Merkel: Ein Bekenntnis zum Klimaschutz?
Ende des Monats beginnt im südafrikanischen Durban der diesjährige Klimagipfel. Und die Erwartungen sind nicht besonders hoch - die Einigung auf ein Kyoto-Nachfolgeabkommen wirkt derzeit ferner denn je.

Umso wichtiger wäre es, dass die EU mit ambitionierten Zielen zur Konferenz anreist. Und die Mitgliedsstaaten ihre Hausaufgaben machen. Die deutsche Bundesregierung hat sich im Juni 2011 im sogenannten „Eckpunktepapier Energieeffizienz“ als Ziel gesetzt, bis 2020 den Primärenergieverbrauch um 20 Prozent und den Stromverbrauch um zehn Prozent zu verringern.
Doch bisher sind die Effizienzziele nur Lippenbekenntnisse. Ein ambitioniertes Energieeinspargesetz lässt auf sich warten. Und auch das gerade beschlossene Effizienzllabel für Neuwagen ist unzureichend - spritschluckende Geländewagen beispielsweise werden dort bevorzugt behandelt.
Klar ist: Wenn insgesamt weniger Energie verbraucht wird, ist der vollständige Umstieg auf erneuerbare Quellen einfacher. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) hat deshalb anlässlich des Klimagipfels die Kampagne "Gib mir zehn!" gestartet. Motto: "Unser Beitrag für Durban: Strom sparen. Klima schützen". Der Verband sammelt online Unterschriften für einen Offenen Brief an Angela Merkel.
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