Werbung

Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

(K)ein Prost auf den Solardeckel

Kurz nach Vorlage der Solar-Ausbaubilanz 2011 gehen die Wellen hoch in der Debatte um die künftige Förderung. Hardliner aus FDP und Union fordern eine Kappung des jährlichen Wachstums. Doch es wirkt, als ob sich die Anhänger des bisherigen - und höchst erfolgreichen - Fördermodells nochmal durchsetzen können - der Solardeckelfan Thomas Bareiß, energiepolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, rudert zurück.

Aus Berlin Toralf Staud

Beim Tauziehen um die künftige Solarförderung sind die Hardliner offenbar in die Defensive geraten. Thomas Bareiß (CDU), der energiepolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag rückte am Mittwoch von der Forderung nach starren Obergrenzen für die Zahl der geförderten Anlagen ab. Den sogenannten "festen Deckel" solle es nur noch für Solarparks geben, zitiert ihn die Deutsche Presseagentur. Für kleinere Photovoltaikanlagen bis zehn Kilowatt, etwa auf Hausdächern, könne dagegen das bisherige System eines "atmenden Deckels" beibehalten werden.


Thomas Bareiß (li.) beim Starkbierfest in Stetten, in der Mitte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. (Foto: www.thomas-bareiss.de)

 Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und die Spitzen der schwarz-gelben Fraktionen im Bundestag hatten bisher im Gleichklang mit Bareiß und seinen Fraktionskollegen Michael Fuchs und Joachim Pfeifer eine grundsätzliche Umstellung der Solarförderung gefordert. Statt des "atmenden Deckels", bei dem sich die Förderhöchstsätze für Neuanlagen im Folgejahr danach richten, wie viele stark im vorherigen Jahr die Zubaurate war, verlangten sie einen "festen Deckel" - also eine politisch festgelegte Obergrenze, wieviele Megawatt an Neuanlagen überhaupt in den Genuss der Einspeisevergütung im Erneuerbare-Energien-Gesetzes kommen sollten. Solarbranche und Umweltexperten lehnen dies aber ab, weil ein Totalzusammenbruch des Marktes befürchtet wird, wenn ein Investor zu Jahresbeginn nicht wisse, ob seine Anlage überhaupt gefördert werden wird.

CSU warnt vor "blinden Grabenkämpfen"

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) verteidigt den von ihm eingeführten "atmenden Deckel" bislang. Unterstützung erhielt er jüngst vom umweltpolitischen Sprecher der FDP-Fraktion, Michael Kauch. Auch die CSU stellte sich diese Woche bei ihrer Klausurtagung in Wildbad Kreuth hinter Röttgen. "Wir dürfen bei der Photovoltaik-Förderung nun nicht erneut in einen blinden Grabenkampf um das Thema pro und kontra 'fester Deckel' treten", zitiert das Fachmagazin photovoltaik in der Online-Ausgabe den energie- und wirtschaftspolitischen Sprecher der CSU-Landesgruppe, Georg Nüßlein. Stattdessen regte er "intelligente Steuerungsmechanismen" an, etwa eine Bevorzugung von Produkten deutscher oder europäischer Modulhersteller. Seinen solarkritischen Fraktionskollegen verpasste Nüßlein einen kleinen Seitenhieb: Die Debatten um den "festen Deckel" hätten den Boom 2011 maßgeblich mitausgelöst, bei dem mehr als doppelt soviele Solaranlagen installiert wurden wie politisch angepeilt.

Frank Asbeck, der Chef des deutschen Branchenführers Solarworld, versuchte sich daraufhin in Schadensbegrenzung. In der Financial Times Deutschland vom Montag unterbreitete er eigene Kürzungsvorschläge: Bei Freiflächenanlagen solle es Einschnitte geben, nicht aber bei kleineren Hausanlagen. Mit letzteren macht  Solarworld übrigens sein Hauptgeschäft.


Der Blonde mit dem Solardeckel: Thomas Bareiß in der Kindervilla Balingen. (Foto: www.thomas-bareiss.de)

Offenbar setzt sich diese Linie nun durch. Bareiß&Co. hatten noch zu Wochenbeginn den "atmenden Deckel" generell angegriffen, nun scheint der solarpolitische Hardliner zurückzurudern. Auch er konzentriert die Kürzungsforderung auf Freiflächenanlagen, bei denen chinesische und US-amerikanische Hersteller stark sind. Kleine Dachanlagen aber, so Bareiß, seien gut für den Mittelstand, etwa die installierenden Handwerksbetriebe. Damit übernimmt er ein Hauptargument seiner Gegner.

Im Juli durchbricht der Preis für Solarstrom die Schallmauer

Wegen des 2011er Booms kommt es bereits zum 1. Juli 2012 zu einer weiterer Kürzung der Einspeisetarife - nach der 15prozentigen Senkung zum 1. Januar. Ab Jahresmitte erhalten Neuanlagen zwischen 18,68 und 20,77 Cent pro erzeugter Kilowattstunde - damit ist die sogenannte "Netzparität" viel früher erreicht als selbst von Solareuphorikern erhofft. Strom vom eigenen Solardach wird ab diesem Sommer billiger sein als aus der Steckdose. Für Modulhersteller ergeben sich völlig neue Geschäftschancen - wenn sie das kommende halbe Jahr noch überleben.

 

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Mittwoch, 30. November 2011, 17:29 Uhr
Koalition erhöht Druck auf Solarförderung
Fraktionschefs von Schwarz-Gelb im Bundestag fordern von Umweltminister Röttgen in gemeinsamen Brief drastische Einschnitte bei der Einspeisevergütung für Photovoltaik [mehr...]
Montag, 01. Februar 2010, 09:07 Uhr
"Es hätte viel schlimmer kommen können"
thumb_bee_roettgen_100129Die Solarbranche scheint mit einem blauen Auge davonzukommen, die schwarz-gelben Pläne zur Kürzung der Einspeisevergütung sind vergleichsweise moderat ausgefallen. Eine Reihe von Firmen sind trotzdem in ihrer Existenz bedroht, vor allem in Ostdeutschland - selbst bei CDU und FDP regt sich deshalb Widerstand, Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister etwa protestiert heftig. Doch Norbert Röttgen ist offenbar zu weiteren Zugeständnissen bereit.
Von Toralf Staud [mehr...]
Mittwoch, 04. Januar 2012, 13:00 Uhr
"Wir machen keine Klientelpolitik"
Der deutschen Solarbranche geht es nicht gut, viele Firmen stehen vor der Pleite oder - im noch besten Fall - vor einer chinesischen Übernahme. "Ab jetzt wird geliefert", hatte Parteichef Philipp Rösler nach seiner Wahl im Mai versprochen. Vor dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP am 6. Januar fordert ihr umweltpolitischer Sprecher Michael Kauch nun eine weitere Kürzung der Fördersätze. Warum? Ein Interview über Anreize, Akzeptanzprobleme und die EEG-Tarife.
Interview: Nick Reimer [mehr...]
Freitag, 25. Februar 2011, 11:27 Uhr
Bundestag kürzt Solarförderung
EEG-Umlage soll zum 1. Juli gekappt werden. SPD und Linke stimmten gegen den Vorschlag, die Grünen enthielten sich [mehr...]
Dienstag, 11. Januar 2011, 12:07 Uhr
Röttgen verteidigt Solarkürzungen
Der Bundesumweltminister sieht Gespräche zwischen Ministerium und Industrie "konstruktiv" [mehr...]
Mittwoch, 19. Januar 2011, 13:26 Uhr
Röttgen will Solarumlage zum 1. Juli kürzen
Der Bundesumweltminister will Pläne zur Kürzung der EEG-Umlage am Donnerstag gemeinsam mit der Solar-Branche vorstellen [mehr...]
Montag, 10. Januar 2011, 09:09 Uhr
7.000 bis 8.000 Megawatt in einem Jahr
2010 ist der Photovoltaik-Zubau in Deutschland buchstäblich "explodiert": Die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte hängt auch an neuen Kürzungen der EEG-Umlage - manch einer sieht dabei das gesamte Erneuerbare-Energien-Gesetz auf dem Spiel.
Von Sarah Messina und Nick Reimer
[mehr...]
Freitag, 20. Januar 2012, 18:09 Uhr
Der Solardeckel atmet - noch
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) haben sich auf einen neuen Kürzungsvorschlag für die Photovoltaikförderung geeinigt. Die EEG-Zuschüsse sollen zukünftig in monatlichen oder vierteljährlichen Abständen sinken. Es könnte die letzte Trumpfkarte sein, um den Druck der Erneuerbaren-Gegner aus den Regierungsfraktionen abzuwehren. Schuld am schlechten Standing der Branche ist auch: sie selbst.
Von Martin Reeh [mehr...]
Freitag, 06. Mai 2011, 17:01 Uhr
Energiewende mit Großkonzernen
Bessere Förderung von Offshore-Wind und Geothermie, Kürzungen bei Wind an Land und Biomasse. Die Bundesregierung plant den Umbau zu den Erneuerbaren - nicht ohne die großen Energieunternehmen.
Von Martin Reeh
[mehr...]
Donnerstag, 07. Oktober 2010, 17:45 Uhr
Klapperstorch und Klimawandel
Der Bundestag debattierte am Donnerstag über den Klimaschutz. Drei Anträge aus den Oppositionsfraktionen für ein Klimaschutzgesetz lagen vor. Alle drei wurden mit den Stimmen von Union und FDP abgelehnt - ihnen ist ihr Energiekonzept Klimaschutz genug. Die Opposition wartet noch immer darauf, dass Marie-Luise Dött ihre klimaskeptischen Aussagen zurücknimmt.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Donnerstag, 02. Dezember 2010, 12:30 Uhr
Röttgen: Weitere Solarkürzungen möglich
Branche will Vorziehen der für 2012 geplanten Senkung der Fördersätze angeblich akzeptieren [mehr...]
Mittwoch, 11. August 2010, 13:59 Uhr
Solarbranche: Exzellente Quartalszahlen
solar-ise-fraunhofer-kleinHalbjahreszahlen sind immer ein Gradmesser dafür, wie es um eine Branche steht. Am heutigen Mittwoch stellten eine Reihe von Solarfirmen blendende Ergebnisse vor - und trotzdem reagieren Börse und Analysten ablehnend.
Aus Berlin Nick Reimer  [mehr...]
Freitag, 17. Dezember 2010, 09:00 Uhr
Solarkürzungen: Kampf der Systeme
CDU-Hardliner und Windbranche fordern neue EEG-Kürzungen, die Solarwirtschaft stimmt Streichungen notgedrungen zu und die SPD sucht den Kompromiss. Solarworld-Chef Asbeck prophezeit ein Massensterben deutscher Solarhersteller. Von Martin Reeh [mehr...]
Donnerstag, 20. Januar 2011, 18:20 Uhr
Solarwirtschaft legt sich die Axt an
Ein "Selbstmord aus Angst vor dem Tod"? Die Lobbyisten der Solarwirtschaft schlagen gemeinsam mit dem Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) weitere Kürzungen bei den Solartariven im Erneuerbaren Energien-Gesetz vor. Nanu?
Aus Berlin Martin Reeh [mehr...]
Montag, 31. Mai 2010, 08:09 Uhr
Solarworld eröffnet Wafer-Fabrik in Sachsen
solarworld_wafer Trotz Kürzungen der Solar-Förderung: 350-Millionen-Investition am Standort Deutschland - und Umweltminister Röttgen hält die Festrede [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]

Meinungen: Etscheits Alltagsstress

Ich liebe es!

Einmal den Uli Hoeneß machen, auf jedes Umweltgewissen pfeifen und beim Burgerbrater um die Ecke so richtig die Ökosau rauslassen - wäre das nicht irgendwie herrlich? Nun ja ... Lesen Sie selbst!
Von Georg Etscheit
[mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet

Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Energie


Bayern: Windkraftpotentiale kartiert

Mit der Gebietskulisse Windkraft soll Kommunen ein Hilfsmittel zur Hand gegeben werden [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Nabucco schrumpft

Statt wie ursprünglich geplant 3.300 Kilometer könnte die Erdgasleitung nur 1.300 Kilometer lang werden [mehr...]
Mobilität


Bahn will mehr Güter auf die Schiene holen

Vorstandsmitglied hält Anteil vom 20 Prozent am Transportmarkt für machbar, zur Zeit sind es 18 Prozent [mehr...]
Forschung


60 heißeste Jahre des Jahrtausends

Die letzten sechs Dekaden sind in der Region Australasien die wärmsten des vergangenen Jahrtausends gewesen, bilanzieren Wissenschaftler [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Wohnen


150.000 neue Sonnenkollektoren

Solarwärme wird nun auf über 15 Millionen Quadratmetern in Deutschland gewonnen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"Wissen ohne Handeln"

Nach dem Bericht des Club of Rome: Michael Müller (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär a. D. und Mitherausgeber von klimaretter.info fordert in seinem Standpunkt 25 Milliarden Euro für ein Sofort-Programm der ökologischen Modernisierung. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]