Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Dossiers Klimakonf. China 2010

Hintergrund

Tianjin: Der Staub hat sich gesetzt

Der Klimawandel wird immer bedrohlicher - und die Welt streitet über die Unterscheidung zwischen Industrie- und Entwicklungsstaaten. Einige Klarheiten über die Positionen der Länder haben die Klimaverhandlungen in Tianjin dennoch gebracht, die EU etwa setzt weiter aufs Kyoto-Protokoll.
Aus Tianjin Christian Mihatsch
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Hintergrund

Tianjin: Der Ton wird schriller

Prozedurale Tricks und Auseinandersetzungen über die Medien haben bei den Klimaverhandlungen in Tianjin die ruhige Geschäftigkeit der ersten Tage abgelöst. Streitigkeiten gibt es zwischen China und den USA.Aus Tianjin Christian Mihatsch [mehr...]

Hintergrund

Gesucht: Innovative Geldquellen

Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen haben sich die Industrieländer dazu verpflichtet, Entwicklungsländern Gelder für Klimaschutz und -anpassung zur Verfügung zu stellen. Während die technische Ausgestaltung des Klimafonds in China Fortschritte macht, ist immer noch unklar, woher das Geld für diesen Fonds stammen soll - und wieviel es tatsächlich sein wird. Aus Tianjin Christian Mihatsch [mehr...]

Hintergrund

"Kyoto alleine ist nicht ausreichend"

Der Kern der Verhandlungen sind die Emissionsreduktionen und das Geld, sagt Franz Xaver Perrez, Chef der Schweizer Delegation bei den Klimaverhandlungen im chinesischen Tianjin. Dass sich nur Industriestaaten zur Emissionsreduktion verpflichten sollen, hält er für nicht mehr zeitgemäß. Interview: Christian Mihatsch [mehr...]

Hintergrund

Erst der Yuan, dann das Klima

asem_cr China fordert von den reichen Ländern bei den UN-Klimagesprächen stärkere Emissionssenkungen, der EU-Asien-Gipfel in Brüssel debattiert lieber über Finanzen als übers Klima, und der Umweltausschuss des EU-Parlaments spricht sich erneut für ein 30-Prozent-Ziel aus. Von Sarah Messina [mehr...]

Hintergrund

Klimaabkommen: Wie viel ist genug?

earth-again-nasa Die Klimaverhandlungen in China brechen mit der "goldenen Regel" für internationale Verhandlungen. Normalerweise muss erst Übereinstimmung in allen Punkten herrschen, damit der Deal steht. Ein Teilergebnis ist jetzt jedoch diesmal schon gut genug. Und das sagt viel über den zähen Prozess.Aus Tianjin Christian Mihatsch [mehr...]

Hintergrund

Kein Big Bang fürs Klima

Tianjin_Skyline_2009_1 In China beginnt heute die nächste Runde der UN-Klimaverhandlungen. Und die Welt steht vor einem Dilemma: Fortschritte sind höchstens in kleinen Schritten möglich, während die Welt zielstrebig auf eine Erwärmung um vier Grad zusteuert. Aus Tianjin Christian Mihatsch [mehr...]

Hintergrund

Wer die Welt in 15 Jahren koordiniert

un-generalversammlung_unphoto_cr Nächste Woche gehen die UN-Klimaverhandlungen in die nächste Runde. Der Streit um das neue Klimaregime zeigt auch, dass grenzübergreifende Probleme und Verschiebungen im globalen Machtgefüge die "global governance" vor neue Herausforderungen stellen. Aus Bangkok Christian Mihatsch [mehr...]

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Meinungen: Überraschung der Woche

Hitzestrecken, Schwärme und strauchelnde Stadtwerke

BildKalenderwoche 30: Wenn Sigmar Gabriel vor zehn Jahren gefragt worden wäre, ob es schlecht sei, auf Mehrfamilienhäusern Solarstrom zu erzeugen und direkt an die Bewohner zu verkaufen, hätte er sicher geantwortet: "Nein, das brauchen wir, das ist die Energiewende." Davon ist Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info, überzeugt. [mehr...]

Meinungen: Kommentar

Starkes EU-Einsparziel: Fehlanzeige!

BildEnergiekommissar Günther Oettinger hatte ein ambitioniertes und verbindliches Ziel für die Verbesserung der Energieeffizienz in der EU angekündigt. Was er nun dazu vorgelegt hat, bedeutet – Fehlanzeige. Oettinger ist vor den Energiekonzernen eingeknickt, die an Kohle und Atom festhalten wollen.
Ein Kommentar von Joachim Wille
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Serie

Dossier
Grünes Geld

Wie können heute Geldgeschäfte Umwelt, Klima und Mensch nutzen statt schaden? Wo gibt es schon ökologische und soziale Investments? Wir berichten, ob sich grüne Anleihen lohnen, wie nachhaltige Banken wirtschaften, was Baumsparbriefe sind und wie streng es Unternehmen mit öko-sozialen Standards nehmen. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Auf ins Klimacamp! Nur in welches?

In allen deutschen Braunkohlerevieren finden in diesem Sommer Klimacamps statt. Da geht es um Begegnung, Wissensvermittlung und Aktionen für eine wirkliche Energiewende, aber ebenso um Alternativen zum Wachstumszwang. Auch in weiteren Sommercamps lässt sich das richtige Leben im falschen ausprobieren. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

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Verlagssonderveröffentlichung
Längst überfällig: Europaweites Verbot von Plastiktüten konkretisiert sich
Fotolia 52486644 SFrankreich hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das Einweg-Plastiktüten verbietet. Das Europäische Parlament will ein solches Verbot in den kommenden Jahren EU-weit durchsetzen. Vor allem der Verschmutzung der Meere soll so Einhalt geboten werden. [mehr...]

Avacon: Bisschen grün waschen

Die Arbeit des Klima-Lügendetektors ist zuweilen äußerst zwiespältig. Ein Leser schickt uns seine Anfrage, wir prüfen – und finden keine Lüge. Das ist natürlich schön für das Produkt, die Firma oder das Klima. Für uns aber bedeutet das: Wieder mal umsonst[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Grünes Geld - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

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Ressorts

Politik

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Klimagesetz für Rheinland-Pfalz

Das Bundesland will bis 2050 klimaneutral werden. Erst drei Länder haben ein Klimaschutzgesetz [mehr...]
Energie

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Energieeffizienz: Deutschland liegt vorn

Das haben US-amerikanische Forscher anhand von 31 Kriterien errechnet, sehen aber dennoch erheblichen Handlungsbedarf [mehr...]
Protest

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Kohle-Schwindel kostet 20 Monate

Australien: Anti-Kohle-Aktivist Jonathan Moylan erhält Bewährungsstrafe für Aktion gegen Whitehaven Coal [mehr...]
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KfW finanziert Windräder in Brasilien

Die deutsche Entwicklungsbank vergibt dafür einen Kredit von 250 Millionen Euro, ihr brasilianisches Pendant schießt ebenfalls Geld zu [mehr...]
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ADAC wechselt zu kostenlosem Mitfahrclub

Deutschlands größter Automobil-Club unterstützt nun das gebührenfreie Mitfahrportal Fahrgemeinschaft.de [mehr...]
Forschung

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Drittwärmster Juni aller Zeiten

Der Juni reiht sich in den Trend der vergangenen Monate ein. Forscher sagen, 2014 könnte ein Hitze-Rekordjahr werden [mehr...]
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Rekord-Dürre frisst Grundwasser-Reserve

Wissenschaftler sind "schockiert" angesichts der Auswertung von Satellitendaten aus dem Westen der USA [mehr...]

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Meinungen

Kommentar

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Starkes EU-Einsparziel: Fehlanzeige!

Energiekommissar Günther Oettinger hatte ein ambitioniertes und verbindliches Ziel für die Verbesserung der Energieeffizienz in der EU angekündigt. Was er nun dazu vorgelegt hat, bedeutet – Fehlanzeige. Oettinger ist vor den Energiekonzernen eingeknickt, die an Kohle und Atom festhalten wollen.
Ein Kommentar von Joachim Wille
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Standpunkte

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Verkehr: Der lange Weg zum Klimaschutz

Vom kommenden Jahr an gilt die sogenannte Treibhausgas-Quote: Die Emissionen von Kraftstoffen müssen um drei Prozent sinken – durch den Einsatz von Biodiesel und Bioethanol. Damit ist Deutschland Vorreiter in Europa. Doch wesentliche Detailregelungen und Anpassungen an die tatsächlichen Marktgegebenheiten stehen noch aus.
Ein Standpunkt von Helmut Lamp, Bundesverband Bioenergie
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Rezension

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Der Energiewende-Tourist

Lange wurden Windräder und Solarflächen vor allem als Hemmnis für den Tourismus in Deutschland betrachtet, doch langsam setzt ein Umdenken ein. Mehr und mehr Städte und Gemeinden werben nun mit ihren Erneuerbaren-Projekten. Davon zeugt die zweite Auflage des Reiseführers "Deutschland – Erneuerbare Energien erleben".
Eine Rezension von Benjamin von Brackel
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Kolumnen

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Public Viewing, total ökologisch

Fußball-WM-Zeit ist Public-Viewing-Zeit. Wie gut, dass man da mit allerlei technischem Schnickschnack den ganzen schönen Ökostrom großflächig verbraten kann!
Eine Kolumne von Georg Etscheit
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Überraschung der Woche

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Hitzestrecken, Schwärme und strauchelnde Stadtwerke

Kalenderwoche 30: Wenn Sigmar Gabriel vor zehn Jahren gefragt worden wäre, ob es schlecht sei, auf Mehrfamilienhäusern Solarstrom zu erzeugen und direkt an die Bewohner zu verkaufen, hätte er sicher geantwortet: "Nein, das brauchen wir, das ist die Energiewende." Davon ist Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info, überzeugt. [mehr...]

klimaretter.info: Der Augenblick

Januar: Emissionszertifikate fürs tote Kamel Die Klimakonferenz in Doha hat gerade das Kyoto-Protokoll verlängert und Australien war einer der Protagonisten für die zweite Handelsperiode. Nun scheint Australien Ernst machen zu wollen. Im Januar wird ein kühner Plan bekannt: Kamele-Abschießen soll in den Zertifikate-Handel eingeführt werden.  Australien hat viele Probleme. Eines davon sind Kamele. Im 19. Jahrhundert hatten die Europäer die Lasttiere eingeführt, weil sie sich trefflich zur Erschließung des fünften Kontinents eigneten, zum Bau der Eisenbahn genauso wie zur Wasserversorgung der Goldgräber. Dann aber wurden die Tiere überflüssig und die Kamelbesitzer aufgefordert, die Herden zu töten. Das brachten einige Kameltreiber nicht übers Herz, sie entließen die Tiere in die Freiheit. Die Geburtsstunde eines dramatischen Problems. Dank der guten Bedingungen verdoppelt sich alle zehn Jahre die Population. Mit 1,5 Millionen Kamelen beherbergt Australien heute die größte Kamelpopulation der Welt. Deshalb sind jetzt auch Umweltschützer für das Abschießen der Tiere. Jedes Tier stößt im Jahr rund 45 Kilogramm Methan aus. Weil Methan 21-mal so klimaschädigend wie Kohlendioxid ist, entspricht das etwa einer Tonne Kohlendioxid pro Kamel – 1,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr. Die Firma Northwest Carbon will deshalb Klimazertifikate für abgeschossene Tiere ausgeben – umgerechnet 55 Euro pro totes Kamel. Allerdings ist unklarer denn je, ob daraus noch etwas wird: Ende 2013 stieg Australien auf der Weltklimakonferenz wieder aus dem Klimaschutz aus. Foto: Nick Reimer [mehr...]