Werbung

Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Jenseits von Kopenhagen: Neustart in Bonn

In Bonn beginnt am heutigen Freitag die nächste Runde im Ringen um ein internationales Klimaschutzabkommen. Nach dem Scheitern von Kopenhagen muss nicht nur die Rolle des "zur Kenntnis" genommenen Copenhagen Accords geklärt werden. Die Weltklimadiplomatie muss in gleich mehrfacher Hinsicht einen diplomatischen Neuanfang suchen

Aus Bonn SARAH MESSINA

Mehr als 10.000 Delegierte, 13.000 Beobachter und 3.000 Medienvertreter aus 190 Ländern kämpften im Dezember auf dem Weltklimagipfel in Dänemark um ein neuen Klimaabkommen. Aber auch die 120 Staats- und Regierungschefs, die zum Ende des zweiwöchigen Verhandlungsmarathons angereist waren, konnten das Scheitern von Kopenhagen nicht abwenden. Jetzt ist die Stunde Null angebrochen: In Bonn beginnt am heutigen Freitag die neue Runde im Ringen um ein internationales Abkommen zum Klimaschutz.

kopenhagen09_steffenkugler-bundesregierungde
Die Staats- und Regierungschefs beim königlichen Gala-Dinner in der Nacht vor dem "Showdown" in Kopenhagen. (Foto: Steffen Kugler/Bundesregierung.de)

Auf dem Programm stehen vor allem die Strukturierung der Arbeit in den beiden Hauptverhandlungsgruppen -  und die Diskussion zusätzlicher Treffen vor dem nächsten Weltklimagipfel in Mexiko Ende des Jahres. Es geht also zunächst weniger um inhaltliche als organisatorische Fragen.

Kein Wunder, denn Kopenhagen galt als letzte Chance. Wo eigentlich ein neues internationales Klimaabkommen hätte unter Dach und Fach gebracht werden sollte, hatte sich die Weltgemeinschaft im Dezember nach zähen Diskussionen jedoch lediglich auf die "Kenntnisnahme" eines über Nacht zurechtgezimmerten "Copenhagen Accords" einigen können. In buchstäblich letzter Sekunde war der umständliche Textapparat der Verhandlungsgruppen kurzerhand über den Haufen geworfen worden um wenigstens einen Minimalkompromiss vorzeigen zu können. Welche Rolle das nicht bindende Papier aber im weiteren Verhandlungsprozess spielen wird, ist noch unklar.

Knackpunkt Finanzierung: Wie sollen Klimahilfen generiert werden?

Klar ist, dass sich 112 Länder hinter das Dokument gestellt haben, das "nicht zuletzt durch die Zusage der Industrieländer zur Finanzierung von Anpassung und Klimaschutz in Entwickungsländern von Bedeutung" sei, so UN-Klimachef Yvo de Boer. Von 2010 bis 2012 wollen Industrieländer nach dem Copenhagen Accord 30 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellen, um arme Länder zu unterstützten. In Aussicht gestellt werden auch Mittel von jährlich 100 Milliarden US-Dollar bis 2020 - woher das Geld kommen soll, steht dabei noch auf einem anderen Blatt.

whitehouse3
Initiierten den Copenhagen Accord: US-Präsident Obama, Chinas Premier Wen Jiabao, Brasiliens Präsident Lula da Silva und Indiens Premierminister Manmohan Singh und Südafrikas Präsident Jacob Zuma. (Foto: whitehouse.gov)

Ein Tagesordnungspunkt der Bonner Vorbereitunskonferenz ab diesem Freitag ist deshalb auch die Vorstellung der von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe zur Finanzierung. Unter der Leitung des britischen Premiers Gordon Brown und des äthiopischen Premierministers Meles Zenawi soll die Gruppe bis Mexiko konkrete Empfehlungen erarbeiten, wie zusätzliche Gelder generiert werden könnten.

Knackpunkt CO2-Reduktion: 3,5 Grad bis 2100

Klar ist, dass 75 Länder auf freiwilliger Basis nationale Klimaziele und Klimaschutzpläne für das Jahr 2020 an das UN-Klimasekretariat übermittelt haben. Und klar ist auch, das formuliert de Boer unmissverständlich, "dass die Zahlen nicht ausreichen, um die Erwärmung unter zwei Grad Celsius zu halten" - ein Ziel, das selbst im knappen und eher allgemein gehaltenen Copenhagen Accord festgehalten ist. Bleibt es bei den vorliegenden Angeboten, die wohlgemerkt nicht verbindlich und mitunter wie im Falle der Europäischen Union an Bedingungen geknüpft sind, steuert die Welt bis Ende des Jahrhunderts auf eine Temperaturerhöhung von 3,5 Grad zu.

whitehouse2
Ratlosigkeit herrscht nach dem Klimagipfel in Kopenhagen. (Foto: whitehouse.gov)

Klar ist auch, dass sowohl de Boer als auch die EU-Klimakommissarin und einstige dänische Vorsitzende des Kopenhagen-Gipfels Connie Hedegaard für 2010 kein neues Klimaabkommen erwarten, sondern im Gegenteil eher darum bemüht sind, Erwartungen herunterzuschrauben. Um eine Einigung erreichen zu können, muss zunächst wieder mehr Vertrauen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern aufgebaut werden, äußerte sich zuletzt etwa Hedegaard. Vieles hänge davon ab, wie sich die US-Klimagesetzgebung entwickelt und ob China zu internationalen Verpflichtungen bereit sei. Auch de Boer hält ein Abkommen offenbar erst 2011 auf dem Klimagipfel in Südafrika für realistisch.

Der UN-Klimachef nimmt den Hut

Für zusätzliche Unsicherheit dürfte auch die überraschende Ankündigung de Boers im Januar gesorgt haben, sein Amt in der Mitte des Jahre niederzulegen. Die Suche nach dem neuen Kopf des Klimasekretariats hat bereits begonnen: Sowohl Costa Rica als auch Südafrika haben Kandidaten für das Amt nominiert, andere Länder haben selbiges angekündigt. Wie es scheint, muss die Weltklimadiplomatie nach nach dem Scheitern in Kopenhagen in gleich mehrfacher Hinsicht einen diplomatischen Neuanfang wagen.


Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Sonntag, 21. November 2010, 20:59 Uhr
"Die Institutionen reformieren"
Noch 8 Tage bis Cancún: "Das programmierte Scheitern ist ein Strukturelement derzeitiger Klimadiplomatie", sagt Nick Reimer, Chefredakteur von klimaretter.info in der Debatte 'Wozu brauchen wir noch Klimakonferenzen?' [mehr...]
Freitag, 11. Juni 2010, 13:11 Uhr
Balltreten gegen die Erderwärmung
fussballKlimaschützer demonstrieren als fußballspielende Staatschefs der G 8 vor der Klimakonferenz in Bonn. Verhandlungen unterbrochen [mehr...]
Montag, 31. Mai 2010, 08:28 Uhr
Bonn 2010: Verhandlungen ohne rechtes Ziel
whitehouse2Am Rhein beginnt heute die Frühjahrstagung der UN-Klimadiplomatie. Eigentlich ein Routinetermin, aber dieses Jahr ist alles anders. Nach dem Scheitern von Kopenhagen hat die Tagung erstmals nicht mehr das offizielle Ziel, zu einem Abkommen zu finden.
Von NICK REIMER [mehr...]
Freitag, 04. Juni 2010, 16:03 Uhr
Bonn bewegt sich - ein bisschen
flurgespraech_crHalbzeit auf der Frühjahrskonferenz in Bonn: Klima-Soforthilfen und Finanzen stehen in der ersten Woche der Klima-Gespräche in Bonn im Mittelpunkt, viel neues gibt es dabei jedoch nicht. Immerhin: Es geht nicht mehr um Verhandlungsprozeduren, sondern wieder um Inhalte.
Aus Bonn Johanna Treblin [mehr...]
Freitag, 11. Juni 2010, 15:21 Uhr
Bonn wartet auf Russland
debattierenAm letzten Tag der Klimakonferenz in Bonn ist die Stimmung gut: Die Delegierten diskutieren einen neuen Verhandlungstext, der zumindest Detailbereiche des künftigen Klima-Regimes in Cancún verbindlich machen könnte. Doch dann legt Russland ein Veto ein.
Aus Bonn NICK REIMER
[mehr...]
Mittwoch, 02. Juni 2010, 08:08 Uhr
De Boer: Dänen Schuld am Kopenhagen-Debakel
copenhag-whitehouseGuardian beruft sich auf Brief des UN-Klimachefs: Anwesenheit der Staatschefs und Dilettantismus des Gastgebers blockierten jeden Fortschritt [mehr...]
Samstag, 07. August 2010, 09:24 Uhr
Der Wald ist nicht genug
brasilien-holzstaemme-quelle-eskinder-debebe-un-kleinSie gilt als Lieblingsabkürzung der Diplomaten: Unter LULUCF werden in den Klimaverhandlungen Emissionen aus Wald-, Land- und Bodennutzung in Industrieländern verhandelt. Mit LULUCF lassen sich Emissionen aber auch hervorragend "verstecken", kritisieren Umweltschützer.
Aus Bonn Johanna Treblin [mehr...]
Freitag, 03. Dezember 2010, 15:54 Uhr
Grenada will verbindlich werden
Tag vier auf dem Klimagipfel in Mexiko: Prinzipiell sind vier Varianten eines neuen Klimaregimes denkbar: Genaueres zu möglichen rechtlichen Formen eines Abkommens soll nun eine Kontaktgruppe herausfinden.
Aus Cancún Lena Hörnlein
[mehr...]
Montag, 02. August 2010, 14:15 Uhr
Klimagespräche starten in Bonn
awg_aug_2010_600_1_crDie neue Klimachefin Christiana Figueres mahnt zur Eile. Bonn diskutiert um "Kyoto-Lücken", Klimagelder und Klimaziele. Klaus Töpfer dämpft die Erwartungen an ein Klimaabkommen in Mexiko [mehr...]
Freitag, 06. August 2010, 17:24 Uhr
Klimaverhandlungen im Rückwärtsgang
kyoto2-meEine Woche Klimaverhandlungen - und statt Vorwärts zu gehen, scheint die Klimadiplomatie den Rückwärtsgang eingelegt zu haben. Inselstaaten und die ärmsten Länder sind "enttäuscht", die USA "ernsthaft besorgt", und Umweltschützer setzen die Chancen für Cancún gleich Null.
Aus Bonn Johanna Treblin und Sarah Messina
[mehr...]
Sonntag, 11. April 2010, 09:06 Uhr
Letzter Verhandlungstag in Bonn
verhandlunssaal3 Gesucht: Mehr Zeit für Verhandlungen zwischen Juni und Dezember, mehr Vorschläge zur Klima-Finanzierung und mehr Plan für den Weg nach Mexiko [mehr...]
Donnerstag, 02. Dezember 2010, 17:01 Uhr
Milde Stimmung unter Palmen
Tag drei auf dem Klimagipfel in Cancún: Optimismus versprühen ist Pflicht, wenn UN-Klimachefin Christiana Figueres ihre Bilanz der ersten Verhandlungstage vorlegt: "Cancún wird einige substanzielle Ergebnisse liefern können, das scheint mir heute schon klar."Aus Cancún Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 05. Oktober 2011, 10:17 Uhr
UN-Klimadiplomatie in Panama: die letzte Chance
Halbzeit auf der Klimakonferenz: In Panama-Stadt findet derzeit das letzte Vorbereitungstreffen für die Klimakonferenz im südafrikanischen Durban statt. Neben vielen technischen Fragen zu Klimafinanzierung, Klimaanpassung und Kontrolle des weltweiten Kohlendioxidausstoßes geht es vor allem darum, ob das Kyoto-Protokoll noch zu retten ist.
Von Eva Mahnke und Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 30. März 2010, 14:42 Uhr
Umweltministertreffen: Schwung für Mexiko
merkel1_crKleine Anfrage an die Bundesregierung: Bonner Konferenz der Umweltminister im Mai soll UN-Verhandlungen neue Impulse geben. NGOs müssen draußen bleiben [mehr...]
Mittwoch, 04. August 2010, 17:36 Uhr
Von Notwendigkeiten und Möglichkeiten
riesen-bergerBleiben die Klimaverhandlungen weiter auf gegenwärtigen Kurs, steuert die Weltgemeinschaft auf eine Erhöhung ihres Emissionsstands von 1990 um neun Prozent zu. Im Climate Action Network wird deshalb bereits über "Kompromissbereitschaft" für das diskutiert, was möglich statt notwendig ist.
Aus Bonn Sarah Messina und Johanna Treblin [mehr...]

Werbung

Meinungen: Reimers kleine Zahlenkunde

930 Euro für Angela Merkel

nick3 Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]

Meinungen: Kommentar

Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet

Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13


Werbung


Ressorts

Politik


Regierung will die Länder kaufen

Solarförderung: Bundesumweltministerium bietet für Länderzustimmung 30 Millionen für die Forschung [mehr...]
Energie


Ein Speicher am Walchensee

Der SPD-Landtagsabgeordnete Ludwig Wörner will ein Wasserkraftwerk zum Pumpspeicher umbauen - Betreiber Eon sträubt sich [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Strompreisanstieg um 70 Prozent

Ein Gutachten im Auftrag der IHK Baden-Württemberg prognostiziert starken Preisanstieg - Vorschlag zeitlich angepasster Preise [mehr...]
Mobilität


Bahn will mehr Güter auf die Schiene holen

Vorstandsmitglied hält Anteil vom 20 Prozent am Transportmarkt für machbar, zur Zeit sind es 18 Prozent [mehr...]
Forschung


Eisschmelze im Weddell-Meer

Ein Schmelzen des Filchner-Ronne-Schelfeises der Antarktis könnte zu einer Kettenreaktion führen [mehr...]
Umwelt


Total versucht Gasleck zu schließen

Seit acht Wochen strömt Gas aus einer Tiefseebohrung in der Nordsee in die Atmosphäre - Total versucht das Leck nun mit Schlamm zu schließen [mehr...]
Konsum


LED statt 100 Watt

General Electric Lighting liefert die erste LED-Leuchte mit der Stärke einer 100-Watt-Glübirne [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"Wissen ohne Handeln"

Nach dem Bericht des Club of Rome: Michael Müller (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär a. D. und Mitherausgeber von klimaretter.info fordert in seinem Standpunkt 25 Milliarden Euro für ein Sofort-Programm der ökologischen Modernisierung. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen


Den Bärlauch ins Strafgesetzbuch!

Das gewerbsmäßige Sammeln und Inverkehrbringen von Bärlauch oder dessen Zubereitungen sollte der Staat mit drastischen Strafen belegen. Idealerweise orientiert sich der Gesetzgeber dabei am Strafrahmen für weiche Drogen. Die kulinarische Frühlings-Kolumne von Georg Etscheit, Autor und Journalist aus München.
Georg Etscheits Alltagsstress
[mehr...]
Überraschung der Woche


Der Hamburger SPD-Senat im Bett mit Vattenfall

Kalenderwoche 19: Die Hamburger Bürgerschaft hat der Übernahme des Stromnetzes zu 25 Prozent zugestimmt. Dieser Deal dient vor allem Vattenfall, findet Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info.
[mehr...]