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Kein Bahnstrom aus Block 9

In Mannheim wollen die Energieunternehmen MVV, RWE und EnBW ein neues Kohlekraftwerk bauen. Die Deutsche Bahn AG hat eine Abnahme von zehn Prozent des Kohlestroms aus "Block 9" garantiert: So sichert sie einen beachtlichen Teil der Finanzierung des Projekts. Für den Bund für Naturschutz Deutschland (BUND) ist damit klar: Die Bahn, die sich gerne als klimafreundliche Alternative zu Auto und Flugzeug darstellt, fährt mit einem Energiemix, der alles andere als ökologisch ist und in dem Atom- und Kohlestrom überwiegen.

Fordern Sie Bahn-Chef Rüdiger Grube auf, Klimaschutz ernst zu nehmen und nicht nur damit zu werben: Unterstützen Sie die Online-Aktion "Kein Bahnstrom aus Block 9" mit einer Protest-Emailbahn_kohle_mannheim_bund!

Der geplante Block 9 wäre pro Jahr für geschätzte drei Millionen Tonnen schädlicher Kohlendioxidemissionen verantwortlich. Das erschwert es, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Selbst mit der Kohlendioxid-Abscheidung und Speicherung (CCS) kann sich das Problem nach Ansicht des BUND nicht lösen lassen. Die Effizienz des Kraftwerks würde deutlich sinken und die Einlagerung wäre eine Problemverschiebung der Lasten auf zukünftige Generationen.

Offiziellen Angaben zufolge soll Block 9 eine Ersatzinvestitionen für die Stilllegung zweier weiterer Blöcke sein. Ob und wann die Blöcke 3 und 4 allerdings tatsächlich stillgelegt werden, ist noch nicht sicher. Darüber hinaus muss einer der Blöcke als Ersatzkapazität vorgehalten werden. Von einem Austausch kann also nicht die Rede sein, stattdessen würde Block 9 zu einem Kapazitätsausbau um rund 50 Prozent führen.

Mischen Sie sich ein, schreiben Sie dem Bahnchef!

Sehr geehrter Herr Grube: Ihr Unternehmen ist einer der größten Stromabnehmer Deutschlands. Ich fordere Sie auf, diese Verantwortung ernst zu nehmen. Stellen Sie den Strommix der Bahn durch Investitionen in regenerativen Anlagen auf Erneuerbare Energien um. Kaufen Sie keinen Strom aus Block 9 der GKM AG. Stellen Sie jetzt die Signale für echten Klimaschutz!

Mehr Hintergründe zum Block 9 finden Sie HIER
Und zur Aktion gehts HIER


Die Energieunternehmen MVV, RWE und EnBW planen ein neues Kohlekraftwerk in Mannheim. Großabnehmer ist die Bahn: Sie sichert mit einer garantierten Abnahme von zehn Prozent des Kohlestroms einen beachtlichen Teil der Finanzierung des Projekts. Die Klimafreundlichkeit der Bahn wird damit mal wieder in Frage gestellt. Fordern Sie gemeinsam mit dem Bund für Naturschutz Deutschland Bahn-Chef Rüdiger Grube auf, Klimaschutz ernst zu nehmen und nicht nur damit zu werben!

In Mannheim soll ein neues Steinkohlekraftwerk entstehen. Betreiber ist ein Zusammenschluss der Energieunternehmen MVV, RWE und EnBW. Die Deutsche Bahn AG hat eine Abnahme von zehn Prozent des Kohlestroms aus "Block 9" garantiert. So sichert sie einen beachtlichen Teil der Finanzierung des Projekts. Für den Bund für Naturschutz Deutschland (BUND) ist damit klar: Die Bahn, die sich gerne als klimafreundliche Alternative zu Auto und Flugzeug darstellt, fährt mit einem Energiemix, der alles andere als ökologisch ist. Kohle- und Atomstrom überwiegen. Fordern Sie Bahn-Chef Rüdiger Grube auf, Klimaschutz ernst zu nehmen und nicht nur damit zu werben.

Der geplante Block 9 wäre pro Jahr für geschätzte drei Millionen Tonnen schädlicher Kohlendioxidemissionen verantwortlich. Das erschwert es, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Selbst mit der Kohlendioxid-Abscheidung und Speicherung (CCS) kann sich das Problem nach Ansicht des BUND nicht lösen lassen. Die Effizienz des Kraftwerks würde deutlich sinken und die Einlagerung wäre eine Problemverschiebung der Lasten auf zukünftige Generationen.

Offiziellen Angaben zufolge soll Block 9 eine Ersatzinvestitionen für die Stilllegung zweier weiterer Blöcke sein. Ob und wann die Blöcke 3 und 4 allerdings tatsächlich stillgelegt werden, ist noch nicht sicher. Darüber hinaus muss einer der Blöcke als Ersatzkapazität vorgehalten werden muss. Von einem Austausch kann also nicht die Rede sein, stattdessen würde Block 9 zu einem Kapazitätsausbau um rund 50 Prozent führen.

 

Kohlekraft ist die klimaschädlichste Energiequelle überhaupt. Und das kommt den Steuerzahler nicht gerade günstig: Stein- und Braunkohle erhielten nach einer Untersuchung des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Jahr 2008 Vergünstigungen und Subventionen in Höhe von 12,8 Milliarden Euro. Die Bundesregierung selbst nennt hingegen im Subventionsbericht für das Jahr jedoch nur 1,9 Milliarden Euro.

 

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