Jugendkonferenz verfasst Klimaerklärung
Eine Woche lang haben 500 Jugendliche in Stuttgart zu den Themen Klima und Energie debattiert. Als Ergebnis der von der Unesco organisierten Konferenz gaben sie am Sonntag das Abschlussmanifest heraus, die "Stuttgarter Erklärung ".
Die Teilnehmer stellen darin fest, dass jeder Einzelne bei sich selbst beginnen muss, um das Klima zu schützen und rufen dazu auf, anstelle des Autos öfter Fahrrad, Bus und Bahn zu benutzen. Sie wollen bei Heizung und Kühlung sparen, weniger Wasser verbrauchen, weniger Müll produzieren und weniger Fleisch essen. Zum Slogan hat sich der Satz der englischsprachigen Fassung entwickelt: "Be the change you want to see!"
Die Jugendlichen stellen an Politik und Wirtschaft die Forderung, dem Klimaschutz bei ihren Entscheidungen mehr Gewicht zu geben. Konkret sollen internationale Gesetze eingeführt werden, die Ressourcenverschwendung bestrafen und Einsparungen belohnen. Umweltaspekte sollen bei Investitionen mehr Berücksichtigung finden. Der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster will die Erklärung im Vorfeld der im Dezember in Kopenhagen stattfindenden Weltklimakonferenz an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon übergeben.
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