Retten Sie Regenwald in Kolumbien!
Politiker und Lobbyisten preisen Agrokraftstoffe als Wunderwaffe, die uns aus der Abhängigkeit von knapper werdenden fossilen Rohstoffen befreien und gleichzeitig einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dabei verfolgen sie ehrgeizige Ziele, die rund um den Globus einen wahren Agrospritboom ausgelöst haben. Die Europäische Union will den Anteil von Agrokraftstoffen am Gesamtverbrauch bis 2020 auf zehn Prozent steigern. Mit massiven Auswirkungen auf die Regenwälder entlang des Äquators. Von Borneo bis Sumatra, vom Amazonasgebiet bis Kolumbien werden gigantische Flächen gerodet, um Palmöl-Plantagen anzulegen. Die führen für die Einheimischen oft zu Hunger, Landvertreibung und Armut.
Dagegen können Sie etwas tun. INKOTA, das ökumenische Netzwerk entwicklungspolitischer Basisgruppen, Weltläden, Kirchengemeinden und vieler Einzelengagierter, hat eine Muster-Mail an Kolumbiens Staatspräsidenten Álvaro Uribe Vélez vorbereitet. "Ich schreibe Ihnen aus Sorge um die Rechte auf Leben, persönliche Unversehrtheit, Nahrung, sowie das Recht auf Land der afrokolumbianischen Gemeinden am Jiguamiandó und Curvaradó in der Provinz Chocó. Das kollektive Land der Gemeinden wurde illegal besetzt und wird für die Pflanzung von Ölpalmen benutzt. Durch massive Abholzungen wird die Lebensgrundlage der Gemeinden zerstört."
Helfen Sie den Menschen vor Ort - und schützen Sie das Klima. Unterschreiben Sie HIER.
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Palmölplantagen in der indonesischen Provonz Kalimantan. Fotos: INKOTA, Reimer
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