Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Wenn Schachfiguren wie wild springen

Tag 3 der Weltklimakonferenz in Katar: Klimaverhandlungen sind ein Strategiespiel mit knapp 18.000 Teilnehmern und hochkomplexen Regeln. Nach den Eröffnungszügen lässt sich aber bereits erkennen, dass eine Gruppe von Entwicklungsländern auf eine Verzögerungstaktik setzt.

Aus Doha Christian Mihatsch

Die Klimadiplomaten spielen Simultanschach auf drei Spielbrettern, wobei sie auch Figuren von einem Brett auf einem anderen einsetzen können. Nun haben sie auf allen drei Brettern ihre Eröffnungszüge gemacht. Mittlerweile haben die Plenarversammlungen begonnen für den Kyoto-Strang, sowie für den Nicht-Kyoto-Strang – im Konferenzsprech "Long-term Cooperative Action", abgekürzt LCA – und für den Durban-Strang. Die Länder hatten die Möglichkeit, sich mit ihren Eingangsstatements zu positionieren. Dabei gab es "keine Überraschungen", wie Artur Runge-Metzger, der Leiter der EU-Delegation, zu klimaretter.info sagte. Anders ausgedrückt: Die Länder haben ihre Maximalforderungen wiederholt und "graben sich immer tiefer in ihre Schützengräben ein".


Schachspieler oder Schachfiguren – das ist hier die Frage: Das Plenum der Weltklimakonferenz. (Foto iisd)

Das gilt insbesondere für den Kyoto-Strang. Hier fordert die Allianz der kleinen Inselstaaten AOSIS, dass die Ziele zur CO2-Reduktion für die verbliebenen Kyoto-Teilnehmerstaaten massiv verschärft werden. Dies ist aus Sicht der Klimawissenschaft angemessen und aus Sicht der Inselstaaten nur allzu verständlich. Schließlich droht diesen wortwörtlich der Untergang. Doch politisch ist diese Forderung leider unrealistisch. Die verbleibenden Kyoto-Länder, also die EU, die Schweiz, Norwegen und Australien, legen ihre Reduktionsziele unabhängig von den Verhandlungen in Doha fest.

Auf dem Konferenzparkett wurde die AOSIS-Forderung als "ein strategischer Fehler" quittiert, wie ein europäischer Diplomat gegenüber klimaretter.info sagte. "Dieser Vorschlag hat der Allianz der Unwilligen eine Vorlage geliefert. Mit der Legitimität der kleinen Inselstaaten im Rücken können sie nun den Verhandlungsfortschritt verzögern."

Konkret sieht das dann folgendermaßen aus: China, Indien, die OPEC-Länder und einige gleichgesinnte Entwicklungsländer fordern, dass die Kyoto-Staaten ihre Emissionen bis 2020 um 40 bis 50 Prozent reduzieren. Dabei wissen alle, dass anderthalb Wochen vor der Verlängerung des Kyoto-Protokolls eine Verdoppelung der Emissionsreduktionen unwahrscheinlich ist. Aber man kann ja darüber einmal diskutieren – stundenlang, tagelang – und so Fortschritte in der Sache verhindern.

Doch der Kyoto-Strang hat noch mit einem weiteren Scharmützel aufzuwarten. Viele Entwicklungsländer wollen verhindern, dass Industriestaaten, die nicht beim Kyoto-Protokoll mitmachen, trotzdem Projekte des "Grünen Entwicklungsmechanismus" – englisch abgekürzt CDM – durchführen dürfen. Mit dem CDM können Industriestaaten Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern finanzieren und sich die CO2-Einsparungen auf ihre eigenen Emissionen anrechnen lassen.

Neuseeland und das CDM-Scharmützel

Davon profitieren eigentlich beide Seiten, zumindest in der Theorie. Insbesondere die "Allianz der Unwilligen" meint aber damit einen Hebel zu haben, um mehr Industrieländer zu einer Kyoto-Teilnahme bewegen zu können. In Frage kommen hier die USA, die das Kyoto-Protokoll nie ratifiziert haben, sowie Japan, Neuseeland und Kanada, die bei der Verlängerung des Kyoto-Protokolls nicht mehr dabei sein wollen.

Doch bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass nur Neuseeland ein Interesse an CDM-Projekten hat. Die USA haben noch nie solche Projekte gemacht und Kanada hat den Klimaschutz der Lobby für die Ausbeutung der Teersande geopfert. Japan hat in der Vergangenheit viele CDM-Projekte finanziert, setzt aber mittlerweile auf bilaterale Projekte außerhalb des UN-Systems. Einzig Neuseeland braucht diese Projekte für sein Emissionshandelssystem. Aber wenn Neuseeland keine CDM-Projekte mehr durchführen darf, könnte es sein Emissionshandelssystem entsprechend anpassen. Der Ausschluss von CDM-Projekten sei "pure Ideologie", schimpft denn auch der europäische Diplomat: "Letztlich geht es den Entwicklungsländern darum, sich für den Durban-Strang zu positionieren."

Damit spricht er die Möglichkeit an, Figuren von einem Spielbrett auf einem anderen einzusetzen. Natürlich geht es den Entwicklungsländern nicht darum, ob Neuseeland CDM-Projekte durchführen kann oder nicht. Und selbst wenn Neuseeland doch noch bei der Verlängerung des Kyoto-Protokolls mitmacht, lässt sich dies nicht als großer Sieg verkaufen. Es geht vielmehr darum, im Kyoto-Strang genug Druck aufzubauen, um in den beiden anderen Verhandlungssträngen Zugeständnisse zu erzwingen.

Im LCA-Track, dem Nicht-Kyoto-Strang, steht dabei die Geldfrage im Vordergund. Doch dabei erlitten die Entwicklungsländer einen frühen Dämpfer: Der Vorsitzende Aysar Tayeb aus Saudi-Arabien hat im Vorfeld von Doha einen Verhandlungstext ausgearbeitet, auf dessen Basis nun weiter gearbeitet werden sollte. Doch die Industriestaaten lehnen diesen Text als Grundlage ab und wollen an den Stand der Verhandlungen bei der Vorbereitungskonferenz in Bangkok anknüpfen. Da Tayeb seinen Text ohne Mandat der Länder verfasst hat, ist er damit hinfällig. "Das hat sich erledigt", sagt Runge-Metzger. Trotzdem ist der Streit in der Eröffnungsversammlung ein schlechtes Zeichen und kann das Verhandlungsklima für viele wertvolle Konferenztage vergiften.


Klimakonferenz in Doha: Das ist nicht das komplexe Schachspielbrett, sondern ein Brunnen im Konferenz-Zentrum. (Foto: iisd)

Damit ist der Fortschritt im Durban-Strang gefährdet. Hier soll bis 2015 ein neuer Weltklimavertrag ausgehandelt werden, der dann ab 2020 allen Ländern verbindliche Emissionsziele vorgibt. Und genau diesen Moment will die "Allianz der Unwilligen" so lange wie möglich hinauszögern. Denn zurzeit gibt es für Entwicklungs- und Schwellenländer keinerlei Vorgaben zur Reduktion ihrer Emissionen.

Dabei geht es dieses Jahr im Durban-Strang nur darum, das Arbeitsprogramm für die Jahre 2013 bis 2015 auszuarbeiten. Doch der Durban-Strang baut auf den anderen beiden Verhandlungssträngen auf, und je weniger dort erreicht wird, desto langsamer kommt der Durban-Strang voran. Die Verzögerungstaktik ist ein durchsichtiges Manöver, aber das heißt noch lange nicht, dass es nicht funktioniert.

 


Alle Beiträge zur COP18 in Katar finden Sie in unserem Doha-Dossier


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 29. November 2012, 19:30 Uhr
"Dunkle Kräfte" sind am Werk
Tag 4 der Weltklimakonferenz in Katar: Die Verhandlungen im Strang zu Finanzierungsfragen stecken fest: Verhandlungsleiter Tayeb aus Saudi-Arabien besteht auf seinem ohne Absprache veränderten Entwurf. Einige Entwicklungsländer und die USA streiten über den Transfer von Klimatechnologien. Und nicht nur die NGOs sind inzwischen auch mit dem Konferenzpräsidenten unzufrieden.
Aus Doha Christian Mihatsch [mehr...]
Montag, 03. Dezember 2012, 12:50 Uhr
Altmaier verzweifelt gesucht
Wo ist Altmaier? Was wird aus seiner Ankündigung, eine Verschärfung des europäischen CO2-Einsparziels von 20 auf 30 Prozent durchsetzen zu wollen – und zwar notfalls auch ohne Polen? Hat Altmaier Doha bereits aufgegeben? Und wie steht es mit einer neuen Allianz der Energiewende-Länder?
Ein Kommentar von Joachim Wille [mehr...]
Dienstag, 04. Dezember 2012, 18:43 Uhr
Ban Ki-moon versucht's mit Druck
Tag 8 der Weltklimakonferenz. Stabsübergabe bei den Klimaverhandlungen in Doha: Statt der Klimadiplomaten verhandeln ab dem heutigen Mittwoch die Minister. Aber viel zu verhandeln haben sie derzeit nicht, es gibt kaum Kompromissvorschläge, dafür aber viele offene Punkte. Derweil machen Gerüchte die Runde, was die verschiedenen Minister wohl ankündigen werden, um die Blockaden wieder aufzulösen.
Aus Doha Christian Mihatsch und Joachim Wille [mehr...]
Donnerstag, 29. November 2012, 17:53 Uhr
Der Wegweiser zum Gipfeldschungel
COP 18: Eine Konferenz, ein Thema, aber fünf verschiedene Verhandlungsstränge. klimaretter.info fasst für Sie zusammen, was auf der Klimakonferenz in Katar in diesem Jahr eigentlich passiert. Und beurteilt, wie die Chancen auf einen Erfolg sind.
Aus Doha Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 28. November 2012, 12:59 Uhr
Der nächste Stopp in Polen
deboer.jpgDoha: Die erste Entscheidung steht unmittelbar bevor – die über den nächsten Gastgeber  [mehr...]
Samstag, 08. Dezember 2012, 21:24 Uhr
Die Brücke zum neuen Klima-Regime
Die 18. Weltklimakonferenz ist zu Ende: Mit dem Schließen der beiden Verhandlungsstränge zum Kyoto-Protokoll und zum Bali Action Plan stoßen die Klimadiplomaten eine neue Verhandlungs-Tür auf. Bis 2015 soll nun ein Vertrag entwickelt werden, der erstmals alle Staaten mit Reduktionspflichten belegt – auch die Schwellen- und Entwicklungsländer. Dem Klima hilft das Ergebnis indes nicht. 
Aus Doha Angelyna Davydowa, Nick Reimer, Joachim Wille und Christian Mihatsch [mehr...]
Montag, 26. November 2012, 18:27 Uhr
In Doha: "Enormes Potenzial"
Tag 1 der UN-Klimakonferenz in Katar: Die Klimachefin gibt sich als arabische Prinzessin, der Inselstaat Nauru will überhaupt nur über ein 1,5-Grad-Ziel verhandeln, die EU sagt neue Gelder zu. Und der US-Unterhändler entdeckt die FCKW-Ersatzstoffe – und schafft so neue Perspektiven.
Aus Doha Nick Reimer und Christian Mihatsch [mehr...]
Samstag, 01. Dezember 2012, 13:51 Uhr
Katar kauft sich eine Demo
Die Regierung Katars hat eine halbe Million Dollar in Struktur und Trainigsprogramme zur Bildung einer regionalen Umweltorganisationen investiert. Herausgekommen ist an diesem Samstag eine Demo mit 500 Teilnehmern – laut Veranstalter "die größte Umweltdemonstration, die es in der arabischen Welt je gab".
Aus Doha Nick Reimer [mehr...]
Donnerstag, 30. August 2012, 08:03 Uhr
Klima: Bangkok soll's richten
Heute beginnt in Bangkok die letzte Vorbereitungskonferenz für die Klimaverhandlungen Ende des Jahres in Doha. Trotz des - relativen - Erfolgs in Durban 2011 ist die Ausgangslage denkbar schwierig. Zuerst müssen die Scherben von dem Mai-Treffen in Bonn aufgekehrt werden, bevor es an die ganz großen Themen geht: Kyoto Zwei und die künftige Klimafinanzierung. 
Aus Bangkok Christian Mihatsch [mehr...]
Freitag, 30. November 2012, 18:35 Uhr
Unfertige Verträge unters Kopfkissen
Tag 5 der Weltklimakonferenz in Katar: Langsam wird in Doha die Zeit knapp. Nächste Woche kommen die Umweltminister, dann müssen die Klimadiplomaten etwas vorzuweisen haben. Doch einer der drei Verhandlungsstränge steckt fest und es sind bereits zwei wertvolle Verhandlungstage verloren gegangen. Dies könnte den Abschluss eines neuen Weltklimavertrags bis 2015 gefährden.
Aus Doha Christian Mihatsch, Joachim Wille und Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 05. Dezember 2012, 14:37 Uhr
110.000 Unterschriften gegen Rösler
Campact und Klima-Allianz fordern Umweltminister Altmaier beim Abflug zum Klimagipfel auf, nicht vor der fossilen Lobby einzuknicken [mehr...]
Donnerstag, 06. Dezember 2012, 09:31 Uhr
Arabien ist einfach nicht erneuerbar
Besiedelt, sicher, reich und technologisch in der Spitzengruppe: Es gibt kaum eine Region auf der Welt, die prädestinierter wäre, die Erneuerbaren – speziell die Sonnenkraft – voranzubringen. Jetzt zeigt ein Report der "International Renewable Energy Agency": Keine Region auf der Welt ist desinteressierter als die Arabische Halbinsel.
Aus Doha Nick Reimer [mehr...]
Sonntag, 09. Dezember 2012, 11:30 Uhr
Auf dem Weg in die Plus-vier-Grad-Welt
Der Klimagipfel in Doha ist nicht gescheitert. Doch der Kompromiss, den der katarische Konferenzpräsident am Ende durchhämmerte, ist unterirdisch schwach. Schuld ist die EU, die – paralysiert von Eurokrise und politischer Willensschwäche – ihre bisherige Vorreiterrolle aufgab. Teil 1 der Serie 'Was Doha wert ist'
Ein Kommentar von Joachim Wille [mehr...]
Mittwoch, 28. November 2012, 17:20 Uhr
Die Hoffnung, ansteckend zu sein
Die Umweltverbände haben in Doha ein schweres Los: Die Hausordnung der UNO ist streng, die Infrastruktur arabischer Organisationen vor Ort dünn, und dann ist diese Klimakonferenz auch noch die erste papierlose, was die Arbeit enorm erschwert. Trotzdem soll es am Samstag eine große, die vielleicht größte Klimademo in der arabischen Welt geben.
Aus Doha Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 05. Dezember 2012, 12:56 Uhr
Geld, Geld und "heiße Luft"
Ende des Jahres läuft nicht nur das Kyoto-Protokoll aus, sondern auch die sogenannte Anschubfinanzierung: 2010, 2011 und 2012 stellten die Industriestaaten den Entwicklungsländern je zehn Milliarden US-Dollar für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen zur Verfügung. Wie es nun weitergehen soll, darüber wird zur Stunde in Doha heftig gestritten.
Aus Doha Angelina Davydova und Christian Mihatsch [mehr...]

Werbung

Bild
Serie

EEG 2014 – Was sich für wen ändert

Seit dem 1. August gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Klimaretter.info erklärt Ihnen, was auf Sie zukommt, und hat nachgehakt: Was bedeutet die Novelle für Eigenstrom­verbraucher, für Windpark-Projektierer, für die Bürgerenergie-Genossenschaft oder für den Stromkonzern? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Auf ins Klimacamp! Nur in welches?

In allen deutschen Braunkohlerevieren finden in diesem Sommer Klimacamps statt. Es geht um Begegnung, Wissens­vermittlung und Aktionen für eine echte Energiewende, aber auch um Alternativen zum Wachstums­zwang. Auch in weiteren Sommercamps lässt sich das richtige Leben im falschen ausprobieren. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Enspire Award 2014: 5.000 Euro für nachhaltige Projekte
BildDer nachhaltige Umgang mit Ressourcen und ein daraus resultierender Lebensstil werden immer wichtiger. Umweltbewusste Kunden setzen daher auf den bundesweiten Ökostromanbieter Enspire. Die Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz verbindet die Lieferung nachhaltiger Energie mit exklusiven Mehrwerten. Kunden von Enspire können finanziell durch eine Beteiligung an den Konstanzer Stadtwerken von der Energiewende profitieren. Dafür erhalten sie auf eine Mindesteinlage von 500 Euro einen festen Zinssatz von 2,5 Prozent pro Jahr. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2014 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Obama will Weichspülabkommen

Der US-Präsident sucht auch international nach Wegen, um Klimaschutz ohne den Kongress durchsetzen zu können [mehr...]
Energie

Bild
Weltweites Ökostrom-Rekordjahr

Trotz guter Zahlen für 2013 warnt die Internationale Energieagentur vor dem politischen Ausbremsen der Erneuerbaren [mehr...]
Protest

Bild
"Wir haben es satt!"-Demo in Potsdam

Kurz vor der Brandenburg-Wahl wird am Sonntag in der Landeshauptstadt für die Agrarwende demonstriert [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Biosprit-Cowboys auf dem Rückzug

Geschäfte mit Land zum Energiepflanzenanbau gehen in Entwicklungsländern aber weiter, ergibt eine Studie [mehr...]
Mobilität

Bild
Petition für den Autoreisezug

Eine illustre Kampagne will die Bahn zum Erhalt der Züge bewegen, die Autos über Langstrecken transportieren [mehr...]
Forschung

Bild
Grünes Wachstum für Südeuropa

Laut einer Studie benötigt die südeuropäische Solarbranche öffentliche Investitionen durch andere EU-Länder [mehr...]
Umwelt

Bild
Whitehaven Coal rodet weiter für Kohle

Eigentlich wollte der australische Kohlekonzern mit dem Ausbau seines Tagebaus Maules Creek auf ein Urteil des Umweltgerichts warten [mehr...]
Konsum

Bild
Schon 80.000 Unterschriften gegen Tüten

Selbst Werbung wird heute in Plastik eingeschweißt, dagegen protestiert eine Online-Petition [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Alle wollen nur Kohle

Wer die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg in den nächsten Wochen gewinnt, ist für den Klimaschutz ziemlich schnuppe. Die Braunkohle-Tagebaue in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz will keiner wirklich verhindern. Eine Menschenkette von fast 8.000 Menschen interessiert die Wahlkämpfer herzlich wenig.
Ein Kommentar von Susanne Götze
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Die Revolution der Erneuerbaren

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben die Energiekonzerne über die Erneuerbaren gespottet und gelächelt. Nun müssen die großen Vier reihenweise ihre Kraftwerke abschalten – weil sie sich nicht mehr lohnen. Gut so, je mehr desto besser.
Ein Standpunkt von Franz Alt
[mehr...]
Rezension

Bild
Handbuch analysiert Klimabewegung

Das Klimacamp im Rheinland ist beendet, das in der Lausitz steht bevor. Die Camps sind Teil der Klimabewegung. Die Menschen hinter den Transparenten und auf Gipfel-Demos eint eine Frage: Wie können wir nur gegen die wirkmächtigen Produktions- und Handlungsmuster ankommen, die so fatal für das Klima sind? Ein umfangreiches Handbuch gibt einen Überblick.
Eine Rezension von Eva Mahnke
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Macht mal Niederaußem dicht!

Oder wenigstens Jänschwalde: Klimaschutz könnte ganz einfach sein in Deutschland. Denn der mit Abstand größte Braunkohleverstromer der Welt braucht das klimaschädlichste aller europäischen Kraftwerke überhaupt nicht – wie die Mathematik belegt.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Halbschatten, schwärmende Nachtspeicher und gute Nachrichten

Kalenderwoche 33: Der Kohlekonzern RWE befindet sich im Sinkflug – es geht in die richtige Richtung, findet Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]