Werbung

Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Kapazitäten für die Energiewende

Wenn künftig der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint drohen Engpässe im Strommarkt. Die Grünen diskutieren über Möglichkeiten einer Kapazitätsprämie, etwa zur Förderung von neuen Gaskraftwerken, Speichern oder einem intelligenteren Lastmanagement.

Aus Berlin Hanno Böck

"Brauchen wir Anreize für den Kraftwerksbau?" lautete die Frage, die die grüne Bundestagsfraktion in einem Fachgespräch stellte. Denn wenn Wind- und Sonnenenergie künftig einen Großteil des Strombedarfs decken und ihr Anteil nach 2020 voraussichtlich schon über 50 Prozent betragen wird, stellt sich zunehmend die Frage: Wo kommt der Strom her, wenn weder die Sonne scheint noch der Wind weht? Vor allem im Dezember kann es zu Stromengpässen kommen.


Lohnt sich der Bau von effizienten Gaskraftwerken noch und sind sie nötig? Hier Irsching 4 in Bayern. (Foto: Eon)

Das Problem: Ein Kraftwerk, welches als Reserve für derartige Flauten bereitsteht, würde möglicherweise nur wenige Tage im Jahr laufen. Zu wenig, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu rechtfertigen. Die Kapazitäten müssen jedoch dennoch verfügbar sein, um im Fall einer Stromflaute die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Ansonsten drohen Stromausfälle.

Zur Begrüßung zeigte sich der Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell zugleich erfreut und verwundert, dass an dem Thema ein so großes Interesse bestehe. Man habe gedacht, es handle sich um ein Spezialthema für wenige Experten, jedoch trafen weit über 100 Zuhörer ein.


Enertrag setzt in seinem Hybridkraftwerk auf die Kombination von Biogas, Windkraft und Wasserstoff als Stromspeicher. (Foto: Böck)

Die meisten der geladenen Referenten waren sich einig, dass mittelfristig ein Handlungsbedarf besteht. Felix Matthes von Öko-Institut ging davon aus, dass bis zum Jahr 2022 – also bis zum endgültigen Atomausstieg – ein Bedarf von etwa fünf Gigawatt bestehe. Dafür reichen voraussichtlich auch die Kraftwerke, die schon jetzt in Bau und Planung sind und voraussichtlich bis dahin ans Netz gehen werden. Kritisch werde es aber im Lauf der nächsten Dekade. Bis 2030 sei mit einer Abschaltung vieler alter Steinkohlekraftwerke zu rechnen, dadurch erhöhe sich der Bedarf um weitere 20 Gigawatt, so Matthes.

Deutlich wurde während der Präsentationen, dass es mehr als einen Weg gibt, um das Kapazitätsproblem zu lösen. Fossile Kraftwerke – bevorzugt Gaskraftwerke, da diese schnell hochgefahren werden können – wären ein Weg. Heiko Stubner vom Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) warnte davor, dass eine derartige Debatte auch gefährlich werden könne. So könnten Gaskraftwerke errichtet werden, die noch zu Zeitpunkten in Betrieb sind, an denen man nach den Klimaschutzzielen der EU eigentlich den Kohlendioxid-Verbrauch der Stromerzeugung auf nahezu Null drücken möchte.

Alternativen zum Bau fossiler Kraftwerke könnte ein stärkerer Zubau von Stromspeichern erfolgen. Eine bewährte und effiziente Technologie sind hier Pumpspeicher, verschiedene andere Speichersysteme wie Druckluftspeicher, Methanisierungsanlagen oder auch Batteriespeicher werden zur Zeit intensiv erforscht.

Potenzial durch Biogasanlagen

Zusätzliche Potenziale böte auch die Flexibilisierung von Biogasanlagen. Heute werden diese meist im Dauerbetrieb gefahren und liefern zu jeder Zeit gleich viel Strom. Bei einer Umstellung auf Anlagen mit größeren Generatoren und Gasspeichern könnten diese als Ausgleichsmechanismen genutzt werden. Das Problem: Bislang fördert das Erneuerbare-Energien-Gesetz die reine Stromerzeugung. Jede Kilowattstunde erhält gleich viel Vergütung, egal wann sie eingespeist wird, insofern besteht wenig Anreiz zur Flexibilisierung.

Die Möglichkeiten zum sogenannten Demand-Side-Management erläuterte Andreas Schäfer von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Stromverbraucher können ihren Bedarf an die Erzeugung anpassen. So können manche Industrieanlagen – etwa Aluminiumhütten – zeitweise auf Strom verzichten und die Produktion drosseln. Bei anderen Anlagen, etwa bei Kühlhäusern, ist die Verteilung des Strombedarfs in gewissen Grenzen möglich. So können Lastspitzen ebenfalls abgefangen werden. Industriebetriebe könnten für die Teilnahme an derartigen Systemen Prämien erhalten. Auch in Haushalten ist ein Lastmanagement möglich – durch die Einführung sogenannter Smart Grids (intelligente Stromnetze). Allerdings sei hier, so Schäfer, der Aufwand relativ hoch. Schäfer geht von einem theoretischen Potential des Lastmanagements von 13 Gigawatt bundesweit aus, in der Praxis werde sich aber nur ein Bruchteil davon wirklich nutzen lassen.

Ben Schlemmermeier von der Beratungsfirma LBD hat im Auftrag der Landesregierung von Baden-Württemberg ein Konzept für einen Kapazitätsmechanismus entworfen. Da die Investitionsentscheidungen mehrere Jahre im Vorraus erfolgen müssen, sieht das Konzept vor, dass die Bundesnetzagentur einen Bedarfsplan für Kapazitäten erstellen muss. Investoren, die sich bereiterklären, diese Kapazitäten bereitzustellen, erhielten für einen festgelegten Zeitraum von mehreren Jahren ein festgelegtes Entgelt. Die Höhe würde über eine Auktion festgestellt, so dass sich die günstigste Technologie durchsetzt. Zusätzlich sollen Anforderungen an Emissionen, Effizienz und Flexibilität gestellt werden. Das Konzept würde sich nicht auf eine bestimmte Technologie richten.


Der geplante Pumpspeicher Atdorf soll mit 1.400 Megawatt Deutschlands leistungsfähigster Stromspeicher werden. (Foto: Schluchseewerk)

Im Rahmen der anschließenden Diskussion tauchte die Frage auf, ob sich zur Zeit der Bau von Pumpspeichern zur Zeit wirtschaftlich lohne. Ein anwesender Vertreter von RWE äußerte die Befürchtung, jeder Eingriff in den Markt durch einen Kapazitätsmechanismus könne die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen und den Bau des größten geplanten Pumpspeichers Atdorf gefährden. Hinter dem Atdorf-Projekt steht die 50-prozentigen RWE-Tochter Schluchseewerk AG. Die zu erwartende Spreizung der Strompreise der Zukunft sei optimal, um ein Pumpspeicherwerk wirtschaftlich zu betreiben. Widerspruch kam von einem anwesenden Vertreter der Firma Trianel. Es komme darauf an, wie ein Kapazitätsmarkt ausgestaltet sei. Trianel plant insgesamt den Bau von drei Pumpspeichern.

Der grüne Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer erklärte zum Abschluss, es gebe bislang keinen dringenden Handlungsbedarf, es sei aber sinnvoll, die Debatte über Kapazitätsmechanismen möglichst früh zu führen. Wenig sinnvoll seien die Pläne von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), einseitig fossile Kraftwerke zu fördern.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Mittwoch, 21. September 2011, 14:35 Uhr
"Pumpspeicherwerk Atdorf ist verzichtbar"
Norwegen als Ausweg: Prof. Olav Hohmeyer vom Sachverständigenrat für Umweltfragen setzt auf die Anbindung des deutschen Stromnetzes an die Speicherkapazitäten in Norwegen. Der Bau des umstrittenen Pumpspeicherkraftwerks Atdorf im Schwarzwald wäre dann gar nicht mehr nötig, meint der Energieexperte im klimaretter.info-Gespräch.
Aus Frankfurt/Main Joachim Wille [mehr...]
Montag, 02. April 2012, 08:10 Uhr
Pumpspeicherwerk Atdorf vor dem Aus
Während die Energiewirtschaft die Notwendigkeit von Stromspeichern beschwört, spricht die Ökonomie gerade eine ganz andere Sprache. Wegen des Erfolgs der Solarenergie lässt sich in den Mittagsstunden kaum mehr nachts gespeicherter Atomstrom gewinnbringend an den Verbraucher bringen.
Aus Freiburg Bernward Janzing [mehr...]
Freitag, 18. Mai 2012, 14:11 Uhr
Wenn der Wind nicht weht
Eons Ankündigung zur Stilllegung von drei Gaskraftwerken befeuert die Debatte um die sogenannten Kapazitätsmechanismen. Um die Versorgungssicherheit mit Strom dauerhaft zu gewährleisten, müssen Ausgleichsmaßnahmen für hohen Stromverbrauch in wind- und sonnenarmen Zeiten geschaffen werden. Wirtschaftsminister Rösler will den Markt entscheiden lassen, doch das dürfte schiefgehen.
Von Hanno Böck [mehr...]
Montag, 14. Mai 2012, 10:11 Uhr
Eon will Gaskraftwerke stilllegen
Spekuliert wird, dass Eon durch die Ankündigung sich Subventionen für die Bereitstellung von Reservekapazitäten erhofft [mehr...]
Mittwoch, 20. Oktober 2010, 14:12 Uhr
RWE bremst Erneuerbare aus
Der Energiekonzern RWE will Vorstandschef Jürgen Großmann zufolge keine weiteren Investitionen für erneuerbare Energien locker machen. Der Konzern sei durch Brennelementesteuer und Atomfonds zu stark belastet. Dagegen heißt es in einer neuen Grünen-Studie, der Konzern fahre seit 2002 Milliardengewinne ein und kassiere zu hohe Preise von seinen Stromkunden.
Von Johanna Treblin
[mehr...]
Samstag, 17. Dezember 2011, 08:59 Uhr
Regionalräte für Pumpspeicher in NRW
Der Stadtwerkeverbund Trianel stößt mit seinen Plänen für zwei Pumpspeicher in Nordrhein-Westfalen auf Zustimmung der Lokalpolitik [mehr...]
Donnerstag, 06. Oktober 2011, 16:16 Uhr
Auch RWE auf dem Holzweg
RWE will mehr Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz - für das Verfeuern von Holz. Und sorgt damit für Uneinigkeit bei den Befürwortern der Erneuerbaren: Grüne bei Einhalten von Nachhaltigkeitsstandards dafür, Bundesverband Erneuerbare Energie dagegen.
Von Martin Reeh [mehr...]
Freitag, 27. August 2010, 12:13 Uhr
CCS-Gesetz soll verschoben werden
ccs-gesetz-protest-jotDas Gesetz zur Abspaltung und Speicherung von Kohlendioxid soll nicht wie geplant im Januar, sondern erst im Frühjahr in Kraft treten. Bundesländer sollen im Gesetzesverfahren kein Mitspracherecht erhalten [mehr...]
Montag, 20. Dezember 2010, 16:10 Uhr
Christoffers: "Wir brauchen CCS"
Kohle ist Deutschlands einziger Energieträger, sagt Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers - und fordert einen Vorrang vor Atomkraft. In niedersächsischen Wilhelmshaven haben Erprobungen für die unterirdische Speicherung von CO2 begonnen.
Von Johanna Treblin
[mehr...]
Mittwoch, 16. Februar 2011, 13:49 Uhr
Einigung bei CCS-Gesetz in Sicht
Kommt es oder kommt es nicht? Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium sind sich so gut wie einig über einen Gesetzentwurf für die CO2-Verpressung. Bereits kommende Woche könnte er im Kabinett verhandelt werden.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Montag, 10. Mai 2010, 08:20 Uhr
Eon verkauft Restlaufzeit an RWE
isar-Maschinenhaus-EonKampfansage der Giganten: Um sein Atomkraftwerk Biblis A am Netz zu halten, kauft der zweitgrößte deutsche Stromkonzern für einen dreistelligen Millionenbetrag vom größten Stromkonzern Europas Reststrommengen aus dessen stillgelegten AKW Stade. Die Kaufentscheidung geben beide wenige Minuten nach der ersten Hochrechnung zur Wahl in Nordrhein-Westfalen bekannt. Ein Zufall?
Von NICK REIMER [mehr...]
Mittwoch, 25. August 2010, 14:24 Uhr
Erdgas als Brückentechnologie
strommasten-reimerErdgas kann eine Brücke ins erneuerbare Zeitalter sein, sagen Greenpeace und Wuppertal Institut in einer neuen Studie. In den kommenden zehn Jahren müssten dafür bis zu 20 neue Anlagen mit einer Leistung von je 400 bis 600 Megawatt gebaut werden. Insgesamt soll der Erdgasbedarf aber erheblich sinken. Das Problem, wenn im Stromsektor verstärkt auf Gas gesetzt werden soll: Gas wird immer teurer. Aus Berlin Johanna Treblin [mehr...]
Donnerstag, 27. Januar 2011, 15:03 Uhr
Grüne schießen gegen Sachverständigenrat
Die Gutachter haben einen "Blick aus dem Elfenbeinturm", sagt der energiepolitische Sprecher der Grünen, Hans-Josef Fell. Und: Der Sachverständigenrat für Umweltfragen proklamiere eine "Wind-Offshore-Monokultur" und vernachlässige die Chancen der Photovoltaik.
Von Martin Reeh
[mehr...]
Freitag, 11. Mai 2012, 15:34 Uhr
Grüne wollen Braunkohle-Förderabgabe
Alle ostdeutschen und die meisten westdeutschen Braunkohletagebaue sind zur Zeit von einer Abgabe befreit [mehr...]
Mittwoch, 19. Oktober 2011, 08:15 Uhr
Grüner Knatsch um RWEs Kohlekraftwerk
Braunkohle ist der mit Abstand klimaschädlichste Energieträger. Mit seinem Plan, im nordrhein-westfälischen Niederaußem ein neues Kraftwerk zur Braunkohleverstromung zu errichten, sorgt der Essener Konzern RWE für einen weiteren Konfliktfall in der rot-grünen Energiepolitik des Landes. Umweltschützer kritisieren die regierende Ökopartei, auch an der Basis rumort es. 
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]

Meinungen: Etscheits Alltagsstress

Ich liebe es!

Einmal den Uli Hoeneß machen, auf jedes Umweltgewissen pfeifen und beim Burgerbrater um die Ecke so richtig die Ökosau rauslassen - wäre das nicht irgendwie herrlich? Nun ja ... Lesen Sie selbst!
Von Georg Etscheit
[mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet

Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Energie


Bayern: Windkraftpotentiale kartiert

Mit der Gebietskulisse Windkraft soll Kommunen ein Hilfsmittel zur Hand gegeben werden [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Nabucco schrumpft

Statt wie ursprünglich geplant 3.300 Kilometer könnte die Erdgasleitung nur 1.300 Kilometer lang werden [mehr...]
Mobilität


Bahn will mehr Güter auf die Schiene holen

Vorstandsmitglied hält Anteil vom 20 Prozent am Transportmarkt für machbar, zur Zeit sind es 18 Prozent [mehr...]
Forschung


60 heißeste Jahre des Jahrtausends

Die letzten sechs Dekaden sind in der Region Australasien die wärmsten des vergangenen Jahrtausends gewesen, bilanzieren Wissenschaftler [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Wohnen


150.000 neue Sonnenkollektoren

Solarwärme wird nun auf über 15 Millionen Quadratmetern in Deutschland gewonnen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"Wissen ohne Handeln"

Nach dem Bericht des Club of Rome: Michael Müller (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär a. D. und Mitherausgeber von klimaretter.info fordert in seinem Standpunkt 25 Milliarden Euro für ein Sofort-Programm der ökologischen Modernisierung. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]