Regierungsbericht warnt vor Hitze
Der Ausblick auf 2020 und 2050: Die Briten erwarten warme und trockene Sommer und "zwischendurch" ein paar Tote durch Hitzewellen rund um London und den Südosten des Landes. Bis 2080 könnten Temperaturen auf mehr als 40 Grad steigen.

Cornwall von einer internationalen Raumstation aus betrachtet
Die britische Regierung veröffentlichte am Donnerstag eine Studie über die Auswirkungen des Klimawandels auf England: Bis 2050 könne der Regenfall im Sommerin Südosten Englands um ein Fünftel abnehmen. Druchschnittstermperaturen werden voraussichtlich bis 2040 um zwei Grad angestiegen sei. Steigen die Kohlendioxidemissionen weiter wie bisher, könnten Höchsttemperaturen im Sommer bis 2080 um 12 Grad ansteigen.
Hitzewellen, Dürren, abnehmende landwirtschaftliche Erträge und ein verstärkter Einsatz von Dünemitteln wären die Folge, so der Bericht, der von führenden britischen Klimawissenschaftlern erstellt wurde.
Die Erderwärmung werde "jeden Aspekt unseres Alltags" betreffen, zitiert der Guardian Umweltsekretär Hilary Benn. Die Studie sei ein erster Schritt auf dem Weg zum "Fünf Punkte Plan" gegen den Klimawandel, so das Department of Energy and Climate Change. Ende Juni will Energieminister Ed Miliband offenbar einen britischen Entwurf für ein Kopenhagen-Abkommen vorstellen. Im Juli soll eine nationale Energie- und Klimastrategie veröffentlicht werden.
Die von der Regierung veröffentlichten Forschungsergebnisse zeigten die zerstörerischen Konsequenzen des Klimawandels auf Großbritannien, so Friends of the Earth Vorsitzender Andy Atkins: „Die Regierung muss auf dem Weg zu den entscheidenden Verhandlungen in Kopenhagen entschieden vorangehen".
Mehr zum Fünf-Punkte-Plan und der Regierungsstudie finden Sie HIER
FOTO: NASA
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