Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Dossiers Klimagipfel Cochabamba

Hintergrund

Die Chance von Cochabamba Indgena

Die Basisgruppen haben auf dem Klimagipfel von Cochabamba die Oberhand gegen den Dirigismus der Linksregierungen von Bolivien und Venezuela behalten. Und obendrein exzellente Ergebnisse produziert
Ein Kommentar von GERHARD DILGER, Südamerika-Korrespondent von klimaretter.info
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Nachricht

Hände weg vom Geoengineering

Sechzig Umweltorganisationen starten am UN-Tag der Erde eine Kampagne gegen Geoengineering: "Die Welt ist kein Versuchslabor"  [mehr...]

conamaq

Nachricht

Bolivien: Indigenas gegen Mine

Hunderte Mitglieder der indigenen Qulla protestieren parallel zum alternativen Klimagipfel in Bolivien gegen die verseuchung ihrer Flüsse. Büros besetzt [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Die nächste Part...

barc_09_11_4_2_348.jpg Klima-Katerfrühstück in Bonn: Die ersten offiziellen Klimaverhandlungen nach dem Scheitern von Kopenhagen hätten ein Aufbruchssignal sein müssen. Statt dessen wurde ein verbindliches Klimaschutzabkommens im Jahr 2010 ad acta gelegt. Neue Impulse sind deshalb nötig, findet von Hermann E. Ott, klimapolitischer Sprecher der bündnisgrünen Bundestagsfraktion. Und er hofft in seinem Standpunkt, dass die Klimagespräche Anfang Mai in Bonn mehr als eine Showveranstaltung vor der NRW-Landtagswahl wird [mehr...]

Hintergrund

Aufbruchstimmung in Cochabamba

Tadzio_Mller_auf_dem_Campus_Foto_Dilger_cr Der Ansturm auf den alternativen Klimagipfel in Bolivien hat selbst die Organisatoren überrascht. Mit dem "Abkommen der Völker" soll das Ergebnis von Cochabamba in die UN-Verhandlungen auf dem Weg zum nächsten Klimagipfel in Mexiko eingebracht werden. Tadzio Müller, Klima-Aktivist aus Berlin findet: Der Aufwand hat sich gelohnt
Aus Cochabamba GERHARD DILGER
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Hintergrund

Neuer Schwung für Klimaverhandlungen

Der_Klimawandel_betrifft_uns_alle_-_Handeln_wir_jetzt_cr Evo Morales rief, und schließlich kamen über 35.000 Teilnehmer zur "Weltkonferenz der Völker über Klimawandel und Rechte der Mutter Erde". Nach dem Scheitern des Weltklimagipfels in Kopenhagen wurde das Treffen zum Aufbruchssignal für Aktivisten aus 142 Ländern
Aus Cochabamba GERHARD DIILGER
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Hintergrund

Die Verteidigung von Mutter Erde

Die_Basis "Es geht nicht mehr um Kapitalismus, Sozialismus oder Kommunismus": Auf dem alternativen Klimagipfel in Bolivien ruft Präsident Evo Morales ein "neues planetarisches Paradigma" aus. Indigene und Umweltaktivisten machen erfolgreich Druck von unten
Aus Cochabamba GERHARD DILGER
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Nachricht

Cochabamba auf dem Weg nach Porto Alegre

Basisaktivisten treffen sich in Cochabamba Foto Dilger_cr Der Ansatzpunkt das Klimaproblem über ein "Recht der Mutter Erde" zu definieren ist ein neuer Ansatz, urteilt Greenpeace-Experte Kaiser [mehr...]

Hintergrund

Antikapitalistische Töne auf dem Gipfel

dilger2 Klimakonferenz in Bolivien: Der Außenminister analysiert, dass im Kapitalismus das Geld im Mittelpunkt steht, im Sozialismus dagegen der Mensch. Und ruft dazu auf, mit einer Revolution das Klima zu retten: Der Wandel liegt in der Hand der Völker, nicht bei den Präsidenten.
Aus Cochabamba GERHARD DILGER
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Nachricht

Morales fordert internationalen Klimagerichtshof

Klimagipfel in Cochabamba eröffnet: Boliviens Präsident Evo Morales geißelt in seiner Eröffnungsrede die "irrationale Industrialisierung des Nordens" [mehr...]

Hintergrund

Neuer Klimadruck aus Bolivien

Die Weltkonferenz der Völker über Klimawandel und Rechte der Mutter Erde in Cochabamba beginnt: Boliviens Präsident Evo Morales setzt nach dem Scheitern von Kopenhagen auf die Zivilgesellschaft. Nicht Regierungen, sondern Völker sollen Lösungen für den Klimaschutz finden
Aus Cochabamba GERHARD DILGER
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Hintergrund

Cochabamba statt Kopenhagen?

alternativgipfel-geschnitten In wenigen Tagen beginnt im bolivianischen Cochabamba die "Weltkonferenz der Völker zum Klimawandel und die Rechte der Mutter Erde". Einige Umweltschützer setzen große Hoffnungen in den Alternativgipfel. Andere befürchten bereits jetzt, dass Cochabamba nur ein weiteres Treffen wird, auf dem bloß "Phrasen gedroschen werden"
Aus Berlin FELIX WERDERMANN
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Hintergrund

Klimagerechtigkeit mit Evo Morales - oder ohne

reclaimpower-transpi Wie weiter nach Kopenhagen? Das internationale Climate Justice Action Network hat am Wochenende in Amsterdam Wunden geleckt. Themen waren unter anderem der bevorstehende alternative Klimagipfel in Bolivien, die UN- Zwischenverhandlungen in Bonn und ein möglicher globaler Aktionstag im Herbst
Aus Berlin HANNO BÖCK
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Meinungen: Kommentar

Windkraftgegner verlieren eben

FotoDie Sachsenwahl zeigt auch: Wer populistisch gegen die Energiewende zu Felde zieht, wird scheitern. Deshalb wird auch die FDP in Brandenburg in zwei Wochen bei den Wahlen verlieren. Dort sind die erfolgreichsten FDP-Ortsverbände bei den Liberalen ausgetreten, weil sie – anders als die FDP-Kopferten – glühende Verfechter der Energiewende sind.
Ein Kommentar von Nick Reimer
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Meinungen: Überraschung der Woche

Kühlschränke, Klimaziele und sprudelnde Steuern

BildKalenderwoche 35: Beim Energiesparen fehlt es noch immer an Anreizen aus der Politik, trotzdem kann heute schon jeder bei sich selbst anfangen, sagt Klaus Franz, Vorstandsmitglied beim Gesamtverband Dämmstoffindustrie und Mitherausgeber von klimaretter.info. Wie ein "Energie-Check" zu Hause zeigen kann, sind es oft die kleinen Dinge, die viel ausmachen. [mehr...]

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Serie

EEG 2014 – Was sich für wen ändert

Seit dem 1. August gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Klimaretter.info erklärt Ihnen, was auf Sie zukommt, und hat nachgehakt: Was bedeutet die Novelle für Eigenstrom­verbraucher, für Windpark-Projektierer, für die Bürgerenergie-Genossenschaft oder für den Stromkonzern? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

"Fünf Minuten Welt retten"

Ein gemeinnütziges Gewinnspiel geht neue Wege, um die großen Energieeffizienz-Potenziale zu heben, die im Haushalt vor sich hinschlummern. "Klima sucht Gewinner!" wurde vor Kurzem gestartet und verbindet ein Strategiespiel mit dem spielerischen Wissens­erwerb für die Energiewende. [mehr...]

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Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

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Verlagssonderveröffentlichung
Enspire Award 2014: 5.000 Euro für nachhaltige Projekte
BildDer nachhaltige Umgang mit Ressourcen und ein daraus resultierender Lebensstil werden immer wichtiger. Umweltbewusste Kunden setzen daher auf den bundesweiten Ökostromanbieter Enspire. Die Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz verbindet die Lieferung nachhaltiger Energie mit exklusiven Mehrwerten. Kunden von Enspire können finanziell durch eine Beteiligung an den Konstanzer Stadtwerken von der Energiewende profitieren. Dafür erhalten sie auf eine Mindesteinlage von 500 Euro einen festen Zinssatz von 2,5 Prozent pro Jahr. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2014 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

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Ressorts

Politik

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Russland baut Gaspipeline nach China

Das Land will seine Absatzmärkte stärker als bisher nach Asien verlagern, um auf den Konflikt mit dem Westen zu reagieren [mehr...]
Energie

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Netzausbau mit Bürgerbeteiligung

Neue Hochspannungsleitung zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg soll Windstrom in den Süden transportieren [mehr...]
Protest

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Olympia nicht stadt- und klimafreundlich

Drei Tage vor dem Senat hat das Berliner NOlympia-Bündnis heute den Fragenkatalog des DOSB mit "NO" beantwortet [mehr...]
Wirtschaft

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Shunfeng-Gruppe übernimmt Solarpionier

Die Freiburger SAG Solarstrom AG geht für 65 Millionen Euro an den chinesischen Photovoltaikkonzern [mehr...]
Mobilität

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Petition für den Autoreisezug

Eine illustre Kampagne will die Bahn zum Erhalt der Züge bewegen, die Autos über Langstrecken transportieren [mehr...]
Forschung

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Emissionen eines Kraftwerks-"Lebens"

Mindestens 300 Milliarden Tonnen CO2 emittieren allein die bereits existierenden Kraftwerke noch, haben Forscher errechnet [mehr...]
Umwelt

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Whitehaven Coal rodet weiter für Kohle

Eigentlich wollte der australische Kohlekonzern mit dem Ausbau seines Tagebaus Maules Creek auf ein Urteil des Umweltgerichts warten [mehr...]
Konsum

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Staubsauger: Label schafft Orientierung

Von heute an müssen Hersteller über Energieeffizienz, Reinigungsleistung und Lärmpegel informieren [mehr...]

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Meinungen

Kommentar

Foto
Windkraftgegner verlieren eben

Die Sachsenwahl zeigt auch: Wer populistisch gegen die Energiewende zu Felde zieht, wird scheitern. Deshalb wird auch die FDP in Brandenburg in zwei Wochen bei den Wahlen verlieren. Dort sind die erfolgreichsten FDP-Ortsverbände bei den Liberalen ausgetreten, weil sie – anders als die FDP-Kopferten – glühende Verfechter der Energiewende sind.
Ein Kommentar von Nick Reimer
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Standpunkte

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Die Revolution der Erneuerbaren

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben die Energiekonzerne über die Erneuerbaren gespottet und gelächelt. Nun müssen die großen Vier reihenweise ihre Kraftwerke abschalten – weil sie sich nicht mehr lohnen. Gut so, je mehr desto besser.
Ein Standpunkt von Franz Alt
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Rezension

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Handbuch analysiert Klimabewegung

Das Klimacamp im Rheinland ist beendet, das in der Lausitz steht bevor. Die Camps sind Teil der Klimabewegung. Die Menschen hinter den Transparenten und auf Gipfel-Demos eint eine Frage: Wie können wir nur gegen die wirkmächtigen Produktions- und Handlungsmuster ankommen, die so fatal für das Klima sind? Ein umfangreiches Handbuch gibt einen Überblick.
Eine Rezension von Eva Mahnke
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Kolumnen

nick3
Macht mal Niederaußem dicht!

Oder wenigstens Jänschwalde: Klimaschutz könnte ganz einfach sein in Deutschland. Denn der mit Abstand größte Braunkohleverstromer der Welt braucht das klimaschädlichste aller europäischen Kraftwerke überhaupt nicht – wie die Mathematik belegt.
Eine Kolumne von Nick Reimer
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Überraschung der Woche

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Halbschatten, schwärmende Nachtspeicher und gute Nachrichten

Kalenderwoche 33: Der Kohlekonzern RWE befindet sich im Sinkflug – es geht in die richtige Richtung, findet Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]

klimaretter.info: Der Augenblick

Januar: Emissionszertifikate fürs tote Kamel Die Klimakonferenz in Doha hat gerade das Kyoto-Protokoll verlängert und Australien war einer der Protagonisten für die zweite Handelsperiode. Nun scheint Australien Ernst machen zu wollen. Im Januar wird ein kühner Plan bekannt: Kamele-Abschießen soll in den Zertifikate-Handel eingeführt werden.  Australien hat viele Probleme. Eines davon sind Kamele. Im 19. Jahrhundert hatten die Europäer die Lasttiere eingeführt, weil sie sich trefflich zur Erschließung des fünften Kontinents eigneten, zum Bau der Eisenbahn genauso wie zur Wasserversorgung der Goldgräber. Dann aber wurden die Tiere überflüssig und die Kamelbesitzer aufgefordert, die Herden zu töten. Das brachten einige Kameltreiber nicht übers Herz, sie entließen die Tiere in die Freiheit. Die Geburtsstunde eines dramatischen Problems. Dank der guten Bedingungen verdoppelt sich alle zehn Jahre die Population. Mit 1,5 Millionen Kamelen beherbergt Australien heute die größte Kamelpopulation der Welt. Deshalb sind jetzt auch Umweltschützer für das Abschießen der Tiere. Jedes Tier stößt im Jahr rund 45 Kilogramm Methan aus. Weil Methan 21-mal so klimaschädigend wie Kohlendioxid ist, entspricht das etwa einer Tonne Kohlendioxid pro Kamel – 1,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr. Die Firma Northwest Carbon will deshalb Klimazertifikate für abgeschossene Tiere ausgeben – umgerechnet 55 Euro pro totes Kamel. Allerdings ist unklarer denn je, ob daraus noch etwas wird: Ende 2013 stieg Australien auf der Weltklimakonferenz wieder aus dem Klimaschutz aus. Foto: Nick Reimer [mehr...]