Freiburg und Co. sagen "Kopf an - Motor aus"
Die Kampagne für klimafreundliche Mobilität "Kopf an: Motor aus" geht im Jahr 2010 in die zweite Runde: Berlin, Braunschweig, Freiburg, Herzogenaurach und Kiel wollen mit der Image-Kampagne BürgerInnen zum aktiven Klimaschutz im Verkehrssektor motivieren. Das Bundesumweltministerium stellt dafür eine Million Euro bereit.
Hintergrund: Im deutschen Verkehrssektor werden jährlich rund 160 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen - fast 20 Prozent der Gesamtemissionen des Landes. Die Hälfte aller Autofahrten liegt dabei unter sechs Kilometern Fahrstrecke: Wegen des überproportionalen Spritverbrauchs kann auf diesen Distanzen besonders viel Kohlendioxid eingespart werden, so die Idee der Kampagne.
Das Auto stehen zu lassen, ist oftmals sogar der schnellere Weg: Bei einer Kurzstrecke von bis zu einem Kilometer sind Fußgänger in der Stadt schneller unterwegs als Autofahrer. Bei einer Distanz bis zu drei Kilometern wird das Auto noch vom Fahrrad überholt. Durch eine Verdopplung der Fuß- und Radkilometer lassen sich in Deutschland mittelfristig fünf bis sechs Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen.
Auf das Potential der Kurzstrecke per pedes oder Pedale machte die Kampagne "Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzsstrecken" mit Großflächenplakate, Anzeigen, Kino- und Radiospots im vergangenen Jahr bereits in den vier Modellstädten Bamberg, Dortmund, Halle (Saale) und Karlsruhe aufmerksam. Für 2010 bewarben sich 55 Städte um die Kampagne: Bis in die letzte Runde schafften es unter anderem Bremen, Coesfeld, Göttingen, Jena, Kirchheim unter Teck, Ludwigsburg, Münster, Norderstedt, Potsdam und Unna. Den "Zuschlag" bekamen jedoch nur fünf Gewinnerstädte: Berlin, Braunschweig, Freiburg im Breisgau, Herzogenaurach und Kiel
Von "Bein zeigen" bis zu kleinen "Kurzstreckenfahrschule": Mehr zur Kampagne finden Sie hier: www.kopf-an.de
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