Werbung

Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Alle lieben Ökostrom? Nicht bei CDU und FDP

thumb_merkelbilanz_logo.pngAn einem heißen Sommertag des Jahres 2007 debattierte die Regierung Merkel auf einer Klausur im brandenburgischen Städtchen Meseberg ein „Integriertes Klima- und Energie-Paket“. Zwei Jahre danach ist der 30-Punkte-Plan von damals abgearbeitet. Oder doch nicht? Bis zur Bundestagswahl zieht wir-klimaretter.de Bilanz.
Teil 5: Mehr Strom aus erneuerbaren Energien

VON HENNER WEITHÖNER

Strom aus erneuerbaren Energien hat derzeit in Deutschland einen Anteil von knapp 18 Prozent. Das Meseberg-Paket verlangt eine Erhöhung auf 25 bis 30 Prozent bis 2020, "sowie einen weiteren Ausbau bis 2030". Kein Problem, sollte man meinen, schließlich wächst der Anteil sauberen Stroms schon jetzt jährlich um durchschnittlich drei Prozent. Mit dem Tempo würde man 2020 bereits die 50 Prozent-Marke erreichen. Und unter der Voraussetzung, dass die gerade anlaufende Windenergienutzung mit Anlagen in der Nord- und Ostsee funktioniert, können die Anteile noch höher ausfallen.

Was wurde aus Meseberg?
Merkels Klimabilanz

Lang, lang war im Sommer 2007 die Liste
der Klimaschutzmaßnahmen der schwarz-roten
Bundesregierung.
Zwei Jahre später fragt wir-klimaretter.de:
Was ist eigentlich daraus geworden?

1. Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung
2. Mehr Strom aus erneuerbaren Energien
3. Förderung der CCS-Technologie
4. Intelligente Stromzähler
5. Bessere Filter für (Kohle-)Kraftwerke
6. Energiesparen in der Industrie
7. Förderprogramme für Energieeffizienz
8. Mehr Energieeffiziente Produkte
9. Biogas-Einspeisung ins Erdgasnetz
10. Schärfere Energieeinsparverordnung
11. Energiespar-Förderung durchs Mietrecht
12. CO2-Gebäudesanierungsprogramm
13. Sanierung von Schulen, Kitas etc.
14. Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz
15. Sanierung von bundeseigenen Gebäuden
16. CO2-Strategie für Pkw
17. Förderung von Agro-Kraftstoffen
18. CO2-Orientierung bei der Kfz-Steuer
19. Verbrauchskennzeichnung für Pkw
20. CO2-Orientierung bei Dienstwagensteuer
21. Bessere Lenkungswirkung der Lkw-Maut
22. Klimaschutz im Flugverkehr
23. Klimaschutz im Schiffsverkehr
24. Extrem schädliche, flourierte Klimagase
25. Der Staat als klimaschonender Einkäufer
26. Energieforschung und Innovation
27. Förderung der Elektromobilität
28. Internationale Klimaschutzprojekte
29. Klimapolitik in Botschaften/Konsulaten
30. Transatlantische Technologie-Initiative

Eigentlich also gäbe es Grund zum Feiern. Doch Ökostrom-Partys finden derzeit weder im Kanzleramt noch in der CDU-Parteizentrale statt. Der Grund: Die wachsenden Ökostrom-Anteile gefährden die Monopolstellung der etablierten Energiewirtschaft. Und die hat eine starke Lobby in der CDU. Bereits bei der letzten Bundestagswahl hatte die CDU gegen das Gesetz gewettert, das Produzenten von Strom aus Sonne, Wind, Biomasse und Erdwärme eine staatlich festgesetzte Vergütung garantiert. Der Abbau von Arbeitsplätzen und eine schlechtere Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie drohe durch grünen Strom, lautete das CDU-Menetekel.

Doch das Gegenteil ist der Fall: Das EEG hat seit dem Jahr 2000 für einen beispiellosen Aufschwung der erneuerbaren Energie in Deutschland geführt. Unter dem damaligen Umweltminister Jürgen Trittin (Bündnis 90/Grüne) hatte Deutschland als erstes Land feste Einspeisevergütungen für Strom aus erneuerbarer Energie festgelegt. Innerhalb weniger Jahre hat das Gesetz Deutschland im Solarstrom und in der Windkraft an die Weltspitze katapultiert. Und angesichts von 280.000 Beschäftigten in der Branche der Erneuerbaren wurde es dann sehr schnell auch in Merkels Truppe ruhig. Zumal sich die Mehrkosten, gemessen am eingesparten Kohlendioxid und am Wachstumsimpuls für industrielle Zukunftsbranchen, doch sehr in Grenzen hielten.

meseberg_jobgr_unendlvielenergie.jpg

Jobmotor Ökoenergie - kaum eine Industrie wächst so schnell wie diese
(Grafik: unendlich-viel-energie.de)

Als die Regierungsfraktionen im Sommer vergangenen Jahres die Vergütungssätze für die verschiedenen erneuerbaren Energien überarbeitete, nominierte die CDU Laurenz Meyer und Joachim Pfeiffer als Verhandlungsführer. Damit saßen zwei Abgeordnete mit am Tisch, denen von Vertretern der Erneuerbaren Energien zu große Nähe zur traditionellen Stromwirtschaft vorgehalten wird: Meyer war jahrelang bei der RWE unter Vertrag, vor fünf Jahren trat er vom Amt des CDU-Generalsekretärs wegen umstrittener Zahlungen des Konzerns zurück. Joachim Pfeiffer arbeitete von 1992 bis 1997 bei der Schwaben AG, dem Vorgänger der EnBW; heute ist er Unternehmensberater und betont, "weder direkt noch indirekt für die EnBW oder ein anderes Unternehmen der Energiewirtschaft tätig" zu sein. Doch laut seiner Internetseite sitzt er im Kuratorium einer von EnBW gegründeten Stiftung sowie im "Advisory Board" von Hitachi Power Europe, einem führenden Hersteller von Stein- und Braunkohlekraftwerken - daneben aber auch im Beirat des Bundesverbandes BioEnergie.

Kuhhandel: Solare Wärme gegen Strom

Vor allem der Solarwirtschaft wollten Meyer und Pfeiffer die Gelder kürzen: Um bis zu 30 Prozent sollte die Solarförderung fallen, forderten die Unionsvertreter - in den Vorjahren war eine Degression der Einspeisesätze von gerade mal fünf Prozent pro Jahr üblich. Das Vorhaben hätte, so die Warnungen der Branche, zahlreiche Hersteller und Installateure in Konkurs getrieben. Der Kompromiss fiel am Ende moderat aus: Um acht Prozent 2010 und ab 2011 um neun Prozent soll die solare Preisgarantie sinken.

Letztlich sorgte ein Kuhhandel zwischen CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) dafür, dass die Solarbranche glimpflich davonkam. Kauder sah durch Gabriels Ministerium ein Gesetz gefährdet, das Häusle-Bauern in Baden-Württemberg den Einsatz umweltfreundlicher Energien vorschreibt. Also fragte der CDU-Mann den Umweltminister, ob man da nicht etwas tun könne – und der Stratege Gabriel schaltete sofort: Er könne den Baden-Württemberg-Passus aus seinem Bundesgesetz streichen, wenn ihm Kauder die Solarstrom-Förderung nicht kaputtmache, ließ der SPD-Minister wissen.

meseberg_biogas_unendlvielenergie.jpgBiogasanlagen haben in der Union eine vergleichsweise starke Lobby - denn die bäuerliche Klientel verdient längst gutes Geld damit
(Foto: unendlich-viel-energie.de)

Dass es bei den Verhandlungen nicht generell gegen die erneuerbaren Energien ging, zeigte sich an anderer Stelle. So knauserig man bei der Solarenergie war, so großzügig zeigten sich CDU und CSU dann bei den garantierten Preisen für Wasserkraft und Bioenergie: Beide durften sich einen kräftigen Schluck aus der EEG-Pulle genehmigen. "Klientelpolitik für die Landwirtschaft" lautete dazu der trockene Kommentar aus Kreisen der SPD-Verhandlungsdelegation - etliche Bauern, nicht nur in Bayern, verdienen nämlich inzwischen gutes Geld mit Biogasanlagen, und CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer ist selbst Besitzer einer Wasserkraftanlage im heimsichen Traunwalchen.

Doch das Erfolgsmodell EEG, inzwischen von anderen Ländern weltweit kopiert, bleibt auch nach seiner Novellierung umstritten. Erst jüngst hat die so genannte Monopolkommission ein Sondergutachten veröffentlicht, welches die hohen Preise für Strom und Gas in Deutschland beklagt. Das unabhängige Beratergremium der Bundesregierung führt dies auf den nicht funktionierenden Wettbewerb auf dem Energiemarkt zurück, der weiterhin von vier großen Energiekonzernen beherrscht werde. In dem Gutachten sprechen sich die Experten jedoch neben einer Stärkung des europäischen Binnenmarktes sowie der grenzüberschreitenden Stromnetze auch für eine Abschaffung des EEG aus. Saubere Energien sollten stattdessen mit Hilfe des Emissionshandels gefördert werden.

Nach dieser Vorlage aus der Monopolkommission kommen auch die EEG-Kritiker der CDU wieder aus der Deckung hervor. Einer der ersten: der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Michael Meister. Er forderte Anfang August eine Abkehr vom "staatlichen Dirigismus zugunsten erneuerbarer Energien", der zu einem "beunruhigenden Investitionsstau" geführt habe. Damit kann der CDU-Mann nur den Bau klimaschädlicher Kohlekraftwerke gemeint haben. Auch die "Kernkraft" nennt Meister als Teil eines "breiten und ausgewogenen Energie-Mix" - und kündigt unverhohlen an, dass für diese beiden Technologien "in der kommenden Legislaturperiode" wieder bessere Zeiten anbrechen sollen.

Die Strategie, EEG und Emissionshandel gegeneinander auszuspielen, ist so alt wie das EEG selbst. Vor allem unter den Anhängern der reinen Marktwirtschaft von CDU und FDP war der Emissionshandel schon immer beliebter als die staatlich festgelegten Einspeisevergütungen des EEG. Ihr Argument: Nur beim Handel mit Emissions-Zertifikaten würde sich die wirtschaftlichste Form des Klimaschutzes durchsetzen. Dabei hatte schon vor Jahren die EU-Kommission festgestellt, dass die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien in Ländern, die auf Einspeisetarife setzen, deutlich kosteneffizienter und wirksamer ist als in Staaten, die handelbare Zertifikate eingeführt haben. Beispielsweise kostet Windstrom in Großbritannien, wo auf Zertifikate gesetzt wird, immer noch ein Vielfaches der deutschen EEG-Vergütung. In 19 von 25  EU-Mitgliedsländern und weltweit sogar mehr als 40 Staaten werden daher Einspeisevergütungen gezahlt, wie sie auch das deutsche EEG vorsieht. Überdies ist die politische Festlegung von Gesamtgrenzen für die erlaubten Emissionen, wie sie Voraussetzung eines Handelssystems sind, ein kaum weniger gravierender Eingriff des Staates in den Markt.

meseberg_eegvestas.jpg.jpg

Offshore-Windparks wie hier in Dänemark sollen künftig einen Großteil des deutschen Stroms erzeugen - sofern eine neue Koalition nicht am Einspeisegesetz knabbert    (Foto: BEE/Vestas)

Fazit: Die Förderung der erneuerbaren Energien ist einer der wenigen Punkte, wo die schwarz-rote Regierung ihre Meseberg-Beschlüsse umgesetzt hat. Doch ob es so gut weitergeht, ist völlig offen. Das CDU-Wahlprogramm etwa hat sich bereits - ohne großes Aufsehen - von dem beschlossenen Ökostrom-Anteil (2020: 25 bis 30 Prozent) verabschiedet und verlangt nur noch 20 Prozent. Die SPD ist in diesem Punkt der bessere Hüter von Meseberg (Ziel für 2020: 35 Prozent, bis 2050 gar 50 Prozent). Die Bündnisgrünen wollen schon 2030 sämtlichen Strom aus regenerativen Quellen gewinnen. Das schwache Ziel der CDU wäre zwar schlecht fürs Klima, aber gut für Koalitionsverhandlungen mit der FDP. Die Westerwelle-Partei ist, welch' ein Zufall, ebenfalls mit 20 Prozent Ökostrom zufrieden.

 

thumb_merkelbilanz_logo.png

Nächster Teil - Senkung des CO2-Ausstoßes bei Pkw

Bisher erschienen:
Teil 1: Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz - Der schlafende Riese darf weiter schlafen
Teil 2: Die Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) - Wenn die Ausnahme zur Regel wird
Teil 3: Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) - Mit schmutzigen Tricks gegen saubere Energie
Teil 4: Förderung von Agro-Treibstoffen - Vollbremsung bei Biosprit

Zurück zur Sonderseite zur Bundestagswahl

 

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]

Meinungen: Etscheits Alltagsstress

Ich liebe es!

Einmal den Uli Hoeneß machen, auf jedes Umweltgewissen pfeifen und beim Burgerbrater um die Ecke so richtig die Ökosau rauslassen - wäre das nicht irgendwie herrlich? Nun ja ... Lesen Sie selbst!
Von Georg Etscheit
[mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet

Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung


Werbung


Ressorts

Energie


Neues Nordseegasfeld angebohrt

RWE DEA rechnet mit ersten Gaslieferungen für zweite Jahreshälfte 2012 [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Nabucco schrumpft

Statt wie ursprünglich geplant 3.300 Kilometer könnte die Erdgasleitung nur 1.300 Kilometer lang werden [mehr...]
Mobilität


Bahn will mehr Güter auf die Schiene holen

Vorstandsmitglied hält Anteil vom 20 Prozent am Transportmarkt für machbar, zur Zeit sind es 18 Prozent [mehr...]
Forschung


60 heißeste Jahre des Jahrtausends

Die letzten sechs Dekaden sind in der Region Australasien die wärmsten des vergangenen Jahrtausends gewesen, bilanzieren Wissenschaftler [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Wohnen


150.000 neue Sonnenkollektoren

Solarwärme wird nun auf über 15 Millionen Quadratmetern in Deutschland gewonnen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"Wissen ohne Handeln"

Nach dem Bericht des Club of Rome: Michael Müller (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär a. D. und Mitherausgeber von klimaretter.info fordert in seinem Standpunkt 25 Milliarden Euro für ein Sofort-Programm der ökologischen Modernisierung. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]