Klimacamps gegen Braunkohle
Zwei Klimacamps richten sich diesen Sommer gegen den Abbau von Braunkohle. Vom 7. bis zum 14. August richtet sich der Protest der Klimaaktivisten gegen Vattenfall's Kraftwerk in Jänschwalde, welches zu den dreckigsten der Welt gehört. Vattenfall plant, in der Lausitz neue Braunkohletagebaue zu errichten, für die mehrere Dörfer weichen müssten. Um seine Pläne angesichts der Klimakatastrophe zu rechtfertigen, setzt Vattenfall hier voll auf die Verpressung von Kohlendioxid (CCS). Daher beteiligen sich auch Bürgerinitiativen gegen CCS am Klimacamp. Am Samstag ist eine Demonstration in Cottbus

Die Braunkohlekraftwerke im Rheinland (hier Niederaußem) sind europas größte Kohlendioxid-Quelle. (Foto: Thoma/Wikipedia)
Vom 26. August bis zum 4. September geht es dann weiter im rheinischen Braunkohlerevier. Bereits vergangenes Jahr fand hier ein Klimacamp statt. Hier werden die RWE-Kraftwerke Neurath, Niederaußem, Frimmersdorf und Weisweiler betrieben. Zusammen sind sie die größte Kohlendioxid-Quelle Europas. Die Tagebaue Garzweiler 2 und Hambach sollen die Kraftwerke noch für Jahrzehnte mit Braunkohle versorgen. In Neurath sind zwei weitere Blöcke in Bau, in Niederaußem sollen ebenfalls neue Braunkohlekraftwerke entstehen.
Braunkohle ist die mit Abstand dreckigste Form der Stromerzeugung. Beteiligen Sie sich an den Camps in der Lausitz und im Rheinland.
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