Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Wind machen: Der grüne Lobbyist

Das Porträt: Einer von 15.000

In einer kleinen Serie stellt klimaretter.info Akteure der Weltklimakonferenz vor. Heute: Steve Sawyer, Generalsekretär des Global Wind Energy Council

Volle Konferenzsäle, ein nicht abreißender Menschenstrom auf den Gängen, ein komplexer Zwei-Wochen-Verhandlungsmarathon - für Steve Sawyer alles nichts Neues. Seit 2007 ist der gebürtige Amerikaner Generalsekretär des Weltverbandes der Windindustrie, als Chef des Global Wind Energy Council ist er seitdem auf den jährlichen Klimakonferenzen dabei. Ein grüner Lobbyist mit bekanntem Gesicht: "Hello, Steve, how are you", schallt es ihm auf den Gängen entgegen.

"Unser Job hier ist es, die Regierung dazu zu bringen, die richtigen Dinge zu tun", sagt Sawyer über seinen Job in Durban. Wie genau das funktioniert? "Man muss sich die richtigen  Momente suchen", so die vage Beschreibung des Konferenz-Lobbyismus. Die grünen Energien hätten mit den Lobbyisten der fossilen Energien natürlich eine mächtige Konkurrenz. Allerdings, so Sawyer, seien diese Lobbyisten vor zehn bis 15 Jahren noch sehr viel mächtiger gewesen. Sie hätten versucht, den Prozess zu schwächen. "Das schaffen sie jetzt nicht mehr."

Aber die Fossilisten sind natürlich nicht verschwunden. Die Regierungen einiger Staaten wie die USA und Kanada seien von der fossilen Industrie vollkommen dominiert. "Nicht Exxon vor Ort ist das Problem", sagt Sawyer. "Das Problem ist, dass die Exxons dieser Welt die Regierungen kontrollieren. Bei Staaten wie Saudi-Arabien, Katar und Bahrain gibt es gar keinen Unterschied zwischen Ölindustrie und Regierung." In den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman gebe es zwar erste Fortschritte. "Aber das ist ein langsamer Prozess", seufzt der Lobbyist.

Die fossile Übermacht ist aber nicht Sawyers einziges Problem. Das andere sind die Delegierten vor Ort. "Sie wissen einfach nicht, wie sie eine andere Politik machen können", klagt Sawyer. Alle Zeichen deuten auf dem Konferenzparkett momentan darauf hin, dass es irgendeine Form einer zweiten Verpflichtungsperiode für das Kyoto-Protokoll geben werde. "Wirklich relevante Entscheidungen sollen aber auf irgendeinen Zeitpunkt nach 2020 verschoben werden. Das führt zu einem Kollaps des Ökoystems. Alle Leute, die jetzt noch in ihren Büros sitzen, werden dann aus ihren Büros raus oder sogar schon tot sein. Sie hinterlassen aber ihren Kindern und Enkeln eine sehr unschöne Zukunft."

Da blitzt er auf, der Idealismus des grünen Lobbyisten. Und damit Sawyers Vergangenheit. 30 Jahre lang arbeitete er für Greenpeace, sowohl als Direktor von Greenpeace USA als auch von Greenpeace International. Klimakonferenzen besucht er, seitdem es sie gibt, die Energiewende ist seit Jahrzehnten sein Thema. "Die Windindustrie kann die Antworten auf die Zukunfts-Fragen geben", begründet Sawyer seinen Jobwechsel in den Industrieverband.

Wie erfolgreich war der Windlobbyist denn in den vergangenen Jahren? Sawyer, der heute in Amsterdam lebt, legt die Stirn in Falten. "Noch immer sehen viele Verhandler den grünen Energiesektor so, wie er vor zehn oder 15 Jahren war. Aber wir sind an vielen Stellen schon konkurrenzfähig und müssen das deutlich machen." Im vergangenen Jahr zum Beispiel sei erstmals mehr Geld in saubere Energien investiert worden als in fossile.

Allerdings, so gibt Sawyer zu, ist eine Klimakonferenz nicht der richtige Ort, um die Delegierten für sich zu gewinnen. Während Sawyers Verband gemeinsam mit seinem Pendant für alle Erneuerbaren in Kopenhagen noch 1.000 Lobbyisten auf die Delegierten losließ, sind es hier in Durban gerade einmal 45.

"Der Großteil des Lobbying findet sowieso in den Heimatländern statt, noch bevor sich die Regierungen überhaupt auf den Weg zum Klimagipfel machen", sagt Sawyer. Die Delegationen kämen mit ganz genauen Anweisungen auf die Konferenzen, "der Spielraum für Abweichungen ist sehr beschränkt. Erst wenn die Minister hier ankommen, wird wieder verhandelt."

Da aber sowieso die nationalen Regierungen darüber entschieden, ob die Erneuerbaren Förderungen, Netzanschlüsse und Raum erhalten, sind sie die eigentlichen Adressaten von Sawyer und seinen Kollegen. Was international den Erneuerbaren hilfreich wäre, sei ein Preis für Kohlendioxid und der Abbau der immensen Subventionen für fossile Energien. Deutschland immerhin sei auf dem richtigen Weg: "Wenn die Gesellschaft bereit ist, sich in eine bestimmte Richtung zu bewegen, wird die Politiker das auch aufnehmen."

aufgezeichnet von Eva Mahnke

Andere von 15.000:


Shri Shri Soham Baba - Es tropft im Hause seiner Heiligkeit
Nik Aznizan Nik Ibrahim - Palmöl-Lobbyistin aus Malaysia
Richa Sharma
- Nachrichtenjagd im Konferenzdschungel
Craig Jacobson
- Doktorand aus St. Louis
Christiana Figueres
Herz der Klimadiplomatie
Steve Sawyer
Der grüne Lobbyist
Beniamino Salacakau -
Delegierter für die Fidschi-Inseln

Alle Beiträge zur COP17 in Südafrika auf einen Blick finden Sie in unserem Durban-Dossier


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Sonntag, 04. März 2012, 15:08 Uhr
2011: Bilanz der Erneuerbaren
Bundesumweltministerium legt detaillierte Ausbauzahlen der erneuerbaren Energien für 2011 vor [mehr...]
Mittwoch, 06. Juni 2012, 09:34 Uhr
Bayern Spitze bei den EE-Jobs
Insgesamt arbeiten derzeit 372.000 Menschen in der Erneuerbaren-Branche [mehr...]
Donnerstag, 16. September 2010, 14:56 Uhr
Commerzbank setzt auf Erneuerbare
av_100126_Abseilen_JOBank rechnet in den nächsten Jahren mit Wachstumsraten von mehr als 10 und 20 Prozent bei Wind- und Solarenergie [mehr...]
Dienstag, 28. August 2012, 16:15 Uhr
Deutsche stehen hinter Erneuerbaren
Windräder sind beliebt, Hochspannungsmasten weniger [mehr...]
Dienstag, 06. Juli 2010, 08:08 Uhr
Erneuerbare auf Platz eins
windrad_zeeland_sima_500EU-Kommission: Mehr als 60 Prozent der neu installierten Stromkapazitäten entfielen 2008 und 2009 auf Erneuerbare. Gerechter Netzzugang und Anpassung der Stromnetze wichtig für weitere positive Entwicklung [mehr...]
Donnerstag, 07. Februar 2013, 09:45 Uhr
Europäischer Windverband sieht Boom
Europas größter Windkraftkongress EWEA 2013 tagte diese Woche in Wien. Trotz des weiteren Auftriebs für Öl und Gas in Nordamerika sowie Australien sieht der Verband für die Windkraft eine zentrale Rolle bei den anstehenden Verschiebungen im weltweiten Energiemix. Die Potenziale sind vor allem in Osteuropa und der Türkei enorm, allerdings hapert es oft noch an den rechtlichen Rahmenbedingungen.
Von Silvana Steiniger  [mehr...]
Dienstag, 23. August 2011, 13:16 Uhr
Japan schiebt Gesetz für Erneuerbare an
Unterhaus plant feste Einspeisetarife für Solarenergie, Windkraft und Geothermie [mehr...]
Dienstag, 06. Dezember 2011, 14:08 Uhr
Munich Re stellt UN-Klimaverhandlungen in Frage
Eine Kerngruppe von Ländern soll die Initiative übernehmen, fordert der Münchner Rückversicherer [mehr...]
Sonntag, 23. März 2014, 11:09 Uhr
Weltweit 700 Megawatt Kleinwind installiert
BildWeltwindenergie-Verband veröffentlicht Report über Kleinwindkraftanlagen. Zwei von drei Anlagen stehen in China. Pilotprojekt auf Fehmarn [mehr...]
Freitag, 06. Februar 2015, 13:48 Uhr
Windenergie: 2014 bringt 50 Gigawatt Plus
BildChina ist Zubau-Meister im vergangenen Jahr, Deutschland liegt an zweiter Stelle [mehr...]
Mittwoch, 07. Dezember 2011, 19:02 Uhr
"Alles hängt an Option Eins"
Zehnter Verhandlungstag in Durban: Beim Kyoto-Protokoll und dem Green Climate Fund liegen die Optionen nun auf dem Tisch, die heiße Phase der Entscheidungen beginnt. Warum Durban weiter ist als Kopenhagen und Cancun zum selben Zeitpunkt und worauf es in den letzten beiden Verhandlungstagen hinauslaufen wird, erklärt Prof. Reimund Schwarze, Experte für Klimapolitik, im Interview mit klimaretter.info.
Interview: Nick Reimer [mehr...]
Samstag, 03. Dezember 2011, 14:24 Uhr
"Amandla" schallte es durch Durban
Mit dem Schlachtruf der einstigen Anti-Apartheid-Bewegung zogen 5.000 Menschen tanzend, singend und klatschend gegen das Konferenz-Zentrum der UN-Klimaverhandlungen. Einer von ihnen ist Amos, ein Mittzwanziger Gewerkschaftler, der sich das mit dem Klimawandel jetzt doch einmal gründlicher überlegen will.
Aus Durban Eva Mahnke [mehr...]
Sonntag, 14. Dezember 2014, 09:10 Uhr
"Billie" treibt Windräder zu neuem Rekord
Bild Unwetter treffen deutsche Mittelgebirge. Zwei Autofahrer sterben durch umstürzende Bäume [mehr...]
Freitag, 01. August 2014, 09:07 Uhr
"Das neue EEG ist ein Reförmchen"
BildEEG 2014 für Windprojektierer: Sparen statt Systemlösungen. Heute tritt das reformierte Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft. Die Novelle ist umstritten und macht niemand so richtig glücklich. Das alte wie neue EEG geht an vielen Stellen völlig in die falsche Richtung, meint Jörg Müller, Vorstandschef des Windkraftunternehmens Enertrag. Nur mit mehr Systemstabilität und der Förderung der Speichertechnik werden die Kosten der Energiewende auf lange Sicht sinken. Teil 2 der klimaretter.info-Serie zum neuen EEG.
Interview: Susanne Götze [mehr...]
Dienstag, 17. Juli 2012, 18:05 Uhr
"Den konstruktiven Geist weitergeben"
Der Petersberger Dialog ist beendet. Zwei Tage lang haben Minister aus 35 Staaten in Berlin darüber diskutiert, wie es in Hinblick auf den kommenden UN-Klimagipfel Ende November in Katar  mit dem internationalen Klimaschutz weitergehen soll. Die Veranstaltung sei "konstruktiv und offen" verlaufen, findet Sven Harmeling, Teamleiter Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. Nun komme es darauf an, diesen Geist an den kommenden Vorbereitungsgipfel in Bangkok Ende August weiterzugeben.
Interview: Eva Mahnke [mehr...]

Werbung

Bild
Debattenserie

Deutschland und sein Klimaziel

Reicht das?" – fragt klimaretter.info in einer Debattenserie: Es geht um das 40-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Die ersten 15 Prozent CO2-Reduktion ab 1990 waren nach dem Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft leicht zu erreichen. Dann wurde es schwieriger. Jetzt bleiben nur noch viereinhalb Jahre für die fehlenden 13 Prozent. Reichen die politischen Instrumente? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Für weltweite Energiewende

Mit einer globalen Menschenkette macht Friends of the Earth, ein großes internationales Umweltnetzwerk, Druck für Klimagerechtigkeit. Bei der Online-Aktion geht es um einen wirkungsvollen internationalen Klimavertrag Ende des Jahres in Paris – und um eine weltweite Energierevolution. Mit wenigen Klicks im Internet kann sich jeder anschließen. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

BildUnabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem ermöglichten sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Lima. [mehr...]

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Solikon – Ökonomie geht auch anders
BildVom 5. bis 13. September findet der "Solikon 2015" statt, der Praxiskongress für solidarische Ökonomie und Transformation. Dann dreht sich an der TU Berlin alles um die vielfältigen Formen solidarischer Ökonomie und um konkrete Kooperationsweisen. [mehr...]

RWE: Den Feind ins eigene Haus holen

hier: heißt das „Nachbarschaftsmagazin“ von RWE Power, also jener Tochtergesellschaft, in der das Kraftwerksgeschäft gebündelt ist. Und hier war „hier„ – „Das Magazin für unsere Nachbarn im Rheinischen Braunkohlenrevier“, wie es im Untertitel heißt – schon einmal zu Gast auf unserem Lügendetektor.[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Politik fürs deutsche Klimaziel - Reicht das?
Netzausbau - Die größte Baustelle der Energiewende
Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Online kaufen: Effiziente Pellet-Öfen
BildWer mit Holz feuert und es zugleich bequem haben will, greift zu Pelletheizungen und -öfen. Das sind modernste Feuerungen, deren regionaler und nahezu CO2-neutraler Brennstoff aus Holzspänen hergestellt wird, die ihrerseits als "Abfall" in Sägewerken anfallen. Dazu gibt es seit Kurzem noch mehr Zuschuss vom Staat. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Bonn Juni 2015 - Der Fahrplan für Paris
Berlin Mai 2015 - Der sechste "Petersberger Dialog"
Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien


Werbung


Ressorts

Energie

Bild
Studie sieht Erneuerbare auf Überholspur

Analysepapier von WWF und Ökostromanbieter Lichtblick macht fünf Megatrends im Energiesektor aus [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Unterstützung für Prokon-Genossenschaft

Gläubigerversammlung des insolventen Ökostrom-Unternehmens soll am Donnerstag entscheiden [mehr...]
Mobilität

Bild
Obama geht gegen Spritfresser vor

Mit Vorgaben für den Spritverbrauch von Trucks will das Weiße Haus CO2-Emissionen, Spritkosten und Ölverbrauch senken [mehr...]
Forschung

Bild
Waldbrände in Alaska nehmen zu

In den letzten 50 Jahren hat sich der Bundesstaat mehr als doppelt so stark erwärmt wie der Rest der USA [mehr...]
Umwelt

Bild
Jeder achte Baum ein Brandenburger

70 Prozent der 800 Millionen Bäume im größten ostdeutschen Flächenland sind Kiefern; sie binden deutlich weniger CO2 als Laubbäume [mehr...]
Wohnen

Bild
Heizungstausch statt Klimaabgabe

Energiewirtschaft fordert Steuererleichterungen für den Umstieg von Öl- auf Gasheizungen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Kein Blackout – oder doch?

Wird der Atomreaktor Grafenrheinfeld in Bayern am kommenden Wochenende abgeschaltet, dann werden Kohle- und Erdgaskraftwerke und die Erneuerbaren die Lücke füllen. Stromausfälle drohen nicht einmal, wenn 2022 alle Atomkraftwerke Deutschland vom Netz gehen – sofern die Politik die Energiewende nicht ausbremst.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Der Techno-Diskurs motiviert nicht"

"Reicht das?" – fragt klimaretter.info in einer Debattenserie. Es geht um das 40-Prozent-Ziel der Bundesregierung: Reichen die politischen Instrumente zur CO2-Reduktion? Teil 5: Klimaschutz wird nur erfolgreich sein, wenn wir uns vom naiven Verständnis der "Green Economy" verabschieden, die uns dasselbe auf Übernutzung ausgerichtete Wirtschaften und Konsumieren verspricht, nur mit unendlich viel grüner Energie.
Ein Standpunkt von Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace in Berlin
[mehr...]
Rezension

Bild
Aus dem Weg, Kapitalisten!

Die Journalistin Naomi Klein stellt in ihrem neuen Buch "Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima" die Systemfrage: Der Kapitalismus müsse überwunden werden, um wirklich Klimaschutz zu betreiben. Was die Klimabewegung aus dem Werk lernen kann.
Eine Rezension von Kathrin Henneberger
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Wozu denn Frauen?

Malen können Frauen nicht. Behauptet zumindest ein gewisser Baselitz. Können sie denn wenigstens beim "Zentrum für politische Schönheit" die Leichen beerdigen?
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Päpstliche Eindeutigkeit, dreckige Luft und die drei großen E

Kalenderwoche 25: Ein Fracking-Verbot ist aus ökologischer Sicht die richtige Lösung, die Träume von einer deutschen Energieautarkie sind einfach Blödsinn, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]