Pfeifen auf dem letzten Loch
aufgeschrieben von Elias
Die Augenringe wachsen, der vor sich liegende Berg hingegen scheint kaum zu schrumpfen. Zwei Tage vor der Demonstration schlägt die Stunde der Kleinigkeiten.
Wußte gar nicht, wie viele Kleinigkeiten es gibt. Von Bannern, über Pressemappen, rote Karten bis hin zu der Beschilderung der Busse, überall im Büro werden hektisch noch die Vorbereitungen getroffen. Die Klimazeugen waren in Berlin zu Besuch. Parallel zu den Vorbereitungen in Berlin, meldet sich die BI Stopp Staudinger mit genausten Ablauf- und Aufgabenplänen zwischendurch zu Wort. Die taz möchte ein Interview. Und dann sind da ja noch die nicht stillhaltenden wollenden Telefone.
Schlicht: Wir pfeifen aus dem letzen Loch. Und das ist aber auch gut so. Denn der Trubel den die Demonstrationen die letzten Tage angenommen haben, war doch genau das was wir wollten. Und wenn es jetzt schon das ist, was wir wollten, dann ist das ein gutes Zeichen für das Wochenende an dem wirs den fossilen Dinos zeigen wollen.
Und in mitten des ganzen Stresses ist es ausgerechnet ein E.ON Manager der uns zum Lachen bringt. So hat gestern der Chef der Stromsparte von E.ON England auf die Frage hin, wie sich ein harter Winter auf die ohnehin schon hohen Energiepreise auswirken wird, geantwortet: „Er wird uns mehr Geld bringen“. So viel Wahrheit hätten wir von E.ON gar nicht erwartet.
Gut, dass es die Öffentlichkeitsabteilung gibt die gleich wieder alles revidiert. Sorgen wir dafür das auch nach der Demonstration am Samstag die E.ON greenwashing Abteilung viel Arbeit hat – zeigen wir E.ON eine rote Karte für seine Klima-Killer Pläne.
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