaltung von Kapazität, die Abschreckung Dritter, in die Stromerzeugung auf dem deutschen Stromgroßhandelsmarkt zu investieren, die Begünstigung verbundener Unternehmen auf dem deutschen Regelenergiemarkt und die Behinderung anderer Mitgliedsstaaten", hieß es in der Urteilsbegründung der EU. Kurz: Weil Eon seine Marktmacht missbraucht hat, sei der Konzern zu zerschlagen.


Mehr als 50 Prozent des in Deutschland genutzen Erdgases geht durch Röhren, die Eon gehören - zumindest noch. Das Netz muss wegen des Kartellrechtsurteils der EU verkauft werden. (Foto: GASAG)

Es folgten monatelange Verhandlungen mit dem Ergebnis, dass Eon seine Zerschlagung doch noch abwenden konnte: Als Ergebnis des Kartell-Verfahrens muss Eon auf seinem Heimatmarkt schrumpfen. Milliardenschwere Anteile an Kohle-, Atom- und Wasserkraftwerken gingen über die Ladentheke. Rund 5.000 Megawatt seiner Kraftwerkskapazitäten in Deutschland musste Eon abstoßen, ein Fünftel aller Eon-Kraftwerke, was Eon geschickt durch Anteilstausch bewerkstelligte: Der viertgrößte deutsche Stromkonzern EnBW übernahm beispielsweise Laufwasserkraftwerke von Eon, im Gegenzug überließ EnBW Eon Kraftwerksanteile in Frankreich.

Zudem verkaufte Eon sein Stromnetz, nun folgt auch noch das Gasnetz. Mit etwa 12.000 Kilometern ist es das größte in Deutschland, mehr als 50 Prozent des in Deutschland genutzten Erdgases geht durch Röhren der Eon-Tochter Open Grid Europe, die bis 2010 Eon Gastransport hieß. Medienberichten zufolge habe die die australische Bank Macquarie 3,2 Milliarden Euro für das Netz geboten - zusammen mit dem Pensionsfonds der Versicherungen Münchener Rück und Ergo sowie ein Fonds aus Abu Dhabi. Außerdem liegt ein zweites Angebot vor - Eon-Konkurrent GDF Suez aus Frankreich hat drei Milliarden Euro geboten. Hauptaktionär ist bei GDF Suez mit 35 Prozent der französische Staat, weil er die Gasversorgung als staatsstrategisches Ziel betrachtet.

Nach Jahren mit gigantischen Gewinnen erstmals wieder ein Milliardenverlust

Eon äußerte sich offiziell zwar nicht zum Vorgang, allerdings ist bekannt, dass die Deutschen lieber an einen Investor, statt an einen Konkurrenten verkaufen. Noch im Mai soll eine Entscheidung im Vorstand fallen. Eon war durch das Missmanagement auf dem Heimatmarkt schwer ins Trudeln geraten. Im vergangenen Jahr hatte Eon erstmals mit einem deutlich rückläufigen Konzernergebnis abgeschlossen, 2,2 Milliarden Euro Verlust. Die sofortige Stilllegung von Atomkraftwerken, die von der Bundesregierung beschlossene Brennelementesteuer und milliardenschwere Abschreibungen in Italien und Spanien führten zu dem Rekordverlust. Im Jahr zuvor fuhr das Unternehmen noch einen Gewinn von 5,8 Milliarden Euro ein. Weltweit will der Konzern 11.000 Jobs streichen, in Deutschland sollen 6.000 Menschen ihren Job verlieren.

Hoffnung auf frisches Geld kann sich Eon auch in Großbritannien machen. Gemeinsam mit RWE hatte Eon hier das Joint-Venture Horizon Nuclear Power gegründet, um neue Atomkraftwerke zu bauen. Dass es die Deutschen ernst auf der Insel meinten, verdeutlichen 230 Millionen Euro, für die das Tochterunternehmen ein Grundstück auf der walisischen Insel Anglesey kaufte, um dort ein neues Atomkraftwerkes zu bauen. Bis 2025 sollte das Kraftwerk mit einer Leistung von 3.300 Megawatt ans Netz gehen. Dann aber kam das Umdenken im Management - und RWE sowie Eon zogen die Reißleine. Weil der britische Staat keine Subventionen zahlen wolle, fehle den Atomprojekten die Wirtschaftlichkeit, so die Begründung.

britishmap-govuk_cr.jpg
Die britischen Atomstandorte - derzeit. Bis 2025 sollen mindestens doppelt so viele hinzu kommen. (Grafik: KRA)

Vielleicht sind die Millionen aber nicht umsonst ausgegeben worden. Der britische Energieminister Charles Hendry will weiterhin neue Atomkraftwerke auf der Insel. "Wir sollten keinen Zweifel daran lassen, dass der Verkauf dringend ist", sagte Hendry vor einem Ausschuss des britischen Parlamentes am Dienstag. Denn die britischen Atompläne - 10 neue AKW sollen bis 2025 ans Netz - sind mit der Zukunft Horizon Nuclear Power verknüpft. Woher die Käufer kämen, sei ihm deshalb egal, so lange sie Erfahrung mit Atomenergie hätten, sagte der Minister.

Laut jüngsten Medienberichten soll Russlands staatlicher Energiekonzern Rosatom genauso interessiert sein, wie chinesische und japanische Energieriesen. Sogar Investoren aus dem arabischen Raum sollen vorstellig geworden sein. Volker Beckers, Chef der RWE-Tochter npower, wollte das vor dem Parlamentsausschuss zwar nicht bestätigen. Er nährte aber die Verkaufshoffnung für Horizon Nuclear Power. Beckers: "Wir sind in konkreten Gesprächen mit potentiellen Investoren."

175 Windräder vor der Themse-Mündung

Derzeit liegt der Anteil der Atomenergie in Großbritannien bei knapp 15 Prozent, bis 2025 soll er nach Regierungsplänen auf 25 Prozent wachsen.

Im März vergangenen Jahres hatte Eon sein Stromnetz in Großbritannien wegen des EU-Kartellrechtsureils ebenfalls verkaufen müssen, der Kaufpreis betrug damals 4,7 Milliarden Euro. Auf einem anderen Gebiet darf Eon allerdings ausdrücklich wachsen: bei den erneuerbaren Energien. So hat Eon im Mai damit begonnen, den  vorerst größte Windpark in der Nordsee aufzubauen. Das Projekt London Array soll 20 Kilometer vor der Temsemündung mit 175 Windrädern der 3,6 Megawatt-Klasse entstehen, in dieser Woche begann die Verschiffung der Siemens-Türme nach Großbritannien.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 05. Juni 2012, 10:24 Uhr
Eon will schrumpfen
Regionaltöchter Eon Mitte, Eon Thüringen und Eon Westfalen-Weser stehen zum Verkauf [mehr...]
Dienstag, 24. Juni 2014, 17:00 Uhr
"Die CDU hat den Fuß auf der Bremse"
BildÜber 600.000 Berliner haben im vergangenen November ihr Strom- und Gasnetz im Volksentscheid zurückgefordert. Der SPD-nahe Finanzsenator Ulrich Nußbaum will nun dem landeseigenen Unternehmen "Berlin Energie" die Konzession geben und nicht mehr der konzerneigenen Gasag. Doch die mitregierende CDU ist dagegen und spielt auf Zeit, kritisiert Stefan Taschner vom Berliner Energietisch.
Interview: Peter Jopke [mehr...]
Donnerstag, 13. Oktober 2011, 08:02 Uhr
"Wir brauchen eine Systemtransformation"
Der Forschungsverbund Erneuerbare Energien jahrestagt in Berlin: Unter der Überschrift "Transformationsforschung" soll es bis zum heutigen Abend vor allem darum gehen, das Energiesystem als großes Ganzes zusammenzudenken. Hierbei holen sich die Wissenschaftler auch Psychologen und Soziologen mit an Bord.
Aus Berlin Eva Mahnke [mehr...]
Mittwoch, 17. März 2010, 10:17 Uhr
1.200 Megawatt Wellen- und Gezeitenkraft
pelamis-wellenkraftwerkDie britische Liegenschaftsbehörde "Crown Estate" hat insgesamt zehn Aufträge für den Bau von Meereskraftwerken vor der schottischen Küste erteilt [mehr...]
Samstag, 23. Oktober 2010, 12:42 Uhr
20 Milliarden jährlich für Erneuerbare
Kanzlerin Merkel wirbt in ihrer wöchentlichen Videobotschaft für das Energiekonzept der Bundesregierung. Atomkraftwerksbetreiber müssten 60 Prozent ihres Gewinns abgeben [mehr...]
Mittwoch, 11. August 2010, 11:28 Uhr
30 Milliarden für längere Laufzeiten
Atomkraftwerk-kruemmel-vattenfallDie vier Atomkonzerne wollen zahlen, wenn die Laufzeiten um zwölf Jahre verlängert werden [mehr...]
Dienstag, 13. Dezember 2011, 17:14 Uhr
Allianz will Eon-Gasnetz kaufen
Eon und die Allianz verhandeln nach Angaben der Süddeutschen Zeitung über den Verkauf des Ruhrgas-Netzes. Der Energiekonzern benötigt Kapital und plant den Einstieg beim portugiesischen Stromkonzern EDP.
Von Tony Stuemer und Hanno Böck   [mehr...]
Dienstag, 24. August 2010, 16:14 Uhr
Angela Merkel droht zurück
merkel-hannovermesse-messehanoverBundeskanzlerin reagiert nun doch gereizt auf die Anzeigenkampagne der Atomwirtschaft. Am Wochenende war sie noch locker geblieben   [mehr...]
Montag, 09. Juli 2012, 13:13 Uhr
Areva will RWE-Eon-Tochter kaufen
Eon und RWE hatten im März erklärt, das gemeinsame Unternehmen Horizon Nuclear Power für den Bau von Atomkraftwerken in Großbritannien verkaufen zu wollen [mehr...]
Donnerstag, 27. März 2014, 15:58 Uhr
Atomausstieg mit Turbo
BildAtomkraftgegner und Umweltverbände wie der BUND fordern seit langem, den bis 2022 geplanten sukzessiven Atomausstieg zu beschleunigen. Nun könnte es tatsächlich so kommen – zumindest im Fall des bayerischen AKW Grafenrheinfeld, das als nächstes auf der Abschaltliste des 2011 beschlossenen Atomkonsens steht.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Freitag, 13. August 2010, 12:17 Uhr
Atomfonds für Atomriesen
akw_Brokdorf_eonDie Betreiber von Atomkraftwerken wollen keine Brennelementesteuer, sondern bevorzugen ihr eigenes Fonds-Modell, das erneuerbaren Energien zugute kommen solle. Ob das rechtlich möglich ist, ist allerdings fraglich. Und dazu: Der Staat soll die Gelder für den Fond vorfinanzieren. Die Opposition strebt nun eine Verfassungsklage in Karlsruhe an. Klarheit im Atomstreit will die Regierung bis September schaffen.
Von Martin Sieber [mehr...]
Dienstag, 23. Dezember 2014, 17:26 Uhr
Atomkonzerne müssen erst mal zahlen
BildBundesfinanzhof: Bei der Brennelemente-Steuer gibt es keinen vorläufigen Rechtsschutz für die Betreiber [mehr...]
Montag, 05. Juli 2010, 10:50 Uhr
Atomsteuer? Kein Problem, siehe Schweden!
biblis_greenpeace_storzSchwarz-Gelb will im Rahmen seines "Sparpakets" eine Steuer auf Akw-Brennelemente einführen. Eon, RWE, Vattenfall und Co. zetern: Unmöglich! Diskriminierend! Ein Verstoß gegen EU-Recht! Doch im EU-Land Schweden gibt es seit langem eine ähnliche Abgabe. Und nicht nur dort.
Aus Stockholm Reinhard Wolff
[mehr...]
Sonntag, 13. Oktober 2013, 12:54 Uhr
Aus für Brennelementesteuer gefordert
BildNur so lasse sich die vorzeitige Abschaltung von AKWs vermeiden, so Eon und RWE. Scharfe Kritik von Atomkraftgegnern [mehr...]
Dienstag, 09. Dezember 2014, 18:18 Uhr
Berlin unterliegt im Streit um Gasnetz-Vergabe
BildBerlin Energie hätte sich so nicht um die Konzession bewerben dürfen. Das Landgericht bemängelt auch das Vergabeverfahren [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

US-Fracking: Tod in kleinen Schritten

BildEine Zeitlang sorgte der Fracking-Boom in den USA für Enthusiasmus. Doch nun zieht Ernüchterung ein. Die Technik ist teuer, der Widerstand in der Öffentlichkeit wächst und die Regierung beschließt erste Einschränkungen. Die deutsche Politik täte gut daran, für ihr eigenes Fracking-Gesetz die Entwicklung in den USA genau zu verfolgen.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]

Meinungen: Kommentar

Katastrophe im Off

BildDafür, dass "Pam" einer der stärksten Zyklone in der Pazifikregion war, hat man im globalen Norden sehr wenig von ihm gehört – und ihn eine gute Woche später schon wieder vergessen. Der hintere Platz Vanuatus in der medialen Aufmerksamkeit hat eine fatale Entsprechung in den internationalen Klimaschutz-Verhandlungen: Das Schicksal der Inselstaaten interessiert die Weltgemeinschaft eigentlich nicht.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]

mehr...

Bild
In eigener Sache

Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung! Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung von der Klimakonferenz in Lima ermöglicht. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Gesetz bedroht Bürgerenergie

Die Bundesregierung will Kleinanleger besser schützen. Ihr Gesetzentwurf geht aber nach hinten los: Energie­genossen­schaften und soziale Projekte werden massiv behindert, weil nur große Finanziers die hohen Auflagen erfüllen können. Wenn das Gesetz so durchkommt, wird die "Energiewende von unten" wohl endgültig abgewürgt. Eine Petition hält dagegen. [mehr...]

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Das "Wattpapier" – neuartige grüne Geldanlage
BildDer Ruf grüner Geldanlagen hat zuletzt, was Transparenz und Sicherheit betrifft, gelitten. Auch die Bundesregierung sorgt mit Gesetzes­­änderungen dafür, dass Bürgerprojekte und Energie­genossenschaften es künftig schwerer haben. Eine grüne Alternative bietet jetzt die Handelsplattform GreenXmoney. [mehr...]

SPD: Den Parteichef verprügeln

Die SPD hat heute in ihrem Stammland Nordrhein-Westfalen eine „Erklärung der SPD-Landtagsfraktion zum ‚Eckpunktepapier Strommarkt‘“ veröffentlicht. „Einstimmig“, wie es aus Fraktionskreisen heißt. Darin lesen wir: Hää?? Die SPD-Landtagsfraktion fordert die SPD-geführte Landesregierung auf, sich bei einer Bundesregierung mit SPD-Beteiligung „weiterhin“[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Umweltbewusst bauen – auch im Garten möglich
BildDas gestiegene Umweltbewusstsein der Bevölkerung führt nicht nur zu Veränderungen beim Konsumverhalten, sondern auch dazu, dass Entscheidungen für intelligente Baumaßnahmen getroffen werden. Umweltfreundliches und nachhaltiges Bauen macht dabei am Haus nicht halt, sondern ist auch im Garten möglich. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Regierung will mehr Erdkabel testen

Das Bundeskabinett beschließt, Pilotprojekte zur Nutzung von Stromkabeln unter der Erde auszuweiten [mehr...]
Energie

Bild
Deutsche wollen keine neue Kohle

Umfrage von Umweltverbänden sieht Mehrheit gegen neue Tagebaue. Prozess um Tagebaupläne für Nochten II in Sachsen wird vertagt [mehr...]
Protest

Bild
Shell bringt Bohrinsel in die Arktis

Greenpeace-Aktivisten folgen dem Schlepper mit der Plattform auf einem Schiff der Umweltorganisation [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Deutschland mit neuem Exportrekord

Statistisches Bundesamt meldet 217 Milliarden Euro Exportüberschuss. EU fordert mehr Investitionen [mehr...]
Mobilität

Bild
Siemens geht elektrisch in die Luft

Der Technologiekonzern entwickelt eine neue Antriebstechnologie, mit der einmal Regionalflugzeuge fliegen sollen [mehr...]
Forschung

Bild
Mehr Schnee in der Antarktis

Studie: Jedes Grad regionaler Erwärmung könnte den Schneefall auf dem Eiskontinent um etwa fünf Prozent erhöhen [mehr...]
Umwelt

Bild
Bonn: Mehr Wald soll wachsen

Die Konferenz "Bonn Challenge" vereinbart weitere Initiativen zum weltweiten Wiederaufbau von Wäldern [mehr...]
Konsum

Bild
EU rodet mit am Regenwald

Vor allem die Nachfrage nach Soja, Palmöl, Rindfleisch und Leder führt zur Entwaldung [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
US-Fracking: Tod in kleinen Schritten

Eine Zeitlang sorgte der Fracking-Boom in den USA für Enthusiasmus. Doch nun zieht Ernüchterung ein. Die Technik ist teuer, der Widerstand in der Öffentlichkeit wächst und die Regierung beschließt erste Einschränkungen. Die deutsche Politik täte gut daran, für ihr eigenes Fracking-Gesetz die Entwicklung in den USA genau zu verfolgen.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Sanieren ist gut, wenn gut gemacht"

Nach dem Nein aus Bayern wird es auf absehbare Zeit keine steuerliche Förderung der energetischen Sanierung geben. Ob Steuer­entlastungen oder KfW-Zuschüsse besser sind – so oder so kommt es vor allem darauf an, dass die Sanierung mehr als das Verbauen von Dämmstoffen ist.
Ein Standpunkt von Tillman Prinz, Bundesarchitektenkammer
[mehr...]
Rezension

Bild
Tonnenschwere Fehlschlüsse

Friedrich Schmidt-Bleek, der Entwickler der MIPS-Methode, mit der Materialströme bilanziert werden können, hat ein Buch über die Energiewende vorgelegt. "Grüne Lügen" heißt es – und der Titel ist tatsächlich Programm.
Eine Rezension von Rainer Grießhammer
[mehr...]
Kolumnen

Foto
Waldbauernbub und Weltenretter

Bei Hartmut Graßl verbinden sich herausragende wissenschaftliche Leistungen mit der Fähigkeit zur eindrücklichen Vermittlung. Dass der Klimaforscher außerdem stets über den Tellerrand und auf die Praxis schaut, ist ein großes Glück. Eine Würdigung zum 75. Geburtstag.
Eine Kolumne von Hermann Ott
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Fukushima, RWE-Blues und das ferne Lob der Energiewende

Kalenderwoche 11: Der Erfolg der Energiewende in Deutschland hängt nicht von ein oder zwei Stromtrassen ab, sagt Claudia Kemfert, Professorin am Deutschen Institut für Wirtschafts­forschung DIW und Mit-Herausgeberin von klimaretter.info. Entscheidend sei die politische Verlässlichkeit der Rahmenbedingungen für ein konsequent dezentrales, intelligentes und flexibles Energiesystem. [mehr...]