Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Dossier Klimakonferenz Doha

Hintergrund

Eine Chance statt vergeblicher Rituale

Die Klimakonferenzen werden immer größer. Aber ihre Ergebnisse werden immer dürftiger. Auch in Doha wurde wieder einmal viel heiße Luft produziert, doch kein echtes Ergebnis beschlossen. Sind wir noch zu retten? Es gibt nur eine realistische Chance! Teil 3 der Serie 'Was Doha wert ist'
Ein Standpunkt von Franz Alt
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Schlüsselrolle für die EU

Der jüngste Klimagipfel in Doha war der Auftakt für drei heiße Jahre der internationalen Klimadebatte. Dabei ist vor allem die EU als überzeugende Vorreiterin gefragt. Teil 6 der Serie 'Was Doha wert ist'
Ein Standpunkt von Christoph Bals
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Hintergrund

Medien-Echo: kritisch, böse, gar nicht

National wie international kommentieren die Medien den Weltklimakipfel in Doha von skeptisch bis hämisch, entnervt bis empört – und ein einziges Mal ein bisschen positiv. Jedenfalls sind die Interpretationen der Medien eindeutig, wohl auch und gerade weil manche den Klimagipfel gar nicht kommentarwürdig finden.
Zusammengestellt von klimaretter.info
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Hintergrund

Drei Jahre für ein Momentum

Die Bilanz von Doha ist – bestenfalls – ambivalent. Zwar ist nun der Weg frei, um bis zum Jahr 2015 einen Weltklimavertrag auszuarbeiten, der erstmals alle Länder mit verbindlichen Emissionszielen belegt. Wirkungsvolle Maßnahmen gegen die Erderwärmung wurden indes nicht beschlossen. Noch immer fehlt der internationalen Staatengemeinschaft das Verständnis für die Dringlichkeit der Klimakrise. Doch das kann und wird nicht so bleiben. Teil 2 der Serie 'Was Doha wert ist'
Ein Kommentar von Christian Mihatsch 
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Nebensachen aus Doha

Danke für den Wüstentrip!

Nebensachen aus Doha (4). Heute: Klimaretter-Kompetenz. Am Sonntag gab es endlich den ersten Ruhetag für das Team von klimaretter.info auf der Weltklimakonferenz. Aber wir konnten gar nicht anders, als den Leserauftrag zu erfüllen: Schließlich hatten Sie uns in die Wüste geschickt.
Aus Doha Nick Reimer
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Hintergrund

Medien-Echo: kritisch, böse, gar nicht

National wie international kommentieren die Medien den Weltklimakipfel in Doha von skeptisch bis hämisch, entnervt bis empört – und ein einziges Mal ein bisschen positiv. Jedenfalls sind die Interpretationen der Medien eindeutig, wohl auch und gerade weil manche den Klimagipfel gar nicht kommentarwürdig finden.
Zusammengestellt von klimaretter.info
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Hintergrund

Drei Jahre für ein Momentum

Die Bilanz von Doha ist – bestenfalls – ambivalent. Zwar ist nun der Weg frei, um bis zum Jahr 2015 einen Weltklimavertrag auszuarbeiten, der erstmals alle Länder mit verbindlichen Emissionszielen belegt. Wirkungsvolle Maßnahmen gegen die Erderwärmung wurden indes nicht beschlossen. Noch immer fehlt der internationalen Staatengemeinschaft das Verständnis für die Dringlichkeit der Klimakrise. Doch das kann und wird nicht so bleiben. Teil 2 der Serie 'Was Doha wert ist'
Ein Kommentar von Christian Mihatsch 
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Hintergrund

Auf dem Weg in die Plus-vier-Grad-Welt

Der Klimagipfel in Doha ist nicht gescheitert. Doch der Kompromiss, den der katarische Konferenzpräsident am Ende durchhämmerte, ist unterirdisch schwach. Schuld ist die EU, die – paralysiert von Eurokrise und politischer Willensschwäche – ihre bisherige Vorreiterrolle aufgab. Teil 1 der Serie 'Was Doha wert ist'
Ein Kommentar von Joachim Wille
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Hintergrund

Die Brücke zum neuen Klima-Regime

Die 18. Weltklimakonferenz ist zu Ende: Mit dem Schließen der beiden Verhandlungsstränge zum Kyoto-Protokoll und zum Bali Action Plan stoßen die Klimadiplomaten eine neue Verhandlungs-Tür auf. Bis 2015 soll nun ein Vertrag entwickelt werden, der erstmals alle Staaten mit Reduktionspflichten belegt – auch die Schwellen- und Entwicklungsländer. Dem Klima hilft das Ergebnis indes nicht.
Aus Doha Angelyna Davydowa, Nick Reimer, Joachim Wille und Christian Mihatsch
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Hintergrund

Das neue Kyoto-Protokoll steht

Die Klimakonferenz hat soeben die ersten Beschlüsse gefasst: Auch die zweite Verpflichtungsperiode zum Kyoto-Protokoll ist dabei. Dieses sieht neue Steuern, Regelungen zur "heißen Luft" und eine "Lex EU" vor. Jetzt fehlt nur noch der formale Beschluss durch die Konferenz.
Aus Doha Nick Reimer
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Nachricht

Neuer Anlauf in Doha

Konferenz-Präsident Al-Attiyah ruft "das finale Treffen" des Weltklimagipfels aus [mehr...]

Nachricht

"Letzter Kraftakt" in Doha

Neues Plenum der Weltklimakonferenz versucht doch noch ein Ergebnis zu finden [mehr...]

Hintergrund

Entwicklungsländer gehen voran

Tag 11 der Weltklimakonferenz: Geplant war ursprünglich, dass in diesen Minuten der Klimagipfel zu Ende geht. Daran geglaubt hatten allerdings nicht einmal die Optimisten: Auf dem Tisch liegt noch kein einziger ausgehandelter Kompromiss. Konferenzpräsident Al-Attiyah rief am Abend eine neue Plenumssitzung auf und machte Bundesumweltminister Peter Altmaier zum Ko-Chef einer Verhandlungsgruppe, die über Nacht doch noch ein Ergebnis finden soll.
Aus Doha Nick Reimer und Joachim Wille
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Hintergrund

Russland stellt Wirtschaft über Politik

Offiziell will Russland bei verbindlichen Zielen zur Emissionsminderung im Kyoto-Rahmen nicht mitmachen. Aber freiwillig sei man zu einem internen Ziel von 25 Prozent Emissionssenkung bereit, lassen russische Verhandlungsführer in Doha verlauten. Im Zertifikatehandel will Russland Marktmechanismen beibehalten, ohne politische Ambitionen zu zeigen – doch das klappt wahrscheinlich nicht, meinen Beobachter.
Aus Doha Angelina Davydova
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Nachricht

Umweltverbände drängen die Kanzlerin

Bei einem gemeinsamen Auftritt in Doha fordern die deutschen Umweltverbände Bundeskanzlerin Merkel zum Eingreifen auf [mehr...]

Meinungen

Renditemodell Klimawandel

Der Weltklimagipfel in Doha offenbart das Systemversagen des Kapitalismus, sagt die linke Europa-Parlamentarierin Sabine Wils. Anstatt für die wirklich wichtigen Probleme – Anstieg des Meeresspiegels, Technologietransfer, Klimagerechtigkeit – nach Lösungen zu suchen, wird um "heiße Luft", viel zu niedrige Reduktionsziele und nicht funktionierende Marktmechanismen geschachert.
Ein Standpunkt von Sabine Wils
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Hintergrund

Neue Hoffnung fürs Kyoto-Protokoll

Peter Altmaier hat sein Kopfkissen mitgebracht. "Das wird eine lange Nacht", mutmaßt der Bundesumweltminister. Zu viele Fragen seien noch offen, um in Doha wenigstens ein "Mindestergebnis" beschließen zu können. Darunter versteht Altmaier einen Verhandlungsfahrplan für einen künftigen Weltklimavertrag und eine zweite Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls
Aus Doha Nick Reimer
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Nachricht

Klima-Hilfsprogramm aufgelegt

Deutschland und Großbritannien wollen Entwicklungsländer mit einem speziellen Programm bei der Umsetzung von Maßnahmen gegen den Klimawandel unterstützen [mehr...]

Hintergrund

Altmaier ist doch nicht Herakles

Tag 10 der Weltklimakonferenz: Die Kyoto-Gruppe scheitert beim Versuch einen Vertragstext zu verabschieden. Beobachter glauben, dass die Industrieländer so Verhandlungsmasse in der Hinterhand behalten wollen. Aber diese Rechnung könnte ohne Ergebnis enden: Auch die beiden anderen Verhandlungsstränge hängen fest. Und offiziell sind nur noch 36 Stunden Zeit für eine Lösung der Blockade.
Aus Doha Angelina Davydova, Nick Reimer, Christian Mihatsch, Joachim Wille
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Hintergrund

Wie "heiße Luft" zum Problem wird

Russland präsentiert sich in Doha als vorbildlicher Klimaschützer. Die CO2-Emissionen des Landes liegen um satte 35 Prozent unter dem Niveau von 1990 – obwohl die Wirtschaft wächst und erneuerbare Energien in Putins Öl- und Gasreich bislang kein Thema sind.
Aus Doha Angelina Davydova
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Hintergrund

Loss & Damage am Katzentisch

Es wird ernst für Kiribati und andere Inselstaaten, aber auch für La Paz und Lima und Bangladesch – also für Millionen Menschen weltweit, die die Folgen des Klimawandels schon jetzt empfindlich zu spüren bekommen. Vieles ist bereits unwiderruflich verloren und zerstört: "Loss and damage" steht nun auf der Tagesordnung der Weltklimakonferenz in Doha. Im Gespräch mit klimaretter.info erklärt Sven Harmeling, Experte von Germanwatch, ob die betroffenen Menschen von den Verhandlungen konkrete Hilfen erwarten können.
Von Karin Deckenbach
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Meinungen

Reise ohne Genehmigung

Das Bundestags-Präsidium hat dem Umweltausschuss keine Reisegenehmigung für Doha erteilt. Das hat symbolischen Charakter für den Klimaschutz.
Ein Standpunkt von Eva Bulling-Schröter (MdB Die Linke) und Frank Schwabe (MdB SPD)
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Nachricht

Arabien ist einfach nicht erneuerbar

Besiedelt, sicher, reich und technologisch in der Spitzengruppe: Es gibt kaum eine Region auf der Welt, die prädestinierter wäre, die Erneuerbaren – speziell die Sonnenkraft – voranzubringen. Jetzt zeigt ein Report der "International Renewable Energy Agency": Keine Region auf der Welt ist desinteressierter als die Arabische Halbinsel.
Aus Doha Nick Reimer
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Hintergrund

Europas Problem mit den Polen

Tag 9 der Weltklimakonferenz: Noch immer suchen die Diplomaten nach einer Vorlage, über die sich die Minister beugen können, um zu entscheiden. Immerhin sorgten am Mittwoch Finanzzusagen reicher Europäer für etwas Bewegung. Acht Milliarden Dollar liegen jetzt auf dem Tisch.
Aus Doha Nick Reimer und Christian Mihatsch
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Nachricht

110.000 Unterschriften gegen Rösler

Campact und Klima-Allianz fordern Umweltminister Altmaier beim Abflug zum Klimagipfel auf, nicht vor der fossilen Lobby einzuknicken [mehr...]

Hintergrund

Geld, Geld und "heiße Luft"

Ende des Jahres läuft nicht nur das Kyoto-Protokoll aus, sondern auch die sogenannte Anschubfinanzierung: 2010, 2011 und 2012 stellten die Industriestaaten den Entwicklungsländern je zehn Milliarden US-Dollar für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen zur Verfügung. Wie es nun weitergehen soll, darüber wird zur Stunde in Doha heftig gestritten.
Aus Doha Angelina Davydova und Christian Mihatsch
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Hintergrund

"EU gibt den Joker aus der Hand"

Ab 2020 sollen 100 Milliarden US-Dollar – jährlich – an die armen Länder fließen, damit sie sich vor dem Klimawandel schützen können. Woher aber soll das Geld kommen? Eine Möglichkeit wäre, Flug- und Schiffsverkehr in den Emissionshandel einzubeziehen, schließlich sind sie für zehn Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich. Doch die Branchenverbände mauern.
Von Benedikt Bastong
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Hintergrund

Ban Ki-moon versucht's mit Druck

Tag 8 der Weltklimakonferenz. Stabsübergabe bei den Klimaverhandlungen in Doha: Statt der Klimadiplomaten verhandeln ab dem heutigen Mittwoch die Minister. Aber viel zu verhandeln haben sie derzeit nicht, es gibt kaum Kompromissvorschläge, dafür aber viele offene Punkte. Derweil machen Gerüchte die Runde, was die verschiedenen Minister wohl ankündigen werden, um die Blockaden wieder aufzulösen.
Aus Doha Christian Mihatsch und Joachim Wille
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Meinungen

Keiner wirft den Rettungsring

Nie stand es schlechter zum Beginn eines Ministertreffens auf einem Weltklimagipfels als derzeit in Doha. Der UN-Prozess läuft Gefahr, sich bis zum Samstag selbst die Legitimität zu entziehen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
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Hintergrund

Die Stunde der Taktiker

Tag 7 der Weltklimakonferenz: Eigentlich haben die Verhandlungen über einen neuen Weltklimavertrag gute Fortschritte gemacht – im sogenannten Durban-Strang. Doch in einem der anderen Verhandlungsstränge herrscht keine Einigkeit, und so wird der neue Weltklimavertrag zur Geisel.
Aus Doha Christian Mihatsch
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Hintergrund

Deutschland steigt ab im Klimaschutz

"Laut dem neuesten Klimaschutzindex von Germanwatch macht Dänemark weltweit die beste Politik gegen die Erderwärmung. Allerdings ist auch die beste Politik nicht gut genug, um dem Problem zu begegnen, weshalb die ersten drei Plätze frei bleiben. Die Bundesrepublik rutscht im Index auf Platz sechs ab, nicht zuletzt weil sich die Bundesregierung in der EU als "Dauerbremser" geriert.
Aus Doha Nick Reimer
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Meinungen

Altmaier verzweifelt gesucht

Wo ist Altmaier? Was wird aus seiner Ankündigung, eine Verschärfung des europäischen CO2-Einsparziels von 20 auf 30 Prozent durchsetzen zu wollen – und zwar notfalls auch ohne Polen? Hat Altmaier Doha bereits aufgegeben? Und wie steht es mit einer neuen Allianz der Energiewende-Länder?
Ein Kommentar von Joachim Wille
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Hintergrund

Zwei Grad wärmer ginge noch

Wenn wir die Erderwärmung wirklich auf zwei Grad begrenzen wollen, dann reichen die bisherigen Reduktionsziele für CO2-Emissionen der Industrieländer nicht aus. Noch dazu schaffen viele Länder ihre Ziele nicht. Trotzdem ist dieses Ziel global noch zu schaffen – und dabei lohnen sich Investitionen in den Klimaschutz doppelt und dreifach, wie neue Zahlen zeigen. Gemerkt haben das viele Entwicklungsländer, allen voran China.
Aus Doha Christian Mihatsch
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Nachricht

Umweltschützer schimpfen zur Halbzeit

Der Klimaschutz kommt nicht voran, klagen die Umweltschützer von BUND und Greenpeace vor der am heutigen Montag beginnenden zweiten Halbzeit der Weltklimakonferenz in Doha [mehr...]

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Meinungen: Standpunkte

"Der Techno-Diskurs motiviert nicht"

Bild"Reicht das?" – fragt klimaretter.info in einer Debattenserie. Es geht um das 40-Prozent-Ziel der Bundesregierung: Reichen die politischen Instrumente zur CO2-Reduktion? Teil 5: Klimaschutz wird nur erfolgreich sein, wenn wir uns vom naiven Verständnis der "Green Economy" verabschieden, die uns dasselbe auf Übernutzung ausgerichtete Wirtschaften und Konsumieren verspricht, nur mit unendlich viel grüner Energie.
Ein Standpunkt von Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace in Berlin
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Meinungen: Überraschung der Woche

Cleverer Atommüllplan, CSU-Blockade und ein kraftloser Energieminister

BildKalenderwoche 26: Umweltministerin Hendricks hat mit ihrem Vorstoß, Atommüll auch in Bayern zu lagern, die verantwortungslose Haltung der Staatsregierung zutage treten lassen, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand der Green City Energy AG und Mitherausgeber von klimaretter.info. Allerdings sollten Atommüll-Lagerung und Energiewende nicht in einen Topf geworfen werden. [mehr...]

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Bild
Debattenserie

Deutschland und sein Klimaziel

Reicht das?" – fragt klimaretter.info in einer Debattenserie: Es geht um das 40-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Die ersten 15 Prozent CO2-Reduktion ab 1990 waren nach dem Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft leicht zu erreichen. Dann wurde es schwieriger. Jetzt bleiben nur noch viereinhalb Jahre für die fehlenden 13 Prozent. Reichen die politischen Instrumente? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Bürger stoppen AKW-Neubau

Die größte Energie­genossenschaft der Bundesrepublik startet eine Online-Aktion gegen subventionierte Atomkraftwerks-Neubauten in Europa. Bürgerinnen und Bürger können ihre Bundestagsabgeordneten auffordern, sich für eine Klage der Merkel-Gabriel-Regierung gegen die üppigen Beihilfen für das Neubauprojekt Hinkley Point C in Südwestengland einzusetzen. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

BildUnabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem ermöglichten sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Lima. [mehr...]

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Neues vom Kooperationspartner
Solikon – Ökonomie geht auch anders
BildVom 5. bis 13. September findet der "Solikon 2015" statt, der Praxiskongress für solidarische Ökonomie und Transformation. Dann dreht sich an der TU Berlin alles um die vielfältigen Formen solidarischer Ökonomie und um konkrete Kooperationsweisen. [mehr...]

RWE: Den Feind ins eigene Haus holen

hier: heißt das „Nachbarschaftsmagazin“ von RWE Power, also jener Tochtergesellschaft, in der das Kraftwerksgeschäft gebündelt ist. Und hier war „hier„ – „Das Magazin für unsere Nachbarn im Rheinischen Braunkohlenrevier“, wie es im Untertitel heißt – schon einmal zu Gast auf unserem Lügendetektor.[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Politik fürs deutsche Klimaziel - Reicht das?
Netzausbau - Die größte Baustelle der Energiewende
Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

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Verlagssonderveröffentlichung
Online kaufen: Effiziente Pellet-Öfen
BildWer mit Holz feuert und es zugleich bequem haben will, greift zu Pelletheizungen und -öfen. Das sind modernste Feuerungen, deren regionaler und nahezu CO2-neutraler Brennstoff aus Holzspänen hergestellt wird, die ihrerseits als "Abfall" in Sägewerken anfallen. Dazu gibt es seit Kurzem noch mehr Zuschuss vom Staat. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Bonn Juni 2015 - Der Fahrplan für Paris
Berlin Mai 2015 - Der sechste "Petersberger Dialog"
Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien


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Ressorts

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Koalition verschiebt Fracking-Abstimmung

Umstritten ist weiterhin der Status der Expertenkommission, die über Frackingvorhaben entscheiden können soll [mehr...]
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Acht Kohle-Blöcke sollen in Reserve gehen

RWE soll 1.300 Megawatt im Rheinland vom Netz nehmen. Vattenfall dementiert Stilllegungspläne für Jänschwalde [mehr...]
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Unterstützung für Prokon-Genossenschaft

Gläubigerversammlung des insolventen Ökostrom-Unternehmens soll am Donnerstag entscheiden [mehr...]
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SUV machen das Klima kaputt

Stetig wachsende Motorleistungen führen zu steigenden Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen [mehr...]
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Waldbrände in Alaska nehmen zu

In den letzten 50 Jahren hat sich der Bundesstaat mehr als doppelt so stark erwärmt wie der Rest der USA [mehr...]
Umwelt


Braune Spree: Vattenfall unschuldig

Staatsanwaltschaft Cottbus stellt "wegen fehlendem Anfangsverdacht" Verfahren ein [mehr...]
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Heizungstausch statt Klimaabgabe

Energiewirtschaft fordert Steuererleichterungen für den Umstieg von Öl- auf Gasheizungen [mehr...]

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Meinungen

Kommentar

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Kein Blackout – oder doch?

Wird der Atomreaktor Grafenrheinfeld in Bayern am kommenden Wochenende abgeschaltet, dann werden Kohle- und Erdgaskraftwerke und die Erneuerbaren die Lücke füllen. Stromausfälle drohen nicht einmal, wenn 2022 alle Atomkraftwerke Deutschland vom Netz gehen – sofern die Politik die Energiewende nicht ausbremst.
Ein Kommentar von Joachim Wille
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Standpunkte

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"Die Effizienz-Bilanz ist zwiespältig"

"Reicht das?" – fragt klimaretter.info in einer Debattenserie. Es geht um das 40-Prozent-Ziel der Bundesregierung: Reichen die politischen Instrumente zur CO2-Reduktion? Teil 4: Für die Energieeffizienz-Vorgaben an die Industrie gibt es bisher keinerlei Nachweispflichten. Die Folge: Die Energieproduktivität hat sich dort seit 2008 nur sehr moderat verbessert.
Ein Standpunkt von Charlotte Ruhbaum, Managerin für Energieeffizienz in der Industrie bei der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF)
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Rezension

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Aus dem Weg, Kapitalisten!

Die Journalistin Naomi Klein stellt in ihrem neuen Buch "Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima" die Systemfrage: Der Kapitalismus müsse überwunden werden, um wirklich Klimaschutz zu betreiben. Was die Klimabewegung aus dem Werk lernen kann.
Eine Rezension von Kathrin Henneberger
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Kolumnen

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Teilen und Herrschen

Was tun, wenn der Plastikdeckel des Mülleimers den Geist aufzugeben droht? Einfach entsorgen, obwohl der Mülleimer noch funktioniert? Den Deckel mit einem 3-D-Drucker nachdrucken. Oder ab ins Repaircafé? Und dann ist der Sommeranfang auch noch schweinekalt.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
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Überraschung der Woche

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Päpstliche Eindeutigkeit, dreckige Luft und die drei großen E

Kalenderwoche 25: Ein Fracking-Verbot ist aus ökologischer Sicht die richtige Lösung, die Träume von einer deutschen Energieautarkie sind einfach Blödsinn, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]

klimaretter.info: Der Augenblick

Januar: Emissionszertifikate fürs tote Kamel Die Klimakonferenz in Doha hat gerade das Kyoto-Protokoll verlängert und Australien war einer der Protagonisten für die zweite Handelsperiode. Nun scheint Australien Ernst machen zu wollen. Im Januar wird ein kühner Plan bekannt: Kamele-Abschießen soll in den Zertifikate-Handel eingeführt werden.  Australien hat viele Probleme. Eines davon sind Kamele. Im 19. Jahrhundert hatten die Europäer die Lasttiere eingeführt, weil sie sich trefflich zur Erschließung des fünften Kontinents eigneten, zum Bau der Eisenbahn genauso wie zur Wasserversorgung der Goldgräber. Dann aber wurden die Tiere überflüssig und die Kamelbesitzer aufgefordert, die Herden zu töten. Das brachten einige Kameltreiber nicht übers Herz, sie entließen die Tiere in die Freiheit. Die Geburtsstunde eines dramatischen Problems. Dank der guten Bedingungen verdoppelt sich alle zehn Jahre die Population. Mit 1,5 Millionen Kamelen beherbergt Australien heute die größte Kamelpopulation der Welt. Deshalb sind jetzt auch Umweltschützer für das Abschießen der Tiere. Jedes Tier stößt im Jahr rund 45 Kilogramm Methan aus. Weil Methan 21-mal so klimaschädigend wie Kohlendioxid ist, entspricht das etwa einer Tonne Kohlendioxid pro Kamel – 1,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr. Die Firma Northwest Carbon will deshalb Klimazertifikate für abgeschossene Tiere ausgeben – umgerechnet 55 Euro pro totes Kamel. Allerdings ist unklarer denn je, ob daraus noch etwas wird: Ende 2013 stieg Australien auf der Weltklimakonferenz wieder aus dem Klimaschutz aus. Foto: Nick Reimer [mehr...]