Dossier Klimagipfel Cancún

Hintergrund

Ein erster Schritt ist getan

Durchbruch in Mexiko: Um 4 Uhr Ortszeit haben die Delegierten dem Vertrag von Cancún zugestimmt. Sogar Klimaschützer stimmen Jubel an. EU-Klimakommissarin Hedegaard aber warnt: "Dies ist nur ein erster Schritt".
Aus Cancún Nick Reimer, Lena Hörnlein und Christian Mihatsch
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Blog: Klimagipfel Cancún

Was Hermann Scheer schon in Montreal sagte

Was Hermann Scheer schon in Montreal sagte Neuer Schwung und Begeisterung für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung kann nur entfacht werden, wenn sich die Staaten, die von der Notwendigkeit zu handeln überzeugt sind, jetzt konsequenter auf den Weg machen. Von Rebecca Harms, Fraktionsvorsitzende der Grünen im EU-Parlament (mehr …) [mehr...]

Hintergrund

"Mit 2 Grad gehen wir unter"

Der steigende Meeresspiegel bedroht Inselstaaten wie die Malediven oder Kiribati besonders. Klimaretter.info sprach darüber mit Anote Tong, Präsident von Kiribati.
Interview: Lena Hörnlein
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Hintergrund

"Wir wollen natürlich mehr"

In Cancún wurde eine solide Basis für die Arbeit der nächsten Jahre geschaffen, sagt Bruno Oberle, Direktor des Schweizer Bundesamts für Umwelt im Gespräch mit klimaretter.info: Mehr als ein erster Schritt in die richtige Richtung sei das jedoch nicht.
Interview von Christian Mihatsch
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Hintergrund

Die Jugend hat das Wort

Die Klimajugend YOUNGO hat im Vorfeld der Klimaverhandlungen in Cancún eigene Textvorschläge eingereicht. Der Dominikanischen Republik ist es zu verdanken, dass diese nun in offiziellen Verhandlungstext eingegangen sind.
Aus Cancún Lena Hörnlein
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Hintergrund

Die 14 von Cancún

Ziviler Ungehorsam mitten im Klimagipfel: 14 junge Klimaaktivisten zählten in einer Aktion im Konferenzzentrum die Menschen, die im Zusammenhang mit dem Klimawandel gestorben sind. Unsanft wurden sie abtransportiert.
Aus Cancún Daniel Boese
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Hintergrund

Die Beschlüsse von Cancún

Reduktion, Waldschutz, Grüner Fonds und "marktbasierte Mechanismen" - lesen Sie in einer Zusammenfassung, was die 16. Welklimakonferenz beschlossen hat.
Aus Cancún Lena Hörnlein
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Hintergrund

Klimaschäden namens LULUCF

lau-ernte Klimaschäden aus Flächenversiegelung, Waldrodung und intensiver Landwirtschaft firmieren in der Klimasprache unter LULUCF. Dieses gilt als eines der größten ungelösten Probleme.
Aus Cancún Nick Reimer
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Hintergrund

"Die Herausforderung ist groß"

Die bislang vorliegenden Reduktionsziele führen zu einer Erwärmung von 3 bis 3,4 Grad, sagt der Züricher Klimaforscher und IPCC-Autor Andreas Fischlin im Gespräch mit klimaretter.info. "Wir entscheiden über unser Schicksal hier und jetzt".
Interview: Christian Mihatsch
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Hintergrund

24 Stunden und ein langer Weg

Tag 11 auf dem Klimagipfel in Mexiko: Es gibt einen Lösungsvorschlag für die Reduktionsverpflichtung aller Länder. Denn ohne das Festschreiben neuer Reduktionsziele wird es keinen Beschluss von Cancún geben.
Aus Cancún Nick Reimer
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Hintergrund

Jede Menge "heiße Luft"

Mit einer zweiten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls wären die Probleme eines neuen Klimaregimes noch nicht gelöst, warnen Umweltschützer - "Altlasten" und "heiße Luft" würden mitgenommen.
Aus Cancún Nick Reimer
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Hintergrund

Pflanzparty mit Präsident

Klickende Kameras, Blitzlichter und "Plant for the Planet": Auf Umweltminster Norbert Röttgen wartet die Presse umsonst. Dafür gibt sich Ecuadors Präsident Rafael Correa die Ehre.
Aus Cancún Daniel Boese
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Hintergrund

Warten auf den Crash

Japan weigert sich, bei einer Fortführung des Kyoto-Protokolls mitzumachen. Umgekehrt wollen die Industrieländer, dass sich die Entwicklungsländer auf verbindliche Klimaziele verpflichten. Zum Erstaunen von Klimadiplomaten jedoch vermochte bislang kein Thema die Klimaverhandlungen aufzuhalten.
Aus Cancún Christian Mihatsch
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Hintergrund

Superstar Rafael Correa

Szenenapplaus auf der Pressekonferenz, scharfe Töne im Plenum und ein Baum für die Zukunft: Ecuadors Präsident sorgt auf dem Klimagipfel in Mexiko für Furore.
Aus Cancún Nick Reimer
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Hintergrund

Das Problem Indien

Indien ist weltweit der viertgrößte Treibhausgas-Produzent. Bis 2030 könnten sich die Emissionen verdreifachen. Fragen an Indiens Umweltminister Jairam Ramesh: Welche Pläne haben Sie?
Aus Cancún Nick Reimer
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Nachricht

Erster Beschluss in Cancún

Mit einer "Unterzeichnungszeremonie" ist nun der Sitz des Anpassungsfonds förmlich beschlossen [mehr...]

Hintergrund

Enttäuschendes Traumschiff

Als Kühlschrank würde das Traumschiff alt aussehen: Milliardär Richard Branson hat in Cancún ein Register über CO2-Emissionen von 60.000 Schiffen veröffentlicht und Frachtschiffen und Kreuzfahrern Energie-Effizienzklassen verpasst.
Aus Cancún Daniel Boese
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Hintergrund

Weckrufe und Wikileaks

Zu Beginn des Ministersegments ist die Stimmung in Cancún gut - daran kann auch Wikileaks nichts ändern. Röttgen und seine Ministerkollegen treten zum Reden-Marathon an.
Aus Cancún Nick Reimer und Christian Mihatsch
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Hintergrund

Die Polizeiblockade von Cancún

Tausende ziehen friedlich durch die Stadt. Doch dann kommt es zur Blockade: Am Dienstag hat die gespaltene Klimabewegung Mexikos ihre Meinung zu den Verhandlungen kund getan - auf zwei verschiedenen Demos.
Aus Cancún Daniel Boese, Lena Hörnlein und Nick Reimer
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Hintergrund

"Es geht nicht um Eisbären"

"Plant for the Planet" auf der Klimakonferenz: Wie ein 13jähriger Schüler aus Deutschland den 193 Umweltministern auf der Klimakonferenz in Canún einen Spaten in die Hand drückt.
Aus Cancún Daniel Boese
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Hintergrund

Euphorie-Rausch in Cancún

Tag acht in Cancún: China bewegt sich, die USA auch und dann gibt es auch noch ein sensationelles Reduktionsangebot aus Großbritannien.
Aus Cancún Christian Mihatsch und Nick Reimer
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Hintergrund

Einigkeit beim Waldschutz

Tag acht auf der Weltklimakonferenz: Beim Waldschutz sind sich alle einig. Tatsächlich könnte die zweitschlimmste Kohlendioxid-Quelle endlich wirksam bekämpft werden. Falls man sich auch bei den anderen Themen einig wird.
Aus Cancún Nick Reimer
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Hintergrund

"Scheitern ist eine Möglichkeit"

Mit dem Eintreffen der Umweltminister beginnt in Mexiko die zweite und entscheidende Verhandlungswoche: Der große Wurf wird in Mexiko kaum gelingen, sagt Christoph Bals von Germanwatch: Die EU habe jedoch aus ihrem "Tunnelblick" in Kopenhagen gelernt.
Interview: Christian Mihatsch
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Hintergrund

Die Odyssee "Anpassungsfonds"

darfur-un-olivier_chassot Ein Fonds zur Anpassung an den Klimawandel wurde bereits 2001 in Marrakesch beschlossen. 2010 in Cancún befassen sich die Delegierten noch immer damit.
Aus Cancún Nick Reimer
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Nachricht

CCS soll Klimaprojekt werden

Cancún kurz vor der Übergabe an die Umweltminister: Die sollen auch über die umstrittene CCS-Technik als CDM-Klima-Projekte entscheiden [mehr...]

Hintergrund

Halbzeit in Cancùn

Tag sechs der Weltklimakonferenz: Erstaunlicherweise sind es vor allem juristische Fragen, die bislang den Gipfel bestimmen. Während es beim Waldschutz viel Einigkeit gibt, liegen bei der Frage der Reduktionsverpflichtungen die Nerven blank.
Aus Cancún Daniel Boese, Christian Mihatsch, Lena Hörnlein und Nick Reimer
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Hintergrund

Unfaires Spiel bei den UN

Bei den Klimaverhandlungen passiert stets viel und vieles zudem gleichzeitig. Offizielle Transkripte gibt es nicht: Arme Länder mit kleinen Delegationen haben kaum eine Chance auf dem Laufenden zu bleiben. Aus Cancún Daniel Boese [mehr...]

Hintergrund

2,1 Billionen US-Dollar Schaden

pakistan2-oxfam_international Tag fünf der Klimakonferenz: 650.000 Menschen sind bislang in den letzten 19 Jahren an den Folgen extremer Wetterereignisse Erderwärmung gestorben. Und glaubt man einer spanischen Untersuchung, kommen binnen der nächsten 20 Jahre eine Million Menschen dazu.
Aus Cancún Nick Reimer
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Hintergrund

Grenada will verbindlich werden

Tag vier auf dem Klimagipfel in Mexiko: Prinzipiell sind vier Varianten eines neuen Klimaregimes denkbar: Genaueres zu möglichen rechtlichen Formen eines Abkommens soll nun eine Kontaktgruppe herausfinden.
Aus Cancún Lena Hörnlein
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Hintergrund

Der Busfahrplan zur Konferenz

Nebensachen aus Cancún: Wie die Polizei die Konferenz bewacht und warum die meisten Delegierten und Beobachter der Weltklimakonferenz ein Drittel ihre Zeit in Mexiko im Bus verbringen. Aus Cancún Nick Reimer [mehr...]

Hintergrund

Milde Stimmung unter Palmen

Tag drei auf dem Klimagipfel in Cancún: Optimismus versprühen ist Pflicht, wenn UN-Klimachefin Christiana Figueres ihre Bilanz der ersten Verhandlungstage vorlegt: "Cancún wird einige substanzielle Ergebnisse liefern können, das scheint mir heute schon klar."
Aus Cancún Nick Reimer
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Hintergrund

Ein Yoga-Kurs im Klimacamp

Was macht eigentlich die Klimabewegung in Cancún? Zerstritten sein. Aber das hat durchaus auch sein Gutes, wie die Protagonisten finden. Aus dem Camp des Klimaforums 2010 Lena Hörnlein und Nick Reimer [mehr...]

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Meinungen: Überraschung der Woche

Träge Politik, die Zukunft von Eoff und der neue Ökostrom

BildKalenderwoche 51: Die Entwicklung der erneuerbaren Energien gibt mehr Anlass zur Hoffnung als Klimaverhandlungen in der Art wie die gerade zu Ende gegangene Konferenz in Lima, meint Jens Mühlhaus, Vorstand der Green City Energy AG und Mitherausgeber von klimaretter.info.
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Meinungen: Standpunkte

Poker um die atomare Hinterlassenschaft

BildEnergiekonzerne wie Eon versuchen sich derzeit aus der Verantwortung zu stehlen: Die Atom-Rückstellungen der Konzerne decken nicht einmal die Hälfte der Gesamtkosten für Rückbau und Entsorgung ab. Insgesamt sind bis zu 150 Milliarden Euro für Rückbau, Entsorgung und Endlagerung notwendig.
Ein Standpunkt von Anika Limbach, Anti-Atom-Initiative Bonn
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Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Keine zugeparkten Gehwege mehr!

Eine neue Initiative fordert Verkehrsminister Dobrindt auf, das Falschparken endlich zu verteuern. Es ist in Deutschland 75 Prozent billiger als im EU-Durchschnitt und wird noch immer von vielen als "Kavaliersdelikt" betrachtet. Bürger können eine Petition für ein angemessenes Bußgeld im Internet unterstützen. [mehr...]

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Neues vom Kooperationspartner
Windkraft und Werte von Immobilien
BildSie sind ein weithin sichtbares Zeichen der Energiewende. Vielerorts schürt die Planung großer Windenergieanlagen heftige Kritik. Ein häufiges Argument: Grundstücke und Immobilien in unmittelbarer Nachbarschaft von Windrädern verlieren erheblich an Wert – bis hin zur Unverkäuflichkeit. Dass Windenergieanlagen zu hohen Kaufpreisverlusten führen, lässt sich durch Marktanalysen allerdings nicht belegen. [mehr...]

Maxatomstrom: Maximale Atom-Propaganda

Wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man schallend lachen. Und zugegeben, wir hielten die Website auf den ersten Blick für eine Persiflage. Doch offenbar ist es ein reales Angebot, was ein paar Augsburger sich da ausgedacht haben: Sie[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

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Verlagssonderveröffentlichung
Eurocities 2014 in München
BildDie großen Städte Europas spielen bei einer nachhaltigen Entwicklung, der Reduktion von Treibhausgasen und der Steigerung der Energieeffizienz eine immer bedeutendere Rolle. In München widmete sich die Eurocities-Jahreskonferenz diesem Thema. Die bayerische Landeshauptstadt wollte nicht nur ein guter Gastgeber der Konferenz sein, sonden auch viele innovative und beispielhafte Lösungen vorstellen. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

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Ressorts

Politik

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Regierung packt Fracking-Paket

Bundesregierung übergibt Entwürfe für Fracking-Gesetze und -Verordnungen an Länder und Verbände zur Stellungnahme [mehr...]
Protest

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Sternmarsch gegen Jänschwalde-Nord

Die traditionelle Aktion gegen neue Braunkohletagebaue in der Lausitz findet am 4. Januar 2015 statt [mehr...]
Wirtschaft

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KfW finanziert Netzausbau in Indien

Die Kredite kommen auch den erneuerbaren Energien Indiens zugute, sagt die staatliche Förderbank [mehr...]
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Minister einigen sich bei Agrosprit

EU will ein Sieben-Prozent-Limit für Biokraftstoffe aus Futterpflanzen einführen [mehr...]
Forschung

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Forscher verstehen Eisschmelze besser

Die Schmelzprozesse im Grönländischen Eisschild verlaufen sehr viel komplexer als bislang gedacht [mehr...]
Umwelt

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2014 bringt Europa Temperaturrekord

Trend zu immer mehr warmen Jahren ungebrochen. Ob 2014 auch weltweit wärmstes Jahr wird, steht noch nicht fest [mehr...]
Konsum

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Darauf müssen Verbraucher 2015 achten

Das nächste Jahr steht vor der Tür, im Energiebereich ändert sich einiges von der EEG-Umlage bis zum Energielabel [mehr...]

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Meinungen

Kommentar

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Klima-Aktionsplan: Zu kurz gesprungen

Seit 1990 hat die Bundesrepublik ihre CO2-Emissionen um 24 Prozent gesenkt – in den fünf Jahren bis 2020 sollen 16 Prozentpunkte Minus hinzukommen: Das Reduktionstempo müsste praktisch verdreifacht werden. Dazu springt der heute vom Bundeskabinett beschlossene Klima-Aktionsplan viel zu kurz.
Ein Kommentar von Joachim Wille
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Standpunkte

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"Horror-Nachrichten von Marie Gabriel"

Das Jahr 2045: Stell dir vor, die Tochter vom ehemaligen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel besucht ihren Vater im Altersheim. Das wird nicht lustig, wenn der Vater weiter jetzt die Kohle stützt.
Ein Standpunkt von Franz Alt, Buchautor und Fernsehmoderator
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Rezension

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Medien zum IPCC-Bericht: Wir sind gewarnt

Niemand kann mehr sagen, er sei nicht gewarnt worden, kommentieren Medien die Veröffentlichung des jüngsten Berichts des Weltklimarates. Aber wie der Bedrohung begegnen? Kohleausstieg sofort – oder doch CCS? Oder weiter nach Alternativen forschen? Die klimaretter.info-Presseschau.
Zusammengestellt von Verena Kern
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Kolumnen

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Herr Hauschild und die Globalisierung

Zum Glück gibt es noch Läden wie "TV Hauschild" mit hausgemachter Auslage, vergilbten Werbeplakaten und einem altertümlichen Reparatur-Dienst. Nun aber muss Herr Hauschild bald das Licht ausknipsen.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
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Überraschung der Woche

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Später Lichtblick, Kapitalismus und Weihnachtsbäume

Kalenderwoche 50: Der Klimawandel zwingt zur Systemfrage: Kapitalismus und Klimaschutz, geht das zusammen? Die Öko-Bewegung muss politischer werden, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. Wir hätten verlernt, über das zu reden, was notwendig ist. [mehr...]

klimaretter.info: Der Augenblick

Januar: Emissionszertifikate fürs tote Kamel Die Klimakonferenz in Doha hat gerade das Kyoto-Protokoll verlängert und Australien war einer der Protagonisten für die zweite Handelsperiode. Nun scheint Australien Ernst machen zu wollen. Im Januar wird ein kühner Plan bekannt: Kamele-Abschießen soll in den Zertifikate-Handel eingeführt werden.  Australien hat viele Probleme. Eines davon sind Kamele. Im 19. Jahrhundert hatten die Europäer die Lasttiere eingeführt, weil sie sich trefflich zur Erschließung des fünften Kontinents eigneten, zum Bau der Eisenbahn genauso wie zur Wasserversorgung der Goldgräber. Dann aber wurden die Tiere überflüssig und die Kamelbesitzer aufgefordert, die Herden zu töten. Das brachten einige Kameltreiber nicht übers Herz, sie entließen die Tiere in die Freiheit. Die Geburtsstunde eines dramatischen Problems. Dank der guten Bedingungen verdoppelt sich alle zehn Jahre die Population. Mit 1,5 Millionen Kamelen beherbergt Australien heute die größte Kamelpopulation der Welt. Deshalb sind jetzt auch Umweltschützer für das Abschießen der Tiere. Jedes Tier stößt im Jahr rund 45 Kilogramm Methan aus. Weil Methan 21-mal so klimaschädigend wie Kohlendioxid ist, entspricht das etwa einer Tonne Kohlendioxid pro Kamel – 1,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr. Die Firma Northwest Carbon will deshalb Klimazertifikate für abgeschossene Tiere ausgeben – umgerechnet 55 Euro pro totes Kamel. Allerdings ist unklarer denn je, ob daraus noch etwas wird: Ende 2013 stieg Australien auf der Weltklimakonferenz wieder aus dem Klimaschutz aus. Foto: Nick Reimer [mehr...]